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    <title>Kategorie: 2.2 Verantwortung übernehmen - Mediathek des zebis Didaktik-Portals</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>ViMP GmbH 2010-2023</copyright>
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      <title>Die Rechnung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Rechnung/83c409626008a8b04b6e2cdfa61c6b4f</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm, Deutschland 2009, Länge: ca. &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Rechnung/83c409626008a8b04b6e2cdfa61c6b4f?t=270&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;4:30&lt;/a&gt; Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Schwung wird der Schlüssel auf den Kneipentisch geworfen: Eine Viertelstunde hat die Park-platzsuche mit dem großen Wagen gedauert. Aber der neue 450er sei einfach der Wahnsinn. „240 auf der Autobahn und Du hörst keinen Mucks“. Die Freunde sind beeindruckt, aber: „Was verbraucht des Ding?“ „Mir doch egal, zahl ich eh nicht. Außerdem fährt Deine Bahn ja auch nicht mit Ökostrom, oder?“ Am meisten lacht der über den Witz, der ihn selbst gerissen hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Benno Führmann und Bjarne Mädel schauspielerisch prominent besetzt stellt der Film „Die Rechnung“ ein Kneipengespräch dreier Freunde dar. Beim frisch gezapften Bier werden vom neu-en Auto bis zum letzten Urlaub die üblichen Spielräume, sein Leben zu gestalten, durchdekliniert. Auch nach der Eingangsszene führt vor allem einer der drei das Wort. Er ist der Inbegriff des erfolgreichen und auf das eigene Wohl gut bedachten Großstädters. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geprahlt wird von der Rundreise mit dem Mietwagen durch Namibia, einschließlich Jeeptour über die Dünen und Golfen im satten, gepflegten Grün mitten in der Wüste. „Keine Ahnung wie die das machen“. Die anderen hängen an seinen Lippen. Da kommt der Freund, der mit seinen Kindern auf dem Naturbauernhof in Rumänien war, nicht gegen an. Und überhaupt, wendet der Wortführer ein, kommen die richtigen Biosteaks ja aus Argentinien, er hat sie neulich erst genossen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch dann wird die Kellnerin gerufen – welche die Rechnung präsentiert. Daher leitet sich auch der Titel des Kurzfilms ab. Denn tatsächlich wird nicht für das Bier, sondern für das Klimasünden-Register der drei abkassiert. Flüge, Golfspielen in der Wüste, Fleischkonsum und nicht vorhandene Energiesparlampen werden mit rund 26.000 Tonnen CO2 und 15.000 Flaschen Wasser berechnet. Die Klimaanlage geht aufs Haus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Und wer zahlt die Rechnung?“ fragt die Kellnerin. „Wie immer, die Kollegen da drüben“, deuten die Freunde und verlassen die Kneipe, während sich die Kamera zum Nebentisch dreht. Dort sitzen, bei Wasser, zwei Männer, vielleicht aus Mosambik, vielleicht aus Bangladesch. Aus diesen Ländern werden die CO2-Emissionswerte eingeblendet, sie sind nur ein Bruchteil so hoch wie die Vergleichswerte aus Deutschland.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Abschlussszene sind die drei Kneipenfreunde, vielleicht einige Jahre später, wieder da. Wie der Urlaub auf den Malediven gewesen sei? „Wir waren zu spät, die saufen ja jetzt ab.“ Dafür gäbe es jetzt Palmen an der Ostsee. Umgeben sind sie nun von vielen Geflüchteten, die Kneipe zur provisorischen Heimstätte umgebaut. Doch wird diese Wahrheit von den dreien noch immer nicht wirklich wahrgenommen.&lt;br /&gt;
Mag die Statistik am Ende auch heute anders ausfallen, ist vielleicht aktueller denn je dargestellt: Für den CO2-intensiven Lebensstil eines Großstädters zahlen die Länder „die Rechnung“, die einen Bruchteil der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verursachen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einsatz des Films&lt;br /&gt;
-	Das Thema Klimawandel ist einerseits politisch und in den Medien sehr präsent, andererseits auch abstrakt und wenig greifbar in seiner Bedeutung für den einzelnen Menschen.&lt;br /&gt;
-	Um die Lernenden bei ihren Eindrücken und Wahrnehmungen abzuholen, seien deshalb erst einmal zwei didaktische Übungen vorgeschlagen, die bewusst Raum geben für ihre Assoziationen und Haltungen („Schmelzendes Eis“, „Emotionen klären“).&lt;br /&gt;
-	Nach diesem Einstieg ist die Sichtung des Films ein wichtiger Impuls für die Auseinandersetzung: Warum keine Bierzeche, sondern eine für die Klimasünden? Wie sähe die Rechnung für mein Leben aus? Warum zahlen beim Klima erstmal die anderen?&lt;br /&gt;
-	Daran können sich weitere Unterrichtsimpulse anschließen, welche nicht belehrend wirken sollen, sondern vor allem den Blick für die Komplexität des Themas und Bedeutung weiten sollen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passend zum Thema bietet das Didaktik-Portal:&lt;br /&gt;
-	Einen Unterrichtsentwurf „Umgang mit Ressourcen“ von Militärdekan Tübler in Modul 1.3&lt;br /&gt;
-	In den Modulen 1.1, 1.3 und 2.2 mehrere interessante Artikel und Karikaturen, jeweils mit vielfältigen Methodenhinweisen für den LKU:&lt;br /&gt;
o	„Die wachsende Konkurrenz um die Güter der Erde“ von Andreas Lienkamp&lt;br /&gt;
o	„Seltene Erden als Treibstoff grünen Wachstums“ von Friedel Hütz-Adams&lt;br /&gt;
o	Die Karikaturen „Fortschritt im Land der Ogoni“ von Gerhard Mester, „Hilfe“ von Thomas Plassmann, „Entwicklungshilfe“ von Klaus Stuttmann&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 10:06:56 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Warum bin ich süchtig</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Warum-bin-ich-suechtig/a4792b6847217860cca1eb7c5937a0dd</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Die „Suche nach dem guten Gefühl“ kennt viele Wege, und nur ein Buchstabe trennt die Suche von der Sucht. Aus einem gelegentlichen Glas Rotwein am Abend zur Entspannung kann die einzige Möglichkeit werden, in den Schlaf zu finden. Ein anderes Beispiel ist das Computerspiel, das wichtiger als das echte Leben. Oder die Suche nach dem ultimativen Kick, der Wunsch nach einer Grenzüberschreitung verführt auf einer Party zu illegalen Drogen wie Ecstasy oder Cristal Meth. Sucht hat viele Gesichter. Je häufiger Alkohol, virtuelle Welten, ein Betäubungsmittel oder gar Heroin hilft, dem Alltag zu entfliehen, je kürzer wird der Weg zur Sucht.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:27:20 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Congo Calling</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Congo-Calling/a239d805ee5d7a1bb4a771845d288641</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Entwicklungshilfe in Afrika – Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens eigentlich?&lt;br /&gt;
Diese Dokumentation verschafft uns einen kleinen Einblick in eine Welt voller Komplikationen und Enttäuschungen. Wir erleben drei sehr ambitionierte europäische Entwicklungshelfer:innen vor Ort mit ihren ganz persönlichen Schicksalen. Alle drei eint die Liebe zum Land und den Menschen im Kongo. Trotz reicher Rohstoffvorkommen zählt der Staat in Zentralafrika immer noch zu den ärmsten der Welt. Bürgerkriege und Korruption setzen den Menschen weiterhin zu.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:17:13 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>CITIZENFOUR</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Citizenfour“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dokumentation USA 2014, Länge: 110 Min.&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden.&lt;br /&gt;
CITIZENFOUR ist ein Thriller aus der Wirklichkeit, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft. CITIZENFOUR zeigt nicht nur die Gefahren geheimdienstlicher Überwachungen auf – er lässt sie uns miterleben. Wer diesen Film gesehen hat, wird anders über den Umgang mit seinem Telefon, seiner Kreditkarte, seinem Webbrowser oder seinem Internet-Profil nachdenken. (Quelle:https://citizenfourfilm.com/about)&lt;br /&gt;
Kernthemen des Films sind der Missbrauch staatlicher Macht im Informations- und Datenzeitalter unter dem Deckmantel der Inneren Sicherheit. Konkret geht es u. A. um geheimdienstliche Überwachungsprogramme elektronischer Medien, wie z.B. das US-amerikanische NSA Programm PRISM. Die Enthüllungen umfassen jedoch nicht nur das Vorgehen US-amerikanischer Geheimdienste, unrechtmäßige Praktiken sind auch dem britischen Geheimdienst GCHQ vorzuwerfen. Siehe hierzu fünf Jahre nach Snowdens Whistleblowing: „Großbritannien wegen Massenüberwachung verurteilt“&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&lt;/a&gt;... 13. September 2018, &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99?t=1097&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;18:17&lt;/a&gt; Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, vu&lt;br /&gt;
