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    <title>Kategorie: 1.1 Unser Menschenbild - Mediathek des zebis Didaktik-Portals</title>
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    <copyright>ViMP GmbH 2010-2023</copyright>
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      <title>Masel Tov Cocktail</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Masel-Tov-Cocktail/8cccacc99007bdbe84a1bd937036cc8b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Masel Tov bedeutet im Hebräischen „Viel Glück“ oder „Viel Erfolg“. In dieser Satire erklärt uns ein junger deutsch-russischer Jude namens Dimitrij Liebermann, genannt Dima, wohnhaft in einer Hochhaussiedlung im Ruhrgebiet, seine Sicht über Antisemitismus, dem er täglich ausgesetzt ist.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 12:21:29 +0200</pubDate>
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      <title>Kleine Germanen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kleine-Germanen/7264e3833475f347801b258286d2494b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;In einem Mix aus Dokumentation und Animation wird erzählt, wie Kinder und Jugendliche aus rechten Gruppierungen in Deutschland und Österreich aufwachsen und sozialisiert werden.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:22:55 +0200</pubDate>
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      <title>Kippa</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kippa/6dc60101ccbeaf13f1a58acbf110a8f4</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Nach einer wahren Begebenheit. Der 14-jährige Oskar ist neu auf der Schule. In seiner Klasse findet er schnell Anschluss und ist sehr beliebt beim Fußballspielen. Als im Unterricht die Lehrerin verschiedene religiöse Kulturgüter bespricht, wird bekannt, dass Oskar aus einer jüdischen Familie stammt. Von dem Moment an wird er von seinen Klassenkameraden, hauptsächlich Muslimen, gemobbt und verachtet. Die Ausgrenzung führt so weit, dass er brutal angegriffen und gedemütigt wird. Zuhause schweigt Oskar, doch seine Mutter entdeckt seine körperlichen Verletzungen und wendet sich an die Schule. Dort muss sie feststellen, dass ihr Problem nicht ernstgenommen wird und die Schule keine Hilfe anbietet. Oskar aber hat seinen Stolz und überwindet diese Pein mit seinen eigenen Methoden...&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 08:08:09 +0200</pubDate>
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      <title>Aufstand der Matrosen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Aufstand-der-Matrosen/ff6fa7a2d15fbc770bbb39c33c8b768d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Die Novemberrevolution 1918 beginnt in der Nordsee bei Wilhelmshaven am Ende des 1. Weltkrieges. Noch einmal will die Marineleitung die Flotte gegen England schicken, ohne Wissen der Regierung, die in Berlin schon den Waffenstillstand verhandelt. Doch die Besatzungen weigern sich. So kommt es am 3. November 1918 zum „Kieler Matrosenaufstand“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 08:37:07 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Teebeben</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Teebeben/60930d1ac7fcd0b1d2c3940476ef6f5c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm FR 2014, Länge: 21 Min.&lt;br /&gt;
Französisch mit deutschen Untertiteln&lt;br /&gt;
Der Araber Malik, ein ehemaliger Box-Champion, betreibt einen kleinen Lebensmittelladen in Nordfrankreich. Auch Alex, eine junger Skinhead gehört eines späten Abends zu seinen Kunden und verdeutlicht seine Missachtung gegenüber Malik indem er an der Kasse verächtlich und provokativ auf den Boden spuckt. Einen Moment lang sieht es so aus als würde Malik der Provokation mit Gewalt entgegnen doch stattdessen lädt er Alex zu einer Tasse Tee ein. Alex traut seinen Ohren kaum und wüsste nicht warum er mit einem Araber Tee trinken soll. Dass die arabische Kultur es nicht erlaubt eine Einladung zum Tee auszuschlagen interessiert ihn erwartungsgemäß nicht. Malik lässt nicht locker und verspricht ihm, er könne alles aus dem Laden mitnehmen, was er möchte, wenn er nur eine Tasse Tee mit ihm trinkt. Sichtlich irritiert, aber interessiert an der Aussicht auf den versprochenen Deal, lässt er sich darauf ein.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:16:53 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Watu Wote</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Watu-Wote/68269fa8eba3a050cf35dfe00c5fa839</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm D/KEN 2016, Länge: 23 Min.&lt;br /&gt;
Der deutsch-kenianische Kurzspielfilm über couragiertes Verhalten im Angesicht des Terrors basiert auf einer wahren Geschichte, die sich im Dezember 2015 in Kenia ereignete. Eine Reisegruppe wird auf einer Fahrt im Norden von Kenia von der Terrorgruppe al-Shabaab überfallen. Aus einem Akt der Fürsorge und Nächstenliebe versuchen die Reisenden (mehrheitlich Muslime) eine Christin vor den Terroristen zu schützen indem sie sie kurzerhand mit einem Schleier ausstatten und als Muslima tarnen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:15:29 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>How long not long</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/How-long-not-long/d309562a869af03fee8d067e570bd989</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Animierter Kurzfilm DK 2016, Länge: 6 Min.&lt;br /&gt;
Beginnend mit den Worten „How long, not long“ und einigen Zitaten aus einer bekannten Rede von Martin Luther King besteht der animierte Kurzfilm aus einem Zusammenschnitt unterschiedlichster aquarellartig anmutender Bilder, die von Ku-Klux-Klan Szenen über Bootsflüchtlinge, spielende Kinder, indigene Völker, in Trachten tanzende Gruppen, Pussy Riot, ineinander übergehenden Portaits, bis zu Industriewolken und einem Atompilz reichen.&lt;br /&gt;
Untermalt mit einer schwungvollen Instrumentalmusik und dem wiederkehrenden „How long, not long“ Martin Luther King´s schneidet der beeindruckende und kunstvolle Kurzfilm in Bildern eine Vielzahl an Themen an, darunter z.B. Identität und Heterogenität, Isolation, die Flüchtlingskrise, Rassismus, gewaltloser Widerstand und Umweltzerstörung. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anmerkung: Der Kurzfilm „How long, not long“ erlaubt den Einstieg in eine Vielzahl an gesellschaftskritischen Themen. Eine tiefergehende Bearbeitung einzelner Themenkomplexe erfordert zunächst eine Eingrenzung oder Auswahl der gewünschten Themenkomplexe.&lt;br /&gt;
