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    <title>Kategorie: 3.2 Zugänge zur Friedens- und Konfliktethik aus dem europäischen Wertekanon - Mediathek des zebis Didaktik-Portals</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>ViMP GmbH 2010-2023</copyright>
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      <title>War and Justice</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/War-and-Justice/6135b98d9f4b6f5b5fb3b4596e67e3b5</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;...&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 10:47:58 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Soft</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Soft/bcf207288efee2869d59d4a0b70b6528</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Unabhängig voneinander werden ein Vater und sein Sohn Opfer einer gelangweilten,&lt;br /&gt;
gewalttätigen Jugendgang, die das Viertel unsicher macht. Als die &quot;Happy Slapper&quot; vor ihrem&lt;br /&gt;
Haus auftauchen, entdeckt der Vater einmal mehr seine Angst vor Konfrontation - zum wohl&lt;br /&gt;
schlechtesten Zeitpunkt. Dies führt den Sohn zu einer radikalen Entscheidung.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:41:09 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Congo Calling</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Congo-Calling/a239d805ee5d7a1bb4a771845d288641</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Entwicklungshilfe in Afrika – Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens eigentlich?&lt;br /&gt;
Diese Dokumentation verschafft uns einen kleinen Einblick in eine Welt voller Komplikationen und Enttäuschungen. Wir erleben drei sehr ambitionierte europäische Entwicklungshelfer:innen vor Ort mit ihren ganz persönlichen Schicksalen. Alle drei eint die Liebe zum Land und den Menschen im Kongo. Trotz reicher Rohstoffvorkommen zählt der Staat in Zentralafrika immer noch zu den ärmsten der Welt. Bürgerkriege und Korruption setzen den Menschen weiterhin zu.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:17:13 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Aufstand der Matrosen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Aufstand-der-Matrosen/ff6fa7a2d15fbc770bbb39c33c8b768d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Die Novemberrevolution 1918 beginnt in der Nordsee bei Wilhelmshaven am Ende des 1. Weltkrieges. Noch einmal will die Marineleitung die Flotte gegen England schicken, ohne Wissen der Regierung, die in Berlin schon den Waffenstillstand verhandelt. Doch die Besatzungen weigern sich. So kommt es am 3. November 1918 zum „Kieler Matrosenaufstand“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 12 Sep 2020 08:37:07 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Beyond Punishment</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Beyond-Punishment/16c927249b276a0d0c7728c3008e0614</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Beyond Punishment“&lt;br /&gt;
Dokumentation D 2014, Länge: 99 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Verbrechen – Drei Strafen – Drei Konflikte&lt;br /&gt;
Drei Männer, die getötet haben, und drei Familien, die jemanden verloren haben. In der üblichen Vorstellung von Schuld und Strafe ergibt das drei, die bestraft werden, und drei, die vergessen sollen. Undenkbar, dass sich beide Seiten annähern. Der Film beobachtet dreimal das Unmögliche: Seinem Feind begegnen, in Gedanken, in Botschaften, im realen Leben, in Deutschland, in Norwegen und in den USA.&lt;br /&gt;
BEYOND PUNISHMENT erzählt die Geschichte von Leola, Lisa und Sean, von Erik und Stiva, von Patrick und Manfred. Die Protagonisten dieser drei Konflikte haben bislang keinen Frieden gefunden mit der jeweils ihr Leben verändernden Gewalttat, weder die Opfer noch die Täter. Auch Jahre nach dem Strafurteil und verbüßter Zeit im Strafvollzug sind beide Seiten weiterhin auf der Suche …&lt;br /&gt;
Die Reise in die Innenwelt von Gewalt und Strafe beginnt in einem Gefängnis in Wisconsin. Hier, in einer „maximum security facility“, wo normalerweise die Verantwortlichen von Gewalttaten für Jahrzehnte möglichst weit aus der Gesellschaft weggeschlossen werden, findet regelmäßig etwas weltweit Einmaliges statt. Alle halbe Jahre begegnen 30 Häftlinge einer vielköpfigen Gruppe von Verbrechensopfern und sie machen etwas, was sonst nicht vorkommt: Sie reden miteinander.&lt;br /&gt;
In diesem Gesprächskreis im Gefängnis lernt der Regisseur Hubertus Siegert Lisa und Leola kennen, deren Bruder und Sohn vor mehreren Jahren getötet wurde. Ausgehend von ihrer Geschichte spannt der Film einen Bogen von den USA über Norwegen bis nach Deutschland. Drei Verbrechen in drei ungleichen Kulturen, drei unterschiedliche Strafsysteme und verschiedene Wege, um mit dem Geschehenen umzugehen.&lt;br /&gt;
Geleitet von der Frage, ob der Schmerz über den Verlust tatsächlich geringer wird, wenn man nicht auf Vergeltung und Strafe hofft, betritt der Film Neuland.&lt;br /&gt;
Das Konzept der Restorative Justice geht davon aus, dass es hilfreich sei, die andere Seite zu verstehen, also zu erfahren, was den anderen bewogen hat, die Tat zu begehen. Oft wird angenommen, dass eine tatsächliche Begegnung zwischen den beteiligten Menschen machbar und hilfreich sei. Der Film untersucht das in seinen drei Fällen sehr genau.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allen Protagonisten wohnt die Hilflosigkeit inne, sich mit der übermächtigen Erfahrung von Gewalt und Verlust auseinanderzusetzen. Der Film dokumentiert den Wunsch nach Vergebung und die inneren Konflikte, die dieser Wunsch mit sich bringt. Was heißt Vergebung? Bedeutet es, alles zu vergessen, die Tat final zu akzeptieren? Wäre das ein Verrat an dem geliebten Menschen, der Opfer dieser Tat wurde? Gibt es ein anderes Konzept von Vergebung?&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation resümiert in parallelen Erzählsträngen die Hintergründe, Umstände und Kontexte dreier sehr unterschiedlicher Gewaltverbrechen sowie den ebenfalls unterschiedlichen Umgang der Täter und Opfer bzw. Hinterbliebenen mit den Taten. Die unterschiedlichen Fälle sowie die betroffenen Protagonisten sind, abgesehen vom verbindenden Element eines geschehenen Verbrechens mit Todesfolge, in keiner Weise vergleichbar:&lt;br /&gt;
1.	USA: Leola und Lisa trauern um ihren Sohn und Bruder, der als 16-jähriger in einem Supermarkt erschossen wurde. 11 Jahre nach der Tat warten Sie noch immer auf das Schuldeingeständnis des verurteilten Sean, in der Hoffnung dies könne Ihren Schmerz lindern oder Ihnen ermöglichen zu vergeben.&lt;br /&gt;
2.	Norwegen: Stian tötet aus Eifersucht seine Freundin Ingrid-Elisabeth. Er bereut seine Tat und will, dass ihr Vater Erik dies weiß. Über Videobotschaften teilt Stian sich Erik mit, doch dessen Schmerz und ist zu groß um sich einer weiteren Auseinandersetzung oder einer Begegnung zu stellen.&lt;br /&gt;
