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    <title>Kategorie: 1. Individuum und Gesellschaft - Mediathek des zebis Didaktik-Portals</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>ViMP GmbH 2010-2023</copyright>
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      <title>Die Herberge</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Herberge/5668f9fd0fa174399f47df193b36b237</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte eines schwäbischen&lt;br /&gt;
Rentnerehepaars, das sich während eines Wanderurlaubs in Bayern verirrt und in einem&lt;br /&gt;
ehemaligen Landgasthof Zuflucht sucht. Hier ist es merkwürdig leer.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 15:07:49 +0200</pubDate>
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      <title>Die bessere Hälfte</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
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      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Die Weltbevölkerung halbieren, um den Planeten zu retten? Prima Idee, finden Politiker, Experten und normale Bürger von der Straße. Doch wer soll gehen? Eine fiktive Dokumentation über die Abgründe unserer Zivilgesellschaft.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 15:06:04 +0200</pubDate>
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      <title>Meinungsverschiedenheiten</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Meinungsverschiedenheiten/86fc46b072f7bd36f14f2f30c53a3e92</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Mehrere Personen berich-&lt;br /&gt;
ten davon, wie sie zufällig zusammen in einem Aufzug stecken geblieben sind. So kam es zu&lt;br /&gt;
einem Vorfall. Der Film besteht ausschließlich aus den Stellungnahmen der Beteiligten, die&lt;br /&gt;
offenbar im Nachgang befragt werden. Einzelne Worte und Sätze ihrer Aussagen sind in&lt;br /&gt;
schneller Abfolge so zusammengeschnitten, dass sich ein chronologischer Bericht ergibt.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:38:34 +0100</pubDate>
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      <title>Masel Tov Cocktail</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Masel-Tov-Cocktail/8cccacc99007bdbe84a1bd937036cc8b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Masel Tov bedeutet im Hebräischen „Viel Glück“ oder „Viel Erfolg“. In dieser Satire erklärt uns ein junger deutsch-russischer Jude namens Dimitrij Liebermann, genannt Dima, wohnhaft in einer Hochhaussiedlung im Ruhrgebiet, seine Sicht über Antisemitismus, dem er täglich ausgesetzt ist.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 12:21:29 +0200</pubDate>
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      <title>Die Rechnung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Rechnung/83c409626008a8b04b6e2cdfa61c6b4f</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm, Deutschland 2009, Länge: ca. &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Rechnung/83c409626008a8b04b6e2cdfa61c6b4f?t=270&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;4:30&lt;/a&gt; Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Schwung wird der Schlüssel auf den Kneipentisch geworfen: Eine Viertelstunde hat die Park-platzsuche mit dem großen Wagen gedauert. Aber der neue 450er sei einfach der Wahnsinn. „240 auf der Autobahn und Du hörst keinen Mucks“. Die Freunde sind beeindruckt, aber: „Was verbraucht des Ding?“ „Mir doch egal, zahl ich eh nicht. Außerdem fährt Deine Bahn ja auch nicht mit Ökostrom, oder?“ Am meisten lacht der über den Witz, der ihn selbst gerissen hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Benno Führmann und Bjarne Mädel schauspielerisch prominent besetzt stellt der Film „Die Rechnung“ ein Kneipengespräch dreier Freunde dar. Beim frisch gezapften Bier werden vom neu-en Auto bis zum letzten Urlaub die üblichen Spielräume, sein Leben zu gestalten, durchdekliniert. Auch nach der Eingangsszene führt vor allem einer der drei das Wort. Er ist der Inbegriff des erfolgreichen und auf das eigene Wohl gut bedachten Großstädters. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geprahlt wird von der Rundreise mit dem Mietwagen durch Namibia, einschließlich Jeeptour über die Dünen und Golfen im satten, gepflegten Grün mitten in der Wüste. „Keine Ahnung wie die das machen“. Die anderen hängen an seinen Lippen. Da kommt der Freund, der mit seinen Kindern auf dem Naturbauernhof in Rumänien war, nicht gegen an. Und überhaupt, wendet der Wortführer ein, kommen die richtigen Biosteaks ja aus Argentinien, er hat sie neulich erst genossen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch dann wird die Kellnerin gerufen – welche die Rechnung präsentiert. Daher leitet sich auch der Titel des Kurzfilms ab. Denn tatsächlich wird nicht für das Bier, sondern für das Klimasünden-Register der drei abkassiert. Flüge, Golfspielen in der Wüste, Fleischkonsum und nicht vorhandene Energiesparlampen werden mit rund 26.000 Tonnen CO2 und 15.000 Flaschen Wasser berechnet. Die Klimaanlage geht aufs Haus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Und wer zahlt die Rechnung?“ fragt die Kellnerin. „Wie immer, die Kollegen da drüben“, deuten die Freunde und verlassen die Kneipe, während sich die Kamera zum Nebentisch dreht. Dort sitzen, bei Wasser, zwei Männer, vielleicht aus Mosambik, vielleicht aus Bangladesch. Aus diesen Ländern werden die CO2-Emissionswerte eingeblendet, sie sind nur ein Bruchteil so hoch wie die Vergleichswerte aus Deutschland.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Abschlussszene sind die drei Kneipenfreunde, vielleicht einige Jahre später, wieder da. Wie der Urlaub auf den Malediven gewesen sei? „Wir waren zu spät, die saufen ja jetzt ab.“ Dafür gäbe es jetzt Palmen an der Ostsee. Umgeben sind sie nun von vielen Geflüchteten, die Kneipe zur provisorischen Heimstätte umgebaut. Doch wird diese Wahrheit von den dreien noch immer nicht wirklich wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Mag die Statistik am Ende auch heute anders ausfallen, ist vielleicht aktueller denn je dargestellt: Für den CO2-intensiven Lebensstil eines Großstädters zahlen die Länder „die Rechnung“, die einen Bruchteil der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verursachen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einsatz des Films&lt;br /&gt;
-	Das Thema Klimawandel ist einerseits politisch und in den Medien sehr präsent, andererseits auch abstrakt und wenig greifbar in seiner Bedeutung für den einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
-	Um die Lernenden bei ihren Eindrücken und Wahrnehmungen abzuholen, seien deshalb erst einmal zwei didaktische Übungen vorgeschlagen, die bewusst Raum geben für ihre Assoziationen und Haltungen („Schmelzendes Eis“, „Emotionen klären“).&lt;br /&gt;
-	Nach diesem Einstieg ist die Sichtung des Films ein wichtiger Impuls für die Auseinandersetzung: Warum keine Bierzeche, sondern eine für die Klimasünden? Wie sähe die Rechnung für mein Leben aus? Warum zahlen beim Klima erstmal die anderen?&lt;br /&gt;
-	Daran können sich weitere Unterrichtsimpulse anschließen, welche nicht belehrend wirken sollen, sondern vor allem den Blick für die Komplexität des Themas und Bedeutung weiten sollen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passend zum Thema bietet das Didaktik-Portal:&lt;br /&gt;
-	Einen Unterrichtsentwurf „Umgang mit Ressourcen“ von Militärdekan Tübler in Modul 1.3&lt;br /&gt;
-	In den Modulen 1.1, 1.3 und 2.2 mehrere interessante Artikel und Karikaturen, jeweils mit vielfältigen Methodenhinweisen für den LKU:&lt;br /&gt;
o	„Die wachsende Konkurrenz um die Güter der Erde“ von Andreas Lienkamp&lt;br /&gt;
o	„Seltene Erden als Treibstoff grünen Wachstums“ von Friedel Hütz-Adams&lt;br /&gt;
o	Die Karikaturen „Fortschritt im Land der Ogoni“ von Gerhard Mester, „Hilfe“ von Thomas Plassmann, „Entwicklungshilfe“ von Klaus Stuttmann&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 10:06:56 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Kleine Germanen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kleine-Germanen/7264e3833475f347801b258286d2494b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;In einem Mix aus Dokumentation und Animation wird erzählt, wie Kinder und Jugendliche aus rechten Gruppierungen in Deutschland und Österreich aufwachsen und sozialisiert werden.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:22:55 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Congo Calling</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Congo-Calling/a239d805ee5d7a1bb4a771845d288641</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Entwicklungshilfe in Afrika – Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens eigentlich?&lt;br /&gt;
Diese Dokumentation verschafft uns einen kleinen Einblick in eine Welt voller Komplikationen und Enttäuschungen. Wir erleben drei sehr ambitionierte europäische Entwicklungshelfer:innen vor Ort mit ihren ganz persönlichen Schicksalen. Alle drei eint die Liebe zum Land und den Menschen im Kongo. Trotz reicher Rohstoffvorkommen zählt der Staat in Zentralafrika immer noch zu den ärmsten der Welt. Bürgerkriege und Korruption setzen den Menschen weiterhin zu.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:17:13 +0200</pubDate>
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      <title>Play</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Play/94c1f11d709bba4ba3981bc8c9fe6cca</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Jennifer ist 17 Jahre und fremd in ihrer Umgebung. Sie ist mit ihren Eltern in eine andere Stadt gezogen und bekommt zu den neuen Klassenkameradinnen nicht so den rechten Zugang. Sie fühlt sich oft allein, unverstanden, ungeliebt und noch dazu hässlich – typische Probleme für viele Jugendliche in der Pubertät. Sie flüchtet sich in eine andere Welt, in der sie sich geborgen, stark und anerkannt fühlt. Diese Welt heißt AVALONIA, ein Computer-Spiel, das sie mehr und mehr fasziniert und ihre realen Umgebungen dadurch kaum noch wahrnimmt.&lt;br /&gt;
Ihr Zocken wird zur Sucht und wir sehen einen Menschen, der verzweifelt darunter leidet, so abhängig geworden zu sein. Eltern und Lehrer reagieren anfangs kaum, dann oft falsch oder zu spät auf die Gründe dieses Leidens.&lt;br /&gt;