Zudem beleuchtet der Film die Motive eines jungen Mannes, der bereit ist, seine Karriere und seine Freiheit zu riskieren um auf strukturelle Missverhältnisse aufmerksam zu machen, die er für nicht vereinbar mit demokratischen Grundwerten hält. Die Dokumentation eignet sich zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung&lt;br /&gt;
- 2.2 Verantwortung übernehmen&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL I: Beginn bis ca. Min 8: E-Mail mit der alles begann, die erläutert, warum Snowden die Filmemacherin Poitras als Ansprechpartnerin ausgewählt hat (sie befand sich aufgrund ihrer kritischen Filme bereits auf dem Radar des Überwachungssystems) und die das Ausmaß der illegalen Überwachung eidrucksvoll umreißt.&lt;br /&gt;
Kommentar eines Ex-Nasa Mitarbeiters, der kritisiert, dass kritische Stimmen von Innen nicht toleriert wurden sondern die Bedrohung der Mitarbeiter zur Folge hatten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL II: Ca. Min 18 bis 25: Zeigt die Planung und das erste Treffen zwischen Snowden und den Journalisten im Juni 2016. Verdeutlicht die Komplexität des Überwachungssystems, welches genau dadurch kaum mehr für den Einzelnen nachvollziehbar und kontrollierbar ist. Snowden spricht über die Einschränkung der geistigen Freiheit durch die Überwachung und erläutert seine Motive und die dahinterstehenden Prinzipien.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir …&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat …&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind heutzutage …&lt;br /&gt;
•	Wenn ich zum Thema totale Kontrolle gefragt werde, sage ich …&lt;br /&gt;
•	Die Vorstellung des gläsernen Menschen verbinde ich mit …&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für …&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten …&lt;br /&gt;
•	Vertrauen zwischen Staaten wird beeinträchtigt wenn …&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen sich darauf verlassen können, dass …&lt;br /&gt;
•	Kontrolle im Dienste der Sicherheit darf …&lt;br /&gt;
•	Verrat bedeutet …&lt;br /&gt;
•	Systemkritik kann bedeuten, dass …&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ Gruppenarbeit: „Comment on it“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser etwas anderen Form der Pro-Kontra-Debatte ist das Ziel nicht, dass man sich einigt, sondern dass die Argumente zum Thema bestmöglich ausgeleuchtet werden. Zu Beginn werden die beiden Pro-/Kontra-Positionen zum Thema deutlich benannt. Für jede Position steht eine vorbereitete Stellwand mit einer knackig formulierten Überschrift zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer/innen ordnen sich je nach eigener Meinung einer Stellwand zu. In der Gruppe werden nun Argumente zu der eigenen Position gesammelt. Diese werden so auf die Stellwand geschrieben, dass rechts und links daneben gleich viel Platz frei bleibt. Anschließend werden die Ergebnisse nebeneinander präsentiert und es können Verständnisfragen zu den Argumenten (nur Fragen, keine Kommentierung!) an die jeweils andere Gruppe gestellt werden. Nun werden die Stellwände zwischen den Gruppen ausgetauscht und jede Gruppe erhält einen Satz der vorbereiteten Karteikarten, um die Argumente der anderen Gruppe rechts und links davon zu kommentieren.&lt;br /&gt;
Danach werden die Stellwände ein zweites Mal nebeneinander präsentiert. Wieder sind Verständnisfragen erlaubt.&lt;br /&gt;
In einer Schlussrunde können beide Gruppen ein kurzes Schluss-Statement abgeben.&lt;br /&gt;
Zu einem kontroversen Thema sollen in der Gruppe Argumente erarbeitet werden. Jeder Teilnehmer/in muss sich genau mit den Argumenten beider Gruppen auseinandersetzen. Vorteile dabei sind, dass parallel und intensiv an den Argumenten für die „Debatte“ gearbeitet wird und die Ergebnisse später für alle Teilnehmer/innen sichtbar sind.&lt;br /&gt;
Ein Nachteil kann sein, dass bei dieser Form der Debatte kein richtiger „Sieger“ ausgemacht werden kann. Wird dies von Teilnehmern/innen gewünscht, kann man nach den Schlussplädoyers noch eine „Position-Beziehen“-Runde machen. Dafür werden die Stellwände in gegenüberliegende Ecken des Raumes gestellt und jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin soll sich nun an der Stellwand aufstellen, die ihn / sie am meisten überzeugt hat, beziehungsweise dessen Position sie/er vertritt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	2 Stellwände mit vorbereitetem Papier oder&lt;br /&gt;
•	2 vorbereitete Flipcharts&lt;br /&gt;
•	Eddings&lt;br /&gt;
•	2 Sätze vorbereitete Karteikarten: „stark“. „schwach“, „OK“, „?“, „überzeugend“, „fraglich“, „falsch“, „richtig“, „Warum?“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Grundlagen für Pro und Kontrapositionen:&lt;br /&gt;
Sinngemäße Zitate&lt;br /&gt;
•	„When privacy is dead, liberty is dead.”&lt;br /&gt;
•	„Nichts wird besser, außer wir tun etwas dafür.”&lt;br /&gt;
•	„I am willing to risk prison rather than willing to risk my intellectual freedom.”&lt;br /&gt;
•	„Die balance of power gerät aus dem Gleichgewicht.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemeine Positionen / Statements&lt;br /&gt;
•	Edward Snowden stammt aus einer Soldatenfamilie und versteht sich nicht als Staatsfeind. Sein Verhalten als Whistleblower läuft dem komplett zuwider!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Es ist nachvollziehbar und legitim, dass Edward Snowden unter dem „Espionage Act“ angeklagt wurde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	In einer komplexen Welt voller Bedrohungen heiligt der Zweck die Mittel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowden hat ein systemisches Unrecht aufgedeckt. Ihm gebührt dafür Respekt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowdens Verhalten ist ein Musterbeispiel für couragiertes Verhalten, wie es z.B. auch das Konzept der Inneren Führung erfordert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative Gruppenarbeit: „Pro-und-Kontra-Debatte“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst stellt die Seminarleitung das Thema der geplanten Diskussion vor und verdeutlicht dessen Brisanz. Mögliche Themen:&lt;br /&gt;
-	In Bezug auf Datenschutz müssen Bürger vor dem Staat geschützt werden. Wird der Datenschutz nicht ernst genommen, sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Das Heldenbild des Edward Snowden, wie beschrieben in „Im Bett mit Edward Snowden“, 21. Oktober 2014 DIE ZEIT Nr. 43/2014, 16. Oktober 2014&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend werden entweder nach tatsächlicher Meinung oder räumlich im Seminarraum zwei (bzw. dann, wenn nacheinander mehrere Debatten zu verschiedenen Themen stattfinden sollen, vier, sechs oder acht) Gruppen gebildet.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung erklärt die Regeln der Pro-und-Kontra-Debatte: Die konträren Gruppen dürfen abwechselnd je ein Argument für oder gegen die Ausgangsthese vortragen und dabei die Zeit von einer bis zwei Minuten nicht überschreiten. Nach einer von der Seminarleitung festgelegten Zeit wird die Diskussion beendet. Die Gruppen bekommen nun Zeit für ein dreiminütiges Abschlussplädoyer.&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Diskussion bekommen die Teilgruppen ca. 15 bis 20 Minuten Zeit, sich auf die Diskussion vorzubereiten, Argumente zu sammeln und innerhalb der Gruppe Aufgaben zu verteilen.&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Diskussion wird der Verlauf der Diskussion reflektiert (Sachlichkeit der Argumente etc.) und ggf. darüber diskutiert, welche Argumente besonders überzeugend waren. Wenn nicht alle Teilnehmer/innen mitdebattieren, kann auch eine Beobachtergruppe den Verlauf der Debatte im Anschluss zusammenfassen und kommentieren.&lt;br /&gt;
Die Pro-und-Kontra-Debatte ist zur Aktivierung der Teilnehmer/innen sowie zur Vertiefung von Themenkomplexen geeignet. Sie eignet sich insbesondere zur Auseinandersetzung mit normativ stark aufgeladenen Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	keines
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative zur Gruppenarbeit: „Soziometrie“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen stellen sich nach bestimmten Kriterien im Raum auf. Im Raum werden Punkte als Ober- und Untergrenze definiert.&lt;br /&gt;
-	z.B. 0 bis 100% Zustimmung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	ja versus nein
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Wertungen wie Alles oder Nichts, wichtig oder unwichtig wahr oder falsch