3.	Deutschland: Patrick hat als Kind seinen Vater Gerold von Braunmühl durch ein Attentat der Rote Armee Fraktion (RAF) verloren. Der Täter ist unbekannt, Patrick hat jedoch die Möglichkeit sich mit Manfred, einem ehemaligen RAF-Mitglied, auszutauschen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wunsch nach Vergeltung oder Gerechtigkeit sowie Trauer, Hilflosigkeit und Verzweiflung, Vergebung, Vergeltung, Reue und Umgang mit eigener Schuld sind die Kernthemen in den drei vorgestellten konkreten Fällen, wie auch in der wiederholt gezeigten „Restorative Justice“-Gesprächsrunde zwischen Tätern und Verbrechensopfern in der Strafvollzugsanstalt von Wisconsin. Die Dokumentation eignet sich damit zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 2.3 Leben und Tod&lt;br /&gt;
- 3.2 Zugänge zur Friedens- und Konfliktethik aus dem europäischen Wertekanon&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Filmkritik des EPD: &lt;a href=&quot;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&quot; title=&quot;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Webseite zum Film: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Presseheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_final.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_final.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_fin...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Begleitheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYON...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verteilung von Beobachtungsaufgaben vor der Filmschau:&lt;br /&gt;
Im Vorfeld zur Filmschau kann der Auftrag an die TeilnehmerInnen vergeben werden, unterschiedlichen Protagonisten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Mittels Auszähl- oder Losverfahren werden Beobachtungsaufgaben verteilt für 1. Leola (hinterbliebene Mutter), 2. Lisa (hinterbliebene Schwester), 3. Sean (inhaftierter Täter, der die Tat bestreitet), 4. Erik (hinterbliebener Vater), 5. Stian (Täter), 6. Patrick (hinterbliebener Sohn), 7. Manfred (ehemaliges RAF Mitglied), 8. TeilnehmerInnen des „Restorative Justice“ Gesprächskreises&lt;br /&gt;
Mögliche Beobachtungsaufgaben:&lt;br /&gt;
-	Welche Emotionen sind vordergründig bei dieser Person? Was macht das mit Ihnen?&lt;br /&gt;
-	Welche Aussagen beeindrucken/berühren Sie emotional am meisten? Warum?&lt;br /&gt;
-	Was macht diesen Einzelfall/diese Person/die damit verbundene Geschichte besonders (besonders traurig/besonders tragisch/besonders paradox)?&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Mögliche Diskussionsfragen für eine Anschlussdiskussion:&lt;br /&gt;
•	Sind die Fälle vergleichbar? Begründen Sie.&lt;br /&gt;
•	Kann/darf/muss man einem Mörder vergeben?&lt;br /&gt;
•	Was ist der Sinn von Strafe? Bezogen auf wen?&lt;br /&gt;
•	Was ist der gewünschte Effekt von Strafe? Bezogen auf wen?&lt;br /&gt;
•	Sehen Sie Vorteile im Ansatz der Restorative Justice / des Täter-Opfer-Ausgleichs im Vergleich zu einer ausschließlich strafenden Justiz?&lt;br /&gt;
•	Sind Ansätze wie Restorative Justice / Täter-Opfer-Ausgleich Musterlösungen?&lt;br /&gt;
•	Was haben die vorgestellten Hinterbliebenen gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was haben die im Film vorgestellten Täter gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was haben die im Film vorgestellten Hinterbliebenen und die Täter gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was verbinden Sie mit dem Tilel des Films „Beyond Punishment“?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Rollenspiel“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen eines Rollenspiels nehmen die Teilnehmer/innen in einer Spielsituation vorgegebene Rollen ein. Dafür sollte die Seminarleitung Rollenkarten vorbereitet haben, auf denen die einzelnen Rollen kurz beschrieben sind. Diese Karten werden dann entweder nach Wunsch oder per Zufall an die Teilnehmenden verteilt.&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Spiels ist den Teilnehmer/innen Zeit zu geben, sich mit ihrer Rolle vertraut zu machen und eine Handlungsstrategie zu entwickeln.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung gibt für das Rollenspiel eine klare Zeitvorgabe vor. Im Anschluss an das Rollenspiel sollte eine Diskussion stattfinden, in der das Spiel an sich bewertet wird und entsprechende Realsituationen thematisiert und besprochen werden können.&lt;br /&gt;
Durch Rollenspiele sollen bestimmte (meist konfliktbehaftete) Situationen und Gespräche durch die Teilnehmer/innen simuliert werden. Auf diese Weise können Vorgänge und Hintergründe von sozialen Situationen verdeutlicht und gleichzeitig analysiert und bewertet werden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitetes Textblatt mit der entsprechenden Situationsbeschreibung&lt;br /&gt;
•	Rollenkarten&lt;br /&gt;
•	ggf. Beobachtungsbögen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Bearbeitung des Films “Beyond Punishment” können Rollenspiele in Anlehnung an die vorgestellten Fälle wie auch fiktive Täter-Opfer-Szenarien gespielt werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel: Das Hineinversetzen in die Situation und die Auseinandersetzung mit eigenen Emotionen und Gedanken in der jeweiligen Rolle.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den Seiten 4 und 5 im Begleitheft finden Sie Bilder und Zitate der Protagonisten. Ausgedruckt können diese als Hilfestellung bei der Rollenfindung dienen.&lt;br /&gt;
Beyond Punishment Begleitheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYON...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Kartenabfrage“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, je sechs Klebepunkte sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet eine Einstiegsfrage oder notiert seine Assoziationen dazu innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf beliebig vielen Karten. Pro Karte wird nur ein Stichwort bzw. eine eigene Idee notiert. Die beschrifteten Karten werden ungeordnet an die (Metaplan-)Wand gehängt oder gepinnt. Das Seminar schaut sich nun im Plenum alle Beiträge gemeinsam der Reihe nach an. Die Karten werden von den Teilnehmer/innen thematisch geordnet und die unterschiedlichen Themenaspekte auf andersfarbigen Karten mit Überschriften versehen. Bei Verständnisfragen erläutert der/die Teilnehmer/in, was mit seinem/ihrem Stichwort, seinen Gedanken gemeint ist. Wenn die Gruppe sich darauf einigt, dass wichtige Aspekte fehlen, werden Karten ergänzt und zusätzlich aufgehängt. Die unterschiedlichen Themenaspekte werden nun gewichtet, indem jeder Teilnehmer/in Punkte auf die Wand klebt: drei für den wichtigsten, zwei für einen als ebenfalls wichtig bewerteten Aspekt, einen Punkt für den nach persönlicher Einschätzung drittwichtigsten Aspekt.&lt;br /&gt;
Die Kartenabfrage fördert die Kommunikation, das Verständnis der Thematik und die Bereitschaft zu Folgeschritten der Bearbeitung. Sie bezieht die Einschätzungen aller Teilnehmer/ innen mit ein, wie unterschiedlich sie auch sein mögen. Durch die Methode der Kartenabfrage werden zu einem Thema oder einer bestimmten Leitfrage möglichst viele unterschiedliche Daten, Teilfragen, Ideen gewonnen. Sie lassen sich erfassen, ordnen, bündeln und zu Meinungsprofilen zusammenfassen, in denen alle sich am Ende wiederfinden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte (6 pro Teilnehmer/innen)&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln&lt;br /&gt;