Die folgenden Methoden zielen auf die Reflexion der vielen angesprochenen Themen und auf einen Themenfindungsprozess durch die Gruppe ab.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Begriffspantomime“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen teilen sich in zwei oder vier gleich große Gruppen auf. Bei vier Gruppen kooperieren jeweils zwei. Die beiden kooperierenden Gruppen sitzen sich auf Stuhlreihen in etwa fünf Meter Abstand gegenüber. Jede Gruppe denkt sich eine vorgegebene Anzahl von Begriffen (sechs bis zehn) im Zusammenhang mit den Themen des Kurzfilms „How long, not long“ aus und schreibt diese auf Karten. Abwechselnd entsenden nun die kooperierenden Gruppen eine Kundschafterin oder einen Kundschafter zur Partnergruppe. Dieser oder diesem wird jeweils ein Begriff gezeigt. Den muss sie oder er nun ihrer bzw. seiner eigenen Gruppe ausschließlich pantomimisch übermitteln. Die Gruppe hat beliebig viele Rateversuche. Die Kundschafterin oder der Kundschafter bestätigt oder verneint durch Kopfnicken oder Kopfschütteln.&lt;br /&gt;
Die Methode hat zwar spielerischen Charakter, jedoch auch einen inhaltlichen Bezug zur Fortbildung. Die Auseinandersetzung mit hochgestochenen Begriffen in spielerischer Art kann zur Entkrampfung beitragen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Variante kann die Methode auch als Wettkampf durchgeführt werden. Dann müssen die Begriffe von der Seminarleitung vorbereitet werden. Aus beiden Spielgruppen kommen Kundschafterinnen und Kundschafter und holen sich die Begriffe. Jede der beiden Gruppen bekommt die gleichen Begriffe vorgelegt, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Wer zuerst alle Begriffe geraten hat, ist Sieger.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten&lt;br /&gt;
•	Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sprechende Wand“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An verschiedenen Wänden des Seminarraums werden Leitfragen des Seminarthemas geheftet, ggf. ergänzt durch Bilder oder Zitate zum Seminarthema. Die Teilnehmer/innen werden gebeten, Gruppen von zwei bis vier Personen zu bilden und sich im Raum vor den Leitfragen an den Wänden zu verteilen. In ihrer Gruppe sollen sie die Leitfragen, ggf. die Bilder und Zitate, diskutieren, ihre Antwort auf die jeweilige Frage auf einer Karteikarte formulieren und ebenfalls anheften. Wenn alle Gruppen alle Leitfragen beantwortet haben, werden die Antworten von der Seminarleitung vorgestellt und anschließend im Plenum diskutiert.&lt;br /&gt;
Die Methode „Sprechende Wand“ hat aktivierende und einführende Funktionen. Die übliche Seminarordnung soll räumlich aufgebrochen und die Teilnehmer/innen zur Diskussion angeregt werden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Papier, Stifte&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen, Pinn-Nadeln&lt;br /&gt;
•	Karteikarten
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Leitfragen:&lt;br /&gt;
•	Welche Kernthemen spricht der Film Ihrer Meinung nach an?&lt;br /&gt;
•	Welche Stärke hat der Film?&lt;br /&gt;
•	Welchen Effekt hat die bildliche und musikalische Verwirklichung auf Sie?&lt;br /&gt;
•	Würden Sie den Film eher als düster oder eher als heiter bezeichnen? Weshalb?&lt;br /&gt;
•	Was hat Ihnen besonders gefallen?/ Was hat Ihnen nicht gefallen?&lt;br /&gt;
•	Welches der angesprochenen Themen beschäftigt Sie persönlich am meisten? (Diese Frage kann für ein Ranking benutzt werden um weitere Seminarthemen auszuloten.)&lt;br /&gt;
•	…
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ja-Nein Spiel“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarleitung formuliert, je nach Situationsbedürfnis, Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können. (Es dürfen auch „humorige“ Fragen vorkommen) Vor Beginn des Spiels wird festgelegt, an welcher Seite des Raumes „Ja“, an welcher „Nein“ liegt. Die Gruppe steht zunächst in der Mitte des Raumes. Die Seminarleitung stellt nacheinander die Fragen. Zur Beantwortung der Fragen bewegen sich die Teilnehmer/innen in die eine oder andere Richtung. Eventuell kann nach den ersten Fragen von der Seminarleitung noch extra nachgefragt werden. (Die Zuordnung der TeilnehmerInnen auch auf der Strecke zwischen den Ja und Nein Ecken im Sinne einer Skala erfolgen und ggf. zwischendurch besprochen werden.)&lt;br /&gt;
Bewegung in der Gruppe, Entspannung, erste persönliche und berufliche Informationen werden ausgetauscht. Die Fragen können auch themenorientiert sein und in ein neues Themenfeld führen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
vorbereitete Fragen, Z.B.:&lt;br /&gt;
•	Stimmt der Film Sie optimistisch?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Gibt der Film Ihrer Meinung nach einen guten Abriss der Gegenwart dar?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Malt der Film schwarz?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Empfinden Sie den Film als emotional?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Besteht Ihrer Meinung nach ein Bezug zu Martin Luther King und seiner Rede? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Ist der Film zu kritisch?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach erfolgter Zuordnung auf jede Frage kann die Nachfrage nach Erläuterungen oder Kommentaren gestellt werden, auch in Hinblick auf die Themenfindung für vertiefende Arbeitsphasen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:12:42 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>CITIZENFOUR</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Citizenfour“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dokumentation USA 2014, Länge: 110 Min.&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden.&lt;br /&gt;
CITIZENFOUR ist ein Thriller aus der Wirklichkeit, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft. CITIZENFOUR zeigt nicht nur die Gefahren geheimdienstlicher Überwachungen auf – er lässt sie uns miterleben. Wer diesen Film gesehen hat, wird anders über den Umgang mit seinem Telefon, seiner Kreditkarte, seinem Webbrowser oder seinem Internet-Profil nachdenken. (Quelle:https://citizenfourfilm.com/about)&lt;br /&gt;