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmenden sollen in Bezug auf bestimmte Aussagen „Stellung nehmen“ und sich mit Ihrer Meinung auf dem Kontinuum selbst verorten.&lt;br /&gt;
Die soziometrische Aufstellung ermöglicht ein besseres Kennenlernen und zeigt die in der Seminargruppe angelegte Vielfalt. Die Methode eignet sich zum Einstieg dann besonders gut, wenn sehr heterogene Gruppen verschiedene Vergleichsmöglichkeiten geboten bekommen sollen, um sich aneinander zu gewöhnen und so ein offenes Arbeitsklima zu schaffen. Mehr als zwei bis drei Aufstellungen sollten es jedoch nicht sein, sonst reagieren die Teilnehmer/innen erfahrungsgemäß – und auch berechtigt – mit Ablehnung. Die Frage kann schon behutsam auf Aspekte des Themas hinführen, z.B. diejenige nach dem Geburtsort in interkulturelle Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Aussagen (vergleiche mit Methode Sätze vervollständigen):&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind … (wichtig/unwichtig; schützenswert/nicht schützenswert)&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für … (wichtig/unwichtig)&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten mehr für die Datensicherheit tun. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen auch vor dem Staat geschützt werden. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Der Überwachungsstaat ist eine reale Gefahr. (ja/nein)&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Fragen&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 17:53:22 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Pre-Crime</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Pre-Crime/f6dcd0bca9645ef6de15282f1343e3ae</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2017, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen.“ (Quelle: &lt;a href=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; title=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://precrime-film.de/about-2/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Die Dokumentation macht auf die technologisch forcierten Veränderungen und Auswüchse der Polizeiarbeit im Zeitalter der „Versicherheitlichung“ und des „Risikomanagements“ aufmerksam. Sie beleuchtet die Bestrebungen und Ratio sowie die Mechanismen und Stakeholder der präventiven und vorausschauenden Polizeiarbeit anhand von Beispielen etwa in Chicago, Philadelphia, London und München. Die zunehmend vernetzten Analysemöglichkeiten des elektronisch gläsernen Bürgers und die dazugehörige algorithmische Aufarbeitung werden betrachtet. Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass Softwareunternehmen auch im Kontext der Sicherheitspolitik den Menschen als Element in der digitalen Verwertungskette verorten um auf dieser Basis eine profitorientierte Dienstleistung anzubieten. Dass die Softwareunternehmen die einzigen sind, die wissen wie und auf welcher Datenbasis der Algorithmus funktioniert ist nur ein Kritikpunkt. Hinzu kommt, dass Algorithmen mathematische Modelle sind, die aus Daten Szenarien konstruieren, die nicht zwingend der Wirklichkeit entsprechen. Ein Kernkritikpunkt diesbezüglich lautet, dass Algorithmen nicht von Soziologen, sondern nur von Mathematikern ohne Ursacheninteresse entwickelt werden. Es ist zu bemängeln, dass eine zunehmende Verschiebung der Ermittlungsarbeit in das Vorfeld von Straftaten, kombiniert mit einem radikalen Vertrauen in Technik und Mathematik den Gedanken der Unschuldsvermutung vollkommen konterkariert und jeder demokratischen Abstimmung entbehrt.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation behandelt die Themenkomplexe Prognostik, Datamining, Big Data, Racial Profiling, institutioneller Rassismus, Vorverlagerung der Kontrolle, Vorverurteilung und Kriminalisierung. Sie verdeutlicht die Auswirkungen der Kombination von Technik und der politischen Maxime der Risikominimierung um jeden Preis.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Jul 2018 15:03:54 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>National Bird</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/National-Bird/35b3d4e1c35c942591382d2d611b353b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation USA 2016, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation lässt drei Kriegsveteranen der US Air Force zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Funktionen am Drohnenkrieg der USA mitgewirkt haben. Die Protagonisten berichten von ihren eigenen Schicksalen, von ihrer Auseinandersetzung damit, dass sie sich mitschuldig gemacht haben sowie von der Qual der Ungewissheit ob sich unter ihren Opfern nicht doch Zivilisten befanden. Denn entgegengesetzt der offiziellen Erklärungen, so schildern sie ihre Erfahrung, handelt es sich bei diesem Waffensystem keineswegs um eine präzise Waffe, die eine eindeutige Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kombattanten erlaubt.&lt;br /&gt;
Neben dem Hinweis auf die gigantischen verarbeiteten Datenmengen zur Identifizierung aufständischer Ziele und auf das Unrecht, unschuldige Opfer auf weit entfernten Schlachtfeldern in Kauf zu nehmen, wird angemerkt, was im Zusammenhang mit Drohneneinsätzen immer wieder kritisch diskutiert wird: Den Piloten und Sensor Operatoren falle es schwer die potentiellen Ziele als Menschen wahrzunehmen, die Technik entfremde.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang wird auf die hohe Belastung der meist jungen amerikanischen Drohnensoldaten hingewiesen. Das seelische Leid traumatisiert und führt mitunter zu Suizidalität. Es wird berichtet, dass dies aus Gründen der Personalknappheit zum Teil ohne Folgen bleibt. Ein weiterer Skandal, der hier beklagt wird. Auch die persönliche Auseinandersetzung mit der Erkenntnis gegen die eigene Moral zu handeln, obwohl man sich auf der richtigen Seite glaubt, kommt zur Sprache. Die Schlussfolgerung, sich nicht nur aus dem System zurückzuziehen, um sich nicht weiter mitschuldig zu machen, sondern die empfundene Pflicht, die Missstände des Systems ungeachtet der Konsequenzen öffentlich zu kritisieren, dient als Beispiel für ein großes Maß an Zivilcourage und starke moralische Überzeugung.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation bietet einen Einblick in die Gedanken, Beweggründe und Empfindungen der Protagonisten bei der Entscheidung sich mit ihrem Anliegen an die Öffentlichkeit zu wenden. Die Dokumentation lädt ein zur Auseinandersetzung mit den Themen Drohnen, Trauma, Schuld, menschliches und technisches Versagen, moralische Abstumpfung, Mitarbeiterführung, Befehl und Gehorsam sowie innere Führung und Zivilcourage.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 12:11:02 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Erlösung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Erloesung/0780a958bf59b602f86be0eef14e6526</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm ES 2007, Länge: 16 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tod eines nahen Angehörigen, sein Sterben – große Herausforderungen im menschlichen Zusammenleben. Wie geht man damit um? Wie gestaltet man den Abschied würdevoll? Wie kann er „gelingen“?&lt;br /&gt;
Eine Familie versammelt sich in diesem spanischen Kurzfilm – an die deutschen Untertitel muss man sich erst gewöhnen – am Sterbebett der Mutter. Angesichts des nahen Todes geht jeder anders mit dem drohenden Verlust um: Der älteste Bruder (Rafa) ist Arzt. Er möchte eine medizinische „Lösung“, erhofft sich eine Heilung von Medikamenten und Behandlungen. Die jüngere Schwester (Julia) möchte all das verdrängen, will den herannahenden Tod der Mutter nicht wahrhaben und flieht wieder und wieder. Sara schließlich, die Partnerin von Rafa, erkennt die Unabwendbarkeit des Todes und wendet sich verständnisvoll und zärtlich der Sterbenden (Maria) zu, um sie würdevoll auf dem letzten Weg zu begleiten.&lt;br /&gt;
Der Film ist eher dunkel und düster gehalten und das Personengeflecht wird nicht immer ganz deutlich. Die Filmsprache ist sehr intensiv, so dass – jenseits der inhaltlichen Fragen – ausreichend Zeit zur Nachbesprechung gelassen werden sollte. Es sollte nicht gleich zu einer Engführung auf das Thema „Sterbehilfe“ kommen, denn wovon dieser Kurzspielfilm besonders erzählt ist der nahezu liebevolle Umgang mit einem sterbenden Menschen. Diese Verhaltensweise ermöglicht der Sterbenden, gut, ruhig und „in Frieden“ gehen zu können. Es ist diese Zärtlichkeit, diese Stille, die die Sprengkraft dieses Films ausmacht.&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm ermöglicht einen guten, sehr intensiven Einstieg in die Themenkomplexe „Tod“, „Umgang mit dem Tod, mit Sterbenden“, sowie wohl auch mit dem großen Themenbereich „Sterbehilfe“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:58:07 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Soldat Asket Menschenfreund - Martin von Tours</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Soldat-Asket-Menschenfreund-Martin-von-Tours/d1515269a4ce1adb9022c74d5377254a</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2016, Länge: 44 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation führt unter besonderer Berücksichtigung des historischen Kontexts in das Leben des Martin von Tours ein und behandelt das Thema der Beziehung zwischen Staat und Kirche.&lt;br /&gt;
