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    <title>Kategorie: 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen - Mediathek des zebis Didaktik-Portals</title>
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    <language>de</language>
    <copyright>ViMP GmbH 2010-2023</copyright>
    <item>
      <title>Der Gott des Gemetzels</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Der-Gott-des-Gemetzels/42646afb1a7ed2d153211fc68affeabe</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;&quot;Carnage“ - der Begriff steht für Blutbad, Gemetzel, Massaker&lt;br /&gt;
In diesem Film streiten sich Erwachsene wegen einer Schlägerei ihrer Kinder, bei dem einem&lt;br /&gt;
zwei Zähne ausgeschlagen wurden.  Es ergibt sich ein groteskes Bild der&lt;br /&gt;
Peinlichkeiten – so also lösen (gebildete!) Erwachsene ihre Konflikte? Die Kinder hatten sich&lt;br /&gt;
schon längst wieder vertragen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:37:31 +0100</pubDate>
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    </item>
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      <title>Congo Calling</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Congo-Calling/a239d805ee5d7a1bb4a771845d288641</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Entwicklungshilfe in Afrika – Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens eigentlich?&lt;br /&gt;
Diese Dokumentation verschafft uns einen kleinen Einblick in eine Welt voller Komplikationen und Enttäuschungen. Wir erleben drei sehr ambitionierte europäische Entwicklungshelfer:innen vor Ort mit ihren ganz persönlichen Schicksalen. Alle drei eint die Liebe zum Land und den Menschen im Kongo. Trotz reicher Rohstoffvorkommen zählt der Staat in Zentralafrika immer noch zu den ärmsten der Welt. Bürgerkriege und Korruption setzen den Menschen weiterhin zu.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Jun 2021 10:17:13 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Play</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Play/94c1f11d709bba4ba3981bc8c9fe6cca</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Jennifer ist 17 Jahre und fremd in ihrer Umgebung. Sie ist mit ihren Eltern in eine andere Stadt gezogen und bekommt zu den neuen Klassenkameradinnen nicht so den rechten Zugang. Sie fühlt sich oft allein, unverstanden, ungeliebt und noch dazu hässlich – typische Probleme für viele Jugendliche in der Pubertät. Sie flüchtet sich in eine andere Welt, in der sie sich geborgen, stark und anerkannt fühlt. Diese Welt heißt AVALONIA, ein Computer-Spiel, das sie mehr und mehr fasziniert und ihre realen Umgebungen dadurch kaum noch wahrnimmt.&lt;br /&gt;
Ihr Zocken wird zur Sucht und wir sehen einen Menschen, der verzweifelt darunter leidet, so abhängig geworden zu sein. Eltern und Lehrer reagieren anfangs kaum, dann oft falsch oder zu spät auf die Gründe dieses Leidens.&lt;br /&gt;
Jennifer kommt in eine Psychiatrie für den Entzug. Rückblickend sehen wir weiterhin wie sehr sich ihre Abhängigkeit zuspitzt und sie am Ende nicht mehr die reale von der virtuellen Welt unterscheiden kann.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 12 May 2021 14:38:39 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kippa</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Kippa/6dc60101ccbeaf13f1a58acbf110a8f4</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Nach einer wahren Begebenheit. Der 14-jährige Oskar ist neu auf der Schule. In seiner Klasse findet er schnell Anschluss und ist sehr beliebt beim Fußballspielen. Als im Unterricht die Lehrerin verschiedene religiöse Kulturgüter bespricht, wird bekannt, dass Oskar aus einer jüdischen Familie stammt. Von dem Moment an wird er von seinen Klassenkameraden, hauptsächlich Muslimen, gemobbt und verachtet. Die Ausgrenzung führt so weit, dass er brutal angegriffen und gedemütigt wird. Zuhause schweigt Oskar, doch seine Mutter entdeckt seine körperlichen Verletzungen und wendet sich an die Schule. Dort muss sie feststellen, dass ihr Problem nicht ernstgenommen wird und die Schule keine Hilfe anbietet. Oskar aber hat seinen Stolz und überwindet diese Pein mit seinen eigenen Methoden...&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 08:08:09 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Love it like it is</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Love-it-like-it-is/efde7178fd656926b529303e2ea4c098</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Wir sehen einen buddhistischen Mönch bei der Meditation – ein großer schwarzer Käfer nähert sich ihm und krabbelt ihm währenddessen über die Hände. Der Mönch bleibt weiterhin konzentriert und still. Weder verscheucht noch tötet er den Käfer (wie eine plötzliche Kurzschluss-Reaktion bildlich andeutet), sondern zollt ihm Respekt und gibt ihm seinen Raum…&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Wed, 23 Sep 2020 10:52:03 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schatten</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Schatten/0e2c7705062853460530f535966ba8ae</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Erik, Mitarbeiter in einer Notrufzentrale, nimmt den Notruf einer aufgelösten Mutter an, die sich nach einem Autounfall größte Sorgen um Ihren Säugling macht, der benommen wirkt und   Atemaussetzer hat. Empathisch, besorgt und etwas abgelenkt von einem Anruf seiner eigenen, schwangeren Frau, versucht Erik die Anruferin zu beruhigen und die notwendigen Informationen zu erhalten um einen Notarzt zu ihr zu schicken.&lt;br /&gt;
Als die Frau sich nach einiger Zeit wieder meldet, inzwischen hysterisch aufgrund des verschlechterten Zustandes des Kindes wird klar, Erik hat den Krankenwagen zum falschen Ort gesendet. In seiner Unkonzentriertheit im Moment des Anrufs hat er zwei sich ähnelnde Straßennamen verwechselt und die falsche Adresse ins System eingegeben. Als er an der richtigen Straße selber vorbei fährt, sieht er dort ein Kreuz. Das Gefühl durch seinen Fehler Schuld am Tod des Kindes zu sein zermürbt ihn und wirft ihn völlig aus der Bahn. Er kapselt sich ab, entfremdet sich von seiner Frau, versucht den Schein zu wahren, geht jedoch nicht mehr zur Arbeit etc.&lt;br /&gt;
Erst als seine Frau ihn aus lauter Verzweiflung anschreit: „Rede mit mir!“, schafft er es, ihr die quälende Situation zu erklären.&lt;br /&gt;
Der Film behandelt die Themen Verantwortung, berufliche Professionalität, Schuld und Leid, Vertrauen und sich anvertrauen und Umgang mit eigenen Fehlern. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:&lt;br /&gt;
„Kartenabfrage“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, je sechs Klebepunkte sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet eine Einstiegsfrage oder notiert seine Assoziationen dazu innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf beliebig vielen Karten. Pro Karte wird nur ein Stichwort bzw. eine eigene Idee notiert. Die beschrifteten Karten werden ungeordnet an die (Metaplan-)Wand gehängt oder gepinnt. Das Seminar schaut sich nun im Plenum alle Beiträge gemeinsam der Reihe nach an. Die Karten werden von den Teilnehmer/innen thematisch geordnet und die unterschiedlichen Themenaspekte auf andersfarbigen Karten mit Überschriften versehen. Bei Verständnisfragen erläutert der/die Teilnehmer/in, was mit seinem/ihrem Stichwort, seinen Gedanken gemeint ist. Wenn die Gruppe sich darauf einigt, dass wichtige Aspekte fehlen, werden Karten ergänzt und zusätzlich aufgehängt. Die unterschiedlichen Themenaspekte werden nun gewichtet, indem jeder Teilnehmer/in Punkte auf die Wand klebt: drei für den wichtigsten, zwei für einen als ebenfalls wichtig bewerteten Aspekt, einen Punkt für den nach persönlicher Einschätzung drittwichtigsten Aspekt.&lt;br /&gt;
Die Kartenabfrage fördert die Kommunikation, das Verständnis der Thematik und die Bereitschaft zu Folgeschritten der Bearbeitung. Sie bezieht die Einschätzungen aller Teilnehmer/ innen mit ein, wie unterschiedlich sie auch sein mögen. Durch die Methode der Kartenabfrage werden zu einem Thema oder einer bestimmten Leitfrage möglichst viele unterschiedliche Daten, Teilfragen, Ideen gewonnen. Sie lassen sich erfassen, ordnen, bündeln und zu Meinungsprofilen zusammenfassen, in denen alle sich am Ende wiederfinden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte (6 pro Teilnehmer/innen)&lt;br /&gt;
•	dicke schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Einstiegsfrage:&lt;br /&gt;
Welche Aspekte der Geschichte finden Sie am eindrücklichsten? / Welche Aspekte der Geschickte stechen besonders hervor?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Das schlimmste an Schuldgefühlen ist, …&lt;br /&gt;
•	Jeder macht Fehler aber, …&lt;br /&gt;
•	Sich selbst vergeben …&lt;br /&gt;
•	Zum Thema Schuld bewältigen sage ich …&lt;br /&gt;
•	Schuld an etwas sein bedeutet (nicht) …&lt;br /&gt;
•	Über etwas hinwegkommen bedeutet/ geht …&lt;br /&gt;
•	Schmerzen und Schuld sind …&lt;br /&gt;
•	Sich anvertrauen kann …&lt;br /&gt;
•	…&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.&lt;br /&gt;
Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitete Fragen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; „Gruppenpuzzle“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarteilnehmer/innen werden in gleich große Gruppen, den sogenannten Stammgruppen (A, B, C), aufgeteilt. Außerdem werden die Teilnehmer/innen innerhalb der Stammgruppen abgezählt. (A1, A2…, B1, B2… und so weiter)&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung teilt jeder Stammgruppe einen Textausschnitt bzw. einen Einzeltext zu, der sich mit dem Seminarthema auseinandersetzt. Jede Gruppe bearbeitet ihren jeweiligen Textabschnitt. Dabei muss sichergestellt werden, dass alle Gruppenmitglieder die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit verstanden haben – denn im nächsten Schritt soll jedes Gruppenmitglied diese Ergebnisse als Experte den anderen Stammgruppen vermitteln. Daher bietet es sich an, die Ergebnisse der Gruppenarbeit stichpunktartig auf Papier oder Karteikarten festzuhalten.&lt;br /&gt;
Der Austausch der Ergebnisse der Stammgruppen untereinander erfolgt durch jedes einzelne Gruppenmitglied vor anderen Mitgliedern einer neuen Gruppe. Diese neuen Gruppen, „Expertengruppen“ werden nach folgendem System gebildet: A1, B1, C1 bilden eine Expertengruppe, ebenso A2, B2, C2 und so weiter In diesen Expertengruppen stellen die Teilnehmer/innen die Ergebnisse ihrer Stammgruppen vor.&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran kehren alle Teilnehmer/innen zu ihren Stammgruppen zurück und fassen die Ergebnisse der Expertengruppen zusammen.&lt;br /&gt;
Die Methode des Gruppenpuzzles, nach dem amerikanischen Vorbild auch Jigsaw-Methode genannt, stellt eine sehr aktive und intensive Form der Gruppenarbeit dar. Die Teilnehmer/innen müssen nicht nur körperlich aktiv werden, sondern sich auch vertieft mit einem Thema / Text auseinandersetzen und die Ergebnisse zudem anderen Personen präsentieren.&lt;br /&gt;
Benötigte Materialien:&lt;br /&gt;
•	ggf. Papier/ Karteikarten &amp;amp; Stifte, um die Ergebnisse in den Stammgruppen festzuhalten.&lt;br /&gt;
Mögliche Gruppenaufträge:&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie die Facette der „Schuld“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie die Facette des „Leids“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren Sie den Begriff der „beruflichen Professionalität“ im Kontext des Films.&lt;br /&gt;
•	Diskutieren  beleuchten Sie Aspekte der „Bewältigung“ im Kontext des Films.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Hilfestellung“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet innerhalb einer vorgegebenen Zeit Fragen wie z.B.:&lt;br /&gt;
- „Wie würde ich versuchen Erik zu helfen?“&lt;br /&gt;
- „Gibt es in der Bundeswehr Hilfsangebote für Personen in ähnlichen Lagen?“&lt;br /&gt;
- „Was kann man Erik (oder einer Person in einer vergleichbaren Lage) raten?“&lt;br /&gt;
Die Antworten und Ideen zu den unterschiedlichen Fragen werden im Anschluss gesammelt und im Plenum vorgestellt und besprochen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	dicke schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ kann die Aufgabe darin bestehen basierend auf den oben gestellten Fragen einen „Brief an Erik“ zu verfassen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:20:08 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Teebeben</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Teebeben/60930d1ac7fcd0b1d2c3940476ef6f5c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm FR 2014, Länge: 21 Min.&lt;br /&gt;
Französisch mit deutschen Untertiteln&lt;br /&gt;
Der Araber Malik, ein ehemaliger Box-Champion, betreibt einen kleinen Lebensmittelladen in Nordfrankreich. Auch Alex, eine junger Skinhead gehört eines späten Abends zu seinen Kunden und verdeutlicht seine Missachtung gegenüber Malik indem er an der Kasse verächtlich und provokativ auf den Boden spuckt. Einen Moment lang sieht es so aus als würde Malik der Provokation mit Gewalt entgegnen doch stattdessen lädt er Alex zu einer Tasse Tee ein. Alex traut seinen Ohren kaum und wüsste nicht warum er mit einem Araber Tee trinken soll. Dass die arabische Kultur es nicht erlaubt eine Einladung zum Tee auszuschlagen interessiert ihn erwartungsgemäß nicht. Malik lässt nicht locker und verspricht ihm, er könne alles aus dem Laden mitnehmen, was er möchte, wenn er nur eine Tasse Tee mit ihm trinkt. Sichtlich irritiert, aber interessiert an der Aussicht auf den versprochenen Deal, lässt er sich darauf ein.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:16:53 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/b99e89167a46ed26683be7bda1dd82c8.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Herman the German</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Herman-the-German/22913c7847c7d57702ae6dad38cf57d8</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2014, Länge: 15 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus einer Leidenschaft für Hollywood-Actionfilme ist der ganz bieder erscheinende Herman Bombenentschärfer geworden. Zwar entspricht sein Beruf nicht dem heroischen Anspruch, in erster Linie entschärft er routiniert und ohne Zeitdruck unzählige Fliegerbomben, doch er mag seinen Job. Kurz vor der Entschärfung seiner 500sten Bombe wird Herman von einem Journalisten fotografiert. Als Folge der starken Blendung durch den Blitz der Kamera erinnert er sich nicht mehr an den Hergang der Entschärfung, rekonstruiert jedoch, dass er gewissermaßen leichtsinnig vorgegangen sein muss, glücklicherweise ohne weitere Folgen.&lt;br /&gt;
Bei einer ärztlichen Untersuchung wird Herman das seltene Kahnawake-Syndrom diagnostiziert, eine Krankheit, die ihn keine Angst mehr empfinden lässt. Dies stellt ein Problem dar, da er in seinem Beruf auf ein gesundes Maß an Furcht angewiesen ist, um nicht leichtsinnig zu handeln. Um diesen Zustand zu überwinden und das Furchtzentrum wieder zu reaktivieren erhält er die Aufgabe, sich auf die Suche nach seiner Zentralangst zu machen. In diesem Sinne setzt er sich mit jeder bekannten Phobie auseinander. Es folgt ein humoristischer Abriss der verschiedensten Ängste unter denen Menschen leiden können doch fündig wird er nicht. Erst ein unvorhergesehener Noteinsatz, bei dem endlich alles so spektakulär ist wie er es sich schon immer gewünscht hat kuriert ihn.&lt;br /&gt;
Der humoristische Kurzfilm behandelt die Themen Angst, Verantwortung und Mut sowie professionelles Selbstverständnis und Identifikation mit der beruflichen Rolle. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschläge zur Bearbeitung im Unterricht:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Mindmapping“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer  und Teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung teilt den Gruppen Karteikarten und dicke Stifte aus. Die 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitsgruppen sammeln in Form eines Brainstormings Assoziationen zum vorher von der Seminarleitung benannten Thema des Seminars.&lt;br /&gt;
Ziel dieser Assoziationen ist es, möglichst konkret Teilthemen des Seminarthemas zu benennen. Anschließend sollen die Teilnehmer/innen in ihren Gruppen darüber diskutieren, welche von ihnen benannten Unterthemen sie für besonders relevant und interessant halten. Die Gruppe soll sich hierbei auf drei aus ihrer Sicht besonders wichtige Themen einigen und diese auf einer Karteikarte notieren.&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Unterthemen von den Gruppen einzeln vorgestellt und die dazugehörigen Karten mit Klebestreifen an der Tafel angebracht. Im Plenum werden hierbei die einzelnen Aspekte zu einer Mindmap angeordnet, d.h. die Beziehungen zwischen den Themen werden durch ihre Anordnung und durch Pfeile markiert. Abschließend erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin einen Klebepunkt. Alle Teilnehmer/innen markieren nun gleichzeitig an der Tafel, welches Thema sie persönlich besonders interessiert. Das Thema mit den meisten Stimmen wird in einem dafür reservierten Block der Lehrveranstaltung behandelt.&lt;br /&gt;
Diese Form des gemeinsamen Mindmappings dient zur Einführung in neue Themenkomplexe: Die Teilnehmer/innen sollen gemeinsam Unterthemen einer Fragestellung identifizieren und diese nach ihren persönlichen Interessen gewichten. Das wesentliche didaktische Ziel dieser Methode ist die Aktivierung: Durch die abschließende Gewichtung der Themen erhalten die Teilnehmer/innen ein Mitbestimmungsrecht in der Unterrichtsgestaltung. Eine themenbezogene Variante der Kartenabfrage. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pinn-Nadeln&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Redekette“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarleitung formuliert eine Frage, die entweder sehr provokant oder so allgemein formuliert ist, dass viele verschiedene Antworten auf die Frage möglich sind. Nun beginnt ein/e Teilnehmer/in mit der Beantwortung der Frage und gibt die Frage anschließend an einen anderen Teilnehmer/in weiter. Hierfür kann bei Mannschafts- und Unteroffiziersgruppen ggf. ein kleiner Ball eingesetzt werden. Die Seminarleitung unterbricht den Antwortverlauf nicht. Erst nach einer vorher festgesetzten Zeit beendet sie die Redekette und fasst die Antworten zusammen. Die Leitung kann in diesem Zusammenhang ebenso Gegensätze und Überschneidung zwischen den Antworten aufzeigen wie offene Fragen formulieren. Die Ergebnisse der Redekette sollten außerdem an der Tafel visualisiert werden.&lt;br /&gt;