Jennifer kommt in eine Psychiatrie für den Entzug. Rückblickend sehen wir weiterhin wie sehr sich ihre Abhängigkeit zuspitzt und sie am Ende nicht mehr die reale von der virtuellen Welt unterscheiden kann.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 12 May 2021 14:38:39 +0200</pubDate>
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      <title>Kippa</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kippa/6dc60101ccbeaf13f1a58acbf110a8f4</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Nach einer wahren Begebenheit. Der 14-jährige Oskar ist neu auf der Schule. In seiner Klasse findet er schnell Anschluss und ist sehr beliebt beim Fußballspielen. Als im Unterricht die Lehrerin verschiedene religiöse Kulturgüter bespricht, wird bekannt, dass Oskar aus einer jüdischen Familie stammt. Von dem Moment an wird er von seinen Klassenkameraden, hauptsächlich Muslimen, gemobbt und verachtet. Die Ausgrenzung führt so weit, dass er brutal angegriffen und gedemütigt wird. Zuhause schweigt Oskar, doch seine Mutter entdeckt seine körperlichen Verletzungen und wendet sich an die Schule. Dort muss sie feststellen, dass ihr Problem nicht ernstgenommen wird und die Schule keine Hilfe anbietet. Oskar aber hat seinen Stolz und überwindet diese Pein mit seinen eigenen Methoden...&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 08:08:09 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Hasskommentare und falsche Likes - Manipulation im Netz</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Hasskommentare-und-falsche-Likes-Manipulation-im-Netz/4e63aa15bb2fa2da95f510871c25cb64</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Manipulation im Netz: Wir benutzen heutzutage vorwiegend Informationen aus dem Internet und viele unter uns kommunizieren über Social Media. Wir sind diesen Medien oft ausgeliefert. Ein kritisches Bewusstsein ist notwendig beim Umgang mit ihren Informations- und Kommunikationsquellen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 08:05:41 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Der neunte Tag</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-neunte-Tag/4576d52451e5818f6968ffe8a5123fdc</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;In diesem Film geht es um die Stellung der katholischen Kirche im Dritten Reich und die Verfolgung regimekritischer Geistlicher durch die Nationalsozialisten. Das historische Drama beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen des im KZ Dachau inhaftierten luxemburgischen Pfarrers Jean Bernard – im Film mit Namen Abbé Henri Kremer.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 18 Nov 2020 22:10:00 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Alter - von Null auf Hundert</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Alter-von-Null-auf-Hundert/46892d3a395503fe179e7ee66410b0d8</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;In jeder der sieben dargestellten Lebensphasen werden die Personen – über 100 verschiedene Menschen kommen vor – bei einer für sie typischen Alltagstätigkeit gezeigt. Viele Protagonisten kommentieren ihren jeweiligen Lebensabschnitt, sprechen über ihre Sicht auf vergangene und zukünftige Lebensabschnitte oder ziehen ganz einfach und direkt eine Bilanz ihres jeweiligen Jetzt.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 08:42:22 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Aufstand der Matrosen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Aufstand-der-Matrosen/ff6fa7a2d15fbc770bbb39c33c8b768d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Die Novemberrevolution 1918 beginnt in der Nordsee bei Wilhelmshaven am Ende des 1. Weltkrieges. Noch einmal will die Marineleitung die Flotte gegen England schicken, ohne Wissen der Regierung, die in Berlin schon den Waffenstillstand verhandelt. Doch die Besatzungen weigern sich. So kommt es am 3. November 1918 zum „Kieler Matrosenaufstand“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 08:37:07 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Schatten</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
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      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Erik, Mitarbeiter in einer Notrufzentrale, nimmt den Notruf einer aufgelösten Mutter an, die sich nach einem Autounfall größte Sorgen um Ihren Säugling macht, der benommen wirkt und   Atemaussetzer hat. Empathisch, besorgt und etwas abgelenkt von einem Anruf seiner eigenen, schwangeren Frau, versucht Erik die Anruferin zu beruhigen und die notwendigen Informationen zu erhalten um einen Notarzt zu ihr zu schicken.&lt;br /&gt;
Als die Frau sich nach einiger Zeit wieder meldet, inzwischen hysterisch aufgrund des verschlechterten Zustandes des Kindes wird klar, Erik hat den Krankenwagen zum falschen Ort gesendet. In seiner Unkonzentriertheit im Moment des Anrufs hat er zwei sich ähnelnde Straßennamen verwechselt und die falsche Adresse ins System eingegeben. Als er an der richtigen Straße selber vorbei fährt, sieht er dort ein Kreuz. Das Gefühl durch seinen Fehler Schuld am Tod des Kindes zu sein zermürbt ihn und wirft ihn völlig aus der Bahn. Er kapselt sich ab, entfremdet sich von seiner Frau, versucht den Schein zu wahren, geht jedoch nicht mehr zur Arbeit etc.&lt;br /&gt;
Erst als seine Frau ihn aus lauter Verzweiflung anschreit: „Rede mit mir!“, schafft er es, ihr die quälende Situation zu erklären.&lt;br /&gt;
Der Film behandelt die Themen Verantwortung, berufliche Professionalität, Schuld und Leid, Vertrauen und sich anvertrauen und Umgang mit eigenen Fehlern. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:&lt;br /&gt;
„Kartenabfrage“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, je sechs Klebepunkte sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet eine Einstiegsfrage oder notiert seine Assoziationen dazu innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf beliebig vielen Karten. Pro Karte wird nur ein Stichwort bzw. eine eigene Idee notiert. Die beschrifteten Karten werden ungeordnet an die (Metaplan-)Wand gehängt oder gepinnt. Das Seminar schaut sich nun im Plenum alle Beiträge gemeinsam der Reihe nach an. Die Karten werden von den Teilnehmer/innen thematisch geordnet und die unterschiedlichen Themenaspekte auf andersfarbigen Karten mit Überschriften versehen. Bei Verständnisfragen erläutert der/die Teilnehmer/in, was mit seinem/ihrem Stichwort, seinen Gedanken gemeint ist. Wenn die Gruppe sich darauf einigt, dass wichtige Aspekte fehlen, werden Karten ergänzt und zusätzlich aufgehängt. Die unterschiedlichen Themenaspekte werden nun gewichtet, indem jeder Teilnehmer/in Punkte auf die Wand klebt: drei für den wichtigsten, zwei für einen als ebenfalls wichtig bewerteten Aspekt, einen Punkt für den nach persönlicher Einschätzung drittwichtigsten Aspekt.&lt;br /&gt;
Die Kartenabfrage fördert die Kommunikation, das Verständnis der Thematik und die Bereitschaft zu Folgeschritten der Bearbeitung. Sie bezieht die Einschätzungen aller Teilnehmer/ innen mit ein, wie unterschiedlich sie auch sein mögen. Durch die Methode der Kartenabfrage werden zu einem Thema oder einer bestimmten Leitfrage möglichst viele unterschiedliche Daten, Teilfragen, Ideen gewonnen. Sie lassen sich erfassen, ordnen, bündeln und zu Meinungsprofilen zusammenfassen, in denen alle sich am Ende wiederfinden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte (6 pro Teilnehmer/innen)&lt;br /&gt;
•	dicke schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Einstiegsfrage:&lt;br /&gt;
Welche Aspekte der Geschichte finden Sie am eindrücklichsten? / Welche Aspekte der Geschickte stechen besonders hervor?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Das schlimmste an Schuldgefühlen ist, …&lt;br /&gt;
•	Jeder macht Fehler aber, …&lt;br /&gt;
•	Sich selbst vergeben …&lt;br /&gt;
•	Zum Thema Schuld bewältigen sage ich …&lt;br /&gt;
•	Schuld an etwas sein bedeutet (nicht) …&lt;br /&gt;
•	Über etwas hinwegkommen bedeutet/ geht …&lt;br /&gt;
•	Schmerzen und Schuld sind …&lt;br /&gt;
•	Sich anvertrauen kann …&lt;br /&gt;
•	…&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.&lt;br /&gt;
Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitete Fragen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; „Gruppenpuzzle“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarteilnehmer/innen werden in gleich große Gruppen, den sogenannten Stammgruppen (A, B, C), aufgeteilt. Außerdem werden die Teilnehmer/innen innerhalb der Stammgruppen abgezählt. (A1, A2…, B1, B2… und so weiter)&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung teilt jeder Stammgruppe einen Textausschnitt bzw. einen Einzeltext zu, der sich mit dem Seminarthema auseinandersetzt. Jede Gruppe bearbeitet ihren jeweiligen Textabschnitt. Dabei muss sichergestellt werden, dass alle Gruppenmitglieder die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit verstanden haben – denn im nächsten Schritt soll jedes Gruppenmitglied diese Ergebnisse als Experte den anderen Stammgruppen vermitteln. Daher bietet es sich an, die Ergebnisse der Gruppenarbeit stichpunktartig auf Papier oder Karteikarten festzuhalten.&lt;br /&gt;
Der Austausch der Ergebnisse der Stammgruppen untereinander erfolgt durch jedes einzelne Gruppenmitglied vor anderen Mitgliedern einer neuen Gruppe. Diese neuen Gruppen, „Expertengruppen“ werden nach folgendem System gebildet: A1, B1, C1 bilden eine Expertengruppe, ebenso A2, B2, C2 und so weiter In diesen Expertengruppen stellen die Teilnehmer/innen die Ergebnisse ihrer Stammgruppen vor.&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran kehren alle Teilnehmer/innen zu ihren Stammgruppen zurück und fassen die Ergebnisse der Expertengruppen zusammen.&lt;br /&gt;
Die Methode des Gruppenpuzzles, nach dem amerikanischen Vorbild auch Jigsaw-Methode genannt, stellt eine sehr aktive und intensive Form der Gruppenarbeit dar. Die Teilnehmer/innen müssen nicht nur körperlich aktiv werden, sondern sich auch vertieft mit einem Thema / Text auseinandersetzen und die Ergebnisse zudem anderen Personen präsentieren.&lt;br /&gt;
