<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0">
  <channel>
    <title>Kategorie: 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung - Mediathek des zebis Didaktik-Portals</title>
    <description/>
    <link>http://http://k210009.vimp.mivitec.net</link>
    <language>de</language>
    <copyright>ViMP GmbH 2010-2023</copyright>
    <item>
      <title>Balance</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Balance/8b0f7e2982ef6996bceb4e39126329b4</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Der Kurzfilm Balance zeigt fünf Figuren auf einer freischwebenden, quadratischen Plattform. Sie&lt;br /&gt;
müssen ihre Standorte miteinander immer so ausrichten, dass die Ebene in Balance bleibt. Als&lt;br /&gt;
alle Figuren an den Rändern stehen, holt jede eine Angel hervor. Einer Figur gelingt es, eine Truhe&lt;br /&gt;
heraufzuziehen. Nun müssen alle auch das Gewicht der Truhe auf der Plattform ausbalancieren&lt;br /&gt;
und sich so positionieren, dass keiner herunterrutsc&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 May 2025 19:01:27 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/e3bd4079a9d64aacb827f7c2fa57eb5b.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Meinungsverschiedenheiten</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Meinungsverschiedenheiten/86fc46b072f7bd36f14f2f30c53a3e92</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Mehrere Personen berich-&lt;br /&gt;
ten davon, wie sie zufällig zusammen in einem Aufzug stecken geblieben sind. So kam es zu&lt;br /&gt;
einem Vorfall. Der Film besteht ausschließlich aus den Stellungnahmen der Beteiligten, die&lt;br /&gt;
offenbar im Nachgang befragt werden. Einzelne Worte und Sätze ihrer Aussagen sind in&lt;br /&gt;
schneller Abfolge so zusammengeschnitten, dass sich ein chronologischer Bericht ergibt.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:38:34 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/5613564db46f8762fb7d5ff18f8878b4.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Masel Tov Cocktail</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Masel-Tov-Cocktail/8cccacc99007bdbe84a1bd937036cc8b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Masel Tov bedeutet im Hebräischen „Viel Glück“ oder „Viel Erfolg“. In dieser Satire erklärt uns ein junger deutsch-russischer Jude namens Dimitrij Liebermann, genannt Dima, wohnhaft in einer Hochhaussiedlung im Ruhrgebiet, seine Sicht über Antisemitismus, dem er täglich ausgesetzt ist.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 12:21:29 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/16c4d752b61fd6dbd5f6f443a4d59e38.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Die Rechnung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Rechnung/83c409626008a8b04b6e2cdfa61c6b4f</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm, Deutschland 2009, Länge: ca. &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Rechnung/83c409626008a8b04b6e2cdfa61c6b4f?t=270&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;4:30&lt;/a&gt; Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Schwung wird der Schlüssel auf den Kneipentisch geworfen: Eine Viertelstunde hat die Park-platzsuche mit dem großen Wagen gedauert. Aber der neue 450er sei einfach der Wahnsinn. „240 auf der Autobahn und Du hörst keinen Mucks“. Die Freunde sind beeindruckt, aber: „Was verbraucht des Ding?“ „Mir doch egal, zahl ich eh nicht. Außerdem fährt Deine Bahn ja auch nicht mit Ökostrom, oder?“ Am meisten lacht der über den Witz, der ihn selbst gerissen hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Benno Führmann und Bjarne Mädel schauspielerisch prominent besetzt stellt der Film „Die Rechnung“ ein Kneipengespräch dreier Freunde dar. Beim frisch gezapften Bier werden vom neu-en Auto bis zum letzten Urlaub die üblichen Spielräume, sein Leben zu gestalten, durchdekliniert. Auch nach der Eingangsszene führt vor allem einer der drei das Wort. Er ist der Inbegriff des erfolgreichen und auf das eigene Wohl gut bedachten Großstädters. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geprahlt wird von der Rundreise mit dem Mietwagen durch Namibia, einschließlich Jeeptour über die Dünen und Golfen im satten, gepflegten Grün mitten in der Wüste. „Keine Ahnung wie die das machen“. Die anderen hängen an seinen Lippen. Da kommt der Freund, der mit seinen Kindern auf dem Naturbauernhof in Rumänien war, nicht gegen an. Und überhaupt, wendet der Wortführer ein, kommen die richtigen Biosteaks ja aus Argentinien, er hat sie neulich erst genossen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch dann wird die Kellnerin gerufen – welche die Rechnung präsentiert. Daher leitet sich auch der Titel des Kurzfilms ab. Denn tatsächlich wird nicht für das Bier, sondern für das Klimasünden-Register der drei abkassiert. Flüge, Golfspielen in der Wüste, Fleischkonsum und nicht vorhandene Energiesparlampen werden mit rund 26.000 Tonnen CO2 und 15.000 Flaschen Wasser berechnet. Die Klimaanlage geht aufs Haus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Und wer zahlt die Rechnung?“ fragt die Kellnerin. „Wie immer, die Kollegen da drüben“, deuten die Freunde und verlassen die Kneipe, während sich die Kamera zum Nebentisch dreht. Dort sitzen, bei Wasser, zwei Männer, vielleicht aus Mosambik, vielleicht aus Bangladesch. Aus diesen Ländern werden die CO2-Emissionswerte eingeblendet, sie sind nur ein Bruchteil so hoch wie die Vergleichswerte aus Deutschland.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Abschlussszene sind die drei Kneipenfreunde, vielleicht einige Jahre später, wieder da. Wie der Urlaub auf den Malediven gewesen sei? „Wir waren zu spät, die saufen ja jetzt ab.“ Dafür gäbe es jetzt Palmen an der Ostsee. Umgeben sind sie nun von vielen Geflüchteten, die Kneipe zur provisorischen Heimstätte umgebaut. Doch wird diese Wahrheit von den dreien noch immer nicht wirklich wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Mag die Statistik am Ende auch heute anders ausfallen, ist vielleicht aktueller denn je dargestellt: Für den CO2-intensiven Lebensstil eines Großstädters zahlen die Länder „die Rechnung“, die einen Bruchteil der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verursachen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einsatz des Films&lt;br /&gt;
-	Das Thema Klimawandel ist einerseits politisch und in den Medien sehr präsent, andererseits auch abstrakt und wenig greifbar in seiner Bedeutung für den einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
-	Um die Lernenden bei ihren Eindrücken und Wahrnehmungen abzuholen, seien deshalb erst einmal zwei didaktische Übungen vorgeschlagen, die bewusst Raum geben für ihre Assoziationen und Haltungen („Schmelzendes Eis“, „Emotionen klären“).&lt;br /&gt;
-	Nach diesem Einstieg ist die Sichtung des Films ein wichtiger Impuls für die Auseinandersetzung: Warum keine Bierzeche, sondern eine für die Klimasünden? Wie sähe die Rechnung für mein Leben aus? Warum zahlen beim Klima erstmal die anderen?&lt;br /&gt;
-	Daran können sich weitere Unterrichtsimpulse anschließen, welche nicht belehrend wirken sollen, sondern vor allem den Blick für die Komplexität des Themas und Bedeutung weiten sollen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passend zum Thema bietet das Didaktik-Portal:&lt;br /&gt;
-	Einen Unterrichtsentwurf „Umgang mit Ressourcen“ von Militärdekan Tübler in Modul 1.3&lt;br /&gt;
-	In den Modulen 1.1, 1.3 und 2.2 mehrere interessante Artikel und Karikaturen, jeweils mit vielfältigen Methodenhinweisen für den LKU:&lt;br /&gt;
o	„Die wachsende Konkurrenz um die Güter der Erde“ von Andreas Lienkamp&lt;br /&gt;
o	„Seltene Erden als Treibstoff grünen Wachstums“ von Friedel Hütz-Adams&lt;br /&gt;
o	Die Karikaturen „Fortschritt im Land der Ogoni“ von Gerhard Mester, „Hilfe“ von Thomas Plassmann, „Entwicklungshilfe“ von Klaus Stuttmann&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 10:06:56 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/d34f5b3baacefa90252a7c6a246357a7.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Kleine Germanen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kleine-Germanen/7264e3833475f347801b258286d2494b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;In einem Mix aus Dokumentation und Animation wird erzählt, wie Kinder und Jugendliche aus rechten Gruppierungen in Deutschland und Österreich aufwachsen und sozialisiert werden.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:22:55 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/4a502bed2d0f4d44b3a2895edf8e1972.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Play</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Play/94c1f11d709bba4ba3981bc8c9fe6cca</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Jennifer ist 17 Jahre und fremd in ihrer Umgebung. Sie ist mit ihren Eltern in eine andere Stadt gezogen und bekommt zu den neuen Klassenkameradinnen nicht so den rechten Zugang. Sie fühlt sich oft allein, unverstanden, ungeliebt und noch dazu hässlich – typische Probleme für viele Jugendliche in der Pubertät. Sie flüchtet sich in eine andere Welt, in der sie sich geborgen, stark und anerkannt fühlt. Diese Welt heißt AVALONIA, ein Computer-Spiel, das sie mehr und mehr fasziniert und ihre realen Umgebungen dadurch kaum noch wahrnimmt.&lt;br /&gt;
Ihr Zocken wird zur Sucht und wir sehen einen Menschen, der verzweifelt darunter leidet, so abhängig geworden zu sein. Eltern und Lehrer reagieren anfangs kaum, dann oft falsch oder zu spät auf die Gründe dieses Leidens.&lt;br /&gt;