Die Methode der Redekette hat im Wesentlichen aktivierenden und einführenden Charakter. Durch die Beteiligung aller Teilnehmer/innen werden ggf. rezeptive Phasen im Unterrichtsverlauf aufgebrochen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Ggf. einen Ball&lt;br /&gt;
•	Tafel / Flipchart, Kreide / Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Leitfrage/Aussage:&lt;br /&gt;
Wer Angst hat, ist bei der Bundeswehr fehl am Platz!&lt;br /&gt;
Oder&lt;br /&gt;
„Ohne Angst können Sie keinen Beruf mit Verantwortung ausüben.“ (Aussage der Ärztin im Film)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Thesentopf“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen erarbeiten in Einzel- oder Partnerarbeit möglichst viele kontroverse Thesen zu dem vorher behandelten Thema. Jeweils eine These wird auf einer Karteikarte notiert.&lt;br /&gt;
Diese Karten werden in einer Kiste oder einem Topf gesammelt und sollen als Ausgangpunkt für die folgende Diskussion dienen. Nun können Einzelne aber auch Zweiergruppen je eine Karteikarte ziehen und die aufgeführte These argumentativ ausarbeiten um dann in ein Streitgespräch einzutreten. Wichtig: sie müssen die „gezogene“ These verteidigen!&lt;br /&gt;
Zielgerichtete Technik der Thesenfindung in einer Erarbeitungsphase. Gute inhaltliche Vorbereitung für initiierte Diskussionen. Sollte je nach Thema und Qualifikation der Teilnehmenden in kleinerer oder größerer Gruppenstärke erarbeitet werden.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung muss darauf achten, dass auch wirklich kontroverse Thesen formuliert werden und die Teilnehmer/innen nicht die eigenen Thesen aus dem Topf ziehen.  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	Stifte&lt;br /&gt;
•	Topf / Kiste  für Thesenkarten
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispielthesen:&lt;br /&gt;
•	Angst lähmt.&lt;br /&gt;
•	Angst ist lebensnotwendig.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst gäbe es nur noch Leichtsinn.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst ist verantwortungsvolles Handeln nicht möglich.&lt;br /&gt;
•	Wer keine Angst hat, kann bessere Entscheidungen treffen.&lt;br /&gt;
•	Ohne Angst gibt es keinen Mut.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 14:14:02 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>CITIZENFOUR</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Citizenfour“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dokumentation USA 2014, Länge: 110 Min.&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden.&lt;br /&gt;
CITIZENFOUR ist ein Thriller aus der Wirklichkeit, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute für Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte über den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft. CITIZENFOUR zeigt nicht nur die Gefahren geheimdienstlicher Überwachungen auf – er lässt sie uns miterleben. Wer diesen Film gesehen hat, wird anders über den Umgang mit seinem Telefon, seiner Kreditkarte, seinem Webbrowser oder seinem Internet-Profil nachdenken. (Quelle:https://citizenfourfilm.com/about)&lt;br /&gt;
Kernthemen des Films sind der Missbrauch staatlicher Macht im Informations- und Datenzeitalter unter dem Deckmantel der Inneren Sicherheit. Konkret geht es u. A. um geheimdienstliche Überwachungsprogramme elektronischer Medien, wie z.B. das US-amerikanische NSA Programm PRISM. Die Enthüllungen umfassen jedoch nicht nur das Vorgehen US-amerikanischer Geheimdienste, unrechtmäßige Praktiken sind auch dem britischen Geheimdienst GCHQ vorzuwerfen. Siehe hierzu fünf Jahre nach Snowdens Whistleblowing: „Großbritannien wegen Massenüberwachung verurteilt“&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-09/europaeischer-gerichtshof-me&lt;/a&gt;... 13. September 2018, &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/CITIZENFOUR/3062329e64d2cfdc4625e970e4213d99?t=1097&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;18:17&lt;/a&gt; Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, dpa, vu&lt;br /&gt;
Zudem beleuchtet der Film die Motive eines jungen Mannes, der bereit ist, seine Karriere und seine Freiheit zu riskieren um auf strukturelle Missverhältnisse aufmerksam zu machen, die er für nicht vereinbar mit demokratischen Grundwerten hält. Die Dokumentation eignet sich zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 1.3 Freiheit, Gewissen und Verantwortung&lt;br /&gt;
- 2.2 Verantwortung übernehmen&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL I: Beginn bis ca. Min 8: E-Mail mit der alles begann, die erläutert, warum Snowden die Filmemacherin Poitras als Ansprechpartnerin ausgewählt hat (sie befand sich aufgrund ihrer kritischen Filme bereits auf dem Radar des Überwachungssystems) und die das Ausmaß der illegalen Überwachung eidrucksvoll umreißt.&lt;br /&gt;
Kommentar eines Ex-Nasa Mitarbeiters, der kritisiert, dass kritische Stimmen von Innen nicht toleriert wurden sondern die Bedrohung der Mitarbeiter zur Folge hatten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SZENENAUSWAHL II: Ca. Min 18 bis 25: Zeigt die Planung und das erste Treffen zwischen Snowden und den Journalisten im Juni 2016. Verdeutlicht die Komplexität des Überwachungssystems, welches genau dadurch kaum mehr für den Einzelnen nachvollziehbar und kontrollierbar ist. Snowden spricht über die Einschränkung der geistigen Freiheit durch die Überwachung und erläutert seine Motive und die dahinterstehenden Prinzipien.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Sätze vervollständigen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die im Kreis sitzenden oder stehenden Teilnehmer/innen müssen rundherum einen der folgenden Sätze (Beispiele) vervollständigen:&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir …&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat …&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind heutzutage …&lt;br /&gt;
•	Wenn ich zum Thema totale Kontrolle gefragt werde, sage ich …&lt;br /&gt;
•	Die Vorstellung des gläsernen Menschen verbinde ich mit …&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für …&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten …&lt;br /&gt;
•	Vertrauen zwischen Staaten wird beeinträchtigt wenn …&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen sich darauf verlassen können, dass …&lt;br /&gt;
•	Kontrolle im Dienste der Sicherheit darf …&lt;br /&gt;
•	Verrat bedeutet …&lt;br /&gt;
•	Systemkritik kann bedeuten, dass …&lt;br /&gt;
Die einzelnen Fragen sollten von allen Teilnehmenden beantwortet werden, bevor die nächste Frage gestellt wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach Fragestellungen ist diese Methode vielseitig einsetzbar. Sie kann zum Kennenlernen dienen, genauso wie zum ersten Sprechen über ein geplantes Thema. Dies kann sehr motivierend für die kommende Thematik wirken.&lt;br /&gt;
Achtung: Fragen gut, zielgruppenspezifisch vorbereiten. Diese Methode ist nur bei kleineren Gruppen geeignet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternativ Gruppenarbeit: „Comment on it“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei dieser etwas anderen Form der Pro-Kontra-Debatte ist das Ziel nicht, dass man sich einigt, sondern dass die Argumente zum Thema bestmöglich ausgeleuchtet werden. Zu Beginn werden die beiden Pro-/Kontra-Positionen zum Thema deutlich benannt. Für jede Position steht eine vorbereitete Stellwand mit einer knackig formulierten Überschrift zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer/innen ordnen sich je nach eigener Meinung einer Stellwand zu. In der Gruppe werden nun Argumente zu der eigenen Position gesammelt. Diese werden so auf die Stellwand geschrieben, dass rechts und links daneben gleich viel Platz frei bleibt. Anschließend werden die Ergebnisse nebeneinander präsentiert und es können Verständnisfragen zu den Argumenten (nur Fragen, keine Kommentierung!) an die jeweils andere Gruppe gestellt werden. Nun werden die Stellwände zwischen den Gruppen ausgetauscht und jede Gruppe erhält einen Satz der vorbereiteten Karteikarten, um die Argumente der anderen Gruppe rechts und links davon zu kommentieren.&lt;br /&gt;
Danach werden die Stellwände ein zweites Mal nebeneinander präsentiert. Wieder sind Verständnisfragen erlaubt.&lt;br /&gt;
In einer Schlussrunde können beide Gruppen ein kurzes Schluss-Statement abgeben.&lt;br /&gt;
Zu einem kontroversen Thema sollen in der Gruppe Argumente erarbeitet werden. Jeder Teilnehmer/in muss sich genau mit den Argumenten beider Gruppen auseinandersetzen. Vorteile dabei sind, dass parallel und intensiv an den Argumenten für die „Debatte“ gearbeitet wird und die Ergebnisse später für alle Teilnehmer/innen sichtbar sind.&lt;br /&gt;