Kernthemen des Films sind der Missbrauch staatlicher Macht im Informations- und Datenzeitalter unter dem Deckmantel der Inneren Sicherheit. Konkret geht es u. A. um geheimdienstliche Überwachungsprogramme elektronischer Medien, wie z.B. das US-amerikanische NSA Programm PRISM. Die Enthüllungen umfassen jedoch nicht nur das Vorgehen US-amerikanischer Geheimdienste, unrechtmäßige Praktiken sind auch dem britischen Geheimdienst GCHQ vorzuwerfen. Siehe hierzu fünf Jahre nach Snowdens Whistleblowing: „Großbritannien wegen Massenüberwachung verurteilt“&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&lt;/a&gt;... 13. September 2018, &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99?t=1097&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;18:17&lt;/a&gt; Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, vu&lt;br /&gt;
Zudem beleuchtet der Film die Motive eines jungen Mannes, der bereit ist, seine Karriere und seine Freiheit zu riskieren um auf strukturelle Missverhältnisse aufmerksam zu machen, die er für nicht vereinbar mit demokratischen Grundwerten hält. Die Dokumentation eignet sich zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung&lt;br /&gt;
- 2.2 Verantwortung übernehmen&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL I: Beginn bis ca. Min 8: E-Mail mit der alles begann, die erläutert, warum Snowden die Filmemacherin Poitras als Ansprechpartnerin ausgewählt hat (sie befand sich aufgrund ihrer kritischen Filme bereits auf dem Radar des Überwachungssystems) und die das Ausmaß der illegalen Überwachung eidrucksvoll umreißt.&lt;br /&gt;
Kommentar eines Ex-Nasa Mitarbeiters, der kritisiert, dass kritische Stimmen von Innen nicht toleriert wurden sondern die Bedrohung der Mitarbeiter zur Folge hatten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL II: Ca. Min 18 bis 25: Zeigt die Planung und das erste Treffen zwischen Snowden und den Journalisten im Juni 2016. Verdeutlicht die Komplexität des Überwachungssystems, welches genau dadurch kaum mehr für den Einzelnen nachvollziehbar und kontrollierbar ist. Snowden spricht über die Einschränkung der geistigen Freiheit durch die Überwachung und erläutert seine Motive und die dahinterstehenden Prinzipien.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir …&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat …&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind heutzutage …&lt;br /&gt;
•	Wenn ich zum Thema totale Kontrolle gefragt werde, sage ich …&lt;br /&gt;
•	Die Vorstellung des gläsernen Menschen verbinde ich mit …&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für …&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten …&lt;br /&gt;
•	Vertrauen zwischen Staaten wird beeinträchtigt wenn …&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen sich darauf verlassen können, dass …&lt;br /&gt;
•	Kontrolle im Dienste der Sicherheit darf …&lt;br /&gt;
•	Verrat bedeutet …&lt;br /&gt;
•	Systemkritik kann bedeuten, dass …&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ Gruppenarbeit: „Comment on it“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser etwas anderen Form der Pro-Kontra-Debatte ist das Ziel nicht, dass man sich einigt, sondern dass die Argumente zum Thema bestmöglich ausgeleuchtet werden. Zu Beginn werden die beiden Pro-/Kontra-Positionen zum Thema deutlich benannt. Für jede Position steht eine vorbereitete Stellwand mit einer knackig formulierten Überschrift zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer/innen ordnen sich je nach eigener Meinung einer Stellwand zu. In der Gruppe werden nun Argumente zu der eigenen Position gesammelt. Diese werden so auf die Stellwand geschrieben, dass rechts und links daneben gleich viel Platz frei bleibt. Anschließend werden die Ergebnisse nebeneinander präsentiert und es können Verständnisfragen zu den Argumenten (nur Fragen, keine Kommentierung!) an die jeweils andere Gruppe gestellt werden. Nun werden die Stellwände zwischen den Gruppen ausgetauscht und jede Gruppe erhält einen Satz der vorbereiteten Karteikarten, um die Argumente der anderen Gruppe rechts und links davon zu kommentieren.&lt;br /&gt;
Danach werden die Stellwände ein zweites Mal nebeneinander präsentiert. Wieder sind Verständnisfragen erlaubt.&lt;br /&gt;
In einer Schlussrunde können beide Gruppen ein kurzes Schluss-Statement abgeben.&lt;br /&gt;
Zu einem kontroversen Thema sollen in der Gruppe Argumente erarbeitet werden. Jeder Teilnehmer/in muss sich genau mit den Argumenten beider Gruppen auseinandersetzen. Vorteile dabei sind, dass parallel und intensiv an den Argumenten für die „Debatte“ gearbeitet wird und die Ergebnisse später für alle Teilnehmer/innen sichtbar sind.&lt;br /&gt;
Ein Nachteil kann sein, dass bei dieser Form der Debatte kein richtiger „Sieger“ ausgemacht werden kann. Wird dies von Teilnehmern/innen gewünscht, kann man nach den Schlussplädoyers noch eine „Position-Beziehen“-Runde machen. Dafür werden die Stellwände in gegenüberliegende Ecken des Raumes gestellt und jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin soll sich nun an der Stellwand aufstellen, die ihn / sie am meisten überzeugt hat, beziehungsweise dessen Position sie/er vertritt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	2 Stellwände mit vorbereitetem Papier oder&lt;br /&gt;
•	2 vorbereitete Flipcharts&lt;br /&gt;
•	Eddings&lt;br /&gt;
•	2 Sätze vorbereitete Karteikarten: „stark“. „schwach“, „OK“, „?“, „überzeugend“, „fraglich“, „falsch“, „richtig“, „Warum?“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Grundlagen für Pro und Kontrapositionen:&lt;br /&gt;
Sinngemäße Zitate&lt;br /&gt;
•	„When privacy is dead, liberty is dead.”&lt;br /&gt;
•	„Nichts wird besser, außer wir tun etwas dafür.”&lt;br /&gt;
•	„I am willing to risk prison rather than willing to risk my intellectual freedom.”&lt;br /&gt;
•	„Die balance of power gerät aus dem Gleichgewicht.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemeine Positionen / Statements&lt;br /&gt;
•	Edward Snowden stammt aus einer Soldatenfamilie und versteht sich nicht als Staatsfeind. Sein Verhalten als Whistleblower läuft dem komplett zuwider!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Es ist nachvollziehbar und legitim, dass Edward Snowden unter dem „Espionage Act“ angeklagt wurde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	In einer komplexen Welt voller Bedrohungen heiligt der Zweck die Mittel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowden hat ein systemisches Unrecht aufgedeckt. Ihm gebührt dafür Respekt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowdens Verhalten ist ein Musterbeispiel für couragiertes Verhalten, wie es z.B. auch das Konzept der Inneren Führung erfordert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative Gruppenarbeit: „Pro-und-Kontra-Debatte“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst stellt die Seminarleitung das Thema der geplanten Diskussion vor und verdeutlicht dessen Brisanz. Mögliche Themen:&lt;br /&gt;