In der Zeit, in der das Christentum von einer Untergrundreligion zur Staatsreligion avanciert wird Martin vom Elitekrieger zum frommen, asketischen Christen.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation beschreibt eindrücklich Martins Werdegang und seine persönliche Entscheidung, sich von seiner militärischen Laufbahn abzuwenden um „Soldat Christi“ zu werden. Sie lädt damit ein, die Frage nach der Vereinbarkeit von Christ sein und Soldat sein zu stellen. Die Geschichte der Mantelteilung lädt zur Behandlung der Themen Nächstenliebe und Teilungslogik ein.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Jun 2018 11:21:22 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Killer-Roboter – Dürfen Maschinen töten?</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Killer-Roboter-Duerfen-Maschinen-toeten/24779d4f351c63fbc002c9db3bee2c53</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;...&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Jan 2018 17:06:17 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eye in the sky</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Eye-in-the-sky/a39ad2e90d01315137ba699d8586aa74</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA 2016, Länge: 98 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ein Team aus britischen Militärs und Politikern, US-Drohnenpiloten und kenianischen Einsatzkräften vor Ort beobachtet die Zusammenkunft islamistischer Terroristen in Nairobi. Als die Überwachungskameras zeigen, dass die Terroristen mit Sprengstoff ausgerüstet sind und eventuell einen Anschlag vorbereiten, müssen die Verantwortlichen entscheiden: Sollen sie einen Drohnenangriff starten und das Gebäude bombardieren, auch wenn dabei Zivilisten in dem Wohngebiet in Gefahr sind, oder das Risiko eingehen, dass die Terroristen mit dem Sprengstoff das Haus verlassen? Der darstellerisch exzellente Film setzt sich über eine Vielzahl von Personen, die in diesen Entscheidungsprozess involviert sind, differenziert mit den Dilemmata der Drohnen-Kriegstechnik auseinander. Dabei weitet er sich vom spannenden Polit-Thriller zum moralischen Drama.“ (Quelle: filmdienst)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dreh und Angelpunkt des Films sind die unterschiedlichen Prioritätensetzungen und Einstellungen der verschiedenen Stakeholder in Bezug auf notwendige Grundsatzentscheidungen und Risikoabwägungen. Die Gefahr möglicher ziviler Opfer wird dramaturgisch zugespitzt: Vor dem Haus in dem Terroristen einen Anschlag vorbereiten steht ein Mädchen und verkauft Brot. Die Versuche, das Kind vor dem Einsatz aus der Schusslinie zu bringen, scheitern. Zudem verdeutlicht der Film die Vielzahl beteiligter Berater und Entscheider und den komplizierten Prozess in einer komplexen Situation, bei der Menschenleben auf dem Spiel stehen, die bestmögliche Entscheidung zu treffen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm eignet sich zur Behandlung der Themen Utilitarismus, Befehl und Gehorsam, Drohnen, gezielte Tötungen, Terrorismus, Propagandakrieg, Abwälzung oder Weitergabe von Verantwortung und multilaterale Entscheidungsprozesse.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 17:26:18 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Problem ist meine Frau</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Das-Problem-ist-meine-Frau/9faf67060b47278f5185a10047bfbaeb</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Inszenierte Dokumentation D 2003, Länge: 52 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Anlehnung an echte Fälle stellt die Dokumentation der Organisation „Männer gegen Männergewalt“ unterschiedliche inszenierte Einzelfälle vor. Dabei wird deutlich, dass häusliche Gewalttäter durch alle sozialen Schichten vertreten sind und das Phänomen kein Symptom einer sozialen Randgruppe ist.&lt;br /&gt;
Jede sechste Frau hat laut einer Umfrage mit mehr als 2000 Beteiligten bereits häusliche Gewalt erlebt. An den Beispielen eines Prokuristen, eines Chirurgen, eines arbeitslosen Journalisten und eines Taxifahrers bietet der Film Einblicke in ganz konkrete Fälle. Durch die nachgestellten Beratungsgespräche erfährt der Zuschauer die Hintergründe und Belastungsfaktoren sowie dazugehörige Gedanken- und Gefühlskonstrukte der schlagenden Männer.&lt;br /&gt;
Es wird deutlich, wie unbefriedigte äußere und innere Ansprüche und Bedürfnisse, Unzufriedenheit mit eigenen Selbstbildern, Überforderung, Gefühle der Kränkung und mangelnde Möglichkeiten der (Selbst-)reflexion in emotionale Kontrollverluste und Gewalt münden können.&lt;br /&gt;
Der Film nähert sich dem Phänomen der häuslichen Gewalt über inszenierte Beratungs- bzw. Therapiegespräche. Er bietet damit Einblick in die Wahrnehmung sowie Gedanken- und Gefühlswelt von Tätern. Zudem stellt er einen therapeutischen Prozess vor, der das Durchbrechen gewalttätigen Handelns ermöglicht.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 12:46:46 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Krieg der Roboter</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Krieg-der-Roboter/3d9f00431c1468dc07ade5df6b40c88f</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2013, Länge: 12 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ferngesteuerte Bedrohungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Der ZDF Info Beitrag berichtet über die zunehmende Präsenz und die Rolle automatisierter Waffensysteme in der modernen Kriegsführung. Diese verläuft inzwischen häufig unterstützt durch kleine Kampfroboter, die ferngesteuert oder autonom agieren. Drohnen, auch schwer bewaffnete, gehören heutzutage zum Arsenal moderner und hochmilitarisierter Armeen. Durch ihren Einsatz über große Distanzen hinweg kann getötet werden, ohne eigene Soldaten in Gefahr zu bringen.&lt;br /&gt;
Stephen Goose von der Organisation Human Rights Watch kritisiert die zunehmende Automatisierung im Sinne von Ersetzung menschlicher Soldaten durch automatische und autonome Waffensysteme. Rainer Arnold, Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD stellt die Frage in den Raum, ob diese technische Möglichkeit die politische Schwelle verändert und dazu führt, dass das Parlament eher bereit ist militärische Gewalt anzuwenden.&lt;br /&gt;
In den USA scheint die Hemmschwelle bewaffnete Drohnen einzusetzen bereits drastisch gesunken zu sein. Besonders für gezielte Tötungen zur Terrorbekämpfung. Etwa 800 Drohnen sind, laut dem Bericht, im Mittleren Osten täglich im Einsatz. Allein in Pakistan sollen ihnen 3000 Opfer zu verdanken sein, darunter auch viele Zivilisten.&lt;br /&gt;
Die UN prüfe ob dies ein Kriegsverbrechen darstellt. Zudem wird von Kritikern die technische Beurteilung von Zielen bemängelt, da Roboterwaffen nicht zuverlässig zwischen Zivilisten und militärischen Zielen unterscheiden können. Drohnen können nur aufklären und Töten. Soldaten auf dem Boden können den Gegner festnehmen und der Justiz zuführen. Dies müsse das eigentliche Ziel sein, so Rainer Arnold, Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD.&lt;br /&gt;
Noch werden die Roboter von Menschen gesteuert, sollen diese unterstützen. Die Frage, die sich stellt ist jedoch, was passiert, wenn diese Systeme vollautonom werden und somit außerhalb menschlicher Kontrolle sind. Stephen Goose verweist auf die Problematik der fehlenden Verantwortlichkeit, wenn außer Kontrolle geratene Waffensysteme verantwortungslos handeln. Ethische und völkerrechtliche Fragen bleiben offen. Menschenrechtler fordern daher die Ächtung vollautomatisierter Kampfroboter.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation thematisiert die Profitabilität autonomer Waffensysteme sowie technische und moralische Implikationen. Zudem thematisiert sie die Verantwortlichkeitsfrage. Wer trägt die Verantwortung bei Zwischenfällen? Hersteller, Programmierer, Roboter selbst?&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 16:19:50 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Liebe ist stark wie der Tod - Dietrich Bonhoeffer</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Liebe-ist-stark-wie-der-Tod-Dietrich-Bonhoeffer/e89d86ba561943a1d0ade31a75af63b2</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2005, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer wurde am 9.April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet. Die Kurzdokumentation ergründet die Motive und Geisteshaltung des gewissenhaften Querdenkers und zeigt sowohl seine politische Bedeutung wie auch seine theologische Haltung.&lt;br /&gt;