Mögliche Fragestellungen:&lt;br /&gt;
•	In welchem Verhältnis stehen Vergebung und Vergeltung?&lt;br /&gt;
•	Täter-Opfer-Ausgleich: Welche Chancen zeigt der Film, welche Schwierigkeiten sind damit verbunden?&lt;br /&gt;
•	Notieren Sie Ihre Assoziationen zum „Restorative Justice Gesprächszirkel“.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Expertengruppen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarteilnehmer und -teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung stellt nun verschiedene Gruppenarbeitsthemen vor, unter denen sich die Teilgruppen ein Thema auswählen können. Sie erhalten anschließend ein Arbeitsblatt mit Leitfragen und Materialien zur gewählten Fragestellung mit der Aufgabe, die Fragen gemeinsam zu erarbeiten und ihre Ergebnisse nach 30 bis 45 Minuten im Plenum zu präsentieren. Für die Präsentationen stellt die Seminarleitung Poster, Folien oder Flipcharts zur Visualisierung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Expertengruppen dienen der Aktivierung der Teilnehmer/innen. Mit dieser Methode kann im Seminar ein breites Themenspektrum arbeitsteilig bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Arbeitsblatt mit Leitfragen und Materialien zur gewählten Fragestellung&lt;br /&gt;
•	Informationen zu den unterschiedlichen Fragestellungen (Webseiten, Broschüren etc.)&lt;br /&gt;
•	Poster&lt;br /&gt;
•	Folien / Folienstifte/ Overheadprojektor oder Flipchart / Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Themen zur Bearbeitung in den unterschiedlichen Gruppen:&lt;br /&gt;
•	Das punitive Justizsystem (Gestalt/Effekte/Vor- und Nachteile)&lt;br /&gt;
•	Restorative Ansätze der Justiz (Gestalt/Effekte/Vor- und Nachteile)&lt;br /&gt;
•	Restorative Gerechtigkeit am Beispiel der „Truth and Reconciliation Comission“ in Südafrika&lt;br /&gt;
•	Restorative Ansätze in der Aufarbeitung von Systemunrecht&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 14:49:11 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Pre-Crime</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Pre-Crime/f6dcd0bca9645ef6de15282f1343e3ae</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2017, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen.“ (Quelle: &lt;a href=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; title=&quot;http://precrime-film.de/about-2/&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://precrime-film.de/about-2/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Die Dokumentation macht auf die technologisch forcierten Veränderungen und Auswüchse der Polizeiarbeit im Zeitalter der „Versicherheitlichung“ und des „Risikomanagements“ aufmerksam. Sie beleuchtet die Bestrebungen und Ratio sowie die Mechanismen und Stakeholder der präventiven und vorausschauenden Polizeiarbeit anhand von Beispielen etwa in Chicago, Philadelphia, London und München. Die zunehmend vernetzten Analysemöglichkeiten des elektronisch gläsernen Bürgers und die dazugehörige algorithmische Aufarbeitung werden betrachtet. Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass Softwareunternehmen auch im Kontext der Sicherheitspolitik den Menschen als Element in der digitalen Verwertungskette verorten um auf dieser Basis eine profitorientierte Dienstleistung anzubieten. Dass die Softwareunternehmen die einzigen sind, die wissen wie und auf welcher Datenbasis der Algorithmus funktioniert ist nur ein Kritikpunkt. Hinzu kommt, dass Algorithmen mathematische Modelle sind, die aus Daten Szenarien konstruieren, die nicht zwingend der Wirklichkeit entsprechen. Ein Kernkritikpunkt diesbezüglich lautet, dass Algorithmen nicht von Soziologen, sondern nur von Mathematikern ohne Ursacheninteresse entwickelt werden. Es ist zu bemängeln, dass eine zunehmende Verschiebung der Ermittlungsarbeit in das Vorfeld von Straftaten, kombiniert mit einem radikalen Vertrauen in Technik und Mathematik den Gedanken der Unschuldsvermutung vollkommen konterkariert und jeder demokratischen Abstimmung entbehrt.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation behandelt die Themenkomplexe Prognostik, Datamining, Big Data, Racial Profiling, institutioneller Rassismus, Vorverlagerung der Kontrolle, Vorverurteilung und Kriminalisierung. Sie verdeutlicht die Auswirkungen der Kombination von Technik und der politischen Maxime der Risikominimierung um jeden Preis.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Jul 2018 15:03:54 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>National Bird</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/National-Bird/35b3d4e1c35c942591382d2d611b353b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation USA 2016, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation lässt drei Kriegsveteranen der US Air Force zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Funktionen am Drohnenkrieg der USA mitgewirkt haben. Die Protagonisten berichten von ihren eigenen Schicksalen, von ihrer Auseinandersetzung damit, dass sie sich mitschuldig gemacht haben sowie von der Qual der Ungewissheit ob sich unter ihren Opfern nicht doch Zivilisten befanden. Denn entgegengesetzt der offiziellen Erklärungen, so schildern sie ihre Erfahrung, handelt es sich bei diesem Waffensystem keineswegs um eine präzise Waffe, die eine eindeutige Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kombattanten erlaubt.&lt;br /&gt;
Neben dem Hinweis auf die gigantischen verarbeiteten Datenmengen zur Identifizierung aufständischer Ziele und auf das Unrecht, unschuldige Opfer auf weit entfernten Schlachtfeldern in Kauf zu nehmen, wird angemerkt, was im Zusammenhang mit Drohneneinsätzen immer wieder kritisch diskutiert wird: Den Piloten und Sensor Operatoren falle es schwer die potentiellen Ziele als Menschen wahrzunehmen, die Technik entfremde.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang wird auf die hohe Belastung der meist jungen amerikanischen Drohnensoldaten hingewiesen. Das seelische Leid traumatisiert und führt mitunter zu Suizidalität. Es wird berichtet, dass dies aus Gründen der Personalknappheit zum Teil ohne Folgen bleibt. Ein weiterer Skandal, der hier beklagt wird. Auch die persönliche Auseinandersetzung mit der Erkenntnis gegen die eigene Moral zu handeln, obwohl man sich auf der richtigen Seite glaubt, kommt zur Sprache. Die Schlussfolgerung, sich nicht nur aus dem System zurückzuziehen, um sich nicht weiter mitschuldig zu machen, sondern die empfundene Pflicht, die Missstände des Systems ungeachtet der Konsequenzen öffentlich zu kritisieren, dient als Beispiel für ein großes Maß an Zivilcourage und starke moralische Überzeugung.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation bietet einen Einblick in die Gedanken, Beweggründe und Empfindungen der Protagonisten bei der Entscheidung sich mit ihrem Anliegen an die Öffentlichkeit zu wenden. Die Dokumentation lädt ein zur Auseinandersetzung mit den Themen Drohnen, Trauma, Schuld, menschliches und technisches Versagen, moralische Abstumpfung, Mitarbeiterführung, Befehl und Gehorsam sowie innere Führung und Zivilcourage.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 12:11:02 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Auge um Auge</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Auge-um-Auge/e58c98c8bed4cfe69eec7e36017fb828</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Animierter Kurzfilm D 2016, Länge: 5 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Puristisch animierte schwarz-weiße Bilder untermalen ein Interview (englisch mit deutschem Untertitel) mit einem zum Tode verurteilten Vergewaltiger und Mörder.&lt;br /&gt;