-	In Bezug auf Datenschutz müssen Bürger vor dem Staat geschützt werden. Wird der Datenschutz nicht ernst genommen, sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Das Heldenbild des Edward Snowden, wie beschrieben in „Im Bett mit Edward Snowden“, 21. Oktober 2014 DIE ZEIT Nr. 43/2014, 16. Oktober 2014&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend werden entweder nach tatsächlicher Meinung oder räumlich im Seminarraum zwei (bzw. dann, wenn nacheinander mehrere Debatten zu verschiedenen Themen stattfinden sollen, vier, sechs oder acht) Gruppen gebildet.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung erklärt die Regeln der Pro-und-Kontra-Debatte: Die konträren Gruppen dürfen abwechselnd je ein Argument für oder gegen die Ausgangsthese vortragen und dabei die Zeit von einer bis zwei Minuten nicht überschreiten. Nach einer von der Seminarleitung festgelegten Zeit wird die Diskussion beendet. Die Gruppen bekommen nun Zeit für ein dreiminütiges Abschlussplädoyer.&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Diskussion bekommen die Teilgruppen ca. 15 bis 20 Minuten Zeit, sich auf die Diskussion vorzubereiten, Argumente zu sammeln und innerhalb der Gruppe Aufgaben zu verteilen.&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Diskussion wird der Verlauf der Diskussion reflektiert (Sachlichkeit der Argumente etc.) und ggf. darüber diskutiert, welche Argumente besonders überzeugend waren. Wenn nicht alle Teilnehmer/innen mitdebattieren, kann auch eine Beobachtergruppe den Verlauf der Debatte im Anschluss zusammenfassen und kommentieren.&lt;br /&gt;
Die Pro-und-Kontra-Debatte ist zur Aktivierung der Teilnehmer/innen sowie zur Vertiefung von Themenkomplexen geeignet. Sie eignet sich insbesondere zur Auseinandersetzung mit normativ stark aufgeladenen Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	keines
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative zur Gruppenarbeit: „Soziometrie“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen stellen sich nach bestimmten Kriterien im Raum auf. Im Raum werden Punkte als Ober- und Untergrenze definiert.&lt;br /&gt;
-	z.B. 0 bis 100% Zustimmung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	ja versus nein
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Wertungen wie Alles oder Nichts, wichtig oder unwichtig wahr oder falsch
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmenden sollen in Bezug auf bestimmte Aussagen „Stellung nehmen“ und sich mit Ihrer Meinung auf dem Kontinuum selbst verorten.&lt;br /&gt;
Die soziometrische Aufstellung ermöglicht ein besseres Kennenlernen und zeigt die in der Seminargruppe angelegte Vielfalt. Die Methode eignet sich zum Einstieg dann besonders gut, wenn sehr heterogene Gruppen verschiedene Vergleichsmöglichkeiten geboten bekommen sollen, um sich aneinander zu gewöhnen und so ein offenes Arbeitsklima zu schaffen. Mehr als zwei bis drei Aufstellungen sollten es jedoch nicht sein, sonst reagieren die Teilnehmer/innen erfahrungsgemäß – und auch berechtigt – mit Ablehnung. Die Frage kann schon behutsam auf Aspekte des Themas hinführen, z.B. diejenige nach dem Geburtsort in interkulturelle Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Aussagen (vergleiche mit Methode Sätze vervollständigen):&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind … (wichtig/unwichtig; schützenswert/nicht schützenswert)&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für … (wichtig/unwichtig)&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten mehr für die Datensicherheit tun. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen auch vor dem Staat geschützt werden. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Der Überwachungsstaat ist eine reale Gefahr. (ja/nein)&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Fragen&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 17:53:22 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Vorstellungsgespräch</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Das-Vorstellungsgespraech/8c64b627bb2d99bf1fa0030f8f76a9e2</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation AUS 2012, Länge: 13 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Empfangshalle der Anwaltskanzlei Dexter wartet Thomas Howell auf sein Vorstellungsgespräch. Als er schließlich von einem jungen Mann mit Down-Syndrom, der sich als sein neuer Vorgesetzter vorstellt, abgeholt wird, hält er es für einen schlechten Scherz. Er folgt irritiert und es entwickelt sich ein zwischenzeitlich skurriles Gespräch, bei dem Howell sein Gegenüber zunächst nicht ernst nimmt. Im Verlauf merkt er jedoch, dass sein Interviewer durchaus sachkundige und professionelle Fragen stellt. Als er sich gerade auf das Gespräch einlässt und beginnt sein Gegenüber ernst zu nehmen, nimmt der Kurzfilm eine Wendung. Ein Senior betritt den Raum und entschuldigt sich für den „Streich“ seines Sohnes, eine offensichtlich wiederkehrende Situation. Ärgerlich weist er seinen Sohn darauf hin, dass dessen Aufgabenbereich sich auf das Verteilen von Getränken und Fotokopieren beschränkt. Thomas Howell nutzt den Moment, den Senior auf die kompetente Gesprächsführung seines Sohnes aufmerksam zu machen. Dieser darf daraufhin das Interview zu Ende bringen und beeindruckt seinen Vater.&lt;br /&gt;
Die nächste Szene zeigt erneut, wie Dexter Junior einen irritierten Kandidaten zum Vorstellungsgespräch abholt. Er führt ihn in einen Raum, in dem Howell bereits auf beide wartet, um ein gemeinsames Gespräch zu führen. Offensichtlich ist Dexter Jr. sein Assistent.&lt;br /&gt;