Der Film eignet sich zur Erarbeitung und Diskussion moralischer Dilemmata und Reflexion eigener, handlungsleitender Ideale.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 16:07:39 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Dimension des Bösen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Dimension-des-Boesen/7641536480ad0529c07355a2df02721d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2015, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation versucht die Ursache und Gestalt „des Bösen“ zu ergründen. Dabei werden unter anderem die Lebensgeschichten zweier NSU-Mitglieder, gewaltverherrlichende Propagandafilme des Islamischen Staates sowie ein „Killerkunst-Händler“ beleuchtet. Zudem kommen Experten unterschiedlicher Disziplinen zu Wort, die das Phänomen aus den unterschiedlichen Fachrichtungen beleuchten. Es wird dargelegt, dass die Fähigkeiten zu Gut und Böse in jedem Menschen veranlagt sind. Dabei wird auf die Bedeutung liebevoller und behütender Bezugspersonen für ein gesundes Heranwachsen verwiesen.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation eignet sich zur allgemeinen Auseinandersetzung mit der Gestalt und vielschichtigen Bedeutung „des Bösen“. Außerdem lädt sie ein zur Behandlung der erschreckenden Dynamik der „Banalität des Bösen“ nach Hannah Ahrendt sowie der Reflexion über gesellschaftliche Reaktionen auf die unterschiedlichen Facetten des Bösen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 15:50:48 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sterben für Afghanistan</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Sterben-fuer-Afghanistan/7dee2c970e5151af27bb8fec630a3e12</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2010, Länge: 44 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Aufbruch in einen unerklärten Krieg.“ So beginnt die ZDF Reportage über den deutschen Einsatz am Hindukusch.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation verfolgt den Einsatz auf seinen Ursprung, die Anschläge des 11.September 2001 zurück und analysiert Zusammenhänge und Entwicklungen, die sich aus teilweise naiven Zielsetzungen ergeben haben. Deutsche wie auch US-amerikanische Bemühungen werden kritisch beleuchtet. Die Hintergründe zu der durch Oberst Klein durchgeführten Bombardierung der Tanklastwagen und mögliche Informationsdefizite, die dazu führten werden diskutiert.&lt;br /&gt;
In Deutschland wird zunächst über lange Zeit darüber verhandelt ob es sich um eine kriegerische Auseinandersetzung handelt oder nicht. Harald Kujat spricht im Nachhinein von einer lange aufrechterhaltenen Fiktion eines „Stabilisierungseinsatzes“, wobei über kämpferische Anteile lange nicht informiert wurde. Selbst Anschläge auf das deutsche Camp sowie auf einen Transport im Jahr 2003 wurden vor der deutschen Öffentlichkeit geheim gehalten. Die Bombardierung zweier Tanklastwagen in Kunduz im Herbst 2009, bei dem viele Zivilisten ihr Leben ließen, brachte eine schlagartige Wende.&lt;br /&gt;
Unter anderem kommen zu Wort die ehemaligen Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) und Franz Josef Jung (CDU), der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat, Hamid Karzai, ehemaliger Präsident von Afghanistan, deutsche und amerikanische Soldaten sowie Angehörige eines gefallenen Soldaten.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation ermöglicht im Rückblick am konkreten Beispiel Schwierigkeiten und Dilemmata militärischer Einsätze zu behandeln. Fragen nach der Legitimation für und Einzelentscheidungen in militärischen Auseinandersetzungen. Auch lassen sich Fragen nach der Notwendigkeit eines klaren Mandats für das Selbstverständnis der SoldatInnen sowie intrapersonelle Konflikte bezüglich eines Einsatzes behandeln.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:39:34 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Soldiers of Abu Ghraib</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Soldiers-of-Abu-Ghraib/69dedc5514c46860ff136f6585e5ca87</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA 2014, Länge: 102 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm verarbeitet die wahren Begebenheiten im Militärgefängnis von Abu Ghraib.&lt;br /&gt;
Der junge, gutgläubige amerikanische Soldat Jack Farmer tritt seinen Dienst im Irak an. Zunächst schockiert von den Umständen der Unterbringung in einem ehemaligen Gefängniskomplex sowie mangelnder Beschäftigungsmöglichkeiten, meldet er sich voller Tatendrang als Freiwilliger bei der Militärpolizei, um sich als Wachsoldat im angrenzenden Militärgefängnis nützlich zu machen. Dort wird er schnell mit unmenschlichen Zuständen und Folterpraktiken konfrontiert, alles gerechtfertigt mit der vermeintlichen Gefährlichkeit der Insassen und dem Ziel, diese weich zu kochen um an Informationen zu gelangen.&lt;br /&gt;
Jack zeigt Mitgefühl für die Insassen und gerät so ins Visier seiner Militärkollegen. Dennoch freundet er sich heimlich mit dem Gefangenen Ghazi Hammoud an und kann es kaum aushalten, dass dieser in Verhören immer schwerer misshandelt wird.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinen Kameraden zählt Jack die Tage bis zur geplanten Rückkehr in die Heimat. Er gerät emotional weiter unter Druck, als sich sein Einsatz nur wenige Tage vor seiner Rückreise unerwartet um mehrere Monate verlängert. Nachdem Ghazi kurz darauf unter Folter gesteht an einem Anschlag beteiligt gewesen zu sein, bricht für Jack eine Welt zusammen und führt zu einer radikalen Veränderung. Seiner Wut verleiht er Ausdruck, indem er die menschenunwürdigen Praktiken mit den Gefangenen, die er bis dahin abgelehnt hat, ungefiltert übernimmt. Sein Verhalten ist augenscheinlich von Hass, Frustration und Gewalt geprägt. Zum diesem Zeitpunkt erscheint ein junger Soldat, der sich als neuer Freiwilliger bei Jack vorstellt. Dieser wirkt so unschuldig und überfordert wie Jack zu seiner Anfangszeit. Mit einer kleinen Kamera macht er Schnappschüsse bevor er von Jack harsch darauf hingewiesen wird, dass dies nicht erlaubt ist. Nun ist es Jack, der den Neuankömmling mit den  „Umgangsformen“ im Gefängnis vertraut macht.&lt;br /&gt;
Der Film endet mit Jacks Rückkehr nach Hause, wo er erkennbar belastet wirkt. Während er vermutlich versucht seinen Einsatz hinter sich zu lassen und alles zu vergessen, gipfelt das offene Ende damit, dass Jack und seine Freundin beim Kauf eines Fernsehers im Elektrofachhandel plötzlich mit „breaking news“  über Misshandlungen im Militärgefängnis Abu Ghraib konfrontiert sind. Das dazugehörige Bild zeigt Jack bei der Misshandlung eines Gefangenen, offenbar der Schnappschuss seines jungen Nachfolgers. Jacks Schuld hat ihn eingeholt.&lt;br /&gt;
Der Film richtet sein Augenmerk auf das Zusammenspiel von Charakter, speziellen Ereignissen und Einflüssen und deren Auswirkungen auf die Handlungsebene. Am Beispiel von Abu Ghraib thematisiert er Folter, Menschenwürde sowie Befehl und Gehorsam und eignet sich damit besonders zur Auseinandersetzung mit Schuldfragen, kritischer Selbstreflexion und „Risikofaktoren“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:24:28 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schuld sind immer die Anderen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Schuld-sind-immer-die-Anderen/8782714e825d5aba1c1959f4547bb85b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2012, Länge: 99 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film erzählt die Geschichte von Ben, einem kriminellen Jugendlichen, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Der Film beginnt mit einer Szene, in der Ben gemeinsam mit einem Freund  einen Überfall durchzieht und sein Opfer—eine junge Frau—dabei krankenhausreif prügelt. Nach einer seiner Taten wird er gefasst und landet im Jugendknast, jedoch erhält er die Möglichkeit seine Zeit im offenen Vollzug zu verbüßen. Sehr widerwillig lässt er sich darauf ein und zieht in das „Waldhaus“, die Einrichtung des Sozialarbeiters Niklas und seiner Familie, in der junge straffällige Männer die Chance bekommen ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Dort  lernen sie geregelte Strukturen mit klaren Grenzen kennen, üben sich darin ihre Gefühle zu kontrollieren und Konflikte konstruktiv auszutragen und können auch an einem Täter-Opfer-Ausgleich teilnehmen.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar, der schon länger in der Einrichtung wohnt, bemüht sich Ben bei der Eingewöhnung zu helfen. Dieser tut sich sichtlich schwer, erkennt aber nach anfänglichen Schwierigkeiten seine Chance auf einen Neuanfang und beginnt sich einzulassen. Als Niklas Frau Eva aus einer Kur zurückkommt, ist Ben geschockt. Er erkennt sie als Opfer einer seiner Überfälle und erfährt, dass sie bei dem Überfall ihr ungeborenes Kind verloren hat. Ben ist verzweifelt, versucht zu fliehen, wird von seinem Zimmernachbarn daran gehindert und entschließt zu bleiben, vertraut sich seinem Zimmernachbarn im Verlauf sogar an. Ben nimmt mehrfach den Anlauf seine Schuld einzugestehen, verdrängt es aber doch aus seinem Alltag.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar nimmt Eifersüchteleien um die Praktikantin im Waldhaus zum Anlass, Eva von Bens Geheimnis zu erzählen. Sie macht ihr Gefühlschaos eine ganze Weile mit sich selbst aus, bevor sie Ben mit ihrem Wissen und all ihrer Wut konfrontiert. Es kommt nicht, wie suggeriert, zum Täter-Opfer-Ausgleich, wenngleich Ben sich am Ende glaubhaft reumütig zeigt. Er muss zurück in den Jugendknast.&lt;br /&gt;