Auf die Fragen des Interviewers berichtet er aus seiner Biografie, unter anderem von seiner Adoption und vom tragischen Verlust seiner Schwester, die dem gleichen Verbrechen zum Opfer gefallen ist, welches er später selbst beging und für welches er das Todesurteil erhalten hat: Vergewaltigung und Mord.&lt;br /&gt;
In bedrückend ruhigem Ton berichtet er von der Tat, die er selbst verurteilt. Noch immer verfolge seine eigene Tat ihn in seinen Träumen. Er resümiert, dass er es verdient hat exekutiert zu werden. Das dahinter stehende Prinzip Auge um Auge scheint die von ihm akzeptierte und einzig nachvollziehbare Strafe zu sein.&lt;br /&gt;
Der Kurzfilm bietet einen Einstieg in die Themen Verbrechen und Schuld, Vergeltung, wie auch Reue und Vergebung. Durch die biografischen Einblicke werden auch Fragen der Persönlichkeitsbildung und der sozialen Entwicklung angeschnitten.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:57:10 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/12a3f21d7e0e21e5779aedd5ebb4b0ac.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Eye in the sky</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Eye-in-the-sky/a39ad2e90d01315137ba699d8586aa74</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA 2016, Länge: 98 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Ein Team aus britischen Militärs und Politikern, US-Drohnenpiloten und kenianischen Einsatzkräften vor Ort beobachtet die Zusammenkunft islamistischer Terroristen in Nairobi. Als die Überwachungskameras zeigen, dass die Terroristen mit Sprengstoff ausgerüstet sind und eventuell einen Anschlag vorbereiten, müssen die Verantwortlichen entscheiden: Sollen sie einen Drohnenangriff starten und das Gebäude bombardieren, auch wenn dabei Zivilisten in dem Wohngebiet in Gefahr sind, oder das Risiko eingehen, dass die Terroristen mit dem Sprengstoff das Haus verlassen? Der darstellerisch exzellente Film setzt sich über eine Vielzahl von Personen, die in diesen Entscheidungsprozess involviert sind, differenziert mit den Dilemmata der Drohnen-Kriegstechnik auseinander. Dabei weitet er sich vom spannenden Polit-Thriller zum moralischen Drama.“ (Quelle: filmdienst)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dreh und Angelpunkt des Films sind die unterschiedlichen Prioritätensetzungen und Einstellungen der verschiedenen Stakeholder in Bezug auf notwendige Grundsatzentscheidungen und Risikoabwägungen. Die Gefahr möglicher ziviler Opfer wird dramaturgisch zugespitzt: Vor dem Haus in dem Terroristen einen Anschlag vorbereiten steht ein Mädchen und verkauft Brot. Die Versuche, das Kind vor dem Einsatz aus der Schusslinie zu bringen, scheitern. Zudem verdeutlicht der Film die Vielzahl beteiligter Berater und Entscheider und den komplizierten Prozess in einer komplexen Situation, bei der Menschenleben auf dem Spiel stehen, die bestmögliche Entscheidung zu treffen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm eignet sich zur Behandlung der Themen Utilitarismus, Befehl und Gehorsam, Drohnen, gezielte Tötungen, Terrorismus, Propagandakrieg, Abwälzung oder Weitergabe von Verantwortung und multilaterale Entscheidungsprozesse.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 17:26:18 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Krieg der Roboter</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Krieg-der-Roboter/3d9f00431c1468dc07ade5df6b40c88f</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2013, Länge: 12 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ferngesteuerte Bedrohungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Der ZDF Info Beitrag berichtet über die zunehmende Präsenz und die Rolle automatisierter Waffensysteme in der modernen Kriegsführung. Diese verläuft inzwischen häufig unterstützt durch kleine Kampfroboter, die ferngesteuert oder autonom agieren. Drohnen, auch schwer bewaffnete, gehören heutzutage zum Arsenal moderner und hochmilitarisierter Armeen. Durch ihren Einsatz über große Distanzen hinweg kann getötet werden, ohne eigene Soldaten in Gefahr zu bringen.&lt;br /&gt;
Stephen Goose von der Organisation Human Rights Watch kritisiert die zunehmende Automatisierung im Sinne von Ersetzung menschlicher Soldaten durch automatische und autonome Waffensysteme. Rainer Arnold, Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD stellt die Frage in den Raum, ob diese technische Möglichkeit die politische Schwelle verändert und dazu führt, dass das Parlament eher bereit ist militärische Gewalt anzuwenden.&lt;br /&gt;
In den USA scheint die Hemmschwelle bewaffnete Drohnen einzusetzen bereits drastisch gesunken zu sein. Besonders für gezielte Tötungen zur Terrorbekämpfung. Etwa 800 Drohnen sind, laut dem Bericht, im Mittleren Osten täglich im Einsatz. Allein in Pakistan sollen ihnen 3000 Opfer zu verdanken sein, darunter auch viele Zivilisten.&lt;br /&gt;
Die UN prüfe ob dies ein Kriegsverbrechen darstellt. Zudem wird von Kritikern die technische Beurteilung von Zielen bemängelt, da Roboterwaffen nicht zuverlässig zwischen Zivilisten und militärischen Zielen unterscheiden können. Drohnen können nur aufklären und Töten. Soldaten auf dem Boden können den Gegner festnehmen und der Justiz zuführen. Dies müsse das eigentliche Ziel sein, so Rainer Arnold, Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD.&lt;br /&gt;