Der Kurzfilm führt humorvoll und einprägsam an die Thematik der gesellschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen heran.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 11:19:26 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Pre-Crime</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Pre-Crime/f6dcd0bca9645ef6de15282f1343e3ae</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2017, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen.“ (Quelle: &lt;a href=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; title=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://precrime-film.de/about-2/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Die Dokumentation macht auf die technologisch forcierten Veränderungen und Auswüchse der Polizeiarbeit im Zeitalter der „Versicherheitlichung“ und des „Risikomanagements“ aufmerksam. Sie beleuchtet die Bestrebungen und Ratio sowie die Mechanismen und Stakeholder der präventiven und vorausschauenden Polizeiarbeit anhand von Beispielen etwa in Chicago, Philadelphia, London und München. Die zunehmend vernetzten Analysemöglichkeiten des elektronisch gläsernen Bürgers und die dazugehörige algorithmische Aufarbeitung werden betrachtet. Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass Softwareunternehmen auch im Kontext der Sicherheitspolitik den Menschen als Element in der digitalen Verwertungskette verorten um auf dieser Basis eine profitorientierte Dienstleistung anzubieten. Dass die Softwareunternehmen die einzigen sind, die wissen wie und auf welcher Datenbasis der Algorithmus funktioniert ist nur ein Kritikpunkt. Hinzu kommt, dass Algorithmen mathematische Modelle sind, die aus Daten Szenarien konstruieren, die nicht zwingend der Wirklichkeit entsprechen. Ein Kernkritikpunkt diesbezüglich lautet, dass Algorithmen nicht von Soziologen, sondern nur von Mathematikern ohne Ursacheninteresse entwickelt werden. Es ist zu bemängeln, dass eine zunehmende Verschiebung der Ermittlungsarbeit in das Vorfeld von Straftaten, kombiniert mit einem radikalen Vertrauen in Technik und Mathematik den Gedanken der Unschuldsvermutung vollkommen konterkariert und jeder demokratischen Abstimmung entbehrt.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation behandelt die Themenkomplexe Prognostik, Datamining, Big Data, Racial Profiling, institutioneller Rassismus, Vorverlagerung der Kontrolle, Vorverurteilung und Kriminalisierung. Sie verdeutlicht die Auswirkungen der Kombination von Technik und der politischen Maxime der Risikominimierung um jeden Preis.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Jul 2018 15:03:54 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Erlösung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Erloesung/0780a958bf59b602f86be0eef14e6526</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm ES 2007, Länge: 16 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tod eines nahen Angehörigen, sein Sterben – große Herausforderungen im menschlichen Zusammenleben. Wie geht man damit um? Wie gestaltet man den Abschied würdevoll? Wie kann er „gelingen“?&lt;br /&gt;
Eine Familie versammelt sich in diesem spanischen Kurzfilm – an die deutschen Untertitel muss man sich erst gewöhnen – am Sterbebett der Mutter. Angesichts des nahen Todes geht jeder anders mit dem drohenden Verlust um: Der älteste Bruder (Rafa) ist Arzt. Er möchte eine medizinische „Lösung“, erhofft sich eine Heilung von Medikamenten und Behandlungen. Die jüngere Schwester (Julia) möchte all das verdrängen, will den herannahenden Tod der Mutter nicht wahrhaben und flieht wieder und wieder. Sara schließlich, die Partnerin von Rafa, erkennt die Unabwendbarkeit des Todes und wendet sich verständnisvoll und zärtlich der Sterbenden (Maria) zu, um sie würdevoll auf dem letzten Weg zu begleiten.&lt;br /&gt;
Der Film ist eher dunkel und düster gehalten und das Personengeflecht wird nicht immer ganz deutlich. Die Filmsprache ist sehr intensiv, so dass – jenseits der inhaltlichen Fragen – ausreichend Zeit zur Nachbesprechung gelassen werden sollte. Es sollte nicht gleich zu einer Engführung auf das Thema „Sterbehilfe“ kommen, denn wovon dieser Kurzspielfilm besonders erzählt ist der nahezu liebevolle Umgang mit einem sterbenden Menschen. Diese Verhaltensweise ermöglicht der Sterbenden, gut, ruhig und „in Frieden“ gehen zu können. Es ist diese Zärtlichkeit, diese Stille, die die Sprengkraft dieses Films ausmacht.&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm ermöglicht einen guten, sehr intensiven Einstieg in die Themenkomplexe „Tod“, „Umgang mit dem Tod, mit Sterbenden“, sowie wohl auch mit dem großen Themenbereich „Sterbehilfe“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:58:07 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Auge um Auge</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Auge-um-Auge/e58c98c8bed4cfe69eec7e36017fb828</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Animierter Kurzfilm D 2016, Länge: 5 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Puristisch animierte schwarz-weiße Bilder untermalen ein Interview (englisch mit deutschem Untertitel) mit einem zum Tode verurteilten Vergewaltiger und Mörder.&lt;br /&gt;
Auf die Fragen des Interviewers berichtet er aus seiner Biografie, unter anderem von seiner Adoption und vom tragischen Verlust seiner Schwester, die dem gleichen Verbrechen zum Opfer gefallen ist, welches er später selbst beging und für welches er das Todesurteil erhalten hat: Vergewaltigung und Mord.&lt;br /&gt;
In bedrückend ruhigem Ton berichtet er von der Tat, die er selbst verurteilt. Noch immer verfolge seine eigene Tat ihn in seinen Träumen. Er resümiert, dass er es verdient hat exekutiert zu werden. Das dahinter stehende Prinzip Auge um Auge scheint die von ihm akzeptierte und einzig nachvollziehbare Strafe zu sein.&lt;br /&gt;
Der Kurzfilm bietet einen Einstieg in die Themen Verbrechen und Schuld, Vergeltung, wie auch Reue und Vergebung. Durch die biografischen Einblicke werden auch Fragen der Persönlichkeitsbildung und der sozialen Entwicklung angeschnitten.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:57:10 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eye in the sky</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Eye-in-the-sky/a39ad2e90d01315137ba699d8586aa74</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA 2016, Länge: 98 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ein Team aus britischen Militärs und Politikern, US-Drohnenpiloten und kenianischen Einsatzkräften vor Ort beobachtet die Zusammenkunft islamistischer Terroristen in Nairobi. Als die Überwachungskameras zeigen, dass die Terroristen mit Sprengstoff ausgerüstet sind und eventuell einen Anschlag vorbereiten, müssen die Verantwortlichen entscheiden: Sollen sie einen Drohnenangriff starten und das Gebäude bombardieren, auch wenn dabei Zivilisten in dem Wohngebiet in Gefahr sind, oder das Risiko eingehen, dass die Terroristen mit dem Sprengstoff das Haus verlassen? Der darstellerisch exzellente Film setzt sich über eine Vielzahl von Personen, die in diesen Entscheidungsprozess involviert sind, differenziert mit den Dilemmata der Drohnen-Kriegstechnik auseinander. Dabei weitet er sich vom spannenden Polit-Thriller zum moralischen Drama.