Jennifer kommt in eine Psychiatrie für den Entzug. Rückblickend sehen wir weiterhin wie sehr sich ihre Abhängigkeit zuspitzt und sie am Ende nicht mehr die reale von der virtuellen Welt unterscheiden kann.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 12 May 2021 14:38:39 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/d14b0a70c8abf560b131232819e14422.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Hasskommentare und falsche Likes - Manipulation im Netz</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Hasskommentare-und-falsche-Likes-Manipulation-im-Netz/4e63aa15bb2fa2da95f510871c25cb64</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Manipulation im Netz: Wir benutzen heutzutage vorwiegend Informationen aus dem Internet und viele unter uns kommunizieren über Social Media. Wir sind diesen Medien oft ausgeliefert. Ein kritisches Bewusstsein ist notwendig beim Umgang mit ihren Informations- und Kommunikationsquellen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 08:05:41 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/5dd37408377ae7033c75ab5b821fdcef.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Der neunte Tag</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-neunte-Tag/4576d52451e5818f6968ffe8a5123fdc</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;In diesem Film geht es um die Stellung der katholischen Kirche im Dritten Reich und die Verfolgung regimekritischer Geistlicher durch die Nationalsozialisten. Das historische Drama beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen des im KZ Dachau inhaftierten luxemburgischen Pfarrers Jean Bernard – im Film mit Namen Abbé Henri Kremer.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 18 Nov 2020 22:10:00 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/7f734101e6f37a10c6f1713be45fb19b.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Aufstand der Matrosen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Aufstand-der-Matrosen/ff6fa7a2d15fbc770bbb39c33c8b768d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Die Novemberrevolution 1918 beginnt in der Nordsee bei Wilhelmshaven am Ende des 1. Weltkrieges. Noch einmal will die Marineleitung die Flotte gegen England schicken, ohne Wissen der Regierung, die in Berlin schon den Waffenstillstand verhandelt. Doch die Besatzungen weigern sich. So kommt es am 3. November 1918 zum „Kieler Matrosenaufstand“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 08:37:07 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/0fc94f4bbe4891a20d984f2190d91f0f.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Schatten</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Schatten/0e2c7705062853460530f535966ba8ae</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Erik, Mitarbeiter in einer Notrufzentrale, nimmt den Notruf einer aufgelösten Mutter an, die sich nach einem Autounfall größte Sorgen um Ihren Säugling macht, der benommen wirkt und   Atemaussetzer hat. Empathisch, besorgt und etwas abgelenkt von einem Anruf seiner eigenen, schwangeren Frau, versucht Erik die Anruferin zu beruhigen und die notwendigen Informationen zu erhalten um einen Notarzt zu ihr zu schicken.&lt;br /&gt;
Als die Frau sich nach einiger Zeit wieder meldet, inzwischen hysterisch aufgrund des verschlechterten Zustandes des Kindes wird klar, Erik hat den Krankenwagen zum falschen Ort gesendet. In seiner Unkonzentriertheit im Moment des Anrufs hat er zwei sich ähnelnde Straßennamen verwechselt und die falsche Adresse ins System eingegeben. Als er an der richtigen Straße selber vorbei fährt, sieht er dort ein Kreuz. Das Gefühl durch seinen Fehler Schuld am Tod des Kindes zu sein zermürbt ihn und wirft ihn völlig aus der Bahn. Er kapselt sich ab, entfremdet sich von seiner Frau, versucht den Schein zu wahren, geht jedoch nicht mehr zur Arbeit etc.&lt;br /&gt;
Erst als seine Frau ihn aus lauter Verzweiflung anschreit: „Rede mit mir!“, schafft er es, ihr die quälende Situation zu erklären.&lt;br /&gt;
Der Film behandelt die Themen Verantwortung, berufliche Professionalität, Schuld und Leid, Vertrauen und sich anvertrauen und Umgang mit eigenen Fehlern. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:&lt;br /&gt;
„Kartenabfrage“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, je sechs Klebepunkte sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet eine Einstiegsfrage oder notiert seine Assoziationen dazu innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf beliebig vielen Karten. Pro Karte wird nur ein Stichwort bzw. eine eigene Idee notiert. Die beschrifteten Karten werden ungeordnet an die (Metaplan-)Wand gehängt oder gepinnt. Das Seminar schaut sich nun im Plenum alle Beiträge gemeinsam der Reihe nach an. Die Karten werden von den Teilnehmer/innen thematisch geordnet und die unterschiedlichen Themenaspekte auf andersfarbigen Karten mit Überschriften versehen. Bei Verständnisfragen erläutert der/die Teilnehmer/in, was mit seinem/ihrem Stichwort, seinen Gedanken gemeint ist. Wenn die Gruppe sich darauf einigt, dass wichtige Aspekte fehlen, werden Karten ergänzt und zusätzlich aufgehängt. Die unterschiedlichen Themenaspekte werden nun gewichtet, indem jeder Teilnehmer/in Punkte auf die Wand klebt: drei für den wichtigsten, zwei für einen als ebenfalls wichtig bewerteten Aspekt, einen Punkt für den nach persönlicher Einschätzung drittwichtigsten Aspekt.&lt;br /&gt;
Die Kartenabfrage fördert die Kommunikation, das Verständnis der Thematik und die Bereitschaft zu Folgeschritten der Bearbeitung. Sie bezieht die Einschätzungen aller Teilnehmer/ innen mit ein, wie unterschiedlich sie auch sein mögen. Durch die Methode der Kartenabfrage werden zu einem Thema oder einer bestimmten Leitfrage möglichst viele unterschiedliche Daten, Teilfragen, Ideen gewonnen. Sie lassen sich erfassen, ordnen, bündeln und zu Meinungsprofilen zusammenfassen, in denen alle sich am Ende wiederfinden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte (6 pro Teilnehmer/innen)&lt;br /&gt;
•	dicke schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Einstiegsfrage:&lt;br /&gt;
Welche Aspekte der Geschichte finden Sie am eindrücklichsten? / Welche Aspekte der Geschickte stechen besonders hervor?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Das schlimmste an Schuldgefühlen ist, …&lt;br /&gt;
•	Jeder macht Fehler aber, …&lt;br /&gt;
•	Sich selbst vergeben …&lt;br /&gt;
•	Zum Thema Schuld bewältigen sage ich …&lt;br /&gt;
•	Schuld an etwas sein bedeutet (nicht) …&lt;br /&gt;
•	Über etwas hinwegkommen bedeutet/ geht …&lt;br /&gt;
•	Schmerzen und Schuld sind …&lt;br /&gt;
•	Sich anvertrauen kann …&lt;br /&gt;
•	…&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.&lt;br /&gt;
Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitete Fragen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; „Gruppenpuzzle“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarteilnehmer/innen werden in gleich große Gruppen, den sogenannten Stammgruppen (A, B, C), aufgeteilt. Außerdem werden die Teilnehmer/innen innerhalb der Stammgruppen abgezählt. (A1, A2…, B1, B2… und so weiter)&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung teilt jeder Stammgruppe einen Textausschnitt bzw. einen Einzeltext zu, der sich mit dem Seminarthema auseinandersetzt. Jede Gruppe bearbeitet ihren jeweiligen Textabschnitt. Dabei muss sichergestellt werden, dass alle Gruppenmitglieder die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit verstanden haben – denn im nächsten Schritt soll jedes Gruppenmitglied diese Ergebnisse als Experte den anderen Stammgruppen vermitteln. Daher bietet es sich an, die Ergebnisse der Gruppenarbeit stichpunktartig auf Papier oder Karteikarten festzuhalten.&lt;br /&gt;
Der Austausch der Ergebnisse der Stammgruppen untereinander erfolgt durch jedes einzelne Gruppenmitglied vor anderen Mitgliedern einer neuen Gruppe. Diese neuen Gruppen, „Expertengruppen“ werden nach folgendem System gebildet: A1, B1, C1 bilden eine Expertengruppe, ebenso A2, B2, C2 und so weiter In diesen Expertengruppen stellen die Teilnehmer/innen die Ergebnisse ihrer Stammgruppen vor.&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran kehren alle Teilnehmer/innen zu ihren Stammgruppen zurück und fassen die Ergebnisse der Expertengruppen zusammen.&lt;br /&gt;
Die Methode des Gruppenpuzzles, nach dem amerikanischen Vorbild auch Jigsaw-Methode genannt, stellt eine sehr aktive und intensive Form der Gruppenarbeit dar. Die Teilnehmer/innen müssen nicht nur körperlich aktiv werden, sondern sich auch vertieft mit einem Thema / Text auseinandersetzen und die Ergebnisse zudem anderen Personen präsentieren.&lt;br /&gt;
Benötigte Materialien:&lt;br /&gt;
•	ggf. Papier/ Karteikarten &amp;amp; Stifte, um die Ergebnisse in den Stammgruppen festzuhalten.&lt;br /&gt;
Mögliche Gruppenaufträge:&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie die Facette der „Schuld“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie die Facette des „Leids“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie den Begriff der „beruflichen Professionalität“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren  beleuchten Sie Aspekte der „Bewältigung“ im Kontext des Films.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Hilfestellung“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet innerhalb einer vorgegebenen Zeit Fragen wie z.B.:&lt;br /&gt;
- „Wie würde ich versuchen Erik zu helfen?“&lt;br /&gt;
- „Gibt es in der Bundeswehr Hilfsangebote für Personen in ähnlichen Lagen?“&lt;br /&gt;
- „Was kann man Erik (oder einer Person in einer vergleichbaren Lage) raten?“&lt;br /&gt;
Die Antworten und Ideen zu den unterschiedlichen Fragen werden im Anschluss gesammelt und im Plenum vorgestellt und besprochen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	dicke schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ kann die Aufgabe darin bestehen basierend auf den oben gestellten Fragen einen „Brief an Erik“ zu verfassen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:20:08 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/7a9963df4c2fce6a187a0c205807cde1.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Watu Wote</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Watu-Wote/68269fa8eba3a050cf35dfe00c5fa839</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm D/KEN 2016, Länge: 23 Min.&lt;br /&gt;
Der deutsch-kenianische Kurzspielfilm über couragiertes Verhalten im Angesicht des Terrors basiert auf einer wahren Geschichte, die sich im Dezember 2015 in Kenia ereignete. Eine Reisegruppe wird auf einer Fahrt im Norden von Kenia von der Terrorgruppe al-Shabaab überfallen. Aus einem Akt der Fürsorge und Nächstenliebe versuchen die Reisenden (mehrheitlich Muslime) eine Christin vor den Terroristen zu schützen indem sie sie kurzerhand mit einem Schleier ausstatten und als Muslima tarnen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:15:29 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/760bf1b221de4ebeb035825e09c5e258.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Herman the German</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Herman-the-German/22913c7847c7d57702ae6dad38cf57d8</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2014, Länge: 15 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus einer Leidenschaft für Hollywood-Actionfilme ist der ganz bieder erscheinende Herman Bombenentschärfer geworden. Zwar entspricht sein Beruf nicht dem heroischen Anspruch, in erster Linie entschärft er routiniert und ohne Zeitdruck unzählige Fliegerbomben, doch er mag seinen Job. Kurz vor der Entschärfung seiner 500sten Bombe wird Herman von einem Journalisten fotografiert. Als Folge der starken Blendung durch den Blitz der Kamera erinnert er sich nicht mehr an den Hergang der Entschärfung, rekonstruiert jedoch, dass er gewissermaßen leichtsinnig vorgegangen sein muss, glücklicherweise ohne weitere Folgen.&lt;br /&gt;