Benötigte Materialien:&lt;br /&gt;
•	ggf. Papier/ Karteikarten &amp;amp; Stifte, um die Ergebnisse in den Stammgruppen festzuhalten.&lt;br /&gt;
Mögliche Gruppenaufträge:&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie die Facette der „Schuld“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie die Facette des „Leids“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie den Begriff der „beruflichen Professionalität“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren  beleuchten Sie Aspekte der „Bewältigung“ im Kontext des Films.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Hilfestellung“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet innerhalb einer vorgegebenen Zeit Fragen wie z.B.:&lt;br /&gt;
- „Wie würde ich versuchen Erik zu helfen?“&lt;br /&gt;
- „Gibt es in der Bundeswehr Hilfsangebote für Personen in ähnlichen Lagen?“&lt;br /&gt;
- „Was kann man Erik (oder einer Person in einer vergleichbaren Lage) raten?“&lt;br /&gt;
Die Antworten und Ideen zu den unterschiedlichen Fragen werden im Anschluss gesammelt und im Plenum vorgestellt und besprochen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	dicke schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ kann die Aufgabe darin bestehen basierend auf den oben gestellten Fragen einen „Brief an Erik“ zu verfassen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:20:08 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/7a9963df4c2fce6a187a0c205807cde1.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Teebeben</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Teebeben/60930d1ac7fcd0b1d2c3940476ef6f5c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm FR 2014, Länge: 21 Min.&lt;br /&gt;
Französisch mit deutschen Untertiteln&lt;br /&gt;
Der Araber Malik, ein ehemaliger Box-Champion, betreibt einen kleinen Lebensmittelladen in Nordfrankreich. Auch Alex, eine junger Skinhead gehört eines späten Abends zu seinen Kunden und verdeutlicht seine Missachtung gegenüber Malik indem er an der Kasse verächtlich und provokativ auf den Boden spuckt. Einen Moment lang sieht es so aus als würde Malik der Provokation mit Gewalt entgegnen doch stattdessen lädt er Alex zu einer Tasse Tee ein. Alex traut seinen Ohren kaum und wüsste nicht warum er mit einem Araber Tee trinken soll. Dass die arabische Kultur es nicht erlaubt eine Einladung zum Tee auszuschlagen interessiert ihn erwartungsgemäß nicht. Malik lässt nicht locker und verspricht ihm, er könne alles aus dem Laden mitnehmen, was er möchte, wenn er nur eine Tasse Tee mit ihm trinkt. Sichtlich irritiert, aber interessiert an der Aussicht auf den versprochenen Deal, lässt er sich darauf ein.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:16:53 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/b99e89167a46ed26683be7bda1dd82c8.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Watu Wote</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Watu-Wote/68269fa8eba3a050cf35dfe00c5fa839</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm D/KEN 2016, Länge: 23 Min.&lt;br /&gt;
Der deutsch-kenianische Kurzspielfilm über couragiertes Verhalten im Angesicht des Terrors basiert auf einer wahren Geschichte, die sich im Dezember 2015 in Kenia ereignete. Eine Reisegruppe wird auf einer Fahrt im Norden von Kenia von der Terrorgruppe al-Shabaab überfallen. Aus einem Akt der Fürsorge und Nächstenliebe versuchen die Reisenden (mehrheitlich Muslime) eine Christin vor den Terroristen zu schützen indem sie sie kurzerhand mit einem Schleier ausstatten und als Muslima tarnen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:15:29 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/760bf1b221de4ebeb035825e09c5e258.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Herman the German</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Herman-the-German/22913c7847c7d57702ae6dad38cf57d8</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2014, Länge: 15 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus einer Leidenschaft für Hollywood-Actionfilme ist der ganz bieder erscheinende Herman Bombenentschärfer geworden. Zwar entspricht sein Beruf nicht dem heroischen Anspruch, in erster Linie entschärft er routiniert und ohne Zeitdruck unzählige Fliegerbomben, doch er mag seinen Job. Kurz vor der Entschärfung seiner 500sten Bombe wird Herman von einem Journalisten fotografiert. Als Folge der starken Blendung durch den Blitz der Kamera erinnert er sich nicht mehr an den Hergang der Entschärfung, rekonstruiert jedoch, dass er gewissermaßen leichtsinnig vorgegangen sein muss, glücklicherweise ohne weitere Folgen.&lt;br /&gt;
Bei einer ärztlichen Untersuchung wird Herman das seltene Kahnawake-Syndrom diagnostiziert, eine Krankheit, die ihn keine Angst mehr empfinden lässt. Dies stellt ein Problem dar, da er in seinem Beruf auf ein gesundes Maß an Furcht angewiesen ist, um nicht leichtsinnig zu handeln. Um diesen Zustand zu überwinden und das Furchtzentrum wieder zu reaktivieren erhält er die Aufgabe, sich auf die Suche nach seiner Zentralangst zu machen. In diesem Sinne setzt er sich mit jeder bekannten Phobie auseinander. Es folgt ein humoristischer Abriss der verschiedensten Ängste unter denen Menschen leiden können doch fündig wird er nicht. Erst ein unvorhergesehener Noteinsatz, bei dem endlich alles so spektakulär ist wie er es sich schon immer gewünscht hat kuriert ihn.&lt;br /&gt;
Der humoristische Kurzfilm behandelt die Themen Angst, Verantwortung und Mut sowie professionelles Selbstverständnis und Identifikation mit der beruflichen Rolle. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Mindmapping“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer  und Teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung teilt den Gruppen Karteikarten und dicke Stifte aus. Die 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitsgruppen sammeln in Form eines Brainstormings Assoziationen zum vorher von der Seminarleitung benannten Thema des Seminars.&lt;br /&gt;
Ziel dieser Assoziationen ist es, möglichst konkret Teilthemen des Seminarthemas zu benennen. Anschließend sollen die Teilnehmer/innen in ihren Gruppen darüber diskutieren, welche von ihnen benannten Unterthemen sie für besonders relevant und interessant halten. Die Gruppe soll sich hierbei auf drei aus ihrer Sicht besonders wichtige Themen einigen und diese auf einer Karteikarte notieren.&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Unterthemen von den Gruppen einzeln vorgestellt und die dazugehörigen Karten mit Klebestreifen an der Tafel angebracht. Im Plenum werden hierbei die einzelnen Aspekte zu einer Mindmap angeordnet, d.h. die Beziehungen zwischen den Themen werden durch ihre Anordnung und durch Pfeile markiert. Abschließend erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin einen Klebepunkt. Alle Teilnehmer/innen markieren nun gleichzeitig an der Tafel, welches Thema sie persönlich besonders interessiert. Das Thema mit den meisten Stimmen wird in einem dafür reservierten Block der Lehrveranstaltung behandelt.&lt;br /&gt;
Diese Form des gemeinsamen Mindmappings dient zur Einführung in neue Themenkomplexe: Die Teilnehmer/innen sollen gemeinsam Unterthemen einer Fragestellung identifizieren und diese nach ihren persönlichen Interessen gewichten. Das wesentliche didaktische Ziel dieser Methode ist die Aktivierung: Durch die abschließende Gewichtung der Themen erhalten die Teilnehmer/innen ein Mitbestimmungsrecht in der Unterrichtsgestaltung. Eine themenbezogene Variante der Kartenabfrage. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pinn-Nadeln&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Redekette“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarleitung formuliert eine Frage, die entweder sehr provokant oder so allgemein formuliert ist, dass viele verschiedene Antworten auf die Frage möglich sind. Nun beginnt ein/e Teilnehmer/in mit der Beantwortung der Frage und gibt die Frage anschließend an einen anderen Teilnehmer/in weiter. Hierfür kann bei Mannschafts- und Unteroffiziersgruppen ggf. ein kleiner Ball eingesetzt werden. Die Seminarleitung unterbricht den Antwortverlauf nicht. Erst nach einer vorher festgesetzten Zeit beendet sie die Redekette und fasst die Antworten zusammen. Die Leitung kann in diesem Zusammenhang ebenso Gegensätze und Überschneidung zwischen den Antworten aufzeigen wie offene Fragen formulieren. Die Ergebnisse der Redekette sollten außerdem an der Tafel visualisiert werden.&lt;br /&gt;
Die Methode der Redekette hat im Wesentlichen aktivierenden und einführenden Charakter. Durch die Beteiligung aller Teilnehmer/innen werden ggf. rezeptive Phasen im Unterrichtsverlauf aufgebrochen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Ggf. einen Ball&lt;br /&gt;
•	Tafel / Flipchart, Kreide / Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Leitfrage/Aussage:&lt;br /&gt;
Wer Angst hat, ist bei der Bundeswehr fehl am Platz!&lt;br /&gt;
Oder&lt;br /&gt;
„Ohne Angst können Sie keinen Beruf mit Verantwortung ausüben.“ (Aussage der Ärztin im Film)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Thesentopf“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen erarbeiten in Einzel- oder Partnerarbeit möglichst viele kontroverse Thesen zu dem vorher behandelten Thema. Jeweils eine These wird auf einer Karteikarte notiert.&lt;br /&gt;
Diese Karten werden in einer Kiste oder einem Topf gesammelt und sollen als Ausgangpunkt für die folgende Diskussion dienen. Nun können Einzelne aber auch Zweiergruppen je eine Karteikarte ziehen und die aufgeführte These argumentativ ausarbeiten um dann in ein Streitgespräch einzutreten. Wichtig: sie müssen die „gezogene“ These verteidigen!&lt;br /&gt;
Zielgerichtete Technik der Thesenfindung in einer Erarbeitungsphase. Gute inhaltliche Vorbereitung für initiierte Diskussionen. Sollte je nach Thema und Qualifikation der Teilnehmenden in kleinerer oder größerer Gruppenstärke erarbeitet werden.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung muss darauf achten, dass auch wirklich kontroverse Thesen formuliert werden und die Teilnehmer/innen nicht die eigenen Thesen aus dem Topf ziehen.  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	Stifte&lt;br /&gt;