Der Film eignet sich zur Bearbeitung von Themen wie Schuld, Sühne und Vergebung sowie alternative oder begleitende Strafmodelle.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:19:08 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Frontiere</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Frontiere/5134618abe451a09ce35a8bee4998281</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm D 1997, Länge: 5 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Knetfigurenmännchen begegnen einander in der Sandwüste. Beide unterscheiden sich nur durch den Haut-Ton voneinander. Bezeichnend ist jedoch, dass sie keinen Mund haben, was auf defizitäre Kommunikation hinweisen kann. Sogleich geraten sie in Streit, wer dem anderen den Weg freizumachen habe, jeder beharrt auf sein Recht durchgelassen zu werden. Keiner gibt nach obwohl ausreichend Platz zum Ausweichen wäre, stattdessen kommt es zu Handgreiflichkeiten. In der Folge beginnt eins der Männchen eine Mauer zu bauen, das andere tut es ihm nach. In ungeheurer Geschwindigkeit errichten beide eine Mauerkonstruktion, die labyrinthische Ausmaße annimmt. Schlussendlich finden sich beide Männchen als Gefangene ihrer eigenen Mauern wieder und sitzen isoliert und verängstigt mit dem Rücken zur Wand, auf einem Erdball geprägt von Mauern. Klassischer Anspielfilm, der durch sein Tempo besticht.&lt;br /&gt;
Der Film thematisiert Ursachen und Folgen von Aus- und Abgrenzung und greift damit ein hochaktuelles Thema auf. Er eignet sich zum Einstieg in die Themen Sicherheit, Wettrüstung und Demonstration von Macht und Stärke sowie in den Themenkomplex Flucht und Festung Europa.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2017 12:55:16 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gnade</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2012, Länge: 131 Minuten
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niels (Jürgen Vogel) und Maria (Birgit Minichmayr) wandern mit ihrem Sohn Markus nach Hammerfest in Nordnorwegen aus. Ihre Ehe kriselt und sie wollen in einer so ganz anderen Umgebung wieder neu zueinander finden. Doch alle drei finden sich in Hammerfest nur äußerst schwer zurecht. Die Integration gelingt sehr unterschiedlich: Krankenschwester Maria geht ganz in ihrer Arbeit im Hospiz auf und hat ein nahezu freundschaftliches Verhältnis zu ihren Kolleginnen. Ingenieur Nils wird sehr von seinem Job beansprucht, kümmert sich aber nur wenig um die Kollegen, so dass er nach Monaten nur ein paar Worte Norwegisch beherrscht. Schließlich beginnt er eine Affäre mit seiner Arbeitskollegin Linda. Der Sohn Markus schließlich kommt in der Schule aber auch nicht so recht an – obwohl er die Landessprache besser und besser beherrscht und sich dabei auch wirklich bemüht.&lt;br /&gt;
Eines Abends, als Maria mit dem Auto nach Hause fährt, bemerkt sie einen dumpfen Stoß gegen ihr Auto. Sie hält an, kann aber im Rückspiegel nichts erkennen. So fährt sie weiter und bittet Niels, mit ihr noch einmal zu dem Unfallort zu fahren. Aber auch der kann nichts finden. Einige Tage später ist dann in der Zeitung zu lesen: die 16jährige Mette ist angefahren worden. Sie ist nach dem Unfall noch von der Straße gekrochen, in ein Schneeloch gestürzt und dann erfroren.&lt;br /&gt;
Auf eigenartige Weise scheint sich nun alles für die kleine Familie zu verbessern. Das schlimme Geheimnis, das Maria und Niels teilen müssen, schweißt sie zusammen und zwingt die Familie immer wieder, sich den Schwierigkeiten und Problemen zu stellen. Häufig geht es dabei in unterschiedlichen Situationen um Sühne, um Vergebung – um Gnade? Und immer wieder wird beschrieben, wie es ist, mit Schuld umzugehen.&lt;br /&gt;
Dieser bildgewaltige und dennoch eher intime Spielfilm beleuchtet eindringlich die Frage der persönlichen Verantwortung, stellt die Frage nach Sühne und Vergebung (um welchen Preis?) und hinterfragt unsere gängigen Verhaltensmuster. Schwierig sind dabei aber einerseits die Länge des Films und andererseits das eher offene Ende. Das hätte man sich jedenfalls direkter und pointierter vorstellen können. Dennoch ermöglicht der Spielfilm einen guten Einstieg in die Themenkomplexe Gewissen und (persönliche) Verantwortung, Schuld und Sühne. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bearbeitungsmöglichkeiten: Einleitung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begrüßung und Einführung ins Thema: Ein wichtiges Thema, gerade für SoldatInnen. Freiheit und Verantwortung ohnehin große Themen, so dass heute nur eine Einleitung besprochen werden kann. Am Beispiel des Spielfilms „Gnade“, soll es besonders um Verantwortung gehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gruppenarbeit: „Stilles Gespräch/Schreibgespräch“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen werden in  vier Gruppen aufgeteilt und bekommen einen „Denk- und Schreibauftrag“ von der Seminarleitung. Sie setzen sich an Tische, dürfen nicht miteinander sprechen, sondern dürfen sich nur schriftlich zum gegebenen „Denk- und Schreibauftrag“ unterhalten. Auf den Tischen liegen Stifte und große Plakate.&lt;br /&gt;
Ein „Arbeitsauftrag“ ist auf jedem Plakat vorformuliert. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne wechseln die Gruppen die Tische.&lt;br /&gt;
Wenn alle Gruppen alle vier Plakate bearbeitet haben, stellt jemand das Plakat vor, an dem seine Gruppe zuletzt war. Gespräch Im Plenum. Was ist jeweils der wichtigste Punkt, das Hauptargument? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Denkaufträge:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Verantwortung trage ich für…&lt;br /&gt;
2. Ich bin ein freier Mensch, weil/wenn…&lt;br /&gt;
3. Meine Freiheit wird eigeschränkt durch…&lt;br /&gt;
4. Ich bin nicht verantwortlich für…
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Große vorbereitete Papierbögen / Plakate&lt;br /&gt;
•	Stifte&lt;br /&gt;
•	Glocke, Eieruhr oder ähnliches
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einführung in das Thema Verantwortung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annäherung an das Thema über das Wort selbst: Welche anderen Worte finden sich in „Verantwortung“? (Ort, Wort, Antwort, Tun). Sie beziehen sich offenbar immer auf ein Gegenüber, es ist immer ein Relationsbegriff: jemand ist jemandem gegenüber für etwas verantwortlich, steht in Beziehung zu jemandem.&lt;br /&gt;
Verantwortung hat zwei Bedeutungsrichtungen: Prospektiv (im Hinblick auf die Zukunft) und retrospektiv (im Rückblick auf die Vergangenheit: wofür werde ich mich einmal gegenüber wem verantworten müssen und was habe ich getan, für das ich jetzt verantwortlich bin?&lt;br /&gt;
Wichtig ist dabei jeweils zu überlegen, wo die Grundlagen für diese Verantwortlichkeit zu finden sind: jemand ist gegenüber jemandem für etwas aufgrund bestimmter Gesetze/Texte/Normen verantwortlich – oder eben auch nicht.&lt;br /&gt;
Immer auch überlegen, wofür man eben nicht verantwortlich ist – und warum dann nicht; wann kann ich Verantwortung ablehnen, sie verweigern?&lt;br /&gt;
Gesprächsrunde darüber, wie man mit Verantwortung umgeht, was sinnvoll und hilfreich ist und wo ein solcher Umgang problematisch wird oder werden kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkretion am Film „Gnade“:&lt;br /&gt;
Mögliche zu bearbeitende Szenen im Film (Std:Min:Sek):