Bei einer ärztlichen Untersuchung wird Herman das seltene Kahnawake-Syndrom diagnostiziert, eine Krankheit, die ihn keine Angst mehr empfinden lässt. Dies stellt ein Problem dar, da er in seinem Beruf auf ein gesundes Maß an Furcht angewiesen ist, um nicht leichtsinnig zu handeln. Um diesen Zustand zu überwinden und das Furchtzentrum wieder zu reaktivieren erhält er die Aufgabe, sich auf die Suche nach seiner Zentralangst zu machen. In diesem Sinne setzt er sich mit jeder bekannten Phobie auseinander. Es folgt ein humoristischer Abriss der verschiedensten Ängste unter denen Menschen leiden können doch fündig wird er nicht. Erst ein unvorhergesehener Noteinsatz, bei dem endlich alles so spektakulär ist wie er es sich schon immer gewünscht hat kuriert ihn.&lt;br /&gt;
Der humoristische Kurzfilm behandelt die Themen Angst, Verantwortung und Mut sowie professionelles Selbstverständnis und Identifikation mit der beruflichen Rolle. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Mindmapping“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer  und Teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung teilt den Gruppen Karteikarten und dicke Stifte aus. Die 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitsgruppen sammeln in Form eines Brainstormings Assoziationen zum vorher von der Seminarleitung benannten Thema des Seminars.&lt;br /&gt;
Ziel dieser Assoziationen ist es, möglichst konkret Teilthemen des Seminarthemas zu benennen. Anschließend sollen die Teilnehmer/innen in ihren Gruppen darüber diskutieren, welche von ihnen benannten Unterthemen sie für besonders relevant und interessant halten. Die Gruppe soll sich hierbei auf drei aus ihrer Sicht besonders wichtige Themen einigen und diese auf einer Karteikarte notieren.&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Unterthemen von den Gruppen einzeln vorgestellt und die dazugehörigen Karten mit Klebestreifen an der Tafel angebracht. Im Plenum werden hierbei die einzelnen Aspekte zu einer Mindmap angeordnet, d.h. die Beziehungen zwischen den Themen werden durch ihre Anordnung und durch Pfeile markiert. Abschließend erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin einen Klebepunkt. Alle Teilnehmer/innen markieren nun gleichzeitig an der Tafel, welches Thema sie persönlich besonders interessiert. Das Thema mit den meisten Stimmen wird in einem dafür reservierten Block der Lehrveranstaltung behandelt.&lt;br /&gt;
Diese Form des gemeinsamen Mindmappings dient zur Einführung in neue Themenkomplexe: Die Teilnehmer/innen sollen gemeinsam Unterthemen einer Fragestellung identifizieren und diese nach ihren persönlichen Interessen gewichten. Das wesentliche didaktische Ziel dieser Methode ist die Aktivierung: Durch die abschließende Gewichtung der Themen erhalten die Teilnehmer/innen ein Mitbestimmungsrecht in der Unterrichtsgestaltung. Eine themenbezogene Variante der Kartenabfrage. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pinn-Nadeln&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Redekette“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarleitung formuliert eine Frage, die entweder sehr provokant oder so allgemein formuliert ist, dass viele verschiedene Antworten auf die Frage möglich sind. Nun beginnt ein/e Teilnehmer/in mit der Beantwortung der Frage und gibt die Frage anschließend an einen anderen Teilnehmer/in weiter. Hierfür kann bei Mannschafts- und Unteroffiziersgruppen ggf. ein kleiner Ball eingesetzt werden. Die Seminarleitung unterbricht den Antwortverlauf nicht. Erst nach einer vorher festgesetzten Zeit beendet sie die Redekette und fasst die Antworten zusammen. Die Leitung kann in diesem Zusammenhang ebenso Gegensätze und Überschneidung zwischen den Antworten aufzeigen wie offene Fragen formulieren. Die Ergebnisse der Redekette sollten außerdem an der Tafel visualisiert werden.&lt;br /&gt;
Die Methode der Redekette hat im Wesentlichen aktivierenden und einführenden Charakter. Durch die Beteiligung aller Teilnehmer/innen werden ggf. rezeptive Phasen im Unterrichtsverlauf aufgebrochen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Ggf. einen Ball&lt;br /&gt;
•	Tafel / Flipchart, Kreide / Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Leitfrage/Aussage:&lt;br /&gt;
Wer Angst hat, ist bei der Bundeswehr fehl am Platz!&lt;br /&gt;
Oder&lt;br /&gt;
„Ohne Angst können Sie keinen Beruf mit Verantwortung ausüben.“ (Aussage der Ärztin im Film)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Thesentopf“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen erarbeiten in Einzel- oder Partnerarbeit möglichst viele kontroverse Thesen zu dem vorher behandelten Thema. Jeweils eine These wird auf einer Karteikarte notiert.&lt;br /&gt;
Diese Karten werden in einer Kiste oder einem Topf gesammelt und sollen als Ausgangpunkt für die folgende Diskussion dienen. Nun können Einzelne aber auch Zweiergruppen je eine Karteikarte ziehen und die aufgeführte These argumentativ ausarbeiten um dann in ein Streitgespräch einzutreten. Wichtig: sie müssen die „gezogene“ These verteidigen!&lt;br /&gt;
Zielgerichtete Technik der Thesenfindung in einer Erarbeitungsphase. Gute inhaltliche Vorbereitung für initiierte Diskussionen. Sollte je nach Thema und Qualifikation der Teilnehmenden in kleinerer oder größerer Gruppenstärke erarbeitet werden.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung muss darauf achten, dass auch wirklich kontroverse Thesen formuliert werden und die Teilnehmer/innen nicht die eigenen Thesen aus dem Topf ziehen.  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	Stifte&lt;br /&gt;
•	Topf / Kiste  für Thesenkarten
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielthesen:&lt;br /&gt;
•	Angst lähmt.&lt;br /&gt;
•	Angst ist lebensnotwendig.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst gäbe es nur noch Leichtsinn.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst ist verantwortungsvolles Handeln nicht möglich.&lt;br /&gt;
•	Wer keine Angst hat, kann bessere Entscheidungen treffen.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst gibt es keinen Mut.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:14:02 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/f0f7dea7d5d6629973c46a1cb15cb0e6.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>CITIZENFOUR</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Citizenfour“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dokumentation USA 2014, Länge: 110 Min.&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden.&lt;br /&gt;
CITIZENFOUR ist ein Thriller aus der Wirklichkeit, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft. CITIZENFOUR zeigt nicht nur die Gefahren geheimdienstlicher Überwachungen auf – er lässt sie uns miterleben. Wer diesen Film gesehen hat, wird anders über den Umgang mit seinem Telefon, seiner Kreditkarte, seinem Webbrowser oder seinem Internet-Profil nachdenken. (Quelle:https://citizenfourfilm.com/about)&lt;br /&gt;
Kernthemen des Films sind der Missbrauch staatlicher Macht im Informations- und Datenzeitalter unter dem Deckmantel der Inneren Sicherheit. Konkret geht es u. A. um geheimdienstliche Überwachungsprogramme elektronischer Medien, wie z.B. das US-amerikanische NSA Programm PRISM. Die Enthüllungen umfassen jedoch nicht nur das Vorgehen US-amerikanischer Geheimdienste, unrechtmäßige Praktiken sind auch dem britischen Geheimdienst GCHQ vorzuwerfen. Siehe hierzu fünf Jahre nach Snowdens Whistleblowing: „Großbritannien wegen Massenüberwachung verurteilt“&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&lt;/a&gt;... 13. September 2018, &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99?t=1097&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;18:17&lt;/a&gt; Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, vu&lt;br /&gt;
Zudem beleuchtet der Film die Motive eines jungen Mannes, der bereit ist, seine Karriere und seine Freiheit zu riskieren um auf strukturelle Missverhältnisse aufmerksam zu machen, die er für nicht vereinbar mit demokratischen Grundwerten hält. Die Dokumentation eignet sich zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung&lt;br /&gt;
- 2.2 Verantwortung übernehmen&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL I: Beginn bis ca. Min 8: E-Mail mit der alles begann, die erläutert, warum Snowden die Filmemacherin Poitras als Ansprechpartnerin ausgewählt hat (sie befand sich aufgrund ihrer kritischen Filme bereits auf dem Radar des Überwachungssystems) und die das Ausmaß der illegalen Überwachung eidrucksvoll umreißt.&lt;br /&gt;
Kommentar eines Ex-Nasa Mitarbeiters, der kritisiert, dass kritische Stimmen von Innen nicht toleriert wurden sondern die Bedrohung der Mitarbeiter zur Folge hatten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL II: Ca. Min 18 bis 25: Zeigt die Planung und das erste Treffen zwischen Snowden und den Journalisten im Juni 2016. Verdeutlicht die Komplexität des Überwachungssystems, welches genau dadurch kaum mehr für den Einzelnen nachvollziehbar und kontrollierbar ist. Snowden spricht über die Einschränkung der geistigen Freiheit durch die Überwachung und erläutert seine Motive und die dahinterstehenden Prinzipien.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir …&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat …&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind heutzutage …&lt;br /&gt;
•	Wenn ich zum Thema totale Kontrolle gefragt werde, sage ich …&lt;br /&gt;
•	Die Vorstellung des gläsernen Menschen verbinde ich mit …&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für …&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten …&lt;br /&gt;
•	Vertrauen zwischen Staaten wird beeinträchtigt wenn …&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen sich darauf verlassen können, dass …&lt;br /&gt;
•	Kontrolle im Dienste der Sicherheit darf …&lt;br /&gt;
•	Verrat bedeutet …&lt;br /&gt;