•	Topf / Kiste  für Thesenkarten
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielthesen:&lt;br /&gt;
•	Angst lähmt.&lt;br /&gt;
•	Angst ist lebensnotwendig.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst gäbe es nur noch Leichtsinn.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst ist verantwortungsvolles Handeln nicht möglich.&lt;br /&gt;
•	Wer keine Angst hat, kann bessere Entscheidungen treffen.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst gibt es keinen Mut.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:14:02 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/f0f7dea7d5d6629973c46a1cb15cb0e6.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>How long not long</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/How-long-not-long/d309562a869af03fee8d067e570bd989</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Animierter Kurzfilm DK 2016, Länge: 6 Min.&lt;br /&gt;
Beginnend mit den Worten „How long, not long“ und einigen Zitaten aus einer bekannten Rede von Martin Luther King besteht der animierte Kurzfilm aus einem Zusammenschnitt unterschiedlichster aquarellartig anmutender Bilder, die von Ku-Klux-Klan Szenen über Bootsflüchtlinge, spielende Kinder, indigene Völker, in Trachten tanzende Gruppen, Pussy Riot, ineinander übergehenden Portaits, bis zu Industriewolken und einem Atompilz reichen.&lt;br /&gt;
Untermalt mit einer schwungvollen Instrumentalmusik und dem wiederkehrenden „How long, not long“ Martin Luther King´s schneidet der beeindruckende und kunstvolle Kurzfilm in Bildern eine Vielzahl an Themen an, darunter z.B. Identität und Heterogenität, Isolation, die Flüchtlingskrise, Rassismus, gewaltloser Widerstand und Umweltzerstörung. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anmerkung: Der Kurzfilm „How long, not long“ erlaubt den Einstieg in eine Vielzahl an gesellschaftskritischen Themen. Eine tiefergehende Bearbeitung einzelner Themenkomplexe erfordert zunächst eine Eingrenzung oder Auswahl der gewünschten Themenkomplexe.&lt;br /&gt;
Die folgenden Methoden zielen auf die Reflexion der vielen angesprochenen Themen und auf einen Themenfindungsprozess durch die Gruppe ab.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Begriffspantomime“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen teilen sich in zwei oder vier gleich große Gruppen auf. Bei vier Gruppen kooperieren jeweils zwei. Die beiden kooperierenden Gruppen sitzen sich auf Stuhlreihen in etwa fünf Meter Abstand gegenüber. Jede Gruppe denkt sich eine vorgegebene Anzahl von Begriffen (sechs bis zehn) im Zusammenhang mit den Themen des Kurzfilms „How long, not long“ aus und schreibt diese auf Karten. Abwechselnd entsenden nun die kooperierenden Gruppen eine Kundschafterin oder einen Kundschafter zur Partnergruppe. Dieser oder diesem wird jeweils ein Begriff gezeigt. Den muss sie oder er nun ihrer bzw. seiner eigenen Gruppe ausschließlich pantomimisch übermitteln. Die Gruppe hat beliebig viele Rateversuche. Die Kundschafterin oder der Kundschafter bestätigt oder verneint durch Kopfnicken oder Kopfschütteln.&lt;br /&gt;
Die Methode hat zwar spielerischen Charakter, jedoch auch einen inhaltlichen Bezug zur Fortbildung. Die Auseinandersetzung mit hochgestochenen Begriffen in spielerischer Art kann zur Entkrampfung beitragen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Variante kann die Methode auch als Wettkampf durchgeführt werden. Dann müssen die Begriffe von der Seminarleitung vorbereitet werden. Aus beiden Spielgruppen kommen Kundschafterinnen und Kundschafter und holen sich die Begriffe. Jede der beiden Gruppen bekommt die gleichen Begriffe vorgelegt, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Wer zuerst alle Begriffe geraten hat, ist Sieger.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten&lt;br /&gt;
•	Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sprechende Wand“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An verschiedenen Wänden des Seminarraums werden Leitfragen des Seminarthemas geheftet, ggf. ergänzt durch Bilder oder Zitate zum Seminarthema. Die Teilnehmer/innen werden gebeten, Gruppen von zwei bis vier Personen zu bilden und sich im Raum vor den Leitfragen an den Wänden zu verteilen. In ihrer Gruppe sollen sie die Leitfragen, ggf. die Bilder und Zitate, diskutieren, ihre Antwort auf die jeweilige Frage auf einer Karteikarte formulieren und ebenfalls anheften. Wenn alle Gruppen alle Leitfragen beantwortet haben, werden die Antworten von der Seminarleitung vorgestellt und anschließend im Plenum diskutiert.&lt;br /&gt;
Die Methode „Sprechende Wand“ hat aktivierende und einführende Funktionen. Die übliche Seminarordnung soll räumlich aufgebrochen und die Teilnehmer/innen zur Diskussion angeregt werden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Papier, Stifte&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen, Pinn-Nadeln&lt;br /&gt;
•	Karteikarten
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Leitfragen:&lt;br /&gt;
•	Welche Kernthemen spricht der Film Ihrer Meinung nach an?&lt;br /&gt;
•	Welche Stärke hat der Film?&lt;br /&gt;
•	Welchen Effekt hat die bildliche und musikalische Verwirklichung auf Sie?&lt;br /&gt;
•	Würden Sie den Film eher als düster oder eher als heiter bezeichnen? Weshalb?&lt;br /&gt;
•	Was hat Ihnen besonders gefallen?/ Was hat Ihnen nicht gefallen?&lt;br /&gt;
•	Welches der angesprochenen Themen beschäftigt Sie persönlich am meisten? (Diese Frage kann für ein Ranking benutzt werden um weitere Seminarthemen auszuloten.)&lt;br /&gt;
•	…
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ja-Nein Spiel“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarleitung formuliert, je nach Situationsbedürfnis, Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können. (Es dürfen auch „humorige“ Fragen vorkommen) Vor Beginn des Spiels wird festgelegt, an welcher Seite des Raumes „Ja“, an welcher „Nein“ liegt. Die Gruppe steht zunächst in der Mitte des Raumes. Die Seminarleitung stellt nacheinander die Fragen. Zur Beantwortung der Fragen bewegen sich die Teilnehmer/innen in die eine oder andere Richtung. Eventuell kann nach den ersten Fragen von der Seminarleitung noch extra nachgefragt werden. (Die Zuordnung der TeilnehmerInnen auch auf der Strecke zwischen den Ja und Nein Ecken im Sinne einer Skala erfolgen und ggf. zwischendurch besprochen werden.)&lt;br /&gt;
Bewegung in der Gruppe, Entspannung, erste persönliche und berufliche Informationen werden ausgetauscht. Die Fragen können auch themenorientiert sein und in ein neues Themenfeld führen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
vorbereitete Fragen, Z.B.:&lt;br /&gt;
•	Stimmt der Film Sie optimistisch?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Gibt der Film Ihrer Meinung nach einen guten Abriss der Gegenwart dar?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Malt der Film schwarz?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Empfinden Sie den Film als emotional?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Besteht Ihrer Meinung nach ein Bezug zu Martin Luther King und seiner Rede? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Ist der Film zu kritisch?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach erfolgter Zuordnung auf jede Frage kann die Nachfrage nach Erläuterungen oder Kommentaren gestellt werden, auch in Hinblick auf die Themenfindung für vertiefende Arbeitsphasen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:12:42 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/abc2b5359101493fda0f925deb82f967.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>CITIZENFOUR</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Citizenfour“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dokumentation USA 2014, Länge: 110 Min.&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden.&lt;br /&gt;
CITIZENFOUR ist ein Thriller aus der Wirklichkeit, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft. CITIZENFOUR zeigt nicht nur die Gefahren geheimdienstlicher Überwachungen auf – er lässt sie uns miterleben. Wer diesen Film gesehen hat, wird anders über den Umgang mit seinem Telefon, seiner Kreditkarte, seinem Webbrowser oder seinem Internet-Profil nachdenken. (Quelle:https://citizenfourfilm.com/about)&lt;br /&gt;
Kernthemen des Films sind der Missbrauch staatlicher Macht im Informations- und Datenzeitalter unter dem Deckmantel der Inneren Sicherheit. Konkret geht es u. A. um geheimdienstliche Überwachungsprogramme elektronischer Medien, wie z.B. das US-amerikanische NSA Programm PRISM. Die Enthüllungen umfassen jedoch nicht nur das Vorgehen US-amerikanischer Geheimdienste, unrechtmäßige Praktiken sind auch dem britischen Geheimdienst GCHQ vorzuwerfen. Siehe hierzu fünf Jahre nach Snowdens Whistleblowing: „Großbritannien wegen Massenüberwachung verurteilt“&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&lt;/a&gt;... 13. September 2018, &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99?t=1097&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;18:17&lt;/a&gt; Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, vu&lt;br /&gt;
Zudem beleuchtet der Film die Motive eines jungen Mannes, der bereit ist, seine Karriere und seine Freiheit zu riskieren um auf strukturelle Missverhältnisse aufmerksam zu machen, die er für nicht vereinbar mit demokratischen Grundwerten hält. Die Dokumentation eignet sich zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung&lt;br /&gt;
- 2.2 Verantwortung übernehmen&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL I: Beginn bis ca. Min 8: E-Mail mit der alles begann, die erläutert, warum Snowden die Filmemacherin Poitras als Ansprechpartnerin ausgewählt hat (sie befand sich aufgrund ihrer kritischen Filme bereits auf dem Radar des Überwachungssystems) und die das Ausmaß der illegalen Überwachung eidrucksvoll umreißt.&lt;br /&gt;