Ein Nachteil kann sein, dass bei dieser Form der Debatte kein richtiger „Sieger“ ausgemacht werden kann. Wird dies von Teilnehmern/innen gewünscht, kann man nach den Schlussplädoyers noch eine „Position-Beziehen“-Runde machen. Dafür werden die Stellwände in gegenüberliegende Ecken des Raumes gestellt und jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin soll sich nun an der Stellwand aufstellen, die ihn / sie am meisten überzeugt hat, beziehungsweise dessen Position sie/er vertritt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	2 Stellwände mit vorbereitetem Papier oder&lt;br /&gt;
•	2 vorbereitete Flipcharts&lt;br /&gt;
•	Eddings&lt;br /&gt;
•	2 Sätze vorbereitete Karteikarten: „stark“. „schwach“, „OK“, „?“, „überzeugend“, „fraglich“, „falsch“, „richtig“, „Warum?“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Grundlagen für Pro und Kontrapositionen:&lt;br /&gt;
Sinngemäße Zitate&lt;br /&gt;
•	„When privacy is dead, liberty is dead.”&lt;br /&gt;
•	„Nichts wird besser, außer wir tun etwas dafür.”&lt;br /&gt;
•	„I am willing to risk prison rather than willing to risk my intellectual freedom.”&lt;br /&gt;
•	„Die balance of power gerät aus dem Gleichgewicht.“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemeine Positionen / Statements&lt;br /&gt;
•	Edward Snowden stammt aus einer Soldatenfamilie und versteht sich nicht als Staatsfeind. Sein Verhalten als Whistleblower läuft dem komplett zuwider!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Es ist nachvollziehbar und legitim, dass Edward Snowden unter dem „Espionage Act“ angeklagt wurde.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	In einer komplexen Welt voller Bedrohungen heiligt der Zweck die Mittel.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowden hat ein systemisches Unrecht aufgedeckt. Ihm gebührt dafür Respekt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;•	Snowdens Verhalten ist ein Musterbeispiel für couragiertes Verhalten, wie es z.B. auch das Konzept der Inneren Führung erfordert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative Gruppenarbeit: „Pro-und-Kontra-Debatte“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst stellt die Seminarleitung das Thema der geplanten Diskussion vor und verdeutlicht dessen Brisanz. Mögliche Themen:&lt;br /&gt;
-	In Bezug auf Datenschutz müssen Bürger vor dem Staat geschützt werden. Wird der Datenschutz nicht ernst genommen, sind wir auf dem Weg zum Überwachungsstaat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Das Heldenbild des Edward Snowden, wie beschrieben in „Im Bett mit Edward Snowden“, 21. Oktober 2014 DIE ZEIT Nr. 43/2014, 16. Oktober 2014&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; title=&quot;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.zeit.de/2014/43/citizenfour-doku-edward-snowden-laura-poitras&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend werden entweder nach tatsächlicher Meinung oder räumlich im Seminarraum zwei (bzw. dann, wenn nacheinander mehrere Debatten zu verschiedenen Themen stattfinden sollen, vier, sechs oder acht) Gruppen gebildet.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung erklärt die Regeln der Pro-und-Kontra-Debatte: Die konträren Gruppen dürfen abwechselnd je ein Argument für oder gegen die Ausgangsthese vortragen und dabei die Zeit von einer bis zwei Minuten nicht überschreiten. Nach einer von der Seminarleitung festgelegten Zeit wird die Diskussion beendet. Die Gruppen bekommen nun Zeit für ein dreiminütiges Abschlussplädoyer.&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Diskussion bekommen die Teilgruppen ca. 15 bis 20 Minuten Zeit, sich auf die Diskussion vorzubereiten, Argumente zu sammeln und innerhalb der Gruppe Aufgaben zu verteilen.&lt;br /&gt;
Nach Beendigung der Diskussion wird der Verlauf der Diskussion reflektiert (Sachlichkeit der Argumente etc.) und ggf. darüber diskutiert, welche Argumente besonders überzeugend waren. Wenn nicht alle Teilnehmer/innen mitdebattieren, kann auch eine Beobachtergruppe den Verlauf der Debatte im Anschluss zusammenfassen und kommentieren.&lt;br /&gt;
Die Pro-und-Kontra-Debatte ist zur Aktivierung der Teilnehmer/innen sowie zur Vertiefung von Themenkomplexen geeignet. Sie eignet sich insbesondere zur Auseinandersetzung mit normativ stark aufgeladenen Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	keines
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative zur Gruppenarbeit: „Soziometrie“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen stellen sich nach bestimmten Kriterien im Raum auf. Im Raum werden Punkte als Ober- und Untergrenze definiert.&lt;br /&gt;
-	z.B. 0 bis 100% Zustimmung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	ja versus nein
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-	Wertungen wie Alles oder Nichts, wichtig oder unwichtig wahr oder falsch
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmenden sollen in Bezug auf bestimmte Aussagen „Stellung nehmen“ und sich mit Ihrer Meinung auf dem Kontinuum selbst verorten.&lt;br /&gt;
Die soziometrische Aufstellung ermöglicht ein besseres Kennenlernen und zeigt die in der Seminargruppe angelegte Vielfalt. Die Methode eignet sich zum Einstieg dann besonders gut, wenn sehr heterogene Gruppen verschiedene Vergleichsmöglichkeiten geboten bekommen sollen, um sich aneinander zu gewöhnen und so ein offenes Arbeitsklima zu schaffen. Mehr als zwei bis drei Aufstellungen sollten es jedoch nicht sein, sonst reagieren die Teilnehmer/innen erfahrungsgemäß – und auch berechtigt – mit Ablehnung. Die Frage kann schon behutsam auf Aspekte des Themas hinführen, z.B. diejenige nach dem Geburtsort in interkulturelle Themen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Aussagen (vergleiche mit Methode Sätze vervollständigen):&lt;br /&gt;
•	Privatsphäre bedeutet mir … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Für die Sicherheit darf der Staat … (alles/nichts)&lt;br /&gt;
•	Persönliche Daten sind … (wichtig/unwichtig; schützenswert/nicht schützenswert)&lt;br /&gt;
•	Ausgedehnte Sicherheitsdatenspeicherung halte ich für … (wichtig/unwichtig)&lt;br /&gt;
•	Der Staat und große Internetkonzerne sollten mehr für die Datensicherheit tun. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Staatsbürger müssen auch vor dem Staat geschützt werden. (ja/nein)&lt;br /&gt;
•	Der Überwachungsstaat ist eine reale Gefahr. (ja/nein)&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Fragen&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 17:53:22 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/1fc5acbbfbbb229687129e2e05b617e0.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Beyond Punishment</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Beyond-Punishment/16c927249b276a0d0c7728c3008e0614</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Filmbeschreibung „Beyond Punishment“&lt;br /&gt;
Dokumentation D 2014, Länge: 99 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Verbrechen – Drei Strafen – Drei Konflikte&lt;br /&gt;
Drei Männer, die getötet haben, und drei Familien, die jemanden verloren haben. In der üblichen Vorstellung von Schuld und Strafe ergibt das drei, die bestraft werden, und drei, die vergessen sollen. Undenkbar, dass sich beide Seiten annähern. Der Film beobachtet dreimal das Unmögliche: Seinem Feind begegnen, in Gedanken, in Botschaften, im realen Leben, in Deutschland, in Norwegen und in den USA.&lt;br /&gt;
BEYOND PUNISHMENT erzählt die Geschichte von Leola, Lisa und Sean, von Erik und Stiva, von Patrick und Manfred. Die Protagonisten dieser drei Konflikte haben bislang keinen Frieden gefunden mit der jeweils ihr Leben verändernden Gewalttat, weder die Opfer noch die Täter. Auch Jahre nach dem Strafurteil und verbüßter Zeit im Strafvollzug sind beide Seiten weiterhin auf der Suche …&lt;br /&gt;
Die Reise in die Innenwelt von Gewalt und Strafe beginnt in einem Gefängnis in Wisconsin. Hier, in einer „maximum security facility“, wo normalerweise die Verantwortlichen von Gewalttaten für Jahrzehnte möglichst weit aus der Gesellschaft weggeschlossen werden, findet regelmäßig etwas weltweit Einmaliges statt. Alle halbe Jahre begegnen 30 Häftlinge einer vielköpfigen Gruppe von Verbrechensopfern und sie machen etwas, was sonst nicht vorkommt: Sie reden miteinander.&lt;br /&gt;
In diesem Gesprächskreis im Gefängnis lernt der Regisseur Hubertus Siegert Lisa und Leola kennen, deren Bruder und Sohn vor mehreren Jahren getötet wurde. Ausgehend von ihrer Geschichte spannt der Film einen Bogen von den USA über Norwegen bis nach Deutschland. Drei Verbrechen in drei ungleichen Kulturen, drei unterschiedliche Strafsysteme und verschiedene Wege, um mit dem Geschehenen umzugehen.&lt;br /&gt;
Geleitet von der Frage, ob der Schmerz über den Verlust tatsächlich geringer wird, wenn man nicht auf Vergeltung und Strafe hofft, betritt der Film Neuland.&lt;br /&gt;