•	Systemkritik kann bedeuten, dass …&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ Gruppenarbeit: „Comment on it“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser etwas anderen Form der Pro-Kontra-Debatte ist das Ziel nicht, dass man sich einigt, sondern dass die Argumente zum Thema bestmöglich ausgeleuchtet werden. Zu Beginn werden die beiden Pro-/Kontra-Positionen zum Thema deutlich benannt. Für jede Position steht eine vorbereitete Stellwand mit einer knackig formulierten Überschrift zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer/innen ordnen sich je nach eigener Meinung einer Stellwand zu. In der Gruppe werden nun Argumente zu der eigenen Position gesammelt. Diese werden so auf die Stellwand geschrieben, dass rechts und links daneben gleich viel Platz frei bleibt. Anschließend werden die Ergebnisse nebeneinander präsentiert und es können Verständnisfragen zu den Argumenten (nur Fragen, keine Kommentierung!) an die jeweils andere Gruppe gestellt werden. Nun werden die Stellwände zwischen den Gruppen ausgetauscht und jede Gruppe erhält einen Satz der vorbereiteten Karteikarten, um die Argumente der anderen Gruppe rechts und links davon zu kommentieren.&lt;br /&gt;
Danach werden die Stellwände ein zweites Mal nebeneinander präsentiert. Wieder sind Verständnisfragen erlaubt.&lt;br /&gt;
In einer Schlussrunde können beide Gruppen ein kurzes Schluss-Statement abgeben.&lt;br /&gt;
Zu einem kontroversen Thema sollen in der Gruppe Argumente erarbeitet werden. Jeder Teilnehmer/in muss sich genau mit den Argumenten beider Gruppen auseinandersetzen. Vorteile dabei sind, dass parallel und intensiv an den Argumenten für die „Debatte“ gearbeitet wird und die Ergebnisse später für alle Teilnehmer/innen sichtbar sind.&lt;br /&gt;
Ein Nachteil kann sein, dass bei dieser Form der Debatte kein richtiger „Sieger“ ausgemacht werden kann. Wird dies von Teilnehmern/innen gewünscht, kann man nach den Schlussplädoyers noch eine „Position-Beziehen“-Runde machen. Dafür werden die Stellwände in gegenüberliegende Ecken des Raumes gestellt und jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin soll sich nun an der Stellwand aufstellen, die ihn / sie am meisten überzeugt hat, beziehungsweise dessen Position sie/er vertritt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	2 Stellwände mit vorbereitetem Papier oder&lt;br /&gt;
•	2 vorbereitete Flipcharts&lt;br /&gt;
•	Eddings&lt;br /&gt;
•	2 Sätze vorbereitete Karteikarten: „stark“. „schwach“, „OK“, „?“, „überzeugend“, „fraglich“, „falsch“, „richtig“, „Warum?“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Grundlagen für Pro und Kontrapositionen:&lt;br /&gt;
Sinngemäße Zitate&lt;br /&gt;
•	„When privacy is dead, liberty is dead.”&lt;br /&gt;
•	„Nichts wird besser, außer wir tun etwas dafür.”&lt;br /&gt;
•	„I am willing to risk prison rather than willing to risk my intellectual freedom.”&lt;br /&gt;
•	„Die balance of power gerät aus dem Gleichgewicht.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemeine Positionen / Statements&lt;br /&gt;
•	Edward Snowden stammt aus einer Soldatenfamilie und versteht sich nicht als Staatsfeind. Sein Verhalten als Whistleblower läuft dem komplett zuwider!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Es ist nachvollziehbar und legitim, dass Edward Snowden unter dem „Espionage Act“ angeklagt wurde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	In einer komplexen Welt voller Bedrohungen heiligt der Zweck die Mittel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowden hat ein systemisches Unrecht aufgedeckt. Ihm gebührt dafür Respekt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowdens Verhalten ist ein Musterbeispiel für couragiertes Verhalten, wie es z.B. auch das Konzept der Inneren Führung erfordert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative Gruppenarbeit: „Pro-und-Kontra-Debatte“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst stellt die Seminarleitung das Thema der geplanten Diskussion vor und verdeutlicht dessen Brisanz. Mögliche Themen:&lt;br /&gt;
-	In Bezug auf Datenschutz müssen Bürger vor dem Staat geschützt werden. Wird der Datenschutz nicht ernst genommen, sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Das Heldenbild des Edward Snowden, wie beschrieben in „Im Bett mit Edward Snowden“, 21. Oktober 2014 DIE ZEIT Nr. 43/2014, 16. Oktober 2014&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend werden entweder nach tatsächlicher Meinung oder räumlich im Seminarraum zwei (bzw. dann, wenn nacheinander mehrere Debatten zu verschiedenen Themen stattfinden sollen, vier, sechs oder acht) Gruppen gebildet.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung erklärt die Regeln der Pro-und-Kontra-Debatte: Die konträren Gruppen dürfen abwechselnd je ein Argument für oder gegen die Ausgangsthese vortragen und dabei die Zeit von einer bis zwei Minuten nicht überschreiten. Nach einer von der Seminarleitung festgelegten Zeit wird die Diskussion beendet. Die Gruppen bekommen nun Zeit für ein dreiminütiges Abschlussplädoyer.&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Diskussion bekommen die Teilgruppen ca. 15 bis 20 Minuten Zeit, sich auf die Diskussion vorzubereiten, Argumente zu sammeln und innerhalb der Gruppe Aufgaben zu verteilen.&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Diskussion wird der Verlauf der Diskussion reflektiert (Sachlichkeit der Argumente etc.) und ggf. darüber diskutiert, welche Argumente besonders überzeugend waren. Wenn nicht alle Teilnehmer/innen mitdebattieren, kann auch eine Beobachtergruppe den Verlauf der Debatte im Anschluss zusammenfassen und kommentieren.&lt;br /&gt;
Die Pro-und-Kontra-Debatte ist zur Aktivierung der Teilnehmer/innen sowie zur Vertiefung von Themenkomplexen geeignet. Sie eignet sich insbesondere zur Auseinandersetzung mit normativ stark aufgeladenen Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	keines
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative zur Gruppenarbeit: „Soziometrie“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen stellen sich nach bestimmten Kriterien im Raum auf. Im Raum werden Punkte als Ober- und Untergrenze definiert.&lt;br /&gt;
-	z.B. 0 bis 100% Zustimmung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	ja versus nein
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Wertungen wie Alles oder Nichts, wichtig oder unwichtig wahr oder falsch
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmenden sollen in Bezug auf bestimmte Aussagen „Stellung nehmen“ und sich mit Ihrer Meinung auf dem Kontinuum selbst verorten.&lt;br /&gt;
Die soziometrische Aufstellung ermöglicht ein besseres Kennenlernen und zeigt die in der Seminargruppe angelegte Vielfalt. Die Methode eignet sich zum Einstieg dann besonders gut, wenn sehr heterogene Gruppen verschiedene Vergleichsmöglichkeiten geboten bekommen sollen, um sich aneinander zu gewöhnen und so ein offenes Arbeitsklima zu schaffen. Mehr als zwei bis drei Aufstellungen sollten es jedoch nicht sein, sonst reagieren die Teilnehmer/innen erfahrungsgemäß – und auch berechtigt – mit Ablehnung. Die Frage kann schon behutsam auf Aspekte des Themas hinführen, z.B. diejenige nach dem Geburtsort in interkulturelle Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Aussagen (vergleiche mit Methode Sätze vervollständigen):&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind … (wichtig/unwichtig; schützenswert/nicht schützenswert)&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für … (wichtig/unwichtig)&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten mehr für die Datensicherheit tun. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen auch vor dem Staat geschützt werden. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Der Überwachungsstaat ist eine reale Gefahr. (ja/nein)&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Fragen&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 17:53:22 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/1fc5acbbfbbb229687129e2e05b617e0.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Die Trolle</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Trolle/882f42848ddb21903411ff5d1287c9c9</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Die Trolle“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2016, Länge: 30 Min.&lt;br /&gt;
Die Kurzdokumentation „Die Trolle“, aus der NDR-Reihe PANORAMA – DIE REPORTER informiert umfangreich über das Phänomen Fake-News und deren rasante Verbreitung über das Internet durch so genannte Internettrolle. Anhand verschiedener Beispiele wird dabei zwischen unterschiedlichen Ausprägungen und Ursprüngen differenziert. Die Reportage deckt auf, dass diffamierende und gezielt auf Polarisierung und Empörung angelegte Lügennachrichten mit klaren politischen Interessen zum einen von Einzelpersonen, zum anderen aber auch von (staatlichen) Netzwerken, so genannten Trollfabriken, gestreut werden.&lt;br /&gt;
Absurde Gerüchte, etwa über Bordellgutscheine für Flüchtlinge, lassen sich schwer wieder einfangen. Das Potential so verbreiteter Falschnachrichten reicht von geschmacklosen und diffamierenden Behauptungen bis hin zu internationalem Zündstoff.&lt;br /&gt;
Auch die Gegenbewegungen, wie zivilcouragiertes Vorgehen gegen Trollfabriken durch ehemalige  Mitarbeiter oder Initiativen wie etwa Hoaxmap oder Mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch bleiben in der Dokumentation nicht unerwähnt.&lt;br /&gt;
Die Reportage eignet sich zur Bearbeitung der Themen Fake News, Asymmetrische Kriegsführung, Feindbild, Propaganda und Zivilcourage in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung&lt;br /&gt;
- 2.4 Internet und soziale Netzwerke
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Mindmapping“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer  und Teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung teilt den Gruppen Karteikarten und dicke Stifte aus. Die Arbeitsgruppen sammeln in Form eines Brainstormings Assoziationen zum vorher von der Seminarleitung benannten Thema des Seminars:&lt;br /&gt;
z.B.: - Dimensionen von Fake News&lt;br /&gt;
        - Anforderungen an Sicherheitspolitik im digitalen Zeitalter&lt;br /&gt;
        - Subjektivität von Informationen&lt;br /&gt;