Kommentar eines Ex-Nasa Mitarbeiters, der kritisiert, dass kritische Stimmen von Innen nicht toleriert wurden sondern die Bedrohung der Mitarbeiter zur Folge hatten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL II: Ca. Min 18 bis 25: Zeigt die Planung und das erste Treffen zwischen Snowden und den Journalisten im Juni 2016. Verdeutlicht die Komplexität des Überwachungssystems, welches genau dadurch kaum mehr für den Einzelnen nachvollziehbar und kontrollierbar ist. Snowden spricht über die Einschränkung der geistigen Freiheit durch die Überwachung und erläutert seine Motive und die dahinterstehenden Prinzipien.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir …&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat …&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind heutzutage …&lt;br /&gt;
•	Wenn ich zum Thema totale Kontrolle gefragt werde, sage ich …&lt;br /&gt;
•	Die Vorstellung des gläsernen Menschen verbinde ich mit …&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für …&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten …&lt;br /&gt;
•	Vertrauen zwischen Staaten wird beeinträchtigt wenn …&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen sich darauf verlassen können, dass …&lt;br /&gt;
•	Kontrolle im Dienste der Sicherheit darf …&lt;br /&gt;
•	Verrat bedeutet …&lt;br /&gt;
•	Systemkritik kann bedeuten, dass …&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ Gruppenarbeit: „Comment on it“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser etwas anderen Form der Pro-Kontra-Debatte ist das Ziel nicht, dass man sich einigt, sondern dass die Argumente zum Thema bestmöglich ausgeleuchtet werden. Zu Beginn werden die beiden Pro-/Kontra-Positionen zum Thema deutlich benannt. Für jede Position steht eine vorbereitete Stellwand mit einer knackig formulierten Überschrift zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer/innen ordnen sich je nach eigener Meinung einer Stellwand zu. In der Gruppe werden nun Argumente zu der eigenen Position gesammelt. Diese werden so auf die Stellwand geschrieben, dass rechts und links daneben gleich viel Platz frei bleibt. Anschließend werden die Ergebnisse nebeneinander präsentiert und es können Verständnisfragen zu den Argumenten (nur Fragen, keine Kommentierung!) an die jeweils andere Gruppe gestellt werden. Nun werden die Stellwände zwischen den Gruppen ausgetauscht und jede Gruppe erhält einen Satz der vorbereiteten Karteikarten, um die Argumente der anderen Gruppe rechts und links davon zu kommentieren.&lt;br /&gt;
Danach werden die Stellwände ein zweites Mal nebeneinander präsentiert. Wieder sind Verständnisfragen erlaubt.&lt;br /&gt;
In einer Schlussrunde können beide Gruppen ein kurzes Schluss-Statement abgeben.&lt;br /&gt;
Zu einem kontroversen Thema sollen in der Gruppe Argumente erarbeitet werden. Jeder Teilnehmer/in muss sich genau mit den Argumenten beider Gruppen auseinandersetzen. Vorteile dabei sind, dass parallel und intensiv an den Argumenten für die „Debatte“ gearbeitet wird und die Ergebnisse später für alle Teilnehmer/innen sichtbar sind.&lt;br /&gt;
Ein Nachteil kann sein, dass bei dieser Form der Debatte kein richtiger „Sieger“ ausgemacht werden kann. Wird dies von Teilnehmern/innen gewünscht, kann man nach den Schlussplädoyers noch eine „Position-Beziehen“-Runde machen. Dafür werden die Stellwände in gegenüberliegende Ecken des Raumes gestellt und jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin soll sich nun an der Stellwand aufstellen, die ihn / sie am meisten überzeugt hat, beziehungsweise dessen Position sie/er vertritt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	2 Stellwände mit vorbereitetem Papier oder&lt;br /&gt;
•	2 vorbereitete Flipcharts&lt;br /&gt;
•	Eddings&lt;br /&gt;
•	2 Sätze vorbereitete Karteikarten: „stark“. „schwach“, „OK“, „?“, „überzeugend“, „fraglich“, „falsch“, „richtig“, „Warum?“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Grundlagen für Pro und Kontrapositionen:&lt;br /&gt;
Sinngemäße Zitate&lt;br /&gt;
•	„When privacy is dead, liberty is dead.”&lt;br /&gt;
•	„Nichts wird besser, außer wir tun etwas dafür.”&lt;br /&gt;
•	„I am willing to risk prison rather than willing to risk my intellectual freedom.”&lt;br /&gt;
•	„Die balance of power gerät aus dem Gleichgewicht.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemeine Positionen / Statements&lt;br /&gt;
•	Edward Snowden stammt aus einer Soldatenfamilie und versteht sich nicht als Staatsfeind. Sein Verhalten als Whistleblower läuft dem komplett zuwider!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Es ist nachvollziehbar und legitim, dass Edward Snowden unter dem „Espionage Act“ angeklagt wurde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	In einer komplexen Welt voller Bedrohungen heiligt der Zweck die Mittel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowden hat ein systemisches Unrecht aufgedeckt. Ihm gebührt dafür Respekt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowdens Verhalten ist ein Musterbeispiel für couragiertes Verhalten, wie es z.B. auch das Konzept der Inneren Führung erfordert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative Gruppenarbeit: „Pro-und-Kontra-Debatte“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst stellt die Seminarleitung das Thema der geplanten Diskussion vor und verdeutlicht dessen Brisanz. Mögliche Themen:&lt;br /&gt;
-	In Bezug auf Datenschutz müssen Bürger vor dem Staat geschützt werden. Wird der Datenschutz nicht ernst genommen, sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Das Heldenbild des Edward Snowden, wie beschrieben in „Im Bett mit Edward Snowden“, 21. Oktober 2014 DIE ZEIT Nr. 43/2014, 16. Oktober 2014&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend werden entweder nach tatsächlicher Meinung oder räumlich im Seminarraum zwei (bzw. dann, wenn nacheinander mehrere Debatten zu verschiedenen Themen stattfinden sollen, vier, sechs oder acht) Gruppen gebildet.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung erklärt die Regeln der Pro-und-Kontra-Debatte: Die konträren Gruppen dürfen abwechselnd je ein Argument für oder gegen die Ausgangsthese vortragen und dabei die Zeit von einer bis zwei Minuten nicht überschreiten. Nach einer von der Seminarleitung festgelegten Zeit wird die Diskussion beendet. Die Gruppen bekommen nun Zeit für ein dreiminütiges Abschlussplädoyer.&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Diskussion bekommen die Teilgruppen ca. 15 bis 20 Minuten Zeit, sich auf die Diskussion vorzubereiten, Argumente zu sammeln und innerhalb der Gruppe Aufgaben zu verteilen.&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Diskussion wird der Verlauf der Diskussion reflektiert (Sachlichkeit der Argumente etc.) und ggf. darüber diskutiert, welche Argumente besonders überzeugend waren. Wenn nicht alle Teilnehmer/innen mitdebattieren, kann auch eine Beobachtergruppe den Verlauf der Debatte im Anschluss zusammenfassen und kommentieren.&lt;br /&gt;
Die Pro-und-Kontra-Debatte ist zur Aktivierung der Teilnehmer/innen sowie zur Vertiefung von Themenkomplexen geeignet. Sie eignet sich insbesondere zur Auseinandersetzung mit normativ stark aufgeladenen Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	keines
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative zur Gruppenarbeit: „Soziometrie“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen stellen sich nach bestimmten Kriterien im Raum auf. Im Raum werden Punkte als Ober- und Untergrenze definiert.&lt;br /&gt;
-	z.B. 0 bis 100% Zustimmung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	ja versus nein
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Wertungen wie Alles oder Nichts, wichtig oder unwichtig wahr oder falsch
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmenden sollen in Bezug auf bestimmte Aussagen „Stellung nehmen“ und sich mit Ihrer Meinung auf dem Kontinuum selbst verorten.&lt;br /&gt;
Die soziometrische Aufstellung ermöglicht ein besseres Kennenlernen und zeigt die in der Seminargruppe angelegte Vielfalt. Die Methode eignet sich zum Einstieg dann besonders gut, wenn sehr heterogene Gruppen verschiedene Vergleichsmöglichkeiten geboten bekommen sollen, um sich aneinander zu gewöhnen und so ein offenes Arbeitsklima zu schaffen. Mehr als zwei bis drei Aufstellungen sollten es jedoch nicht sein, sonst reagieren die Teilnehmer/innen erfahrungsgemäß – und auch berechtigt – mit Ablehnung. Die Frage kann schon behutsam auf Aspekte des Themas hinführen, z.B. diejenige nach dem Geburtsort in interkulturelle Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Aussagen (vergleiche mit Methode Sätze vervollständigen):&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind … (wichtig/unwichtig; schützenswert/nicht schützenswert)&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für … (wichtig/unwichtig)&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten mehr für die Datensicherheit tun. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen auch vor dem Staat geschützt werden. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Der Überwachungsstaat ist eine reale Gefahr. (ja/nein)&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Fragen&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 17:53:22 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/1fc5acbbfbbb229687129e2e05b617e0.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Beyond Punishment</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Beyond-Punishment/16c927249b276a0d0c7728c3008e0614</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Beyond Punishment“&lt;br /&gt;
Dokumentation D 2014, Länge: 99 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Verbrechen – Drei Strafen – Drei Konflikte&lt;br /&gt;
Drei Männer, die getötet haben, und drei Familien, die jemanden verloren haben. In der üblichen Vorstellung von Schuld und Strafe ergibt das drei, die bestraft werden, und drei, die vergessen sollen. Undenkbar, dass sich beide Seiten annähern. Der Film beobachtet dreimal das Unmögliche: Seinem Feind begegnen, in Gedanken, in Botschaften, im realen Leben, in Deutschland, in Norwegen und in den USA.&lt;br /&gt;
BEYOND PUNISHMENT erzählt die Geschichte von Leola, Lisa und Sean, von Erik und Stiva, von Patrick und Manfred. Die Protagonisten dieser drei Konflikte haben bislang keinen Frieden gefunden mit der jeweils ihr Leben verändernden Gewalttat, weder die Opfer noch die Täter. Auch Jahre nach dem Strafurteil und verbüßter Zeit im Strafvollzug sind beide Seiten weiterhin auf der Suche …&lt;br /&gt;