Das Konzept der Restorative Justice geht davon aus, dass es hilfreich sei, die andere Seite zu verstehen, also zu erfahren, was den anderen bewogen hat, die Tat zu begehen. Oft wird angenommen, dass eine tatsächliche Begegnung zwischen den beteiligten Menschen machbar und hilfreich sei. Der Film untersucht das in seinen drei Fällen sehr genau.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allen Protagonisten wohnt die Hilflosigkeit inne, sich mit der übermächtigen Erfahrung von Gewalt und Verlust auseinanderzusetzen. Der Film dokumentiert den Wunsch nach Vergebung und die inneren Konflikte, die dieser Wunsch mit sich bringt. Was heißt Vergebung? Bedeutet es, alles zu vergessen, die Tat final zu akzeptieren? Wäre das ein Verrat an dem geliebten Menschen, der Opfer dieser Tat wurde? Gibt es ein anderes Konzept von Vergebung?&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/inhalt.php&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation resümiert in parallelen Erzählsträngen die Hintergründe, Umstände und Kontexte dreier sehr unterschiedlicher Gewaltverbrechen sowie den ebenfalls unterschiedlichen Umgang der Täter und Opfer bzw. Hinterbliebenen mit den Taten. Die unterschiedlichen Fälle sowie die betroffenen Protagonisten sind, abgesehen vom verbindenden Element eines geschehenen Verbrechens mit Todesfolge, in keiner Weise vergleichbar:&lt;br /&gt;
1.	USA: Leola und Lisa trauern um ihren Sohn und Bruder, der als 16-jähriger in einem Supermarkt erschossen wurde. 11 Jahre nach der Tat warten Sie noch immer auf das Schuldeingeständnis des verurteilten Sean, in der Hoffnung dies könne Ihren Schmerz lindern oder Ihnen ermöglichen zu vergeben.&lt;br /&gt;
2.	Norwegen: Stian tötet aus Eifersucht seine Freundin Ingrid-Elisabeth. Er bereut seine Tat und will, dass ihr Vater Erik dies weiß. Über Videobotschaften teilt Stian sich Erik mit, doch dessen Schmerz und ist zu groß um sich einer weiteren Auseinandersetzung oder einer Begegnung zu stellen.&lt;br /&gt;
3.	Deutschland: Patrick hat als Kind seinen Vater Gerold von Braunmühl durch ein Attentat der Rote Armee Fraktion (RAF) verloren. Der Täter ist unbekannt, Patrick hat jedoch die Möglichkeit sich mit Manfred, einem ehemaligen RAF-Mitglied, auszutauschen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wunsch nach Vergeltung oder Gerechtigkeit sowie Trauer, Hilflosigkeit und Verzweiflung, Vergebung, Vergeltung, Reue und Umgang mit eigener Schuld sind die Kernthemen in den drei vorgestellten konkreten Fällen, wie auch in der wiederholt gezeigten „Restorative Justice“-Gesprächsrunde zwischen Tätern und Verbrechensopfern in der Strafvollzugsanstalt von Wisconsin. Die Dokumentation eignet sich damit zur Bearbeitung in den Modulen:&lt;br /&gt;
- 1.1 Unser Menschenbild in Einklang mit dem Grundgesetz sowie andere Menschenbilder&lt;br /&gt;
- 2.3 Leben und Tod&lt;br /&gt;
- 3.2 Zugänge zur Friedens- und Konfliktethik aus dem europäischen Wertekanon&lt;br /&gt;
- 3.4 Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Filmkritik des EPD: &lt;a href=&quot;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&quot; title=&quot;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;https://www.epd-film.de/filmkritiken/beyond-punishment&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Webseite zum Film: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Presseheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_final.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_final.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/BP_Presseheft_fin...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beyond Punishment Begleitheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYON...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verteilung von Beobachtungsaufgaben vor der Filmschau:&lt;br /&gt;
Im Vorfeld zur Filmschau kann der Auftrag an die TeilnehmerInnen vergeben werden, unterschiedlichen Protagonisten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Mittels Auszähl- oder Losverfahren werden Beobachtungsaufgaben verteilt für 1. Leola (hinterbliebene Mutter), 2. Lisa (hinterbliebene Schwester), 3. Sean (inhaftierter Täter, der die Tat bestreitet), 4. Erik (hinterbliebener Vater), 5. Stian (Täter), 6. Patrick (hinterbliebener Sohn), 7. Manfred (ehemaliges RAF Mitglied), 8. TeilnehmerInnen des „Restorative Justice“ Gesprächskreises&lt;br /&gt;
Mögliche Beobachtungsaufgaben:&lt;br /&gt;
-	Welche Emotionen sind vordergründig bei dieser Person? Was macht das mit Ihnen?&lt;br /&gt;
-	Welche Aussagen beeindrucken/berühren Sie emotional am meisten? Warum?&lt;br /&gt;
-	Was macht diesen Einzelfall/diese Person/die damit verbundene Geschichte besonders (besonders traurig/besonders tragisch/besonders paradox)?&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
Mögliche Diskussionsfragen für eine Anschlussdiskussion:&lt;br /&gt;
•	Sind die Fälle vergleichbar? Begründen Sie.&lt;br /&gt;
•	Kann/darf/muss man einem Mörder vergeben?&lt;br /&gt;
•	Was ist der Sinn von Strafe? Bezogen auf wen?&lt;br /&gt;
•	Was ist der gewünschte Effekt von Strafe? Bezogen auf wen?&lt;br /&gt;
•	Sehen Sie Vorteile im Ansatz der Restorative Justice / des Täter-Opfer-Ausgleichs im Vergleich zu einer ausschließlich strafenden Justiz?&lt;br /&gt;
•	Sind Ansätze wie Restorative Justice / Täter-Opfer-Ausgleich Musterlösungen?&lt;br /&gt;
•	Was haben die vorgestellten Hinterbliebenen gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was haben die im Film vorgestellten Täter gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was haben die im Film vorgestellten Hinterbliebenen und die Täter gemeinsam? Was unterscheidet sie?&lt;br /&gt;
•	Was verbinden Sie mit dem Tilel des Films „Beyond Punishment“?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Rollenspiel“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen eines Rollenspiels nehmen die Teilnehmer/innen in einer Spielsituation vorgegebene Rollen ein. Dafür sollte die Seminarleitung Rollenkarten vorbereitet haben, auf denen die einzelnen Rollen kurz beschrieben sind. Diese Karten werden dann entweder nach Wunsch oder per Zufall an die Teilnehmenden verteilt.&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Spiels ist den Teilnehmer/innen Zeit zu geben, sich mit ihrer Rolle vertraut zu machen und eine Handlungsstrategie zu entwickeln.&lt;br /&gt;
Die Seminarleitung gibt für das Rollenspiel eine klare Zeitvorgabe vor. Im Anschluss an das Rollenspiel sollte eine Diskussion stattfinden, in der das Spiel an sich bewertet wird und entsprechende Realsituationen thematisiert und besprochen werden können.&lt;br /&gt;
Durch Rollenspiele sollen bestimmte (meist konfliktbehaftete) Situationen und Gespräche durch die Teilnehmer/innen simuliert werden. Auf diese Weise können Vorgänge und Hintergründe von sozialen Situationen verdeutlicht und gleichzeitig analysiert und bewertet werden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Vorbereitetes Textblatt mit der entsprechenden Situationsbeschreibung&lt;br /&gt;
•	Rollenkarten&lt;br /&gt;
•	ggf. Beobachtungsbögen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Bearbeitung des Films “Beyond Punishment” können Rollenspiele in Anlehnung an die vorgestellten Fälle wie auch fiktive Täter-Opfer-Szenarien gespielt werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ziel: Das Hineinversetzen in die Situation und die Auseinandersetzung mit eigenen Emotionen und Gedanken in der jeweiligen Rolle.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den Seiten 4 und 5 im Begleitheft finden Sie Bilder und Zitate der Protagonisten. Ausgedruckt können diese als Hilfestellung bei der Rollenfindung dienen.&lt;br /&gt;
Beyond Punishment Begleitheft: &lt;a href=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; title=&quot;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYOND-PUNISHMENT.pdf&quot; rel=&quot;external nofollow&quot;&gt;http://www.beyondpunishment.de/downloads/artwork-texte/Begleitheft-BEYON...&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Kartenabfrage“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten von der Seminarleitung einen Stapel von Kartei- oder Moderationskarten, je sechs Klebepunkte sowie einen dicken schreibenden Stift. Jeder und jede beantwortet eine Einstiegsfrage oder notiert seine Assoziationen dazu innerhalb einer vorgegebenen Zeit auf beliebig vielen Karten. Pro Karte wird nur ein Stichwort bzw. eine eigene Idee notiert. Die beschrifteten Karten werden ungeordnet an die (Metaplan-)Wand gehängt oder gepinnt. Das Seminar schaut sich nun im Plenum alle Beiträge gemeinsam der Reihe nach an. Die Karten werden von den Teilnehmer/innen thematisch geordnet und die unterschiedlichen Themenaspekte auf andersfarbigen Karten mit Überschriften versehen. Bei Verständnisfragen erläutert der/die Teilnehmer/in, was mit seinem/ihrem Stichwort, seinen Gedanken gemeint ist. Wenn die Gruppe sich darauf einigt, dass wichtige Aspekte fehlen, werden Karten ergänzt und zusätzlich aufgehängt. Die unterschiedlichen Themenaspekte werden nun gewichtet, indem jeder Teilnehmer/in Punkte auf die Wand klebt: drei für den wichtigsten, zwei für einen als ebenfalls wichtig bewerteten Aspekt, einen Punkt für den nach persönlicher Einschätzung drittwichtigsten Aspekt.&lt;br /&gt;