Ziel dieser Assoziationen ist es, möglichst konkret Teilthemen des Seminarthemas zu benennen. Anschließend sollen die Teilnehmer/innen in ihren Gruppen darüber diskutieren, welche von ihnen benannten Unterthemen sie für besonders relevant und interessant halten. Die Gruppe soll sich hierbei auf drei aus ihrer Sicht besonders wichtige Themen einigen und diese auf einer Karteikarte notieren.&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Unterthemen von den Gruppen einzeln vorgestellt und die dazugehörigen Karten mit Klebestreifen an der Tafel angebracht. Im Plenum werden hierbei die einzelnen Aspekte zu einer Mindmap angeordnet, d.h. die Beziehungen zwischen den Themen werden durch ihre Anordnung und durch Pfeile markiert. Abschließend erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin einen Klebepunkt. Alle Teilnehmer/innen markieren nun gleichzeitig an der Tafel, welches Thema sie persönlich besonders interessiert. Das Thema mit den meisten Stimmen wird in einem dafür reservierten Block der Lehrveranstaltung behandelt.&lt;br /&gt;
Diese Form des gemeinsamen Mindmappings dient zur Einführung in neue Themenkomplexe: Die Teilnehmer/innen sollen gemeinsam Unterthemen einer Fragestellung identifizieren und diese nach ihren persönlichen Interessen gewichten. Das wesentliche didaktische Ziel dieser Methode ist die Aktivierung: Durch die abschließende Gewichtung der Themen erhalten die Teilnehmer/innen ein Mitbestimmungsrecht in der Unterrichtsgestaltung. Eine themenbezogene Variante der Kartenabfrage.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pinn-Nadeln&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der abschließenden Gewichtung der Themen kann eine gezielte Bearbeitung von Schwerpunktthemen folgen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möglichkeit zur weiterführenden Schwerpunktarbeit: „Talking Sticks“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält drei Streichhölzer (oder Zahnstocher, Schaschlikhölzer o.ä.). Die Seminarleitung empfiehlt, sich im Gespräch angemessen kurz zu fassen, der jeweils sprechenden Person aufmerksam zuzuhören und alle Wortbeiträge unkommentiert zu lassen. Bei jedem Sprechanlass wird eines der drei Hölzer auf den Tisch in der Mitte gelegt. Es darf erst dann von neuem begonnen werden, wenn alle drei Hölzer von jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer in die Tischmitte gelegt wurden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grundgedanke der „Talking Sticks“ kommt – zumindest dem „Mythos“ nach – aus einer indianischen Kultur. Die Methode eignet sich bei Gesprächsanlässen, bei denen ein Konflikt gelöst, Handlungsmöglichkeiten priorisiert oder Lösungsvorschläge erarbeitet werden sollen wie auch dazu, ein gutes Lernklima in Gemeinschaft zu stiften. Die Methode folgt den Grundsätzen kooperativen Lernens: Sie vermittelt Sozialkompetenz, macht direkte Interaktion wie auch kommunikative Abhängigkeit voneinander positiv erfahrbar, motiviert aber gleichzeitig dazu, auch individuelle Verantwortung zu übernehmen. Im Gespräch gibt es nicht die Erfahrung, zu kurz zu kommen; niemand muss befürchten, unterbrochen, kritisiert oder gleich beurteilt zu werden. Diese Methode wird deshalb besonders bei thematisch schwierigen und emotional belastenden Gesprächen empfohlen, bei denen auch aus einem ungeschützten Inneren heraus gesprochen werden muss. Sie ist allerdings für Gruppen ungeeignet, in denen ein akuter Konflikt herrscht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Streich- oder Schaschlikhölzer oder Zahnstocher (3 pro Teilnehmer/innen)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Auftaktfragen / Statements:&lt;br /&gt;
•	Medien sind immer manipulativ.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Ist eine ausreichend kritische Auseinandersetzung mit Medien / Informationen überhaupt möglich?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Gezielte Verbreitung von Fake-News mit politischen Intentionen ist eine unterschätzte Gefahr.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative oder weiterführende Gruppenarbeit: „Das fehlende Stück“ (Zur Veranschaulichung der Auswirkungen unvollständiger oder ausgewählter Informationen)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorbereitung: Die Seminarleitung kopiert je nach Gruppengröße 5 – 7 Werbeanzeigen. Jede Anzeige bekommt eine Nummer. Anschließend werden die Original-Werbeanzeigen in 6 Teile zerschnitten. Um die einzelnen Teile später zuordnen zu können, wird die Nummer der Anzeige auf jedes der 6 Teile geschrieben. Von jeder Anzeige wird nun ein Teil weggenommen und separat aufbewahrt. Der Rest der gesamten Puzzleteile wird vermischt.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer/innen werden nun aufgefordert aus den Einzelteilen die passenden Stücke zu finden, so dass Bilder entstehen. Dazu nimmt sich jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin mindestens ein Teil oder die Seminarleitung verteilt die Teile. Nun müssen sich die Gruppen zusammenfinden, die ein Bild (Werbeanzeige) ergeben. In den Gruppen werden die Einzelteile zu einem Bild zusammengefügt.&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit legt die Seminarleitung die Kopien der Anzeigen unkommentiert im Raum aus. Erst wenn alle erkannt haben, dass ihnen in der Gruppe ein Teil fehlt, um das Bild zu komplettieren, präsentiert die Seminarleitung die fehlenden Stücke.&lt;br /&gt;
Wenn die Bilder vollständig sind, setzen sich alle wieder hin. Die Seminarleitung fragt:&lt;br /&gt;
•	Erinnern sie sich, was gerade eben passiert ist. Gibt es in Ihrem Berufsalltag ähnliche Situationen? (Bsp.: fehlende Informationen, die bewusst nicht weitergegeben werden oder im System „versickern“, mangelhafte Absprachen zwischen Personen / Abteilungen etc.)&lt;br /&gt;
•	Oder: Erinnern Sie sich, was gerade eben passiert ist. Was könnte diese Methode mit dem Umgang untereinander zu tun haben? (Bsp. Ausgrenzung – Einzelne Personen werden durch eine Gruppe ausgegrenzt / gemobbt. Vielleicht ist aber gerade ihr Beitrag wichtig, „das fehlende Stück“?)&lt;br /&gt;
Diese Methode bringt Bewegung in die Gruppe und lockert die Atmosphäre auf. Sie kann gut als Übergangsmethode in ein neues Themengebiet angewandt werden oder wenn es innerhalb der Gruppe Ausgrenzungsprobleme gibt.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitete Werbeanzeigen aus Zeitschriften, Illustrierten (jeweils mit einer Kopie)&lt;br /&gt;
•	Schere&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 12:33:58 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/0aa8f47aee72b724606551cb3f483f32.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>National Bird</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/National-Bird/35b3d4e1c35c942591382d2d611b353b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation USA 2016, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation lässt drei Kriegsveteranen der US Air Force zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Funktionen am Drohnenkrieg der USA mitgewirkt haben. Die Protagonisten berichten von ihren eigenen Schicksalen, von ihrer Auseinandersetzung damit, dass sie sich mitschuldig gemacht haben sowie von der Qual der Ungewissheit ob sich unter ihren Opfern nicht doch Zivilisten befanden. Denn entgegengesetzt der offiziellen Erklärungen, so schildern sie ihre Erfahrung, handelt es sich bei diesem Waffensystem keineswegs um eine präzise Waffe, die eine eindeutige Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kombattanten erlaubt.&lt;br /&gt;
Neben dem Hinweis auf die gigantischen verarbeiteten Datenmengen zur Identifizierung aufständischer Ziele und auf das Unrecht, unschuldige Opfer auf weit entfernten Schlachtfeldern in Kauf zu nehmen, wird angemerkt, was im Zusammenhang mit Drohneneinsätzen immer wieder kritisch diskutiert wird: Den Piloten und Sensor Operatoren falle es schwer die potentiellen Ziele als Menschen wahrzunehmen, die Technik entfremde.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang wird auf die hohe Belastung der meist jungen amerikanischen Drohnensoldaten hingewiesen. Das seelische Leid traumatisiert und führt mitunter zu Suizidalität. Es wird berichtet, dass dies aus Gründen der Personalknappheit zum Teil ohne Folgen bleibt. Ein weiterer Skandal, der hier beklagt wird. Auch die persönliche Auseinandersetzung mit der Erkenntnis gegen die eigene Moral zu handeln, obwohl man sich auf der richtigen Seite glaubt, kommt zur Sprache. Die Schlussfolgerung, sich nicht nur aus dem System zurückzuziehen, um sich nicht weiter mitschuldig zu machen, sondern die empfundene Pflicht, die Missstände des Systems ungeachtet der Konsequenzen öffentlich zu kritisieren, dient als Beispiel für ein großes Maß an Zivilcourage und starke moralische Überzeugung.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation bietet einen Einblick in die Gedanken, Beweggründe und Empfindungen der Protagonisten bei der Entscheidung sich mit ihrem Anliegen an die Öffentlichkeit zu wenden. Die Dokumentation lädt ein zur Auseinandersetzung mit den Themen Drohnen, Trauma, Schuld, menschliches und technisches Versagen, moralische Abstumpfung, Mitarbeiterführung, Befehl und Gehorsam sowie innere Führung und Zivilcourage.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 12:11:02 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/259f2654e0b2c990909b6ab9c3d4133f.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Erlösung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Erloesung/0780a958bf59b602f86be0eef14e6526</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm ES 2007, Länge: 16 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tod eines nahen Angehörigen, sein Sterben – große Herausforderungen im menschlichen Zusammenleben. Wie geht man damit um? Wie gestaltet man den Abschied würdevoll? Wie kann er „gelingen“?&lt;br /&gt;
Eine Familie versammelt sich in diesem spanischen Kurzfilm – an die deutschen Untertitel muss man sich erst gewöhnen – am Sterbebett der Mutter. Angesichts des nahen Todes geht jeder anders mit dem drohenden Verlust um: Der älteste Bruder (Rafa) ist Arzt. Er möchte eine medizinische „Lösung“, erhofft sich eine Heilung von Medikamenten und Behandlungen. Die jüngere Schwester (Julia) möchte all das verdrängen, will den herannahenden Tod der Mutter nicht wahrhaben und flieht wieder und wieder. Sara schließlich, die Partnerin von Rafa, erkennt die Unabwendbarkeit des Todes und wendet sich verständnisvoll und zärtlich der Sterbenden (Maria) zu, um sie würdevoll auf dem letzten Weg zu begleiten.&lt;br /&gt;