“ (Quelle: filmdienst)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dreh und Angelpunkt des Films sind die unterschiedlichen Prioritätensetzungen und Einstellungen der verschiedenen Stakeholder in Bezug auf notwendige Grundsatzentscheidungen und Risikoabwägungen. Die Gefahr möglicher ziviler Opfer wird dramaturgisch zugespitzt: Vor dem Haus in dem Terroristen einen Anschlag vorbereiten steht ein Mädchen und verkauft Brot. Die Versuche, das Kind vor dem Einsatz aus der Schusslinie zu bringen, scheitern. Zudem verdeutlicht der Film die Vielzahl beteiligter Berater und Entscheider und den komplizierten Prozess in einer komplexen Situation, bei der Menschenleben auf dem Spiel stehen, die bestmögliche Entscheidung zu treffen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm eignet sich zur Behandlung der Themen Utilitarismus, Befehl und Gehorsam, Drohnen, gezielte Tötungen, Terrorismus, Propagandakrieg, Abwälzung oder Weitergabe von Verantwortung und multilaterale Entscheidungsprozesse.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 17:26:18 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Invention of Trust</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Invention-of-Trust/ce7520afbc29880ccff3490318e8cde9</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2016, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der junge Gymnasiallehrer Michael Gewa bekommt eine rätselhafte Nachricht. Das Unternehmen ’’b.good’’ hat seine Internet- und Handydaten gekauft und stellt ihm aufgrund seines digitalen Fußabdrucks ein Rating aus. Über seine persönlichen und beruflichen Fähigkeiten, über seine Beziehung. Nachdem er das Angebot ausschlägt das Rating gegen einen monatlichen Beitrag privat zu halten, entsteht schnell ein Flächenbrand. Er findet sich in der Situation wieder, bei Freunden, Kollegen und Schülern um seinen Ruf und das beschädigte Vertrauen in ihn zu kämpfen.&lt;br /&gt;
Der Film sensibilisiert für den oftmals unhinterfragten Umgang mit den Bequemlichkeiten der Digitalisierung und zeigt dessen Risiken auf. Er veranschaulicht, wie der Mensch über seine spezifischen Daten zur Ware werden kann und transportiert eindrücklich die Botschaft, dass in einer kapitalistisch orientierten Welt nichts wirklich kostenfrei zu haben ist, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 16:11:32 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Frontiere</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Frontiere/5134618abe451a09ce35a8bee4998281</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm D 1997, Länge: 5 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Knetfigurenmännchen begegnen einander in der Sandwüste. Beide unterscheiden sich nur durch den Haut-Ton voneinander. Bezeichnend ist jedoch, dass sie keinen Mund haben, was auf defizitäre Kommunikation hinweisen kann. Sogleich geraten sie in Streit, wer dem anderen den Weg freizumachen habe, jeder beharrt auf sein Recht durchgelassen zu werden. Keiner gibt nach obwohl ausreichend Platz zum Ausweichen wäre, stattdessen kommt es zu Handgreiflichkeiten. In der Folge beginnt eins der Männchen eine Mauer zu bauen, das andere tut es ihm nach. In ungeheurer Geschwindigkeit errichten beide eine Mauerkonstruktion, die labyrinthische Ausmaße annimmt. Schlussendlich finden sich beide Männchen als Gefangene ihrer eigenen Mauern wieder und sitzen isoliert und verängstigt mit dem Rücken zur Wand, auf einem Erdball geprägt von Mauern. Klassischer Anspielfilm, der durch sein Tempo besticht.&lt;br /&gt;
Der Film thematisiert Ursachen und Folgen von Aus- und Abgrenzung und greift damit ein hochaktuelles Thema auf. Er eignet sich zum Einstieg in die Themen Sicherheit, Wettrüstung und Demonstration von Macht und Stärke sowie in den Themenkomplex Flucht und Festung Europa.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2017 12:55:16 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gefährder</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Gefaehrder/cbb9b27a73af68a024c17c36a7eff0cd</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2009, Länge: 11 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu einer Zeit, in der ein Mann deutscher Innenminister ist, der 1994 einem Koffer mit 100.000 DM in bar von einem Waffenhändler entgegennahm, werden Listen sogenannter „Gefährder“ erstellt, die das uralte Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung aufheben. Ab jetzt ist jeder solange verdächtig, bis er das Gegenteil beweisen kann. Der Film zeigt anhand eines wahren Falles aus dem Sommer 2007, wie leicht in einem Klima der Angst Politaktivisten wie Terroristen behandelt werden: überwacht, ausspioniert und eingesperrt. Der Fall Andrej Holm hat großes Aufsehen erregt, doch die wesentlichen Fragen konnte niemand beantworten. Der Bundesrichter erließ den Haftbefehl mit der Begründung, Holm würde in seinen Arbeiten das Wort „Gentrifizierung“ verwenden – ein Begriff, der einmal in einem Bekennerschreiben der „Militanten Gruppe“ auftauchte. Warum überwachte das Bundeskriminalamt den Soziologiedozenten und seine Familie 11 Monate lang, unter enormen Aufwand, obwohl in der Zeit keine neuen Verdachtsmomente auftraten?&lt;br /&gt;
Andrej Holm ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er forscht zu Themen der Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik im internationalen Vergleich.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Nov 2015 17:31:49 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Name Murat Kurnaz</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Name-Murat-Kurnaz/e8b62e896ca05b24eb14991ae00ffee6</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2009, Länge: 7 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Murat Kurnaz, ein junger Bremer mit türkischem Pass, fliegt als 19-jähriger Ende 2001, kurz nach den Anschlägen vom 11. September nach Pakistan um eine Pilgerreise zu unternehmen. In Pakistan wird er festgenommen und an die Amerikaner übergeben, die ihn als Terrorverdächtigen in das Foltergefängnis Guantanamo ausfliegen. Dort verbringt er fünf Jahre, ohne offizielle Anklage, ohne die Möglichkeit, rechtsstaatliche Mittel in Anspruch zu nehmen. Sein Fall wird zum grotesken Schauspiel deutscher Politik und internationaler Diplomatie. Seine Freilassung und Rückkehr nach Deutschland erfolgt 2006.&lt;br /&gt;