Die Kartenabfrage fördert die Kommunikation, das Verständnis der Thematik und die Bereitschaft zu Folgeschritten der Bearbeitung. Sie bezieht die Einschätzungen aller Teilnehmer/ innen mit ein, wie unterschiedlich sie auch sein mögen. Durch die Methode der Kartenabfrage werden zu einem Thema oder einer bestimmten Leitfrage möglichst viele unterschiedliche Daten, Teilfragen, Ideen gewonnen. Sie lassen sich erfassen, ordnen, bündeln und zu Meinungsprofilen zusammenfassen, in denen alle sich am Ende wiederfinden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Kartei- oder Moderationskarten (in verschiedenen Farben)&lt;br /&gt;
•	Klebepunkte (6 pro Teilnehmer/innen)&lt;br /&gt;
•	dicker schreibende Stifte&lt;br /&gt;
•	Stellwand&lt;br /&gt;
•	Klebestreifen oder Pin-Nadeln&lt;br /&gt;
Mögliche Fragestellungen:&lt;br /&gt;
•	In welchem Verhältnis stehen Vergebung und Vergeltung?&lt;br /&gt;
•	Täter-Opfer-Ausgleich: Welche Chancen zeigt der Film, welche Schwierigkeiten sind damit verbunden?&lt;br /&gt;
•	Notieren Sie Ihre Assoziationen zum „Restorative Justice Gesprächszirkel“.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorschlag zur Gruppenarbeit: „Expertengruppen“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Seminarteilnehmer und -teilnehmerinnen werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung stellt nun verschiedene Gruppenarbeitsthemen vor, unter denen sich die Teilgruppen ein Thema auswählen können. Sie erhalten anschließend ein Arbeitsblatt mit Leitfragen und Materialien zur gewählten Fragestellung mit der Aufgabe, die Fragen gemeinsam zu erarbeiten und ihre Ergebnisse nach 30 bis 45 Minuten im Plenum zu präsentieren. Für die Präsentationen stellt die Seminarleitung Poster, Folien oder Flipcharts zur Visualisierung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Expertengruppen dienen der Aktivierung der Teilnehmer/innen. Mit dieser Methode kann im Seminar ein breites Themenspektrum arbeitsteilig bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Arbeitsblatt mit Leitfragen und Materialien zur gewählten Fragestellung&lt;br /&gt;
•	Informationen zu den unterschiedlichen Fragestellungen (Webseiten, Broschüren etc.)&lt;br /&gt;
•	Poster&lt;br /&gt;
•	Folien / Folienstifte/ Overheadprojektor oder Flipchart / Stifte
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Themen zur Bearbeitung in den unterschiedlichen Gruppen:&lt;br /&gt;
•	Das punitive Justizsystem (Gestalt/Effekte/Vor- und Nachteile)&lt;br /&gt;
•	Restorative Ansätze der Justiz (Gestalt/Effekte/Vor- und Nachteile)&lt;br /&gt;
•	Restorative Gerechtigkeit am Beispiel der „Truth and Reconciliation Comission“ in Südafrika&lt;br /&gt;
•	Restorative Ansätze in der Aufarbeitung von Systemunrecht&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 14:49:11 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/ed141bd123e33cfbfb33e5f7c018cb90.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>National Bird</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/National-Bird/35b3d4e1c35c942591382d2d611b353b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation USA 2016, Länge: 88 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation lässt drei Kriegsveteranen der US Air Force zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Funktionen am Drohnenkrieg der USA mitgewirkt haben. Die Protagonisten berichten von ihren eigenen Schicksalen, von ihrer Auseinandersetzung damit, dass sie sich mitschuldig gemacht haben sowie von der Qual der Ungewissheit ob sich unter ihren Opfern nicht doch Zivilisten befanden. Denn entgegengesetzt der offiziellen Erklärungen, so schildern sie ihre Erfahrung, handelt es sich bei diesem Waffensystem keineswegs um eine präzise Waffe, die eine eindeutige Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kombattanten erlaubt.&lt;br /&gt;
Neben dem Hinweis auf die gigantischen verarbeiteten Datenmengen zur Identifizierung aufständischer Ziele und auf das Unrecht, unschuldige Opfer auf weit entfernten Schlachtfeldern in Kauf zu nehmen, wird angemerkt, was im Zusammenhang mit Drohneneinsätzen immer wieder kritisch diskutiert wird: Den Piloten und Sensor Operatoren falle es schwer die potentiellen Ziele als Menschen wahrzunehmen, die Technik entfremde.&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang wird auf die hohe Belastung der meist jungen amerikanischen Drohnensoldaten hingewiesen. Das seelische Leid traumatisiert und führt mitunter zu Suizidalität. Es wird berichtet, dass dies aus Gründen der Personalknappheit zum Teil ohne Folgen bleibt. Ein weiterer Skandal, der hier beklagt wird. Auch die persönliche Auseinandersetzung mit der Erkenntnis gegen die eigene Moral zu handeln, obwohl man sich auf der richtigen Seite glaubt, kommt zur Sprache. Die Schlussfolgerung, sich nicht nur aus dem System zurückzuziehen, um sich nicht weiter mitschuldig zu machen, sondern die empfundene Pflicht, die Missstände des Systems ungeachtet der Konsequenzen öffentlich zu kritisieren, dient als Beispiel für ein großes Maß an Zivilcourage und starke moralische Überzeugung.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation bietet einen Einblick in die Gedanken, Beweggründe und Empfindungen der Protagonisten bei der Entscheidung sich mit ihrem Anliegen an die Öffentlichkeit zu wenden. Die Dokumentation lädt ein zur Auseinandersetzung mit den Themen Drohnen, Trauma, Schuld, menschliches und technisches Versagen, moralische Abstumpfung, Mitarbeiterführung, Befehl und Gehorsam sowie innere Führung und Zivilcourage.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 12:11:02 +0200</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/259f2654e0b2c990909b6ab9c3d4133f.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
    <item>
      <title>Erlösung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Erloesung/0780a958bf59b602f86be0eef14e6526</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzspielfilm ES 2007, Länge: 16 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tod eines nahen Angehörigen, sein Sterben – große Herausforderungen im menschlichen Zusammenleben. Wie geht man damit um? Wie gestaltet man den Abschied würdevoll? Wie kann er „gelingen“?&lt;br /&gt;
Eine Familie versammelt sich in diesem spanischen Kurzfilm – an die deutschen Untertitel muss man sich erst gewöhnen – am Sterbebett der Mutter. Angesichts des nahen Todes geht jeder anders mit dem drohenden Verlust um: Der älteste Bruder (Rafa) ist Arzt. Er möchte eine medizinische „Lösung“, erhofft sich eine Heilung von Medikamenten und Behandlungen. Die jüngere Schwester (Julia) möchte all das verdrängen, will den herannahenden Tod der Mutter nicht wahrhaben und flieht wieder und wieder. Sara schließlich, die Partnerin von Rafa, erkennt die Unabwendbarkeit des Todes und wendet sich verständnisvoll und zärtlich der Sterbenden (Maria) zu, um sie würdevoll auf dem letzten Weg zu begleiten.&lt;br /&gt;
Der Film ist eher dunkel und düster gehalten und das Personengeflecht wird nicht immer ganz deutlich. Die Filmsprache ist sehr intensiv, so dass – jenseits der inhaltlichen Fragen – ausreichend Zeit zur Nachbesprechung gelassen werden sollte. Es sollte nicht gleich zu einer Engführung auf das Thema „Sterbehilfe“ kommen, denn wovon dieser Kurzspielfilm besonders erzählt ist der nahezu liebevolle Umgang mit einem sterbenden Menschen. Diese Verhaltensweise ermöglicht der Sterbenden, gut, ruhig und „in Frieden“ gehen zu können. Es ist diese Zärtlichkeit, diese Stille, die die Sprengkraft dieses Films ausmacht.&lt;br /&gt;
Dieser Kurzfilm ermöglicht einen guten, sehr intensiven Einstieg in die Themenkomplexe „Tod“, „Umgang mit dem Tod, mit Sterbenden“, sowie wohl auch mit dem großen Themenbereich „Sterbehilfe“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:58:07 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Auge um Auge</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Auge-um-Auge/e58c98c8bed4cfe69eec7e36017fb828</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Animierter Kurzfilm D 2016, Länge: 5 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Puristisch animierte schwarz-weiße Bilder untermalen ein Interview (englisch mit deutschem Untertitel) mit einem zum Tode verurteilten Vergewaltiger und Mörder.&lt;br /&gt;
Auf die Fragen des Interviewers berichtet er aus seiner Biografie, unter anderem von seiner Adoption und vom tragischen Verlust seiner Schwester, die dem gleichen Verbrechen zum Opfer gefallen ist, welches er später selbst beging und für welches er das Todesurteil erhalten hat: Vergewaltigung und Mord.&lt;br /&gt;
In bedrückend ruhigem Ton berichtet er von der Tat, die er selbst verurteilt. Noch immer verfolge seine eigene Tat ihn in seinen Träumen. Er resümiert, dass er es verdient hat exekutiert zu werden. Das dahinter stehende Prinzip Auge um Auge scheint die von ihm akzeptierte und einzig nachvollziehbare Strafe zu sein.&lt;br /&gt;