Der Film ist eher dunkel und düster gehalten und das Personengeflecht wird nicht immer ganz deutlich. Die Filmsprache ist sehr intensiv, so dass – jenseits der inhaltlichen Fragen – ausreichend Zeit zur Nachbesprechung gelassen werden sollte. Es sollte nicht gleich zu einer Engführung auf das Thema „Sterbehilfe“ kommen, denn wovon dieser Kurzspielfilm besonders erzählt ist der nahezu liebevolle Umgang mit einem sterbenden Menschen. Diese Verhaltensweise ermöglicht der Sterbenden, gut, ruhig und „in Frieden“ gehen zu können. Es ist diese Zärtlichkeit, diese Stille, die die Sprengkraft dieses Films ausmacht.&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm ermöglicht einen guten, sehr intensiven Einstieg in die Themenkomplexe „Tod“, „Umgang mit dem Tod, mit Sterbenden“, sowie wohl auch mit dem großen Themenbereich „Sterbehilfe“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:58:07 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/e418685b5304729271605a5b9573ec0c.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Spiel mit dem Tod</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Spiel-mit-dem-Tod/3f99ad0c8c64e6c8a4f4f1bcbec2972c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Spiel mit dem Tod. Spiel mit dem Zuschauer“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Felix Müller, BRD 2006&lt;br /&gt;
29 Min., Reportage-Feature mit Dokumentar- und Spielfilmanteilen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Teil des Films begleiten wir einen jungen Mann aus Süddeutschland auf seine Reise in eine russische Militärkaserne, wo er am sogenannten »Igra su Smertju«, am »Spiel mit dem Tod« teilnimmt. Die vermeintlich dokumentarischen Bilder sind dabei filmisch inszeniert und bauen unter dem Deckmantel der Seriosität eine Scheinwirklichkeit auf – ohne Wissen des Zuschauers. Im zweiten Teil des Films wird diese Scheinwirklichkeit als solche entlarvt und das Lügengebilde demontiert. Der Zuschauer erfährt, wie die grundlegenden Mechanismen des Mediums Fernsehen ausgenutzt wurden, um diese Täuschung zu inszenieren. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Filminhalt – Erster Teil&lt;br /&gt;
Der dokumentarische Teil des Films erstreckt sich über etwa 20 Minuten&lt;br /&gt;
Wir lernen den 24-jährigen Oleg kennen, der vor acht Jahren mit seiner Familie aus Russland nach Süddeutschland gekommen ist. Als er seine Koffer für einen Russlandbesuch packt, wissen weder Freunde noch Familie wohin die Reise wirklich geht: in eine russische Kaserne, in der das »Igra su Smertju«, das »Spiel mit dem Tod« gespielt wird.&lt;br /&gt;
Die Erste Station der Reise ist Wolgograd, Olegs Heimatstadt. Hier treffen wir Juri, einen Freund aus der Schulzeit. Er hat Kontakt zur Spielerszene und wird Oleg zu einem Treffen mitnehmen. Bei einem Bekannten von Juri besorgt sich Oleg unter der Hand eine Pistole, die Grundausrüstung für das Spiel. Dort wird mit scharfer Munition geschossen, mögliche Verletzungen sind einkalkuliert. Für Juri bedeutet diese Gefahr der „Kick“, der ihn immer wieder zum Mitspielen antreibt.&lt;br /&gt;
Nach vielen Stunden Autofahrt erreichen wir in der Dunkelheit des nächsten Tages die Kaserne mitten im Niemandsland westlich von Wolgograd. An einer Art Militärposten werden wir schließlich eingelassen und erhalten damit Zugang zur eher geschlossenen Gemeinschaft der Spieler.&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag dürfen wir die kleine Gruppe junger Männer begleiten, der Oleg und Juri sich angeschlossen haben. Den Vormittag verbringen die Spieler mit Schießübungen und Gesprächen - wir fühlen uns ins Trainingslager einer seltsamen, paramilitärischen Einheit versetzt. Die Männer, die noch miteinander scherzen, werden später im Spiel versuchen, sich gegenseitig mit Schüssen auf die Schutzwesten zu Fall zu bringen. Wir treffen den „General“, einen stattlichen Mann in Uniform, der in seiner Freizeit hier für die Einhaltung der Regeln sorgt und die Spiele betreut. Er ist die Autoritätsperson auf diesem Gelände.&lt;br /&gt;
Gegen Mittag wird es für die jungen Männer ernst, sie rüsten sich mit Schutzweste, Genitalschutz und verschiedenem Zubehör zum Kampf. Die Spieler teilen sich in zwei Gruppen auf und der General, der uns zuvor Auskunft über die rudimentären Regeln des Spiels gab, fungiert als Koordinator. Ziel wird es sein, eine Fahne aus dem Wald zu bergen – wer sie bringt, bringt den Sieg für das eigene Team. Dabei gegenseitig auf sich zu schießen ist nicht nur erlaubt, sondern erklärter Sinn des Spiels.&lt;br /&gt;
Als Oleg und Juri mit ihrer Gruppe in den Wald laufen, beginnt das »Spiel mit dem Tod«. Die Kamera ist nicht dabei. Wir müssen auf den Sieger warten – und auf die, die aus dem Wald zurück-kommen. Kurz nachdem ein Spieler außer Atem mit der Fahne zurückkehrt, kommen zwei verwundete Spieler und Juri zurück. Wir erfahren, dass neben vier Verwundeten zwei Spieler tödlich getroffen wurden – einer davon ist Oleg.&lt;br /&gt;
Filminhalt – Zweiter Teil&lt;br /&gt;
Hier endet der dokumentarische Teil – mit dem für den Zuschauer nicht sichtbaren Tod des Protagonisten. An dieser Stelle liegt, sofern die Geschichte geglaubt wurde, der emotionale Höhepunkt des Films. Die Geschichte ist erfunden, es geht nicht um Waffen, schon gar nicht um Russland. Es geht um die Macht der Bilder – und darum, wie leicht sie missbraucht werden kann.&lt;br /&gt;
Der zweite Teil des Films beginnt mit einem Filmausschnitt aus den Anfängen der Filmgeschichte. Als deren Beginn wird allgemein die erste öffentliche Filmvorführung gegen Eintrittsgeld am 28. Dezember 1895 angesehen, die die Gebrüder Lumière in Paris veranstalteten. Die teils erschreckten, teils faszinierten Zuschauer erlebten unter anderem die »Ankunft eines Zuges« (L’Arrivée d’un train en gare de la Ciotat), dessen Lokomotive das Publikum, wie berichtet wird, in panischen Schrecken versetzte. Die Lokomotive taucht aus der Tiefe der Leinwand auf, wird größer und rast dicht an der Kamera vorbei. Eben diese »Ankunft eines Zuges« bildet die Rahmenhandlung des zweiten Teils des Films. Diese alten Bilder besitzen die Aura größtmöglicher Authentizität und liefern damit den idealen Gegensatz zum ersten Teil des Films.&lt;br /&gt;
In den folgenden zehn Minuten wird erklärt, wie das Handwerk des Filmemachens missbraucht wurde, um die Täuschungen im ersten Teil glaubhaft zu machen. Der Zuschauer glaubte nur das, was man ihn glauben machen wollte. Die filmischen Mittel wurden missbraucht und ohne sein Wissen gegen ihn eingesetzt. Hinzu kamen haarsträubende und bewusst übertriebene Spezialeffekte (z.B. eine Autofahrt in Wolgograd, die vor Bluescreen gefilmt wurde). Genau hier liegt die Kernaussage dieser Arbeit: Lügen und Verfälschungen sind meist unmöglich zu erkennen, auch wenn sie noch so unverschämt dargeboten werden. Jedes Bild hat einen breiten Interpretationsspielraum und muss mit Abstand betrachtet werden. Wir müssen ein Bewusstsein für die Macht der Bilder entwickeln – und für den schmalen Grat zwischen Wahrheit und Manipulation. Der zweite Teil des Films soll hier als Augenöffner dienen, indem er die Möglichkeiten der Manipulation anhand der verwendeten Techniken sichtbar macht. Die Behauptung »Das hätte ich aber gemerkt...« zählt nun nicht mehr, denn der Zuschauer ist im Idealfall in alle gestellten Fallen hineingestolpert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film kann in den folgenden Modulen zu den unten genannten Stichworten eingesetzt werden:&lt;br /&gt;
-	1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
-	1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;	Manipulation in den Medien (Wahrheitsverzerrung, Bildmissbrauch und Bildfälschung)&lt;br /&gt;
	Kritikfähigkeit gegenüber medialen Darstellungen&lt;br /&gt;
	Wirklichkeit, bzw. Wahrnehmung von Wirklichkeit, besonders in den Medien&lt;br /&gt;
	Sensibilisierung der Filmwahrnehmung&lt;br /&gt;
	Aufmerksam werden auf die eigenen Vorurteile&lt;br /&gt;
	Vorurteile, Klischees gegenüber anderen Nationen&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 31 Aug 2017 12:26:26 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/9afcb5dbe0ce213074265d075271622b.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Homevideo</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Homevideo/265743d51602e22c2da1514f098e31ef</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2011, Länge: 89 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der 15-jährige Jakob Moormann ist mitten in der Pubertät. Er ist verliebt in Hannah, Schule interessiert ihn wenig, und seine Eltern sind im Begriff sich zu trennen. Seine Mutter wird mit seiner kleinen Schwester ausziehen, Jakob soll zunächst bei seinem schnell aufbrausenden Vater, einem Polizisten, wohnen bleiben. Inmitten Jakobs emotionalen Chaos gelangt ein von ihm selbst aufgenommenes intimes Video – das Video zeigt Jakob beim Masturbieren – über einen unglücklichen Zufall in die Hände zweier Mitschüler.&lt;br /&gt;
Diese versuchen ihn zunächst zu erpressen, haben jedoch in erster Linie ihren brutalen pubertären Spaß daran Jakob bloßzustellen und sich auf seine Kosten zu amüsieren. In welche Bedrängnis sie ihn damit bringen scheint ihnen egal zu sein. Das Mobbing gipfelt darin, dass einer der beiden das Video online über die sozialen Netzwerke verbreitet.&lt;br /&gt;
Die gesamte Schülerschaft verhöhnt Jakob, aus blinder Wut und Verzweiflung prügelt er sich mit einem Mitschüler. Doch nicht nur in der Schule wird er zur Zielscheibe, auch über die sozialen Netzwerke erreichen ihn Beleidigungen und Drohungen. Seine Eltern regen einen Schulwechsel an. Zu diesem Zeitpunkt wirkt Jakob bereits etwas verändert. Er wirkt ruhig und etwas entrückt. Der Schein, dass er sich vom ersten Schock erholt haben könnte trügt.&lt;br /&gt;
Jakob, vor Scham und Verzweiflung zerfressen, hat abgeschlossen. Er wird sich mit einer Waffe seines Vaters, die er im Tresor gefunden hat, das Leben nehmen.&lt;br /&gt;