Der Name Murat Kurnaz steht als Synonym für den Horror, der jedem von uns widerfahren kann, der sich in Zeiten der ‚Operation Enduring Freedom’ zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. Und den falschen Pass besitzt.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Nov 2015 17:23:13 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Fremden im Paradies: Warum Gotteskrieger töten</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Fremden-im-Paradies-Warum-Gotteskrieger-toeten/4d34f2275dbfc53c27d17af166396cde</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2008, Länge: 45 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation verfolgt die Spuren der Todespiloten vom 11. September 2001 und der London-Attentäter vom 7. Juli 2005. Die Dreharbeiten erfolgten über ein Jahr lang im Jemen, in Marokko, England, Italien, Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten.&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation versucht der Regisseur Dirk Laabs zu ergründen, welche Motive junge Muslime dazu verleiten sich zu islamistischen Selbstmordattentätern zu radikalisieren. Wertesysteme und Gerechtigkeitsvorstellungen, Identitätssuche und fehlende Stabilität kommen in diesem Kontext ebenso zur Sprache wie Vorstellungen von Heldentum und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Oct 2015 21:54:12 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kinder des Kalifats</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kinder-des-Kalifats/131a996394527d330fce28ec03636024</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2015, Länge: 25 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer mehr Jugendliche aus Deutschland und Österreich schließen sich der Terror-Organisation &quot;Islamischer Staat&quot; an: Was veranlasst einen 16-Jährigen dazu, für eine extremistische religiöse Ideologie in den bewaffneten Kampf zu ziehen? Was macht Terror und Krieg für junge Menschen so reizvoll? Antworten auf diese erschreckenden und verstörenden Fragen gibt diese aktuelle Dokumentation.&lt;br /&gt;
Der Film untersucht an ausgewählten Beispielen, die Motive und Beweggründe junger Menschen, die sich dem islamistischen Terror verschreiben und den bewaffneten Kampf aufnehmen. Vor allem aus Österreich kommen viele Jugendliche, die sich dem &quot;Islamischen Staat&quot; anschließen und im Nahen Osten als Terror-Kämpfer operieren. Dabei handelt es sich meist um Einwanderer aus Tschetschenien und dem Balkan, die mit Krieg und Terror aufgewachsen sind und auf diese Weise in den Krieg zurückkehren. Allein in Syrien und im Irak befinden sich Hunderte von ihnen im &quot;Heiligen Krieg&quot;. Um die 2000 junge Österreicher sympathisieren mit den radikalen Dschihad-Kämpfern.&lt;br /&gt;
Der Berliner Islamwissenschaftler Guido Steinberg kommentiert das Ausmaß dieser erschreckenden Entwicklung in Österreich und - im direkten Vergleich - in Deutschland.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation beleuchtet die Motive der Jugendlichen, wie z.B. die Wünsche nach Selbstwirksamkeit, Unabhängigkeit und Akzeptanz. Zudem beschreibt er den Prozess der Radikalisierung und Rekrutierung sowie die Bedeutung des Internets und die Professionalität der Propaganda.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Oct 2015 21:38:54 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/4a442102f5cd964903760324799e5535.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Der neunte Tag</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-neunte-Tag/ec5b7d9d7a7fd11f7dea8da2d2ac91ca</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D/LUX 2004, Länge: 97 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Luxemburger Abbé Henri Kremer, Häftling im so genannten Pfarrerblock in Dachau, wird im Jahr 1942 für neun Tage beurlaubt. Zunächst in dem Glauben, entlassen worden zu sein, muss er täglich bei dem jungen SS-Offizier Gebhardt, Gestapo-Chef von Luxemburg, vorstellig werden. Dieser verwickelt den Priester in theologische Debatten und versucht ihn zum Verrat an seinem Glauben zu bewegen und ihn gegen den passiven Widerstand des Luxemburger Bischofs zu instrumentalisieren. In seinem Selbstverständnis ist Gebhard gläubig, sieht in den Plänen Hitlers einen göttlichen Plan und will die Kirche ins Dritte Reich integrieren. Er stellt Kremer vor die Wahl zwischen Freiheit im Falle des Bekenntnisses zur nationalsozialistischen Kirchenpolitik und der Rückkehr ins KZ. Für den Fall einer Flucht droht der Offizier dem Priester mit dem Tod seiner Glaubensbrüder im KZ sowie seiner Familie.&lt;br /&gt;
Kremers Geschwister sorgen sich um ihn, drängen ihn zur Flucht, wohlwissend, dass sie sich damit selbst in Gefahr bringen. Sein Bruder, ein Geschäftsmann, hat versucht seine Beziehungen geltend zu machen um für Kremer eine Haftentlassung zu erwirken – will ihn auch gegen seinen Willen in Sicherheit bringen. Auch seine Schwester kann es nicht aushalten, dass ihr Bruder aus Glaubens- und Prinzipientreue seine Freiheit aufgibt.&lt;br /&gt;
Abgesehen von diesem überwältigenden Konflikt wird Kremer gequält von massiven Schuldgefühlen. Er fühlt sich als Verbrecher, denn er hat eine zufällig entdeckte Wasserquelle nicht mit einem geschwächten Mithäftling geteilt. Nachdem dieser verstirbt, quält Kremer die Frage nach seiner Mitschuld an dessen Tod.  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film behandelt Themen wie Verrat (theologisch wie politisch), Prinzipientreue, Handeln in Dilemmasituationen, Mut, Schuld sowie mit diesen Themen verbundene Gewissenskonflikte.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 12 Jun 2015 11:58:24 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Iran Job</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Iran-Job/8df3ded429af9bc7e611d259f94b6048</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentarfilm D/USA 2012, Länge: 91 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der amerikanische Basketballspieler Kevin Sheppard nimmt 2008 das Angebot an, in der Iranian Super League zu spielen: Er soll das neu gegründete blutjunge Team A.S. Shiraz in die Playoffs  führen. Während die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran zunehmen und eine Eskalation absehbar scheint, versucht Kevin, zwischen Sport und Politik zu trennen. Er muss jedoch schnell feststellen, dass dies im Iran unmöglich ist: Er macht die Bekanntschaft dreier unabhängiger und selbstbewusster Iranerinnen, durch die Kevins Wohnung zu einem Ort offener Diskussionen über Politik, Religion und Geschlechterrollen wird.&lt;br /&gt;