Noch werden die Roboter von Menschen gesteuert, sollen diese unterstützen. Die Frage, die sich stellt ist jedoch, was passiert, wenn diese Systeme vollautonom werden und somit außerhalb menschlicher Kontrolle sind. Stephen Goose verweist auf die Problematik der fehlenden Verantwortlichkeit, wenn außer Kontrolle geratene Waffensysteme verantwortungslos handeln. Ethische und völkerrechtliche Fragen bleiben offen. Menschenrechtler fordern daher die Ächtung vollautomatisierter Kampfroboter.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation thematisiert die Profitabilität autonomer Waffensysteme sowie technische und moralische Implikationen. Zudem thematisiert sie die Verantwortlichkeitsfrage. Wer trägt die Verantwortung bei Zwischenfällen? Hersteller, Programmierer, Roboter selbst?&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 16:19:50 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Dimension des Bösen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Dimension-des-Boesen/7641536480ad0529c07355a2df02721d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2015, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation versucht die Ursache und Gestalt „des Bösen“ zu ergründen. Dabei werden unter anderem die Lebensgeschichten zweier NSU-Mitglieder, gewaltverherrlichende Propagandafilme des Islamischen Staates sowie ein „Killerkunst-Händler“ beleuchtet. Zudem kommen Experten unterschiedlicher Disziplinen zu Wort, die das Phänomen aus den unterschiedlichen Fachrichtungen beleuchten. Es wird dargelegt, dass die Fähigkeiten zu Gut und Böse in jedem Menschen veranlagt sind. Dabei wird auf die Bedeutung liebevoller und behütender Bezugspersonen für ein gesundes Heranwachsen verwiesen.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation eignet sich zur allgemeinen Auseinandersetzung mit der Gestalt und vielschichtigen Bedeutung „des Bösen“. Außerdem lädt sie ein zur Behandlung der erschreckenden Dynamik der „Banalität des Bösen“ nach Hannah Ahrendt sowie der Reflexion über gesellschaftliche Reaktionen auf die unterschiedlichen Facetten des Bösen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 15:50:48 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sterben für Afghanistan</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Sterben-fuer-Afghanistan/7dee2c970e5151af27bb8fec630a3e12</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2010, Länge: 44 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Aufbruch in einen unerklärten Krieg.“ So beginnt die ZDF Reportage über den deutschen Einsatz am Hindukusch.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation verfolgt den Einsatz auf seinen Ursprung, die Anschläge des 11.September 2001 zurück und analysiert Zusammenhänge und Entwicklungen, die sich aus teilweise naiven Zielsetzungen ergeben haben. Deutsche wie auch US-amerikanische Bemühungen werden kritisch beleuchtet. Die Hintergründe zu der durch Oberst Klein durchgeführten Bombardierung der Tanklastwagen und mögliche Informationsdefizite, die dazu führten werden diskutiert.&lt;br /&gt;
In Deutschland wird zunächst über lange Zeit darüber verhandelt ob es sich um eine kriegerische Auseinandersetzung handelt oder nicht. Harald Kujat spricht im Nachhinein von einer lange aufrechterhaltenen Fiktion eines „Stabilisierungseinsatzes“, wobei über kämpferische Anteile lange nicht informiert wurde. Selbst Anschläge auf das deutsche Camp sowie auf einen Transport im Jahr 2003 wurden vor der deutschen Öffentlichkeit geheim gehalten. Die Bombardierung zweier Tanklastwagen in Kunduz im Herbst 2009, bei dem viele Zivilisten ihr Leben ließen, brachte eine schlagartige Wende.&lt;br /&gt;
Unter anderem kommen zu Wort die ehemaligen Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) und Franz Josef Jung (CDU), der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat, Hamid Karzai, ehemaliger Präsident von Afghanistan, deutsche und amerikanische Soldaten sowie Angehörige eines gefallenen Soldaten.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation ermöglicht im Rückblick am konkreten Beispiel Schwierigkeiten und Dilemmata militärischer Einsätze zu behandeln. Fragen nach der Legitimation für und Einzelentscheidungen in militärischen Auseinandersetzungen. Auch lassen sich Fragen nach der Notwendigkeit eines klaren Mandats für das Selbstverständnis der SoldatInnen sowie intrapersonelle Konflikte bezüglich eines Einsatzes behandeln.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:39:34 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/8872f85d88808371406c3049fc843760.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Soldiers of Abu Ghraib</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Soldiers-of-Abu-Ghraib/69dedc5514c46860ff136f6585e5ca87</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA 2014, Länge: 102 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm verarbeitet die wahren Begebenheiten im Militärgefängnis von Abu Ghraib.&lt;br /&gt;
Der junge, gutgläubige amerikanische Soldat Jack Farmer tritt seinen Dienst im Irak an. Zunächst schockiert von den Umständen der Unterbringung in einem ehemaligen Gefängniskomplex sowie mangelnder Beschäftigungsmöglichkeiten, meldet er sich voller Tatendrang als Freiwilliger bei der Militärpolizei, um sich als Wachsoldat im angrenzenden Militärgefängnis nützlich zu machen. Dort wird er schnell mit unmenschlichen Zuständen und Folterpraktiken konfrontiert, alles gerechtfertigt mit der vermeintlichen Gefährlichkeit der Insassen und dem Ziel, diese weich zu kochen um an Informationen zu gelangen.&lt;br /&gt;
Jack zeigt Mitgefühl für die Insassen und gerät so ins Visier seiner Militärkollegen. Dennoch freundet er sich heimlich mit dem Gefangenen Ghazi Hammoud an und kann es kaum aushalten, dass dieser in Verhören immer schwerer misshandelt wird.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinen Kameraden zählt Jack die Tage bis zur geplanten Rückkehr in die Heimat. Er gerät emotional weiter unter Druck, als sich sein Einsatz nur wenige Tage vor seiner Rückreise unerwartet um mehrere Monate verlängert. Nachdem Ghazi kurz darauf unter Folter gesteht an einem Anschlag beteiligt gewesen zu sein, bricht für Jack eine Welt zusammen und führt zu einer radikalen Veränderung. Seiner Wut verleiht er Ausdruck, indem er die menschenunwürdigen Praktiken mit den Gefangenen, die er bis dahin abgelehnt hat, ungefiltert übernimmt. Sein Verhalten ist augenscheinlich von Hass, Frustration und Gewalt geprägt. Zum diesem Zeitpunkt erscheint ein junger Soldat, der sich als neuer Freiwilliger bei Jack vorstellt. Dieser wirkt so unschuldig und überfordert wie Jack zu seiner Anfangszeit. Mit einer kleinen Kamera macht er Schnappschüsse bevor er von Jack harsch darauf hingewiesen wird, dass dies nicht erlaubt ist. Nun ist es Jack, der den Neuankömmling mit den  „Umgangsformen“ im Gefängnis vertraut macht.&lt;br /&gt;
Der Film endet mit Jacks Rückkehr nach Hause, wo er erkennbar belastet wirkt. Während er vermutlich versucht seinen Einsatz hinter sich zu lassen und alles zu vergessen, gipfelt das offene Ende damit, dass Jack und seine Freundin beim Kauf eines Fernsehers im Elektrofachhandel plötzlich mit „breaking news“  über Misshandlungen im Militärgefängnis Abu Ghraib konfrontiert sind. Das dazugehörige Bild zeigt Jack bei der Misshandlung eines Gefangenen, offenbar der Schnappschuss seines jungen Nachfolgers. Jacks Schuld hat ihn eingeholt.&lt;br /&gt;