Der Kurzfilm bietet einen Einstieg in die Themen Verbrechen und Schuld, Vergeltung, wie auch Reue und Vergebung. Durch die biografischen Einblicke werden auch Fragen der Persönlichkeitsbildung und der sozialen Entwicklung angeschnitten.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 11:57:10 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Soldat Asket Menschenfreund - Martin von Tours</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Soldat-Asket-Menschenfreund-Martin-von-Tours/d1515269a4ce1adb9022c74d5377254a</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2016, Länge: 44 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation führt unter besonderer Berücksichtigung des historischen Kontexts in das Leben des Martin von Tours ein und behandelt das Thema der Beziehung zwischen Staat und Kirche.&lt;br /&gt;
In der Zeit, in der das Christentum von einer Untergrundreligion zur Staatsreligion avanciert wird Martin vom Elitekrieger zum frommen, asketischen Christen.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation beschreibt eindrücklich Martins Werdegang und seine persönliche Entscheidung, sich von seiner militärischen Laufbahn abzuwenden um „Soldat Christi“ zu werden. Sie lädt damit ein, die Frage nach der Vereinbarkeit von Christ sein und Soldat sein zu stellen. Die Geschichte der Mantelteilung lädt zur Behandlung der Themen Nächstenliebe und Teilungslogik ein.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Jun 2018 11:21:22 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Falle - Klopka </title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Falle-Klopka-/805ae606e9b91e63e531c353c15605a7</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm SRB 2006, Länge: 103 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bauleiter Mladen und die Lehrerin Marija leben mit ihrem Sohn in Belgrad. Ihr Sohn ist schwer erkrankt und kann nur durch eine 30.000 Euro teure Operation gerettet werden. In der Hoffnung auf fremde Hilfe geben die verzweifelten Eltern eine Zeitungsanzeige auf, doch anstelle der erhofften Hilfe erreicht den Vater ein ungeheuerliches Angebot. Ein Fremder bietet ihm die Summe für einen Auftragsmord an einem vermeintlichen Staatsfeind. Mladen lehnt empört ab, doch als sich der Zustand seines Sohnes verschlechtert, sieht er in dem Angebot die einzige Lösung sein Kind zu retten. Er begeht den Mord.&lt;br /&gt;
Eine Reihe von Umständen führt dazu, dass er innerlich zerstört zurückbleibt. Zum einen plagen ihn Schuldgefühle und seine Ehe zerbricht, da er sich unter der Last seiner Tat gegenüber seiner Frau verschließt. Zudem stellt er fest, dass sein Opfer der Mann einer Bekannten ist, der freundlichen, wohlhabenden jungen Mutter Jelena, die er gemeinsam mit seinem Sohn auf dem Spielplatz kennengelernt hat. Damit der Strafe nicht genug, er muss feststellen, dass er von seinem Auftraggeber instrumentalisiert und betrogen wurde. Sein Mordmotiv war persönlicher Natur und das Geld für die rettende Operation hat dieser nie gehabt.&lt;br /&gt;
Als Jelena von Mladens krankem Kind erfährt und das benötigte Geld spendet, kann Mladen seine Schuldgefühle nicht mehr ertragen. Er fährt zu Jelena und gesteht ihr seine Schuld. Kurz darauf wird er in seinem Wagen erschossen.&lt;br /&gt;
Der Film zeigt die Bürde einer unsäglichen Dilemmasituation und den unausweichlichen seelische Folgen einer bewusst in Kauf genommenen Schuld.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 13:27:08 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Problem ist meine Frau</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Das-Problem-ist-meine-Frau/9faf67060b47278f5185a10047bfbaeb</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Inszenierte Dokumentation D 2003, Länge: 52 Min. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Anlehnung an echte Fälle stellt die Dokumentation der Organisation „Männer gegen Männergewalt“ unterschiedliche inszenierte Einzelfälle vor. Dabei wird deutlich, dass häusliche Gewalttäter durch alle sozialen Schichten vertreten sind und das Phänomen kein Symptom einer sozialen Randgruppe ist.&lt;br /&gt;
Jede sechste Frau hat laut einer Umfrage mit mehr als 2000 Beteiligten bereits häusliche Gewalt erlebt. An den Beispielen eines Prokuristen, eines Chirurgen, eines arbeitslosen Journalisten und eines Taxifahrers bietet der Film Einblicke in ganz konkrete Fälle. Durch die nachgestellten Beratungsgespräche erfährt der Zuschauer die Hintergründe und Belastungsfaktoren sowie dazugehörige Gedanken- und Gefühlskonstrukte der schlagenden Männer.&lt;br /&gt;
Es wird deutlich, wie unbefriedigte äußere und innere Ansprüche und Bedürfnisse, Unzufriedenheit mit eigenen Selbstbildern, Überforderung, Gefühle der Kränkung und mangelnde Möglichkeiten der (Selbst-)reflexion in emotionale Kontrollverluste und Gewalt münden können.&lt;br /&gt;
Der Film nähert sich dem Phänomen der häuslichen Gewalt über inszenierte Beratungs- bzw. Therapiegespräche. Er bietet damit Einblick in die Wahrnehmung sowie Gedanken- und Gefühlswelt von Tätern. Zudem stellt er einen therapeutischen Prozess vor, der das Durchbrechen gewalttätigen Handelns ermöglicht.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jun 2017 12:46:46 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Cowboy und Indianer</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Cowboy-und-Indianer/242f24fce614645f79ae6a2b0a880901</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzfilm D 2011, Länge: 14 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Soldat David stattet der Mutter seines Kindheitsfreundes und in Afghanistan gefallenen Kameraden einen traurigen Besuch ab um ihr sein Beileid zu bekunden. Es erscheint ihr unbegreiflich, dass David in Uniform erscheint und an seinem Beruf festhalten will.&lt;br /&gt;
In ihrer Verzweiflung flüchtet sich die Mutter in Bilder aus der Vergangenheit, in der beide Jungs unbeschwert miteinander spielen. Dies gibt ihr einen Moment der Ruhe und des Durchatmens. Konfrontiert mit der Gegenwart, kommen Trauer, Wut und Schuldzuweisungen zurück.&lt;br /&gt;
Der Film behandelt Themen wie Verlust und Trauer ebenso wie die Frage der Schuld und Überlebensschuld.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Mar 2017 15:04:23 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Liebe ist stark wie der Tod - Dietrich Bonhoeffer</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Liebe-ist-stark-wie-der-Tod-Dietrich-Bonhoeffer/e89d86ba561943a1d0ade31a75af63b2</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Kurzdokumentation D 2005, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer wurde am 9.April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet. Die Kurzdokumentation ergründet die Motive und Geisteshaltung des gewissenhaften Querdenkers und zeigt sowohl seine politische Bedeutung wie auch seine theologische Haltung.&lt;br /&gt;
Der Film eignet sich zur Erarbeitung und Diskussion moralischer Dilemmata und Reflexion eigener, handlungsleitender Ideale.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 16:07:39 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Dimension des Bösen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Die-Dimension-des-Boesen/7641536480ad0529c07355a2df02721d</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2015, Länge: 30 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dokumentation versucht die Ursache und Gestalt „des Bösen“ zu ergründen. Dabei werden unter anderem die Lebensgeschichten zweier NSU-Mitglieder, gewaltverherrlichende Propagandafilme des Islamischen Staates sowie ein „Killerkunst-Händler“ beleuchtet. Zudem kommen Experten unterschiedlicher Disziplinen zu Wort, die das Phänomen aus den unterschiedlichen Fachrichtungen beleuchten. Es wird dargelegt, dass die Fähigkeiten zu Gut und Böse in jedem Menschen veranlagt sind. Dabei wird auf die Bedeutung liebevoller und behütender Bezugspersonen für ein gesundes Heranwachsen verwiesen.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation eignet sich zur allgemeinen Auseinandersetzung mit der Gestalt und vielschichtigen Bedeutung „des Bösen“. Außerdem lädt sie ein zur Behandlung der erschreckenden Dynamik der „Banalität des Bösen“ nach Hannah Ahrendt sowie der Reflexion über gesellschaftliche Reaktionen auf die unterschiedlichen Facetten des Bösen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 15:50:48 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Sterben für Afghanistan</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Sterben-fuer-Afghanistan/7dee2c970e5151af27bb8fec630a3e12</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Dokumentation D 2010, Länge: 44 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Aufbruch in einen unerklärten Krieg.“ So beginnt die ZDF Reportage über den deutschen Einsatz am Hindukusch.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation verfolgt den Einsatz auf seinen Ursprung, die Anschläge des 11.September 2001 zurück und analysiert Zusammenhänge und Entwicklungen, die sich aus teilweise naiven Zielsetzungen ergeben haben. Deutsche wie auch US-amerikanische Bemühungen werden kritisch beleuchtet. Die Hintergründe zu der durch Oberst Klein durchgeführten Bombardierung der Tanklastwagen und mögliche Informationsdefizite, die dazu führten werden diskutiert.&lt;br /&gt;