Der Film zeigt die unaufhaltsame Dynamik von Cybermobbing und die damit verbundene Demontage eines bis dahin normalen, gar beliebten Jugendlichen. Er sensibilisiert eindringlich für das Leid und das Thema Suizid bei Opfern von (psychischer) Gewalt.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 16:36:33 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/4114903feb94106b217cbc2b7a013789.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Die Falle - Klopka </title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Falle-Klopka-/805ae606e9b91e63e531c353c15605a7</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm SRB 2006, Länge: 103 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bauleiter Mladen und die Lehrerin Marija leben mit ihrem Sohn in Belgrad. Ihr Sohn ist schwer erkrankt und kann nur durch eine 30.000 Euro teure Operation gerettet werden. In der Hoffnung auf fremde Hilfe geben die verzweifelten Eltern eine Zeitungsanzeige auf, doch anstelle der erhofften Hilfe erreicht den Vater ein ungeheuerliches Angebot. Ein Fremder bietet ihm die Summe für einen Auftragsmord an einem vermeintlichen Staatsfeind. Mladen lehnt empört ab, doch als sich der Zustand seines Sohnes verschlechtert, sieht er in dem Angebot die einzige Lösung sein Kind zu retten. Er begeht den Mord.&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Umständen führt dazu, dass er innerlich zerstört zurückbleibt. Zum einen plagen ihn Schuldgefühle und seine Ehe zerbricht, da er sich unter der Last seiner Tat gegenüber seiner Frau verschließt. Zudem stellt er fest, dass sein Opfer der Mann einer Bekannten ist, der freundlichen, wohlhabenden jungen Mutter Jelena, die er gemeinsam mit seinem Sohn auf dem Spielplatz kennengelernt hat. Damit der Strafe nicht genug, er muss feststellen, dass er von seinem Auftraggeber instrumentalisiert und betrogen wurde. Sein Mordmotiv war persönlicher Natur und das Geld für die rettende Operation hat dieser nie gehabt.&lt;br /&gt;
Als Jelena von Mladens krankem Kind erfährt und das benötigte Geld spendet, kann Mladen seine Schuldgefühle nicht mehr ertragen. Er fährt zu Jelena und gesteht ihr seine Schuld. Kurz darauf wird er in seinem Wagen erschossen.&lt;br /&gt;
Der Film zeigt die Bürde einer unsäglichen Dilemmasituation und den unausweichlichen seelische Folgen einer bewusst in Kauf genommenen Schuld.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 13:27:08 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/d8d3d1dbc30037983c22a9394fc0da2a.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Das Problem ist meine Frau</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Das-Problem-ist-meine-Frau/9faf67060b47278f5185a10047bfbaeb</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Inszenierte Dokumentation D 2003, Länge: 52 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Anlehnung an echte Fälle stellt die Dokumentation der Organisation „Männer gegen Männergewalt“ unterschiedliche inszenierte Einzelfälle vor. Dabei wird deutlich, dass häusliche Gewalttäter durch alle sozialen Schichten vertreten sind und das Phänomen kein Symptom einer sozialen Randgruppe ist.&lt;br /&gt;
Jede sechste Frau hat laut einer Umfrage mit mehr als 2000 Beteiligten bereits häusliche Gewalt erlebt. An den Beispielen eines Prokuristen, eines Chirurgen, eines arbeitslosen Journalisten und eines Taxifahrers bietet der Film Einblicke in ganz konkrete Fälle. Durch die nachgestellten Beratungsgespräche erfährt der Zuschauer die Hintergründe und Belastungsfaktoren sowie dazugehörige Gedanken- und Gefühlskonstrukte der schlagenden Männer.&lt;br /&gt;
Es wird deutlich, wie unbefriedigte äußere und innere Ansprüche und Bedürfnisse, Unzufriedenheit mit eigenen Selbstbildern, Überforderung, Gefühle der Kränkung und mangelnde Möglichkeiten der (Selbst-)reflexion in emotionale Kontrollverluste und Gewalt münden können.&lt;br /&gt;
Der Film nähert sich dem Phänomen der häuslichen Gewalt über inszenierte Beratungs- bzw. Therapiegespräche. Er bietet damit Einblick in die Wahrnehmung sowie Gedanken- und Gefühlswelt von Tätern. Zudem stellt er einen therapeutischen Prozess vor, der das Durchbrechen gewalttätigen Handelns ermöglicht.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 12:46:46 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/1e2695b6bea252ddd64e6167a77300fb.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Invention of Trust</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Invention-of-Trust/ce7520afbc29880ccff3490318e8cde9</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2016, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der junge Gymnasiallehrer Michael Gewa bekommt eine rätselhafte Nachricht. Das Unternehmen ’’b.good’’ hat seine Internet- und Handydaten gekauft und stellt ihm aufgrund seines digitalen Fußabdrucks ein Rating aus. Über seine persönlichen und beruflichen Fähigkeiten, über seine Beziehung. Nachdem er das Angebot ausschlägt das Rating gegen einen monatlichen Beitrag privat zu halten, entsteht schnell ein Flächenbrand. Er findet sich in der Situation wieder, bei Freunden, Kollegen und Schülern um seinen Ruf und das beschädigte Vertrauen in ihn zu kämpfen.&lt;br /&gt;
Der Film sensibilisiert für den oftmals unhinterfragten Umgang mit den Bequemlichkeiten der Digitalisierung und zeigt dessen Risiken auf. Er veranschaulicht, wie der Mensch über seine spezifischen Daten zur Ware werden kann und transportiert eindrücklich die Botschaft, dass in einer kapitalistisch orientierten Welt nichts wirklich kostenfrei zu haben ist, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 16:11:32 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/6730f97e8beca809ccfdf44548a00e85.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Die Dimension des Bösen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Dimension-des-Boesen/7641536480ad0529c07355a2df02721d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2015, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation versucht die Ursache und Gestalt „des Bösen“ zu ergründen. Dabei werden unter anderem die Lebensgeschichten zweier NSU-Mitglieder, gewaltverherrlichende Propagandafilme des Islamischen Staates sowie ein „Killerkunst-Händler“ beleuchtet. Zudem kommen Experten unterschiedlicher Disziplinen zu Wort, die das Phänomen aus den unterschiedlichen Fachrichtungen beleuchten. Es wird dargelegt, dass die Fähigkeiten zu Gut und Böse in jedem Menschen veranlagt sind. Dabei wird auf die Bedeutung liebevoller und behütender Bezugspersonen für ein gesundes Heranwachsen verwiesen.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation eignet sich zur allgemeinen Auseinandersetzung mit der Gestalt und vielschichtigen Bedeutung „des Bösen“. Außerdem lädt sie ein zur Behandlung der erschreckenden Dynamik der „Banalität des Bösen“ nach Hannah Ahrendt sowie der Reflexion über gesellschaftliche Reaktionen auf die unterschiedlichen Facetten des Bösen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 15:50:48 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/513ec95449cd541902763fedbccf23e6.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Soldiers of Abu Ghraib</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Soldiers-of-Abu-Ghraib/69dedc5514c46860ff136f6585e5ca87</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA 2014, Länge: 102 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm verarbeitet die wahren Begebenheiten im Militärgefängnis von Abu Ghraib.&lt;br /&gt;
Der junge, gutgläubige amerikanische Soldat Jack Farmer tritt seinen Dienst im Irak an. Zunächst schockiert von den Umständen der Unterbringung in einem ehemaligen Gefängniskomplex sowie mangelnder Beschäftigungsmöglichkeiten, meldet er sich voller Tatendrang als Freiwilliger bei der Militärpolizei, um sich als Wachsoldat im angrenzenden Militärgefängnis nützlich zu machen. Dort wird er schnell mit unmenschlichen Zuständen und Folterpraktiken konfrontiert, alles gerechtfertigt mit der vermeintlichen Gefährlichkeit der Insassen und dem Ziel, diese weich zu kochen um an Informationen zu gelangen.&lt;br /&gt;
Jack zeigt Mitgefühl für die Insassen und gerät so ins Visier seiner Militärkollegen. Dennoch freundet er sich heimlich mit dem Gefangenen Ghazi Hammoud an und kann es kaum aushalten, dass dieser in Verhören immer schwerer misshandelt wird.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinen Kameraden zählt Jack die Tage bis zur geplanten Rückkehr in die Heimat. Er gerät emotional weiter unter Druck, als sich sein Einsatz nur wenige Tage vor seiner Rückreise unerwartet um mehrere Monate verlängert. Nachdem Ghazi kurz darauf unter Folter gesteht an einem Anschlag beteiligt gewesen zu sein, bricht für Jack eine Welt zusammen und führt zu einer radikalen Veränderung. Seiner Wut verleiht er Ausdruck, indem er die menschenunwürdigen Praktiken mit den Gefangenen, die er bis dahin abgelehnt hat, ungefiltert übernimmt. Sein Verhalten ist augenscheinlich von Hass, Frustration und Gewalt geprägt. Zum diesem Zeitpunkt erscheint ein junger Soldat, der sich als neuer Freiwilliger bei Jack vorstellt. Dieser wirkt so unschuldig und überfordert wie Jack zu seiner Anfangszeit. Mit einer kleinen Kamera macht er Schnappschüsse bevor er von Jack harsch darauf hingewiesen wird, dass dies nicht erlaubt ist. Nun ist es Jack, der den Neuankömmling mit den  „Umgangsformen“ im Gefängnis vertraut macht.&lt;br /&gt;
Der Film endet mit Jacks Rückkehr nach Hause, wo er erkennbar belastet wirkt. Während er vermutlich versucht seinen Einsatz hinter sich zu lassen und alles zu vergessen, gipfelt das offene Ende damit, dass Jack und seine Freundin beim Kauf eines Fernsehers im Elektrofachhandel plötzlich mit „breaking news“  über Misshandlungen im Militärgefängnis Abu Ghraib konfrontiert sind. Das dazugehörige Bild zeigt Jack bei der Misshandlung eines Gefangenen, offenbar der Schnappschuss seines jungen Nachfolgers. Jacks Schuld hat ihn eingeholt.&lt;br /&gt;