Der Film richtet sein Augenmerk auf das Zusammenspiel von Charakter, speziellen Ereignissen und Einflüssen und deren Auswirkungen auf die Handlungsebene. Am Beispiel von Abu Ghraib thematisiert er Folter, Menschenwürde sowie Befehl und Gehorsam und eignet sich damit besonders zur Auseinandersetzung mit Schuldfragen, kritischer Selbstreflexion und „Risikofaktoren“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:24:28 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schuld sind immer die Anderen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Schuld-sind-immer-die-Anderen/8782714e825d5aba1c1959f4547bb85b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2012, Länge: 99 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film erzählt die Geschichte von Ben, einem kriminellen Jugendlichen, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Der Film beginnt mit einer Szene, in der Ben gemeinsam mit einem Freund  einen Überfall durchzieht und sein Opfer—eine junge Frau—dabei krankenhausreif prügelt. Nach einer seiner Taten wird er gefasst und landet im Jugendknast, jedoch erhält er die Möglichkeit seine Zeit im offenen Vollzug zu verbüßen. Sehr widerwillig lässt er sich darauf ein und zieht in das „Waldhaus“, die Einrichtung des Sozialarbeiters Niklas und seiner Familie, in der junge straffällige Männer die Chance bekommen ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Dort  lernen sie geregelte Strukturen mit klaren Grenzen kennen, üben sich darin ihre Gefühle zu kontrollieren und Konflikte konstruktiv auszutragen und können auch an einem Täter-Opfer-Ausgleich teilnehmen.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar, der schon länger in der Einrichtung wohnt, bemüht sich Ben bei der Eingewöhnung zu helfen. Dieser tut sich sichtlich schwer, erkennt aber nach anfänglichen Schwierigkeiten seine Chance auf einen Neuanfang und beginnt sich einzulassen. Als Niklas Frau Eva aus einer Kur zurückkommt, ist Ben geschockt. Er erkennt sie als Opfer einer seiner Überfälle und erfährt, dass sie bei dem Überfall ihr ungeborenes Kind verloren hat. Ben ist verzweifelt, versucht zu fliehen, wird von seinem Zimmernachbarn daran gehindert und entschließt zu bleiben, vertraut sich seinem Zimmernachbarn im Verlauf sogar an. Ben nimmt mehrfach den Anlauf seine Schuld einzugestehen, verdrängt es aber doch aus seinem Alltag.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar nimmt Eifersüchteleien um die Praktikantin im Waldhaus zum Anlass, Eva von Bens Geheimnis zu erzählen. Sie macht ihr Gefühlschaos eine ganze Weile mit sich selbst aus, bevor sie Ben mit ihrem Wissen und all ihrer Wut konfrontiert. Es kommt nicht, wie suggeriert, zum Täter-Opfer-Ausgleich, wenngleich Ben sich am Ende glaubhaft reumütig zeigt. Er muss zurück in den Jugendknast.&lt;br /&gt;
Der Film eignet sich zur Bearbeitung von Themen wie Schuld, Sühne und Vergebung sowie alternative oder begleitende Strafmodelle.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:19:08 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Frontiere</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Frontiere/5134618abe451a09ce35a8bee4998281</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm D 1997, Länge: 5 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Knetfigurenmännchen begegnen einander in der Sandwüste. Beide unterscheiden sich nur durch den Haut-Ton voneinander. Bezeichnend ist jedoch, dass sie keinen Mund haben, was auf defizitäre Kommunikation hinweisen kann. Sogleich geraten sie in Streit, wer dem anderen den Weg freizumachen habe, jeder beharrt auf sein Recht durchgelassen zu werden. Keiner gibt nach obwohl ausreichend Platz zum Ausweichen wäre, stattdessen kommt es zu Handgreiflichkeiten. In der Folge beginnt eins der Männchen eine Mauer zu bauen, das andere tut es ihm nach. In ungeheurer Geschwindigkeit errichten beide eine Mauerkonstruktion, die labyrinthische Ausmaße annimmt. Schlussendlich finden sich beide Männchen als Gefangene ihrer eigenen Mauern wieder und sitzen isoliert und verängstigt mit dem Rücken zur Wand, auf einem Erdball geprägt von Mauern. Klassischer Anspielfilm, der durch sein Tempo besticht.&lt;br /&gt;
Der Film thematisiert Ursachen und Folgen von Aus- und Abgrenzung und greift damit ein hochaktuelles Thema auf. Er eignet sich zum Einstieg in die Themen Sicherheit, Wettrüstung und Demonstration von Macht und Stärke sowie in den Themenkomplex Flucht und Festung Europa.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2017 12:55:16 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Elser</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Elser/52cc4487288047cdde787c36ddb82a6c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2015, Länge: 89 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Jubiläumsrede Hitlers am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult des „Führers“ eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der Mann ist Georg Elser, ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn. Als man bei ihm eine Karte des Anschlagsortes und Sprengzünder findet, wird er dem Chef der Kripo im Reichssicherheitshauptamt Arthur Nebe und dem Gestapochef Heinrich Müller zum Verhör überstellt. Von ihnen erfährt Elser, dass sein Vorhaben gescheitert ist – dass der Mann, den er töten wollte, um das Blutvergießen des gerade begonnenen Weltkriegs zu verhindern, den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion verlassen hat. Tagelang wird Elser von Nebe und Müller verhört, tagelang hält er ihren Fragen stand. Bis er schließlich gesteht – und die Geschichte seiner Tat schildert. So erinnert sich Elser, wie der Nationalsozialismus langsam in seinem Heimatdorf metastasierte. Wie er versuchte, sich gemeinsam mit seinem besten Freund Josef Schurr und wenigen anderen dagegenzustellen. Wie er Elsa kennen lernte, sich in sie verliebte, sich wegen seiner Pläne aber von ihr, seinen Freunden und seiner Familie abwenden musste. Und wie er schließlich handelte – wie er die Bombe baute und am Anschlagsort in nächtelanger Arbeit einbaute. Er, der seine Tat ganz allein beging, wie er Nebe und Müller immer wieder beschwört, die ihn foltern, um Hintermänner zu finden. Nach den Verhören kommt er in die KZs Sachsenhausen und Dachau, wo Georg Elser schließlich auf Befehl Hitlers am 9. April 1945 ermordet wird – nur wenige Tage vor Ende des Krieges.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2016 00:17:36 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Farbe des Ozeans</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Farbe-des-Ozeans/697ead9d0f9ea7b9b9e364aeed584f90</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2011, Länge: 92 Min.&lt;br /&gt;
Im Urlaub auf Gran Canaria wird die junge Touristin Nathalie am Strand Zeugin wie ein Flüchtlingsboot mit afrikanischen Flüchtlingen—einigen Toten, einigen Verletzten—anlandet. Nathalie will helfen, vor allem einem Mann mit seinem Sohn. Sie rennt los um Wasser und Hilfe zu holen. Bei ihrer Rückkehr am Strand ist die Polizei bereits eingetroffen und schickt sie fort, doch das Ereignis beschäftigt Nathalie nachhaltig. Auch ihrem Freund Paul, auf dessen Anreise sie wartet, erzählt sie am Telefon von dem Vorfall. Dieser rät ihr sich rauszuhalten und zeigt eine scheinbar kühle, rationale und distanzierte Haltung zur Flüchtlingsproblematik, was im Verlauf des Films zunehmend zu Spannungen zwischen dem Liebespaar führt. Vor allem, als Nathalie von dem geflüchteten Vater mit seinem Sohn kontaktiert wird und sie um Hilfe bittet.&lt;br /&gt;