Die Reise in die Innenwelt von Gewalt und Strafe beginnt in einem Gefängnis in Wisconsin. Hier, in einer „maximum security facility“, wo normalerweise die Verantwortlichen von Gewalttaten für Jahrzehnte möglichst weit aus der Gesellschaft weggeschlossen werden, findet regelmäßig etwas weltweit Einmaliges statt. Alle halbe Jahre begegnen 30 Häftlinge einer vielköpfigen Gruppe von Verbrechensopfern und sie machen etwas, was sonst nicht vorkommt: Sie reden miteinander.&lt;br /&gt;
In diesem Gesprächskreis im Gefängnis lernt der Regisseur Hubertus Siegert Lisa und Leola kennen, deren Bruder und Sohn vor mehreren Jahren getötet wurde. Ausgehend von ihrer Geschichte spannt der Film einen Bogen von den USA über Norwegen bis nach Deutschland. Drei Verbrechen in drei ungleichen Kulturen, drei unterschiedliche Strafsysteme und verschiedene Wege, um mit dem Geschehenen umzugehen.&lt;br /&gt;
Geleitet von der Frage, ob der Schmerz über den Verlust tatsächlich geringer wird, wenn man nicht auf Vergeltung und Strafe hofft, betritt der Film Neuland.&lt;br /&gt;
Das Konzept der Restorative Justice geht davon aus, dass es hilfreich sei, die andere Seite zu verstehen, also zu erfahren, was den anderen bewogen hat, die Tat zu begehen. Oft wird angenommen, dass eine tatsächliche Begegnung zwischen den beteiligten Menschen machbar und hilfreich sei. Der Film untersucht das in seinen drei Fällen sehr genau.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allen Protagonisten wohnt die Hilflosigkeit inne, sich mit der übermächtigen Erfahrung von Gewalt und Verlust auseinanderzusetzen. Der Film dokumentiert den Wunsch nach Vergebung und die inneren Konflikte, die dieser Wunsch mit sich bringt. Was heißt Vergebung? Bedeutet es, alles zu vergessen, die Tat final zu akzeptieren? Wäre das ein Verrat an dem geliebten Menschen, der Opfer dieser Tat wurde? Gibt es ein anderes Konzept von Vergebung?&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation resümiert in parallelen Erzählsträngen die Hintergründe, Umstände und Kontexte dreier sehr unterschiedlicher Gewaltverbrechen sowie den ebenfalls unterschiedlichen Umgang der Täter und Opfer bzw. Hinterbliebenen mit den Taten. Die unterschiedlichen Fälle sowie die betroffenen Protagonisten sind, abgesehen vom verbindenden Element eines geschehenen Verbrechens mit Todesfolge, in keiner Weise vergleichbar:&lt;br /&gt;
1.	USA: Leola und Lisa trauern um ihren Sohn und Bruder, der als 16-jähriger in einem Supermarkt erschossen wurde. 11 Jahre nach der Tat warten Sie noch immer auf das Schuldeingeständnis des verurteilten Sean, in der Hoffnung dies könne Ihren Schmerz lindern oder Ihnen ermöglichen zu vergeben.&lt;br /&gt;
2.	Norwegen: Stian tötet aus Eifersucht seine Freundin Ingrid-Elisabeth. Er bereut seine Tat und will, dass ihr Vater Erik dies weiß. Über Videobotschaften teilt Stian sich Erik mit, doch dessen Schmerz und ist zu groß um sich einer weiteren Auseinandersetzung oder einer Begegnung zu stellen.&lt;br /&gt;
3.	Deutschland: Patrick hat als Kind seinen Vater Gerold von Braunmühl durch ein Attentat der Rote Armee Fraktion (RAF) verloren. Der Täter ist unbekannt, Patrick hat jedoch die Möglichkeit sich mit Manfred, einem ehemaligen RAF-Mitglied, auszutauschen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wunsch nach Vergeltung oder Gerechtigkeit sowie Trauer, Hilflosigkeit und Verzweiflung, Vergebung, Vergeltung, Reue und Umgang mit eigener Schuld sind die Kernthemen in den drei vorgestellten konkreten Fällen, wie auch in der wiederholt gezeigten „Restorative Justice“-Gesprächsrunde zwischen Tätern und Verbrechensopfern in der Strafvollzugsanstalt von Wisconsin. Die Dokumentation eignet sich damit zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 2.3 Leben und Tod&lt;br /&gt;
- 3.2 Zugänge zur Friedens- und Konfliktethik aus dem europäischen Wertekanon&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Filmkritik des EPD: &lt;a href=&quot;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&quot; title=&quot;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Webseite zum Film: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Presseheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_final.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_final.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_fin...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Begleitheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYON...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verteilung von Beobachtungsaufgaben vor der Filmschau:&lt;br /&gt;
Im Vorfeld zur Filmschau kann der Auftrag an die TeilnehmerInnen vergeben werden, unterschiedlichen Protagonisten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Mittels Auszähl- oder Losverfahren werden Beobachtungsaufgaben verteilt für 1. Leola (hinterbliebene Mutter), 2. Lisa (hinterbliebene Schwester), 3. Sean (inhaftierter Täter, der die Tat bestreitet), 4. Erik (hinterbliebener Vater), 5. Stian (Täter), 6. Patrick (hinterbliebener Sohn), 7. Manfred (ehemaliges RAF Mitglied), 8. TeilnehmerInnen des „Restorative Justice“ Gesprächskreises&lt;br /&gt;
Mögliche Beobachtungsaufgaben:&lt;br /&gt;
-	Welche Emotionen sind vordergründig bei dieser Person? Was macht das mit Ihnen?&lt;br /&gt;
-	Welche Aussagen beeindrucken/berühren Sie emotional am meisten? Warum?&lt;br /&gt;
-	Was macht diesen Einzelfall/diese Person/die damit verbundene Geschichte besonders (besonders traurig/besonders tragisch/besonders paradox)?&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Mögliche Diskussionsfragen für eine Anschlussdiskussion:&lt;br /&gt;
•	Sind die Fälle vergleichbar? Begründen Sie.&lt;br /&gt;
•	Kann/darf/muss man einem Mörder vergeben?&lt;br /&gt;
•	Was ist der Sinn von Strafe? Bezogen auf wen?&lt;br /&gt;
•	Was ist der gewünschte Effekt von Strafe? Bezogen auf wen?&lt;br /&gt;
•	Sehen Sie Vorteile im Ansatz der Restorative Justice / des Täter-Opfer-Ausgleichs im Vergleich zu einer ausschließlich strafenden Justiz?&lt;br /&gt;
•	Sind Ansätze wie Restorative Justice / Täter-Opfer-Ausgleich Musterlösungen?&lt;br /&gt;
•	Was haben die vorgestellten Hinterbliebenen gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was haben die im Film vorgestellten Täter gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was haben die im Film vorgestellten Hinterbliebenen und die Täter gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was verbinden Sie mit dem Tilel des Films „Beyond Punishment“?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Rollenspiel“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen eines Rollenspiels nehmen die Teilnehmer/innen in einer Spielsituation vorgegebene Rollen ein. Dafür sollte die Seminarleitung Rollenkarten vorbereitet haben, auf denen die einzelnen Rollen kurz beschrieben sind. Diese Karten werden dann entweder nach Wunsch oder per Zufall an die Teilnehmenden verteilt.&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Spiels ist den Teilnehmer/innen Zeit zu geben, sich mit ihrer Rolle vertraut zu machen und eine Handlungsstrategie zu entwickeln.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung gibt für das Rollenspiel eine klare Zeitvorgabe vor. Im Anschluss an das Rollenspiel sollte eine Diskussion stattfinden, in der das Spiel an sich bewertet wird und entsprechende Realsituationen thematisiert und besprochen werden können.&lt;br /&gt;
Durch Rollenspiele sollen bestimmte (meist konfliktbehaftete) Situationen und Gespräche durch die Teilnehmer/innen simuliert werden. Auf diese Weise können Vorgänge und Hintergründe von sozialen Situationen verdeutlicht und gleichzeitig analysiert und bewertet werden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitetes Textblatt mit der entsprechenden Situationsbeschreibung&lt;br /&gt;
•	Rollenkarten&lt;br /&gt;
•	ggf. Beobachtungsbögen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Bearbeitung des Films “Beyond Punishment” können Rollenspiele in Anlehnung an die vorgestellten Fälle wie auch fiktive Täter-Opfer-Szenarien gespielt werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel: Das Hineinversetzen in die Situation und die Auseinandersetzung mit eigenen Emotionen und Gedanken in der jeweiligen Rolle.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den Seiten 4 und 5 im Begleitheft finden Sie Bilder und Zitate der Protagonisten. Ausgedruckt können diese als Hilfestellung bei der Rollenfindung dienen.&lt;br /&gt;
Beyond Punishment Begleitheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYON...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Kartenabfrage“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, je sechs Klebepunkte sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet eine Einstiegsfrage oder notiert seine Assoziationen dazu innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf beliebig vielen Karten. Pro Karte wird nur ein Stichwort bzw. eine eigene Idee notiert. Die beschrifteten Karten werden ungeordnet an die (Metaplan-)Wand gehängt oder gepinnt. Das Seminar schaut sich nun im Plenum alle Beiträge gemeinsam der Reihe nach an. Die Karten werden von den Teilnehmer/innen thematisch geordnet und die unterschiedlichen Themenaspekte auf andersfarbigen Karten mit Überschriften versehen. Bei Verständnisfragen erläutert der/die Teilnehmer/in, was mit seinem/ihrem Stichwort, seinen Gedanken gemeint ist. Wenn die Gruppe sich darauf einigt, dass wichtige Aspekte fehlen, werden Karten ergänzt und zusätzlich aufgehängt. Die unterschiedlichen Themenaspekte werden nun gewichtet, indem jeder Teilnehmer/in Punkte auf die Wand klebt: drei für den wichtigsten, zwei für einen als ebenfalls wichtig bewerteten Aspekt, einen Punkt für den nach persönlicher Einschätzung drittwichtigsten Aspekt.&lt;br /&gt;
Die Kartenabfrage fördert die Kommunikation, das Verständnis der Thematik und die Bereitschaft zu Folgeschritten der Bearbeitung. Sie bezieht die Einschätzungen aller Teilnehmer/ innen mit ein, wie unterschiedlich sie auch sein mögen. Durch die Methode der Kartenabfrage werden zu einem Thema oder einer bestimmten Leitfrage möglichst viele unterschiedliche Daten, Teilfragen, Ideen gewonnen. Sie lassen sich erfassen, ordnen, bündeln und zu Meinungsprofilen zusammenfassen, in denen alle sich am Ende wiederfinden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte (6 pro Teilnehmer/innen)&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln&lt;br /&gt;