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1.	&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=2460&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;00:41:00&lt;/a&gt; – &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=2820&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;00:47:00&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Maria und Niels überlegen, wie Maria mit der Schuld umgehen soll. Maria macht daraus auch eine Beziehungsfrage. Niels beschließt, nicht zur Polizei zu gehen.&lt;br /&gt;
Was sind Marias Argumente in dieser Situation? Was bedeutet Niels Reaktion für Maria? Wie glaubwürdig finden Sie diese Szene? Wird dadurch ihre Beziehung (neu) gestärkt?&lt;br /&gt;
Möglichkeit zum Soziogramm: Die Gruppe wird eingeladen, den Raum zu verlassen um sich – im Rahmen eines Soziogramms – anhand der Fragen entsprechend aufzustellen:&lt;br /&gt;
Diese Entscheidung war richtig – so lala – falsch?&lt;br /&gt;
Das wird ihre Beziehung tragen – so lala – endgültig zerstören?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2.	&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=6420&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;1:47:00&lt;/a&gt;-&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=7080&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;1:58:00&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Maria und Niels halten die ständigen Begegnungen mit den Eltern der Verstorbenen nicht mehr aus und wollen ihnen alles erzählen. Sie besuchen diese und erzählen von dem tragischen Vorfall, beschreiben den Verlauf.&lt;br /&gt;
Fragen an die Gruppe:&lt;br /&gt;
Wie reagieren Vater und Mutter? Welche Reaktion hätten Sie erwartet? Wie hätten die Reaktionen noch aussehen können? Ist das Geschehen positiv und hilfreich für die Beteiligten? Wie glaubwürdig ist diese Reaktion der Eltern? Warum reagieren sie so? Wie geht es nach dieser Reaktion weiter? Wie könnte der Film enden?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3.	&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=7169&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;1:59:29&lt;/a&gt;-&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=7486&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;2:04:46&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mitsommerfest. Alle feiern gemeinsam, sind zusammen. Offenbar sind die Eltern der verstorbenen Jugendlichen nicht zur Polizei gegangen – und Maria und Niels auch nicht. Scheinbar leben jetzt alle mit ihrer Schuld, mit ihrer Verantwortung, mit ihrem Geständnis. Aber sie leben eben weiterhin gemeinsam.&lt;br /&gt;
Fragen an die Gruppe:&lt;br /&gt;
Wie beurteilen Sie den eher offenen Schluss des Films? Ist das so vorstellbar? Wann ist so etwas überhaupt möglich? Wie glaubwürdig wirken die Protagonisten in diesem Filmausschnitt? Können Sie sich Situationen vorstellen, in denen ein anderer Umgang damit überhaupt nicht möglich ist? Warum heißt der Film „Gnade“?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusammenfassung/Reflexion:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welche Vergleichspunkte ergeben sich für Soldatinnen und Soldaten? Gibt es für sie auch Situationen, in denen sie lernen müssen, mit einer Schuld zu leben? Wie geht das dann? Was ist dabei hilfreich? Was sagt der Film zum Thema Verantwortung? Im soldatischen Kontext? Wie glaubwürdig wäre ein solches (offenes) Ende dort?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative Gruppenarbeit: „Mindmapping“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung teilt den Gruppen Karteikarten und dickere Stifte aus. Die Arbeitsgruppen sammeln dann in der Form eines Brainstormings Assoziationen zum vorher von der Seminarleitung benannten Thema&lt;br /&gt;
Ziel dieser Methoden ist es, die Ideen, das Vorwissen der Teilnehmenden zum Thema zu erfahren, zu sortieren und möglichst Viele miteinander zu einem Thema ins Gespräch zu bringen. Das gelingt häufig in kleineren Gruppen eher als in einer großen Runde.&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Ideen der einzelnen Arbeitsgruppen vorgestellt und die dazu beschriebenen Karteikarten an der Stellwand angebracht. Gemeinsam werden dann im Plenum die einzelnen Aspekte zu einer Mindmap angeordnet, d. h. die Beziehungen zwischen den Themen und Gedanken aus den Gruppen durch ihre Anordnung und durch Pfeile markiert. In der Großgruppe kann es nun zu Nachfragen, Erläuterungen und Gesprächen zu den Beiträgen der einzelnen Gruppen kommen. Und es kann sich so herausstellen, welcher Aspekt des Oberthemas von besonderer Bedeutung für die Lerngruppe ist.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	Stifte&lt;br /&gt;
•	eventuell Stellwände, Flipchart und so weiter&lt;br /&gt;
•	Pin-Nadeln&lt;br /&gt;
Mögliche Fragen:&lt;br /&gt;
	Was fällt Ihnen zum Thema „Gnade“ ein?&lt;br /&gt;
	Was verbinden Sie mit dem Begriff „Vergebung“?&lt;br /&gt;
	Was bedeutet „Schuld“ für Sie?&lt;br /&gt;
	Wie kann man sinnvoll/hilfreich mit „Schuld“ umgehen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterführende Fragen zum Film; Möglichkeiten zum Gespräch:&lt;br /&gt;
•	Wie finden zwei Menschen, die sich voneinander entfernt haben, wieder zusammen? Überprüfen Sie Ihre Überlegungen anhand des Films.&lt;br /&gt;
•	Wie stellt man sich seiner Schuld? Was kann/muss man dafür tun?&lt;br /&gt;
•	Eine der Schlüsselszenen findet sich zwischen Min. 41 und 47. Maria und Niels müssen überlegen, wie Maria mit der Schuld umgehen kann. Was sind Marias Argumente? Was bedeutet Niels Reaktion für Maria?&lt;br /&gt;
•	Zwischen Min. 110 und 116 gesteht Maria (gemeinsam mit Niels) den Eltern der Verstorbenen die Tat, schildert den Ablauf. Wie reagieren Vater und Mutter? Wirkt das überzeugend? Wie hätte die Reaktion auch aussehen können?&lt;br /&gt;
•	Wie beurteilen Sie den offenen Schluss des Films? Ist so etwas vorstellbar? Wann ist das überhaupt möglich? Ist das Geschehen positiv und hilfreich für die Beteiligten?&lt;br /&gt;
•	Welche Rolle spielt der Ort des Geschehens für den Umgang mit Schuld? Für das Wirken, die Notwendigkeit von Gnade? Kann, darf er dafür eine Rolle spielen?&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2016 12:53:07 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Elser</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Elser/52cc4487288047cdde787c36ddb82a6c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2015, Länge: 89 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Jubiläumsrede Hitlers am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult des „Führers“ eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der Mann ist Georg Elser, ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn. Als man bei ihm eine Karte des Anschlagsortes und Sprengzünder findet, wird er dem Chef der Kripo im Reichssicherheitshauptamt Arthur Nebe und dem Gestapochef Heinrich Müller zum Verhör überstellt. Von ihnen erfährt Elser, dass sein Vorhaben gescheitert ist – dass der Mann, den er töten wollte, um das Blutvergießen des gerade begonnenen Weltkriegs zu verhindern, den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion verlassen hat. Tagelang wird Elser von Nebe und Müller verhört, tagelang hält er ihren Fragen stand. Bis er schließlich gesteht – und die Geschichte seiner Tat schildert. So erinnert sich Elser, wie der Nationalsozialismus langsam in seinem Heimatdorf metastasierte. Wie er versuchte, sich gemeinsam mit seinem besten Freund Josef Schurr und wenigen anderen dagegenzustellen. Wie er Elsa kennen lernte, sich in sie verliebte, sich wegen seiner Pläne aber von ihr, seinen Freunden und seiner Familie abwenden musste. Und wie er schließlich handelte – wie er die Bombe baute und am Anschlagsort in nächtelanger Arbeit einbaute. Er, der seine Tat ganz allein beging, wie er Nebe und Müller immer wieder beschwört, die ihn foltern, um Hintermänner zu finden. Nach den Verhören kommt er in die KZs Sachsenhausen und Dachau, wo Georg Elser schließlich auf Befehl Hitlers am 9. April 1945 ermordet wird – nur wenige Tage vor Ende des Krieges.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2016 00:17:36 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Verfehlung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Verfehlung/62e063814bcfd4696d78f2338dbbc1f7</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm, D 2015, Länge: 92 Min.&lt;br /&gt;
Den Gemeindeseelsorge Dominik, den Gefängnisseelsorger Jakob und den kürzlich zum Generalvikar beförderten Oliver verbindet eine langjährige Freundschaft. Sie gerät unter extremen Druck, als Dominik wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch inhaftiert wird. Als sich die Vorwürfe erhärten, versucht Oliver die Angelegenheit zunächst zu bagatellisieren und unter den Tisch zu kehren, um das Ansehen der Kirche nicht zu beschädigen. Jakob hingegen ringt mit sich und seiner Verantwortung. Er ist erschüttert über die Indizien, die nahelegen, dass Dominik ein Wiederholungstäter zu sein scheint sowie über die Bereitschaft der geschlossenen katholischen Gemeinschaft, ihre machtvolle Position zu nutzen um eine transparente öffentliche Aufklärung des Falls zu verhindern. Vor diesem Hintergrund kämpft Jakob mit seinem Gewissen, seinem Selbstbild und seiner Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die sich ihrer Verantwortung entzieht, indem sie ihre eigenen Regeln definiert.&lt;br /&gt;