In einem weiteren parallelen Erzählstrang erzählt der Film von den überforderten Behörden mit Mitarbeitern für die die Problematik ein Dilemma zwischen Erfüllung ihrer Aufgaben nach strikten Regeln und ihrem Gewissen sowie ihrer Menschlichkeit darstellt. Am Beispiel des jungen Polizisten Jòse zeigt der Film die Bedeutung privater Einflüsse und einschneidender Lebensereignisse, die zu einer Verschiebung der Perspektive führen können. Der zu Beginn des Films wenig einfühlsam wirkende Polizist verliert seine Drogenkranke Schwester, durch Selbsttötung und kämpft auf seine Art—ebenso wie Nathalie—mit der Frage der Verantwortung und seinen Möglichkeiten zu helfen.&lt;br /&gt;
Die Bemühungen des Flüchtlings Zoula und seines Sohnes zeigt die Perspektive der Flüchtlinge, auf der Suche nach Schutz vor Verfolgung und nach Hoffnung auf ein besseres Leben. Zoula erhält Kontakt zu einem scheinbaren Helfer. Dieser entpuppt sich jedoch als skrupelloser Schläger, der Zoula zusammenschlägt um an die mehreren Hundert Euro zu gelangen, die Zoula von Nathalie erhielt um seine weitere Flucht zu bezahlen. Die Situation nimmt ein tragisches Ende für Zoula.&lt;br /&gt;
Hochaktuell erzählt der Film von der Situation der Flüchtlinge und dem Dilemma jedes Einzelnen, der sich mit der Frage beschäftigt, welche Hilfe die richtige sein kann. Ohne anzuklagen verdeutlicht der Film aus unterschiedlichen Perspektiven die Hilflosigkeit aller Beteiligten vor der absurden Kulisse des Nebeneinanders von Urlaubsparadies und Überlebenskampf.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 19:52:18 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/64fd13258170912e26497987a8f04531.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Gefährder</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Gefaehrder/cbb9b27a73af68a024c17c36a7eff0cd</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2009, Länge: 11 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu einer Zeit, in der ein Mann deutscher Innenminister ist, der 1994 einem Koffer mit 100.000 DM in bar von einem Waffenhändler entgegennahm, werden Listen sogenannter „Gefährder“ erstellt, die das uralte Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung aufheben. Ab jetzt ist jeder solange verdächtig, bis er das Gegenteil beweisen kann. Der Film zeigt anhand eines wahren Falles aus dem Sommer 2007, wie leicht in einem Klima der Angst Politaktivisten wie Terroristen behandelt werden: überwacht, ausspioniert und eingesperrt. Der Fall Andrej Holm hat großes Aufsehen erregt, doch die wesentlichen Fragen konnte niemand beantworten. Der Bundesrichter erließ den Haftbefehl mit der Begründung, Holm würde in seinen Arbeiten das Wort „Gentrifizierung“ verwenden – ein Begriff, der einmal in einem Bekennerschreiben der „Militanten Gruppe“ auftauchte. Warum überwachte das Bundeskriminalamt den Soziologiedozenten und seine Familie 11 Monate lang, unter enormen Aufwand, obwohl in der Zeit keine neuen Verdachtsmomente auftraten?&lt;br /&gt;
Andrej Holm ist ein deutscher Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er forscht zu Themen der Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik im internationalen Vergleich.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Nov 2015 17:31:49 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/4da4c899d795e3582e41816838191c40.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Der Name Murat Kurnaz</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Name-Murat-Kurnaz/e8b62e896ca05b24eb14991ae00ffee6</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2009, Länge: 7 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Murat Kurnaz, ein junger Bremer mit türkischem Pass, fliegt als 19-jähriger Ende 2001, kurz nach den Anschlägen vom 11. September nach Pakistan um eine Pilgerreise zu unternehmen. In Pakistan wird er festgenommen und an die Amerikaner übergeben, die ihn als Terrorverdächtigen in das Foltergefängnis Guantanamo ausfliegen. Dort verbringt er fünf Jahre, ohne offizielle Anklage, ohne die Möglichkeit, rechtsstaatliche Mittel in Anspruch zu nehmen. Sein Fall wird zum grotesken Schauspiel deutscher Politik und internationaler Diplomatie. Seine Freilassung und Rückkehr nach Deutschland erfolgt 2006.&lt;br /&gt;
Der Name Murat Kurnaz steht als Synonym für den Horror, der jedem von uns widerfahren kann, der sich in Zeiten der ‚Operation Enduring Freedom’ zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. Und den falschen Pass besitzt.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Nov 2015 17:23:13 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/5374636738e205f77a7734b6b140d2b8.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Die Fremden im Paradies: Warum Gotteskrieger töten</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Fremden-im-Paradies-Warum-Gotteskrieger-toeten/4d34f2275dbfc53c27d17af166396cde</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2008, Länge: 45 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation verfolgt die Spuren der Todespiloten vom 11. September 2001 und der London-Attentäter vom 7. Juli 2005. Die Dreharbeiten erfolgten über ein Jahr lang im Jemen, in Marokko, England, Italien, Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten.&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation versucht der Regisseur Dirk Laabs zu ergründen, welche Motive junge Muslime dazu verleiten sich zu islamistischen Selbstmordattentätern zu radikalisieren. Wertesysteme und Gerechtigkeitsvorstellungen, Identitätssuche und fehlende Stabilität kommen in diesem Kontext ebenso zur Sprache wie Vorstellungen von Heldentum und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Oct 2015 21:54:12 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/272b1e80c1e312ba6dbde07eb6271b4c.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Kinder des Kalifats</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kinder-des-Kalifats/131a996394527d330fce28ec03636024</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2015, Länge: 25 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Immer mehr Jugendliche aus Deutschland und Österreich schließen sich der Terror-Organisation &quot;Islamischer Staat&quot; an: Was veranlasst einen 16-Jährigen dazu, für eine extremistische religiöse Ideologie in den bewaffneten Kampf zu ziehen? Was macht Terror und Krieg für junge Menschen so reizvoll? Antworten auf diese erschreckenden und verstörenden Fragen gibt diese aktuelle Dokumentation.&lt;br /&gt;
Der Film untersucht an ausgewählten Beispielen, die Motive und Beweggründe junger Menschen, die sich dem islamistischen Terror verschreiben und den bewaffneten Kampf aufnehmen. Vor allem aus Österreich kommen viele Jugendliche, die sich dem &quot;Islamischen Staat&quot; anschließen und im Nahen Osten als Terror-Kämpfer operieren. Dabei handelt es sich meist um Einwanderer aus Tschetschenien und dem Balkan, die mit Krieg und Terror aufgewachsen sind und auf diese Weise in den Krieg zurückkehren. Allein in Syrien und im Irak befinden sich Hunderte von ihnen im &quot;Heiligen Krieg&quot;. Um die 2000 junge Österreicher sympathisieren mit den radikalen Dschihad-Kämpfern.&lt;br /&gt;