Mögliche Fragestellungen:&lt;br /&gt;
•	In welchem Verhältnis stehen Vergebung und Vergeltung?&lt;br /&gt;
•	Täter-Opfer-Ausgleich: Welche Chancen zeigt der Film, welche Schwierigkeiten sind damit verbunden?&lt;br /&gt;
•	Notieren Sie Ihre Assoziationen zum „Restorative Justice Gesprächszirkel“.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Expertengruppen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarteilnehmer und -teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung stellt nun verschiedene Gruppenarbeitsthemen vor, unter denen sich die Teilgruppen ein Thema auswählen können. Sie erhalten anschließend ein Arbeitsblatt mit Leitfragen und Materialien zur gewählten Fragestellung mit der Aufgabe, die Fragen gemeinsam zu erarbeiten und ihre Ergebnisse nach 30 bis 45 Minuten im Plenum zu präsentieren. Für die Präsentationen stellt die Seminarleitung Poster, Folien oder Flipcharts zur Visualisierung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Expertengruppen dienen der Aktivierung der Teilnehmer/innen. Mit dieser Methode kann im Seminar ein breites Themenspektrum arbeitsteilig bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Arbeitsblatt mit Leitfragen und Materialien zur gewählten Fragestellung&lt;br /&gt;
•	Informationen zu den unterschiedlichen Fragestellungen (Webseiten, Broschüren etc.)&lt;br /&gt;
•	Poster&lt;br /&gt;
•	Folien / Folienstifte/ Overheadprojektor oder Flipchart / Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Themen zur Bearbeitung in den unterschiedlichen Gruppen:&lt;br /&gt;
•	Das punitive Justizsystem (Gestalt/Effekte/Vor- und Nachteile)&lt;br /&gt;
•	Restorative Ansätze der Justiz (Gestalt/Effekte/Vor- und Nachteile)&lt;br /&gt;
•	Restorative Gerechtigkeit am Beispiel der „Truth and Reconciliation Comission“ in Südafrika&lt;br /&gt;
•	Restorative Ansätze in der Aufarbeitung von Systemunrecht&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 14:49:11 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/ed141bd123e33cfbfb33e5f7c018cb90.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Die Trolle</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Trolle/882f42848ddb21903411ff5d1287c9c9</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Die Trolle“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2016, Länge: 30 Min.&lt;br /&gt;
Die Kurzdokumentation „Die Trolle“, aus der NDR-Reihe PANORAMA – DIE REPORTER informiert umfangreich über das Phänomen Fake-News und deren rasante Verbreitung über das Internet durch so genannte Internettrolle. Anhand verschiedener Beispiele wird dabei zwischen unterschiedlichen Ausprägungen und Ursprüngen differenziert. Die Reportage deckt auf, dass diffamierende und gezielt auf Polarisierung und Empörung angelegte Lügennachrichten mit klaren politischen Interessen zum einen von Einzelpersonen, zum anderen aber auch von (staatlichen) Netzwerken, so genannten Trollfabriken, gestreut werden.&lt;br /&gt;
Absurde Gerüchte, etwa über Bordellgutscheine für Flüchtlinge, lassen sich schwer wieder einfangen. Das Potential so verbreiteter Falschnachrichten reicht von geschmacklosen und diffamierenden Behauptungen bis hin zu internationalem Zündstoff.&lt;br /&gt;
Auch die Gegenbewegungen, wie zivilcouragiertes Vorgehen gegen Trollfabriken durch ehemalige  Mitarbeiter oder Initiativen wie etwa Hoaxmap oder Mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch bleiben in der Dokumentation nicht unerwähnt.&lt;br /&gt;
Die Reportage eignet sich zur Bearbeitung der Themen Fake News, Asymmetrische Kriegsführung, Feindbild, Propaganda und Zivilcourage in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung&lt;br /&gt;
- 2.4 Internet und soziale Netzwerke
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Mindmapping“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer  und Teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung teilt den Gruppen Karteikarten und dicke Stifte aus. Die Arbeitsgruppen sammeln in Form eines Brainstormings Assoziationen zum vorher von der Seminarleitung benannten Thema des Seminars:&lt;br /&gt;
z.B.: - Dimensionen von Fake News&lt;br /&gt;
        - Anforderungen an Sicherheitspolitik im digitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
        - Subjektivität von Informationen&lt;br /&gt;
Ziel dieser Assoziationen ist es, möglichst konkret Teilthemen des Seminarthemas zu benennen. Anschließend sollen die Teilnehmer/innen in ihren Gruppen darüber diskutieren, welche von ihnen benannten Unterthemen sie für besonders relevant und interessant halten. Die Gruppe soll sich hierbei auf drei aus ihrer Sicht besonders wichtige Themen einigen und diese auf einer Karteikarte notieren.&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Unterthemen von den Gruppen einzeln vorgestellt und die dazugehörigen Karten mit Klebestreifen an der Tafel angebracht. Im Plenum werden hierbei die einzelnen Aspekte zu einer Mindmap angeordnet, d.h. die Beziehungen zwischen den Themen werden durch ihre Anordnung und durch Pfeile markiert. Abschließend erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin einen Klebepunkt. Alle Teilnehmer/innen markieren nun gleichzeitig an der Tafel, welches Thema sie persönlich besonders interessiert. Das Thema mit den meisten Stimmen wird in einem dafür reservierten Block der Lehrveranstaltung behandelt.&lt;br /&gt;
Diese Form des gemeinsamen Mindmappings dient zur Einführung in neue Themenkomplexe: Die Teilnehmer/innen sollen gemeinsam Unterthemen einer Fragestellung identifizieren und diese nach ihren persönlichen Interessen gewichten. Das wesentliche didaktische Ziel dieser Methode ist die Aktivierung: Durch die abschließende Gewichtung der Themen erhalten die Teilnehmer/innen ein Mitbestimmungsrecht in der Unterrichtsgestaltung. Eine themenbezogene Variante der Kartenabfrage.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pinn-Nadeln&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der abschließenden Gewichtung der Themen kann eine gezielte Bearbeitung von Schwerpunktthemen folgen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möglichkeit zur weiterführenden Schwerpunktarbeit: „Talking Sticks“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält drei Streichhölzer (oder Zahnstocher, Schaschlikhölzer o.ä.). Die Seminarleitung empfiehlt, sich im Gespräch angemessen kurz zu fassen, der jeweils sprechenden Person aufmerksam zuzuhören und alle Wortbeiträge unkommentiert zu lassen. Bei jedem Sprechanlass wird eines der drei Hölzer auf den Tisch in der Mitte gelegt. Es darf erst dann von neuem begonnen werden, wenn alle drei Hölzer von jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer in die Tischmitte gelegt wurden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grundgedanke der „Talking Sticks“ kommt – zumindest dem „Mythos“ nach – aus einer indianischen Kultur. Die Methode eignet sich bei Gesprächsanlässen, bei denen ein Konflikt gelöst, Handlungsmöglichkeiten priorisiert oder Lösungsvorschläge erarbeitet werden sollen wie auch dazu, ein gutes Lernklima in Gemeinschaft zu stiften. Die Methode folgt den Grundsätzen kooperativen Lernens: Sie vermittelt Sozialkompetenz, macht direkte Interaktion wie auch kommunikative Abhängigkeit voneinander positiv erfahrbar, motiviert aber gleichzeitig dazu, auch individuelle Verantwortung zu übernehmen. Im Gespräch gibt es nicht die Erfahrung, zu kurz zu kommen; niemand muss befürchten, unterbrochen, kritisiert oder gleich beurteilt zu werden. Diese Methode wird deshalb besonders bei thematisch schwierigen und emotional belastenden Gesprächen empfohlen, bei denen auch aus einem ungeschützten Inneren heraus gesprochen werden muss. Sie ist allerdings für Gruppen ungeeignet, in denen ein akuter Konflikt herrscht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Streich- oder Schaschlikhölzer oder Zahnstocher (3 pro Teilnehmer/innen)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Auftaktfragen / Statements:&lt;br /&gt;
•	Medien sind immer manipulativ.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Ist eine ausreichend kritische Auseinandersetzung mit Medien / Informationen überhaupt möglich?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Gezielte Verbreitung von Fake-News mit politischen Intentionen ist eine unterschätzte Gefahr.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative oder weiterführende Gruppenarbeit: „Das fehlende Stück“ (Zur Veranschaulichung der Auswirkungen unvollständiger oder ausgewählter Informationen)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorbereitung: Die Seminarleitung kopiert je nach Gruppengröße 5 – 7 Werbeanzeigen. Jede Anzeige bekommt eine Nummer. Anschließend werden die Original-Werbeanzeigen in 6 Teile zerschnitten. Um die einzelnen Teile später zuordnen zu können, wird die Nummer der Anzeige auf jedes der 6 Teile geschrieben. Von jeder Anzeige wird nun ein Teil weggenommen und separat aufbewahrt. Der Rest der gesamten Puzzleteile wird vermischt.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer/innen werden nun aufgefordert aus den Einzelteilen die passenden Stücke zu finden, so dass Bilder entstehen. Dazu nimmt sich jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin mindestens ein Teil oder die Seminarleitung verteilt die Teile. Nun müssen sich die Gruppen zusammenfinden, die ein Bild (Werbeanzeige) ergeben. In den Gruppen werden die Einzelteile zu einem Bild zusammengefügt.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit legt die Seminarleitung die Kopien der Anzeigen unkommentiert im Raum aus. Erst wenn alle erkannt haben, dass ihnen in der Gruppe ein Teil fehlt, um das Bild zu komplettieren, präsentiert die Seminarleitung die fehlenden Stücke.&lt;br /&gt;
Wenn die Bilder vollständig sind, setzen sich alle wieder hin. Die Seminarleitung fragt:&lt;br /&gt;