Es kommt zur offenen Konfrontation zwischen Jakob und Dominik, zu wiederholten  aufgeheizten Diskussionen zwischen Jakob und Oliver sowie zu konflikthaften Gesprächen mit betroffenen Angehörigen.&lt;br /&gt;
Der Film veranschaulicht Themen wie individuelle Verantwortung und falsch verstandene Loyalität innerhalb geschlossener Gesellschaften und Organisationen. Er eignet sich zur Reflexion von Motiven des Wegguckens und der Vertuschung von Unrecht sowie von Machtverhältnissen in stark hierarchisch organisierten Strukturen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 22:46:28 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/dff423187272d60899979d21894fd785.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Die Farbe des Ozeans</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Farbe-des-Ozeans/697ead9d0f9ea7b9b9e364aeed584f90</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2011, Länge: 92 Min.&lt;br /&gt;
Im Urlaub auf Gran Canaria wird die junge Touristin Nathalie am Strand Zeugin wie ein Flüchtlingsboot mit afrikanischen Flüchtlingen—einigen Toten, einigen Verletzten—anlandet. Nathalie will helfen, vor allem einem Mann mit seinem Sohn. Sie rennt los um Wasser und Hilfe zu holen. Bei ihrer Rückkehr am Strand ist die Polizei bereits eingetroffen und schickt sie fort, doch das Ereignis beschäftigt Nathalie nachhaltig. Auch ihrem Freund Paul, auf dessen Anreise sie wartet, erzählt sie am Telefon von dem Vorfall. Dieser rät ihr sich rauszuhalten und zeigt eine scheinbar kühle, rationale und distanzierte Haltung zur Flüchtlingsproblematik, was im Verlauf des Films zunehmend zu Spannungen zwischen dem Liebespaar führt. Vor allem, als Nathalie von dem geflüchteten Vater mit seinem Sohn kontaktiert wird und sie um Hilfe bittet.&lt;br /&gt;
In einem weiteren parallelen Erzählstrang erzählt der Film von den überforderten Behörden mit Mitarbeitern für die die Problematik ein Dilemma zwischen Erfüllung ihrer Aufgaben nach strikten Regeln und ihrem Gewissen sowie ihrer Menschlichkeit darstellt. Am Beispiel des jungen Polizisten Jòse zeigt der Film die Bedeutung privater Einflüsse und einschneidender Lebensereignisse, die zu einer Verschiebung der Perspektive führen können. Der zu Beginn des Films wenig einfühlsam wirkende Polizist verliert seine Drogenkranke Schwester, durch Selbsttötung und kämpft auf seine Art—ebenso wie Nathalie—mit der Frage der Verantwortung und seinen Möglichkeiten zu helfen.&lt;br /&gt;
Die Bemühungen des Flüchtlings Zoula und seines Sohnes zeigt die Perspektive der Flüchtlinge, auf der Suche nach Schutz vor Verfolgung und nach Hoffnung auf ein besseres Leben. Zoula erhält Kontakt zu einem scheinbaren Helfer. Dieser entpuppt sich jedoch als skrupelloser Schläger, der Zoula zusammenschlägt um an die mehreren Hundert Euro zu gelangen, die Zoula von Nathalie erhielt um seine weitere Flucht zu bezahlen. Die Situation nimmt ein tragisches Ende für Zoula.&lt;br /&gt;
Hochaktuell erzählt der Film von der Situation der Flüchtlinge und dem Dilemma jedes Einzelnen, der sich mit der Frage beschäftigt, welche Hilfe die richtige sein kann. Ohne anzuklagen verdeutlicht der Film aus unterschiedlichen Perspektiven die Hilflosigkeit aller Beteiligten vor der absurden Kulisse des Nebeneinanders von Urlaubsparadies und Überlebenskampf.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 19:52:18 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/64fd13258170912e26497987a8f04531.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Gefährder</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Gefaehrder/cbb9b27a73af68a024c17c36a7eff0cd</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2009, Länge: 11 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu einer Zeit, in der ein Mann deutscher Innenminister ist, der 1994 einem Koffer mit 100.000 DM in bar von einem Waffenhändler entgegennahm, werden Listen sogenannter „Gefährder“ erstellt, die das uralte Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung aufheben. Ab jetzt ist jeder solange verdächtig, bis er das Gegenteil beweisen kann. Der Film zeigt anhand eines wahren Falles aus dem Sommer 2007, wie leicht in einem Klima der Angst Politaktivisten wie Terroristen behandelt werden: überwacht, ausspioniert und eingesperrt. Der Fall Andrej Holm hat großes Aufsehen erregt, doch die wesentlichen Fragen konnte niemand beantworten. Der Bundesrichter erließ den Haftbefehl mit der Begründung, Holm würde in seinen Arbeiten das Wort „Gentrifizierung“ verwenden – ein Begriff, der einmal in einem Bekennerschreiben der „Militanten Gruppe“ auftauchte. Warum überwachte das Bundeskriminalamt den Soziologiedozenten und seine Familie 11 Monate lang, unter enormen Aufwand, obwohl in der Zeit keine neuen Verdachtsmomente auftraten?&lt;br /&gt;
Andrej Holm ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er forscht zu Themen der Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik im internationalen Vergleich.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Nov 2015 17:31:49 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/4da4c899d795e3582e41816838191c40.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Der Name Murat Kurnaz</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Name-Murat-Kurnaz/e8b62e896ca05b24eb14991ae00ffee6</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2009, Länge: 7 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Murat Kurnaz, ein junger Bremer mit türkischem Pass, fliegt als 19-jähriger Ende 2001, kurz nach den Anschlägen vom 11. September nach Pakistan um eine Pilgerreise zu unternehmen. In Pakistan wird er festgenommen und an die Amerikaner übergeben, die ihn als Terrorverdächtigen in das Foltergefängnis Guantanamo ausfliegen. Dort verbringt er fünf Jahre, ohne offizielle Anklage, ohne die Möglichkeit, rechtsstaatliche Mittel in Anspruch zu nehmen. Sein Fall wird zum grotesken Schauspiel deutscher Politik und internationaler Diplomatie. Seine Freilassung und Rückkehr nach Deutschland erfolgt 2006.&lt;br /&gt;
Der Name Murat Kurnaz steht als Synonym für den Horror, der jedem von uns widerfahren kann, der sich in Zeiten der ‚Operation Enduring Freedom’ zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. Und den falschen Pass besitzt.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Nov 2015 17:23:13 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/5374636738e205f77a7734b6b140d2b8.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Handschlag mit dem Teufel</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Handschlag-mit-dem-Teufel/5c7c21918fa5155d427ae51fb1d9c379</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentarfilm D 2014, Länge: 91 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Basierend auf dem gleichnamigen Buch zeichnet die Dokumentation das Scheitern der UN-Friedensmission 1994 in Ruanda unter dem damaligen Kommandanten General Roméo Dallaire nach. Dieser musste den dreimonatigen Völkermord an über 800.000 Tutsis und moderaten Hutus machtlos miterleben, da die internationale Gemeinschaft Unterstützung verweigerte und entschied nicht einzugreifen. Ein unglaublicher moralischer Aussetzer der Weltgemeinschaft, wie es in der Dokumentation heißt.&lt;br /&gt;
Auf der übergeordneten Ebene spricht die Dokumentation die Frage nach der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) an, die unter anderem aufgrund des ruandischen Völkermords rechtlich etabliert wurde. Auf der Individualebene zeigt es die massiven Auswirkungen von Ohnmacht und Schuldgefühlen bei unmittelbar betroffenen Einsatzkräften im Zwiespalt zwischen Befehlsgehorsam und Gewissen. Die Dokumentation zeigt eindrücklich die Traumatisierung General Dallaires als Folge des Einsatzes. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation wirft die Frage der moralischen Verantwortung der Weltgemeinschaft ebenso auf wie Fragen der Überlebensschuld auf der individuellen Ebene. Zudem behandelt sie die Themen Trauma und PTBS.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 01 Aug 2015 09:59:43 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/8de331ca7f6d3d31e7d10f3dc76bd910.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
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