Kevins Saison im Iran gipfelt schließlich in etwas Größerem als Basketball: in der aufkommenden und anschließenden Unterdrückung der »grünen Revolution« im Iran.&lt;br /&gt;
Der Film zeigt auf sensible Weise eine interkulturelle Begegnung, die den Horizont des Hauptdarstellers nachhaltig prägt. Der ohne Drehgenehmigung produzierte Film bietet auf angenehm sachliche Art erhellende Einblicke.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 May 2015 11:16:57 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Ausgelacht?!--Karikaturen und Pressefreiheit </title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Ausgelacht-Karikaturen-und-Pressefreiheit-/08b46b684a8ccfff6a178232edfaee5d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation FR 2015, 52 Min
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Cabu, Charb, Tignous, Wolinski: vier Zeichner von Charlie Hebdo sind bei dem Attentat auf den Sitz des Satiremagazins im Januar 2015 in Paris getötet worden. Wie ist es weltweit um die Meinungsfreiheit von Karikaturisten bestellt?&lt;br /&gt;
Die Dokumentation “Ausgelacht!?” spürt Tabus der Pressefreiheit in Israel, Palästina, Deutschland, Tunesien, Frankreich, Belgien und den Vereinigten Staaten auf. Totgeglaubte Begriffe wie Blasphemie, staatsfeindliche Äußerung, Zensur, Verbot und Revolution tauchen dort plötzlich wieder auf. Spätestens seit den Mohammed-Karikaturen in Dänemark und ihren Folgen gehören freier Ausdruck und freie Meinungsäußerung sowie das Recht auf bildliche Darstellungen jeglicher Art mehr denn je zu den zentralen politischen Herausforderungen der Gegenwart. Der Film wird ergänzt um eine ständig aktualisierte Webdoku: &lt;a href=&quot;http://cartoons.arte.tv&quot; title=&quot;http://cartoons.arte.tv&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://cartoons.arte.tv&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 May 2015 09:38:43 +0200</pubDate>
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      <title>A most wanted man</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/A-most-wanted-man/d96d580e13dc8d4c4b7e10a91e69db4c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA, D, GB 2014, Länge: 122 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hamburg, 2012: Der rätselhafte Flüchtling Issa Karpov, halb Russe, halb Tschetschene, findet halbtot gefoltert Zuflucht in der islamischen Gemeinde der Hansestadt. Er versucht, das illegal erworbenen Vermögen seines verstorbenen russischen Vaters in seinen Besitz zu bringen und gerät dabei ins Visier des deutschen und amerikanischen Geheimdienstes. Nichts an diesem jungen Mann passt zusammen: Ist er Opfer, Täter, Betrüger oder ein zerstörungswütiger extremistischer Fanatiker?&lt;br /&gt;
Die idealistische junge Strafverteidigerin Annabel Richter verhilft ihm zur Flucht und unterstützt ihn bei der Verhandlung mit dem zwielichtigen Banker Thomas Brue, bei dem sein vermeintliches Erbe liegt.  Günther Bachmann, Leiter einer halboffiziellen Spionageeinheit, will durch den Fremden die Hintermänner eines islamistischen Finanznetzes, das Al Kaida zuarbeitet, entlarven. Machtkämpfe mit konkurrierenden deutschen Geheimdiensten und dem CIA erschweren seine Mission und benutzen ihn zuletzt als Marionette für ihr eigenes Spiel.&lt;br /&gt;
Kernaspekte des Films betreffen Fragen der Loyalität und des Vertrauens sowie moralische Grenzen und Verantwortung bei der Terrorismusbekämpfung.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 07 May 2015 16:07:14 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Blüh im Glanze</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Blueh-im-Glanze/de1a495ba0ac56823f70d3adf5cf8256</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2009, Länge: 15 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;München. Kemal Celik, türkischer Lehrer an einem Gymnasium, versucht seinen Schülern Freiheitskampf und Widerstand nahezubringen. Das Interesse der Jugendlichen ist mangel-haft. Als er in einer Wurstbude vom Verkäufer aufgrund seiner türkischen Herkunft provo- ziert wird, greift er zu drastischen Maßnahmen: Er baut ein Tonbandgerät um, so dass es einer Bombe ähnlich sieht. Als er dem Wurstverkäufer damit begegnet, hält dieser ihn für einen Selbstmordattentäter und bekommt Todesangst. Der Lehrer drückt den Auslöser. Da ertönt die deutsche Nationalhymne. Kemal Celik erklärt dem schockierten Mann ungerührt, er würde nun jeden Tag zum Mittagessen zu ihm kommen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 07 Apr 2015 13:41:25 +0200</pubDate>
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      <title>Das Herz von Jenin</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Das-Herz-von-Jenin/acdced0d73604c543af021a312798bf1</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentarfilm, D 2008, Länge: 89 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film erzählt die Geschichte Ismael Khatibs, eines Vaters im Krisengebiet Westjordanland, dessen Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager von Jenin auf Grund einer Verwechslung einer Spielzeugwaffe mit einer echten Waffe von israelischen Soldaten tödlich verletzt wird. Nachdem im Krankenhaus Ahmeds Hirntod festgestellt wird, entscheidet sich der Vater, die Organe seines Sohnes freizugeben und damit israelischen Kindern das Leben zu retten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation begleitet Ahmeds Vater bei Besuchen der geretteten Kinder und ihrer Familien. Sein Entschluss eine, die Grenzen des Nahostkonflikts überschreitende, durch Güte und Warmherzigkeit geprägte Entscheidung zu treffen, führt Ismael Khatib mit Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unter den israelischen Familien denen er begegnet findet sich eine „gewöhnliche“ Familie arabischer Herkunft, eine Familie mit ursprünglich nomadischer Lebensweise sowie eine jüdisch-orthodoxe Familie. Die Unterschiede der bestehenden Lebenswirklichkeiten sowie damit verbundene Konflikte, werden, ohne explizit im Fokus zu stehen, deutlich.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Jan 2015 16:40:22 +0100</pubDate>
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