•	Erinnern sie sich, was gerade eben passiert ist. Gibt es in Ihrem Berufsalltag ähnliche Situationen? (Bsp.: fehlende Informationen, die bewusst nicht weitergegeben werden oder im System „versickern“, mangelhafte Absprachen zwischen Personen / Abteilungen etc.)&lt;br /&gt;
•	Oder: Erinnern Sie sich, was gerade eben passiert ist. Was könnte diese Methode mit dem Umgang untereinander zu tun haben? (Bsp. Ausgrenzung – Einzelne Personen werden durch eine Gruppe ausgegrenzt / gemobbt. Vielleicht ist aber gerade ihr Beitrag wichtig, „das fehlende Stück“?)&lt;br /&gt;
Diese Methode bringt Bewegung in die Gruppe und lockert die Atmosphäre auf. Sie kann gut als Übergangsmethode in ein neues Themengebiet angewandt werden oder wenn es innerhalb der Gruppe Ausgrenzungsprobleme gibt.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitete Werbeanzeigen aus Zeitschriften, Illustrierten (jeweils mit einer Kopie)&lt;br /&gt;
•	Schere&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 12:33:58 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/0aa8f47aee72b724606551cb3f483f32.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Das Vorstellungsgespräch</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Das-Vorstellungsgespraech/8c64b627bb2d99bf1fa0030f8f76a9e2</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation AUS 2012, Länge: 13 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Empfangshalle der Anwaltskanzlei Dexter wartet Thomas Howell auf sein Vorstellungsgespräch. Als er schließlich von einem jungen Mann mit Down-Syndrom, der sich als sein neuer Vorgesetzter vorstellt, abgeholt wird, hält er es für einen schlechten Scherz. Er folgt irritiert und es entwickelt sich ein zwischenzeitlich skurriles Gespräch, bei dem Howell sein Gegenüber zunächst nicht ernst nimmt. Im Verlauf merkt er jedoch, dass sein Interviewer durchaus sachkundige und professionelle Fragen stellt. Als er sich gerade auf das Gespräch einlässt und beginnt sein Gegenüber ernst zu nehmen, nimmt der Kurzfilm eine Wendung. Ein Senior betritt den Raum und entschuldigt sich für den „Streich“ seines Sohnes, eine offensichtlich wiederkehrende Situation. Ärgerlich weist er seinen Sohn darauf hin, dass dessen Aufgabenbereich sich auf das Verteilen von Getränken und Fotokopieren beschränkt. Thomas Howell nutzt den Moment, den Senior auf die kompetente Gesprächsführung seines Sohnes aufmerksam zu machen. Dieser darf daraufhin das Interview zu Ende bringen und beeindruckt seinen Vater.&lt;br /&gt;
Die nächste Szene zeigt erneut, wie Dexter Junior einen irritierten Kandidaten zum Vorstellungsgespräch abholt. Er führt ihn in einen Raum, in dem Howell bereits auf beide wartet, um ein gemeinsames Gespräch zu führen. Offensichtlich ist Dexter Jr. sein Assistent.&lt;br /&gt;
Der Kurzfilm führt humorvoll und einprägsam an die Thematik der gesellschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen heran.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 11:19:26 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Pre-Crime</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Pre-Crime/f6dcd0bca9645ef6de15282f1343e3ae</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2017, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen.“ (Quelle: &lt;a href=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; title=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://precrime-film.de/about-2/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Die Dokumentation macht auf die technologisch forcierten Veränderungen und Auswüchse der Polizeiarbeit im Zeitalter der „Versicherheitlichung“ und des „Risikomanagements“ aufmerksam. Sie beleuchtet die Bestrebungen und Ratio sowie die Mechanismen und Stakeholder der präventiven und vorausschauenden Polizeiarbeit anhand von Beispielen etwa in Chicago, Philadelphia, London und München. Die zunehmend vernetzten Analysemöglichkeiten des elektronisch gläsernen Bürgers und die dazugehörige algorithmische Aufarbeitung werden betrachtet. Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass Softwareunternehmen auch im Kontext der Sicherheitspolitik den Menschen als Element in der digitalen Verwertungskette verorten um auf dieser Basis eine profitorientierte Dienstleistung anzubieten. Dass die Softwareunternehmen die einzigen sind, die wissen wie und auf welcher Datenbasis der Algorithmus funktioniert ist nur ein Kritikpunkt. Hinzu kommt, dass Algorithmen mathematische Modelle sind, die aus Daten Szenarien konstruieren, die nicht zwingend der Wirklichkeit entsprechen. Ein Kernkritikpunkt diesbezüglich lautet, dass Algorithmen nicht von Soziologen, sondern nur von Mathematikern ohne Ursacheninteresse entwickelt werden. Es ist zu bemängeln, dass eine zunehmende Verschiebung der Ermittlungsarbeit in das Vorfeld von Straftaten, kombiniert mit einem radikalen Vertrauen in Technik und Mathematik den Gedanken der Unschuldsvermutung vollkommen konterkariert und jeder demokratischen Abstimmung entbehrt.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation behandelt die Themenkomplexe Prognostik, Datamining, Big Data, Racial Profiling, institutioneller Rassismus, Vorverlagerung der Kontrolle, Vorverurteilung und Kriminalisierung. Sie verdeutlicht die Auswirkungen der Kombination von Technik und der politischen Maxime der Risikominimierung um jeden Preis.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Jul 2018 15:03:54 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>National Bird</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/National-Bird/35b3d4e1c35c942591382d2d611b353b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation USA 2016, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation lässt drei Kriegsveteranen der US Air Force zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Funktionen am Drohnenkrieg der USA mitgewirkt haben. Die Protagonisten berichten von ihren eigenen Schicksalen, von ihrer Auseinandersetzung damit, dass sie sich mitschuldig gemacht haben sowie von der Qual der Ungewissheit ob sich unter ihren Opfern nicht doch Zivilisten befanden. Denn entgegengesetzt der offiziellen Erklärungen, so schildern sie ihre Erfahrung, handelt es sich bei diesem Waffensystem keineswegs um eine präzise Waffe, die eine eindeutige Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kombattanten erlaubt.&lt;br /&gt;
Neben dem Hinweis auf die gigantischen verarbeiteten Datenmengen zur Identifizierung aufständischer Ziele und auf das Unrecht, unschuldige Opfer auf weit entfernten Schlachtfeldern in Kauf zu nehmen, wird angemerkt, was im Zusammenhang mit Drohneneinsätzen immer wieder kritisch diskutiert wird: Den Piloten und Sensor Operatoren falle es schwer die potentiellen Ziele als Menschen wahrzunehmen, die Technik entfremde.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang wird auf die hohe Belastung der meist jungen amerikanischen Drohnensoldaten hingewiesen. Das seelische Leid traumatisiert und führt mitunter zu Suizidalität. Es wird berichtet, dass dies aus Gründen der Personalknappheit zum Teil ohne Folgen bleibt. Ein weiterer Skandal, der hier beklagt wird. Auch die persönliche Auseinandersetzung mit der Erkenntnis gegen die eigene Moral zu handeln, obwohl man sich auf der richtigen Seite glaubt, kommt zur Sprache. Die Schlussfolgerung, sich nicht nur aus dem System zurückzuziehen, um sich nicht weiter mitschuldig zu machen, sondern die empfundene Pflicht, die Missstände des Systems ungeachtet der Konsequenzen öffentlich zu kritisieren, dient als Beispiel für ein großes Maß an Zivilcourage und starke moralische Überzeugung.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation bietet einen Einblick in die Gedanken, Beweggründe und Empfindungen der Protagonisten bei der Entscheidung sich mit ihrem Anliegen an die Öffentlichkeit zu wenden. Die Dokumentation lädt ein zur Auseinandersetzung mit den Themen Drohnen, Trauma, Schuld, menschliches und technisches Versagen, moralische Abstumpfung, Mitarbeiterführung, Befehl und Gehorsam sowie innere Führung und Zivilcourage.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 12:11:02 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Erlösung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Erloesung/0780a958bf59b602f86be0eef14e6526</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm ES 2007, Länge: 16 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tod eines nahen Angehörigen, sein Sterben – große Herausforderungen im menschlichen Zusammenleben. Wie geht man damit um? Wie gestaltet man den Abschied würdevoll? Wie kann er „gelingen“?&lt;br /&gt;
Eine Familie versammelt sich in diesem spanischen Kurzfilm – an die deutschen Untertitel muss man sich erst gewöhnen – am Sterbebett der Mutter. Angesichts des nahen Todes geht jeder anders mit dem drohenden Verlust um: Der älteste Bruder (Rafa) ist Arzt. Er möchte eine medizinische „Lösung“, erhofft sich eine Heilung von Medikamenten und Behandlungen. Die jüngere Schwester (Julia) möchte all das verdrängen, will den herannahenden Tod der Mutter nicht wahrhaben und flieht wieder und wieder. Sara schließlich, die Partnerin von Rafa, erkennt die Unabwendbarkeit des Todes und wendet sich verständnisvoll und zärtlich der Sterbenden (Maria) zu, um sie würdevoll auf dem letzten Weg zu begleiten.&lt;br /&gt;
Der Film ist eher dunkel und düster gehalten und das Personengeflecht wird nicht immer ganz deutlich. Die Filmsprache ist sehr intensiv, so dass – jenseits der inhaltlichen Fragen – ausreichend Zeit zur Nachbesprechung gelassen werden sollte. Es sollte nicht gleich zu einer Engführung auf das Thema „Sterbehilfe“ kommen, denn wovon dieser Kurzspielfilm besonders erzählt ist der nahezu liebevolle Umgang mit einem sterbenden Menschen. Diese Verhaltensweise ermöglicht der Sterbenden, gut, ruhig und „in Frieden“ gehen zu können. Es ist diese Zärtlichkeit, diese Stille, die die Sprengkraft dieses Films ausmacht.&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm ermöglicht einen guten, sehr intensiven Einstieg in die Themenkomplexe „Tod“, „Umgang mit dem Tod, mit Sterbenden“, sowie wohl auch mit dem großen Themenbereich „Sterbehilfe“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:58:07 +0200</pubDate>
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    </item>
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