Der Film richtet sein Augenmerk auf das Zusammenspiel von Charakter, speziellen Ereignissen und Einflüssen und deren Auswirkungen auf die Handlungsebene. Am Beispiel von Abu Ghraib thematisiert er Folter, Menschenwürde sowie Befehl und Gehorsam und eignet sich damit besonders zur Auseinandersetzung mit Schuldfragen, kritischer Selbstreflexion und „Risikofaktoren“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:24:28 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/79c5cd501505f91beed4e4bee8373f3b.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Schuld sind immer die Anderen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Schuld-sind-immer-die-Anderen/8782714e825d5aba1c1959f4547bb85b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2012, Länge: 99 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film erzählt die Geschichte von Ben, einem kriminellen Jugendlichen, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Der Film beginnt mit einer Szene, in der Ben gemeinsam mit einem Freund  einen Überfall durchzieht und sein Opfer—eine junge Frau—dabei krankenhausreif prügelt. Nach einer seiner Taten wird er gefasst und landet im Jugendknast, jedoch erhält er die Möglichkeit seine Zeit im offenen Vollzug zu verbüßen. Sehr widerwillig lässt er sich darauf ein und zieht in das „Waldhaus“, die Einrichtung des Sozialarbeiters Niklas und seiner Familie, in der junge straffällige Männer die Chance bekommen ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Dort  lernen sie geregelte Strukturen mit klaren Grenzen kennen, üben sich darin ihre Gefühle zu kontrollieren und Konflikte konstruktiv auszutragen und können auch an einem Täter-Opfer-Ausgleich teilnehmen.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar, der schon länger in der Einrichtung wohnt, bemüht sich Ben bei der Eingewöhnung zu helfen. Dieser tut sich sichtlich schwer, erkennt aber nach anfänglichen Schwierigkeiten seine Chance auf einen Neuanfang und beginnt sich einzulassen. Als Niklas Frau Eva aus einer Kur zurückkommt, ist Ben geschockt. Er erkennt sie als Opfer einer seiner Überfälle und erfährt, dass sie bei dem Überfall ihr ungeborenes Kind verloren hat. Ben ist verzweifelt, versucht zu fliehen, wird von seinem Zimmernachbarn daran gehindert und entschließt zu bleiben, vertraut sich seinem Zimmernachbarn im Verlauf sogar an. Ben nimmt mehrfach den Anlauf seine Schuld einzugestehen, verdrängt es aber doch aus seinem Alltag.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar nimmt Eifersüchteleien um die Praktikantin im Waldhaus zum Anlass, Eva von Bens Geheimnis zu erzählen. Sie macht ihr Gefühlschaos eine ganze Weile mit sich selbst aus, bevor sie Ben mit ihrem Wissen und all ihrer Wut konfrontiert. Es kommt nicht, wie suggeriert, zum Täter-Opfer-Ausgleich, wenngleich Ben sich am Ende glaubhaft reumütig zeigt. Er muss zurück in den Jugendknast.&lt;br /&gt;
Der Film eignet sich zur Bearbeitung von Themen wie Schuld, Sühne und Vergebung sowie alternative oder begleitende Strafmodelle.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:19:08 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/ca8b507ed16b6f1b455675e9288df958.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Luther. Er veränderte die Welt für immer</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Luther-Er-veraenderte-die-Welt-fuer-immer/43994b420cb35aae0ef2755fe358b880</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm, D 2003, 121 Minuten 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm „Luther – er verändert die Welt für immer“ erzählt das Leben Martin Luther von seinem Eintritt ins Kloster und seinem Leben als Universitätsprofessor und Prediger in Wittenberg bis hin zu den Bauernaufständen und dem protestantischen Glaubensbekenntnis der deutschen Landesfürsten in Augsburg. Auch Martin Luthers innere Wandlung vom jungen selbstzweiflerischen Mönch in zum Reformator wider Willen wird dargestellt. Des Weiteren gewinnt der Zuschauer einen Eindruck des kirchlichen und politischen Geschehens im frühen 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
Wir schreiben das Jahr 1505: Der junge Martin Luther gerät in ein grauenvolles Unwetter, ein Blitz verfehlt ihn nur knapp. Zu Tode geängstigt gibt er sein Studium der Rechte auf und wird Mönch im Augustiner-Kloster zu Erfurt. Nach seiner Pilgerfahrt nach Rom 1510 geht er zum Theologiestudium nach Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen als Protest gegen den von Papst Leo X. initiierten Ablasshandel formuliert und öffentlich verbreitet. 1518 verlangt Rom den Widerruf der Thesen. Doch Luther bleibt standhaft. Auch vor Kaiser Karl V. auf dem Reichstag zu Worms (1521) erkennt er nur eine Autorität an: die Bibel. Nach der Exkommu-nikation durch den Papst wird er vom Kaiser mit der Reichsacht belegt. Um sein Leben zu retten, lässt Friedrich der Weise ihn auf die Wartburg entführen. Dort übersetzt Luther in-nerhalb von elf Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Seine Leh-ren finden immer mehr Anhänger. Doch der Preis dafür ist hoch: Entsetzt muss Luther er-kennen, dass nicht nur die Bauern ihn gründlich missverstehen. Ihr Aufstand wird von den deutschen Landesfürsten blutig niedergemetzelt. In dieser dunklen Stunde findet Luther Trost und Unterstützung bei seiner späteren Frau Katharina von Bora. Doch der Kampf um die Reformation hat erst begonnen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film behandelt folgende Themen:&lt;br /&gt;
•	Martin Luther&lt;br /&gt;
•	Reformation&lt;br /&gt;
•	(eigener) Glaube und Zweifel&lt;br /&gt;
•	Ablasshandel&lt;br /&gt;
•	Werte der evangelischen Kirche&lt;br /&gt;
•	Innerreligiöse Glaubenskriege&lt;br /&gt;
•	Kritik an der Kirche&lt;br /&gt;
•	Lernen, für die eigenen Werte einstehen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film  kann in folgenden Modulen eingesetzt werden:&lt;br /&gt;
•	Freiheit, Gewissen, Verantwortung (Modul 1.3)&lt;br /&gt;
•	Religion in Staat und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland (Modul 1.4)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quellen und weiterführende Hinweise:&lt;br /&gt;
•	Matthias Film, Film „Luther. Er veränderte die Welt für immer“ - Luther DVD-educativ Matthias-Film gGmbH 2004&lt;br /&gt;
•	UE „Martin Luther“  von Dr. Jobst Reller im Didaktik-Portal, Modul 1.4&lt;br /&gt;
•	UE „Luther und die Reformation“  von Kristina Tonn im Didaktik-Portal, Modul 1.4
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1.	Mind-Map: Was fällt mir zu dem Stichwort Reformation ein? (10 Minuten)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abfrage an die TN:&lt;br /&gt;
•	Was fällt Ihnen zu dem Thema Reformation ein?&lt;br /&gt;
•	Welche Auswirkungen der Reformation sind noch heute spürbar?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2.	Kleingruppen: Darsteller und historischen Vorbilder 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die TN werden vor der Filmschau in vier Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhält eine Figur, die sie entsprechend den Aufgabenstellungen auf den Arbeitsblättern (Druckvorlagen am Ende der Datei) betrachten soll. Die Arbeitsblätter werden vor der Filmschau an die TN ver-teilt.&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Film erhalten die TN zusätzlich Hintergrundinformationen und Inter-views mit den Schauspielern. (Druckvorlagen am Ende der Datei)&lt;br /&gt;
Die TN erhalten nun 20 Minuten Zeit eine kurze Präsentation entsprechend den Aufgaben-stellung für das Plenum vorzubereiten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Präsentationen und Diskussion darüber sollten 20 – 30 Minuten eingeplant werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3.	Rollenspiel: Prozess gegen Luther (45 Minuten)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die TN spielen einen fiktiven Prozess gegen Martin Luther nach. Nicht alle vorgegebenen Rollen entsprechen hier der Realität der damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
Die Gruppe wird entsprechend der Rollen aufgeteilt. Sind mehr TN als Rollen anwesend, können die TN wählen, ob sie als Berater für bestimmte Rollen oder als Prozessbeobachter fungieren wollen.&lt;br /&gt;
Die TN erhalten nun 15 Minuten Zeit sich auf ihre Rollen vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Das Rollenspiel sollte circa 20 Minuten dauern. Im Anschluss daran erfolgt eine Auswertung des Rollenspiels und die Entlassung der TN aus ihren Rollen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hintergrundinformationen für die TN:&lt;br /&gt;
Als der Dominikaner Tetzel in der Nachbarschaft von Wittenberg im Auftrag von Erzbischof Kardinal Albrecht von Mainz die Ablassbriefe verkaufte, protestierte Luther bei seinen kirch-lichen Oberen. Mit 95 Thesen rief er zu einer Disputation über den Ablass auf. Die Überset-zung und Verbreitung der Thesen wurden zum Ausgangpunkt der Reformation.&lt;br /&gt;
Luther erlebte bei seiner Romreise im Jahr 1510 die Ablasspraxis, die ihn abstieß. Der Ablass von 1515 wurde vom Papst ausgeschrieben, der die Hälfte der nicht unerheblichen Einnah-men für den Bau der (neuen) Peterskirche erhielt, die andere Hälfte bekam der Mainzer Erzbischof Kardinal Albrecht.&lt;br /&gt;
Der gewissenhafte Beichtvater Luther war entsetzt über die weitverbreitete Einstellung ge-genüber dem Ablass. Luther protestierte bei seinen Oberen und schlug eine Disputation zu dieser Streitfrage vor. Luthers 95 Thesen stellten den Ablass grundsätzlich in Frage. Die The-sen wurden ins Deutsche übersetzt und in Windeseile in ganz Deutschland verbreitet. Luther wurde in Rom angezeigt.&lt;br /&gt;
Die Szene „Luther in Worms“ stellt neben der (fiktiven) Szene von Luthers Thesenanschlag das bekannteste Ereignis über die lutherische Reformation dar. Die beiden Bekenntnisse von Luther und Kaiser Karl V. verwiesen auf die zentralen Differenzen zwischen Luther und den “Altgläubigen“. Die Verhängung der Reichsacht setzte den Schlusspunkt zu Luthers Ketzer-prozess. Der geächtete Luther musste um sein Leben fürchten.&lt;br /&gt;
Luther wird nach Worms vorgeladen: Friedrich der Weise konnte bei dem Kaiser das Verhör Luthers auf dem Wormser Reichstag erreichen, bevor die Reichsacht ausgesprochen werden sollte.&lt;br /&gt;
Luther widerrief in Worms nicht. Karl V. gab eine eigene Erklärung ab, die er wohl selbst formuliert hatte.&lt;br /&gt;
Der Ketzerprozess gegen Luther wurde erst forciert als Papst Leo X. nach der Kaiserwahl in Deutschland keine Rücksicht mehr auf Kurfürst Friedrich den Weisen nehmen musste. Die Bannandrohungsbulle brachte keine Auseinandersetzung mit Luther. Der Verbrennung der Bannandrohungsbulle folgte die Verbrennung von Lutherschriften. Mit dem Bann wurde Luther exkommuniziert, d.h. aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
Der seit dem Hochmittelalter übliche „Automatismus“, dass die weltliche Gewalt auf das Urteil der geistlichen Gewalt reagierte, führte zur Verhängung der Reichsacht gegen Martin Luther. Luther wurde dadurch „vogelfrei“.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rollen:&lt;br /&gt;
•	Richter&lt;br /&gt;
•	Martin Luther (Angeklagter)&lt;br /&gt;
•	Ankläger&lt;br /&gt;
•	Verteidigerteam von Martin Luther&lt;br /&gt;
•	Dominikaner Tetzel als Zeuge&lt;br /&gt;
•	Johann von Staupitz als Zeuge&lt;br /&gt;
•	Kurfürst Friedrich der Weise als Zeuge
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen (siehe Druckvorlagen am Ende der Datei)&lt;br /&gt;
•	Stellwände, Flipchart&lt;br /&gt;
•	Pin-Nadeln, Eddings und Stifte&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 25 Jul 2016 11:05:05 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/bbf5a4a31d95ad599c4cca8283d47b12.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
  </channel>
</rss>