Der Berliner Islamwissenschaftler Guido Steinberg kommentiert das Ausmaß dieser erschreckenden Entwicklung in Österreich und - im direkten Vergleich - in Deutschland.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation beleuchtet die Motive der Jugendlichen, wie z.B. die Wünsche nach Selbstwirksamkeit, Unabhängigkeit und Akzeptanz. Zudem beschreibt er den Prozess der Radikalisierung und Rekrutierung sowie die Bedeutung des Internets und die Professionalität der Propaganda.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Oct 2015 21:38:54 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Handschlag mit dem Teufel</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Handschlag-mit-dem-Teufel/5c7c21918fa5155d427ae51fb1d9c379</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentarfilm D 2014, Länge: 91 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Basierend auf dem gleichnamigen Buch zeichnet die Dokumentation das Scheitern der UN-Friedensmission 1994 in Ruanda unter dem damaligen Kommandanten General Roméo Dallaire nach. Dieser musste den dreimonatigen Völkermord an über 800.000 Tutsis und moderaten Hutus machtlos miterleben, da die internationale Gemeinschaft Unterstützung verweigerte und entschied nicht einzugreifen. Ein unglaublicher moralischer Aussetzer der Weltgemeinschaft, wie es in der Dokumentation heißt.&lt;br /&gt;
Auf der übergeordneten Ebene spricht die Dokumentation die Frage nach der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) an, die unter anderem aufgrund des ruandischen Völkermords rechtlich etabliert wurde. Auf der Individualebene zeigt es die massiven Auswirkungen von Ohnmacht und Schuldgefühlen bei unmittelbar betroffenen Einsatzkräften im Zwiespalt zwischen Befehlsgehorsam und Gewissen. Die Dokumentation zeigt eindrücklich die Traumatisierung General Dallaires als Folge des Einsatzes. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation wirft die Frage der moralischen Verantwortung der Weltgemeinschaft ebenso auf wie Fragen der Überlebensschuld auf der individuellen Ebene. Zudem behandelt sie die Themen Trauma und PTBS.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Sat, 01 Aug 2015 09:59:43 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Kniefall von Warschau</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Kniefall-von-Warschau/e4481990eb0d7a44cffafaf219fdf5d7</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Histoclips Kurz-Dokumentation, Länge: &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Kniefall-von-Warschau/e4481990eb0d7a44cffafaf219fdf5d7?t=496&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;8:16&lt;/a&gt; Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Er stand nicht im Protokoll, der Kniefall von Bundeskanzler Willy Brandt. Vor dem Mahnmal für die Opfer des Warschauer Ghettos knickt es ihn nieder: ”Ich tat, was Menschen tun, wenn Worte versagen.” Das Ausland ist beeindruckt. Nur in Deutschland halten manche die Demutsgeste für übertrieben. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus dem Kommentar:  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ankunft in Warschau: Zum ersten Mal besucht ein deutscher Bundeskanzler Polen.&lt;br /&gt;
Zur Versöhnung - 25 Jahre nach dem Krieg, zur Entspannung im Konflikt der Blöcke. Gewaltverzicht und Anerkennung der Grenzen. Der deutsch-polnische Vertrag eröffnet ein neues Kapitel der Beziehungen. Brandts Ostpolitik will Wandel durch Annäherung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Egon Bahr, damals Staatssekretär im Auswärtigen Amt: Vor diesem Deutschland brauchte man keine Angst zu haben. Das ist ein anderes Deutschland geworden. War ja diese seltsame Geschichte: Die selbstständige Ostpolitik hat das Gewicht der Bundesrepublik in Europa vermehrt, und trotzdem brauchte man vor diesem gewachsenen Gewicht der Bundesrepublik keine Sorge zu haben.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 29 May 2015 10:42:22 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ist Folter eine Folge von Krieg?</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Ist-Folter-eine-Folge-von-Krieg/c6cecded4682185f82b9c94d23563d74</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Interview, D Länge: &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Ist-Folter-eine-Folge-von-Krieg/c6cecded4682185f82b9c94d23563d74?t=102&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;1:42&lt;/a&gt; min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses kurze Interview zeigt einen Ausschnitt aus einem Gespräch mit Prof. Manfred Nowak vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Menschenrechte in Wien. Er war von 2004 bis 2010 UNO-Sonderberichterstatter für Folter. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Interview gibt Dr. Nowak seine Antwort auf die Frage, ob Folter als eine Folge von Krieg anzusehen ist. Er führt an, dass in Kriegen Menschenrechte verletzt sowie das Verbot von Folter gebrochen werden. Als einen Grund benennt er z.B. das Ziel, Informationen von Kriegsgefangenen zu erlangen, die Aufschluss über die Kriegsstrategie der Gegenseite geben sollen. Als weiteres Beispiel nennt er die Folterung von Frauen im Krieg in Bosnien und Herzegowina, um die Bevölkerung einzuschüchtern und in die Flucht zu treiben.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 29 May 2015 09:55:26 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Iran Job</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Iran-Job/8df3ded429af9bc7e611d259f94b6048</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentarfilm D/USA 2012, Länge: 91 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der amerikanische Basketballspieler Kevin Sheppard nimmt 2008 das Angebot an, in der Iranian Super League zu spielen: Er soll das neu gegründete blutjunge Team A.S. Shiraz in die Playoffs  führen. Während die Spannungen zwischen dem Westen und dem Iran zunehmen und eine Eskalation absehbar scheint, versucht Kevin, zwischen Sport und Politik zu trennen. Er muss jedoch schnell feststellen, dass dies im Iran unmöglich ist: Er macht die Bekanntschaft dreier unabhängiger und selbstbewusster Iranerinnen, durch die Kevins Wohnung zu einem Ort offener Diskussionen über Politik, Religion und Geschlechterrollen wird.&lt;br /&gt;
Kevins Saison im Iran gipfelt schließlich in etwas Größerem als Basketball: in der aufkommenden und anschließenden Unterdrückung der »grünen Revolution« im Iran.&lt;br /&gt;
Der Film zeigt auf sensible Weise eine interkulturelle Begegnung, die den Horizont des Hauptdarstellers nachhaltig prägt. Der ohne Drehgenehmigung produzierte Film bietet auf angenehm sachliche Art erhellende Einblicke.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 May 2015 11:16:57 +0200</pubDate>
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