In Deutschland wird zunächst über lange Zeit darüber verhandelt ob es sich um eine kriegerische Auseinandersetzung handelt oder nicht. Harald Kujat spricht im Nachhinein von einer lange aufrechterhaltenen Fiktion eines „Stabilisierungseinsatzes“, wobei über kämpferische Anteile lange nicht informiert wurde. Selbst Anschläge auf das deutsche Camp sowie auf einen Transport im Jahr 2003 wurden vor der deutschen Öffentlichkeit geheim gehalten. Die Bombardierung zweier Tanklastwagen in Kunduz im Herbst 2009, bei dem viele Zivilisten ihr Leben ließen, brachte eine schlagartige Wende.&lt;br /&gt;
Unter anderem kommen zu Wort die ehemaligen Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) und Franz Josef Jung (CDU), der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat, Hamid Karzai, ehemaliger Präsident von Afghanistan, deutsche und amerikanische Soldaten sowie Angehörige eines gefallenen Soldaten.&lt;br /&gt;
Die Dokumentation ermöglicht im Rückblick am konkreten Beispiel Schwierigkeiten und Dilemmata militärischer Einsätze zu behandeln. Fragen nach der Legitimation für und Einzelentscheidungen in militärischen Auseinandersetzungen. Auch lassen sich Fragen nach der Notwendigkeit eines klaren Mandats für das Selbstverständnis der SoldatInnen sowie intrapersonelle Konflikte bezüglich eines Einsatzes behandeln.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:39:34 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Soldiers of Abu Ghraib</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Soldiers-of-Abu-Ghraib/69dedc5514c46860ff136f6585e5ca87</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm USA 2014, Länge: 102 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Spielfilm verarbeitet die wahren Begebenheiten im Militärgefängnis von Abu Ghraib.&lt;br /&gt;
Der junge, gutgläubige amerikanische Soldat Jack Farmer tritt seinen Dienst im Irak an. Zunächst schockiert von den Umständen der Unterbringung in einem ehemaligen Gefängniskomplex sowie mangelnder Beschäftigungsmöglichkeiten, meldet er sich voller Tatendrang als Freiwilliger bei der Militärpolizei, um sich als Wachsoldat im angrenzenden Militärgefängnis nützlich zu machen. Dort wird er schnell mit unmenschlichen Zuständen und Folterpraktiken konfrontiert, alles gerechtfertigt mit der vermeintlichen Gefährlichkeit der Insassen und dem Ziel, diese weich zu kochen um an Informationen zu gelangen.&lt;br /&gt;
Jack zeigt Mitgefühl für die Insassen und gerät so ins Visier seiner Militärkollegen. Dennoch freundet er sich heimlich mit dem Gefangenen Ghazi Hammoud an und kann es kaum aushalten, dass dieser in Verhören immer schwerer misshandelt wird.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinen Kameraden zählt Jack die Tage bis zur geplanten Rückkehr in die Heimat. Er gerät emotional weiter unter Druck, als sich sein Einsatz nur wenige Tage vor seiner Rückreise unerwartet um mehrere Monate verlängert. Nachdem Ghazi kurz darauf unter Folter gesteht an einem Anschlag beteiligt gewesen zu sein, bricht für Jack eine Welt zusammen und führt zu einer radikalen Veränderung. Seiner Wut verleiht er Ausdruck, indem er die menschenunwürdigen Praktiken mit den Gefangenen, die er bis dahin abgelehnt hat, ungefiltert übernimmt. Sein Verhalten ist augenscheinlich von Hass, Frustration und Gewalt geprägt. Zum diesem Zeitpunkt erscheint ein junger Soldat, der sich als neuer Freiwilliger bei Jack vorstellt. Dieser wirkt so unschuldig und überfordert wie Jack zu seiner Anfangszeit. Mit einer kleinen Kamera macht er Schnappschüsse bevor er von Jack harsch darauf hingewiesen wird, dass dies nicht erlaubt ist. Nun ist es Jack, der den Neuankömmling mit den  „Umgangsformen“ im Gefängnis vertraut macht.&lt;br /&gt;
Der Film endet mit Jacks Rückkehr nach Hause, wo er erkennbar belastet wirkt. Während er vermutlich versucht seinen Einsatz hinter sich zu lassen und alles zu vergessen, gipfelt das offene Ende damit, dass Jack und seine Freundin beim Kauf eines Fernsehers im Elektrofachhandel plötzlich mit „breaking news“  über Misshandlungen im Militärgefängnis Abu Ghraib konfrontiert sind. Das dazugehörige Bild zeigt Jack bei der Misshandlung eines Gefangenen, offenbar der Schnappschuss seines jungen Nachfolgers. Jacks Schuld hat ihn eingeholt.&lt;br /&gt;
Der Film richtet sein Augenmerk auf das Zusammenspiel von Charakter, speziellen Ereignissen und Einflüssen und deren Auswirkungen auf die Handlungsebene. Am Beispiel von Abu Ghraib thematisiert er Folter, Menschenwürde sowie Befehl und Gehorsam und eignet sich damit besonders zur Auseinandersetzung mit Schuldfragen, kritischer Selbstreflexion und „Risikofaktoren“.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:24:28 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schuld sind immer die Anderen</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Schuld-sind-immer-die-Anderen/8782714e825d5aba1c1959f4547bb85b</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2012, Länge: 99 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Film erzählt die Geschichte von Ben, einem kriminellen Jugendlichen, der auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Der Film beginnt mit einer Szene, in der Ben gemeinsam mit einem Freund  einen Überfall durchzieht und sein Opfer—eine junge Frau—dabei krankenhausreif prügelt. Nach einer seiner Taten wird er gefasst und landet im Jugendknast, jedoch erhält er die Möglichkeit seine Zeit im offenen Vollzug zu verbüßen. Sehr widerwillig lässt er sich darauf ein und zieht in das „Waldhaus“, die Einrichtung des Sozialarbeiters Niklas und seiner Familie, in der junge straffällige Männer die Chance bekommen ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Dort  lernen sie geregelte Strukturen mit klaren Grenzen kennen, üben sich darin ihre Gefühle zu kontrollieren und Konflikte konstruktiv auszutragen und können auch an einem Täter-Opfer-Ausgleich teilnehmen.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar, der schon länger in der Einrichtung wohnt, bemüht sich Ben bei der Eingewöhnung zu helfen. Dieser tut sich sichtlich schwer, erkennt aber nach anfänglichen Schwierigkeiten seine Chance auf einen Neuanfang und beginnt sich einzulassen. Als Niklas Frau Eva aus einer Kur zurückkommt, ist Ben geschockt. Er erkennt sie als Opfer einer seiner Überfälle und erfährt, dass sie bei dem Überfall ihr ungeborenes Kind verloren hat. Ben ist verzweifelt, versucht zu fliehen, wird von seinem Zimmernachbarn daran gehindert und entschließt zu bleiben, vertraut sich seinem Zimmernachbarn im Verlauf sogar an. Ben nimmt mehrfach den Anlauf seine Schuld einzugestehen, verdrängt es aber doch aus seinem Alltag.&lt;br /&gt;
Bens Zimmernachbar nimmt Eifersüchteleien um die Praktikantin im Waldhaus zum Anlass, Eva von Bens Geheimnis zu erzählen. Sie macht ihr Gefühlschaos eine ganze Weile mit sich selbst aus, bevor sie Ben mit ihrem Wissen und all ihrer Wut konfrontiert. Es kommt nicht, wie suggeriert, zum Täter-Opfer-Ausgleich, wenngleich Ben sich am Ende glaubhaft reumütig zeigt. Er muss zurück in den Jugendknast.&lt;br /&gt;
Der Film eignet sich zur Bearbeitung von Themen wie Schuld, Sühne und Vergebung sowie alternative oder begleitende Strafmodelle.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 14:19:08 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gnade</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2012, Länge: 131 Minuten
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niels (Jürgen Vogel) und Maria (Birgit Minichmayr) wandern mit ihrem Sohn Markus nach Hammerfest in Nordnorwegen aus. Ihre Ehe kriselt und sie wollen in einer so ganz anderen Umgebung wieder neu zueinander finden. Doch alle drei finden sich in Hammerfest nur äußerst schwer zurecht. Die Integration gelingt sehr unterschiedlich: Krankenschwester Maria geht ganz in ihrer Arbeit im Hospiz auf und hat ein nahezu freundschaftliches Verhältnis zu ihren Kolleginnen. Ingenieur Nils wird sehr von seinem Job beansprucht, kümmert sich aber nur wenig um die Kollegen, so dass er nach Monaten nur ein paar Worte Norwegisch beherrscht. Schließlich beginnt er eine Affäre mit seiner Arbeitskollegin Linda. Der Sohn Markus schließlich kommt in der Schule aber auch nicht so recht an – obwohl er die Landessprache besser und besser beherrscht und sich dabei auch wirklich bemüht.&lt;br /&gt;
Eines Abends, als Maria mit dem Auto nach Hause fährt, bemerkt sie einen dumpfen Stoß gegen ihr Auto. Sie hält an, kann aber im Rückspiegel nichts erkennen. So fährt sie weiter und bittet Niels, mit ihr noch einmal zu dem Unfallort zu fahren. Aber auch der kann nichts finden. Einige Tage später ist dann in der Zeitung zu lesen: die 16jährige Mette ist angefahren worden. Sie ist nach dem Unfall noch von der Straße gekrochen, in ein Schneeloch gestürzt und dann erfroren.&lt;br /&gt;
Auf eigenartige Weise scheint sich nun alles für die kleine Familie zu verbessern. Das schlimme Geheimnis, das Maria und Niels teilen müssen, schweißt sie zusammen und zwingt die Familie immer wieder, sich den Schwierigkeiten und Problemen zu stellen. Häufig geht es dabei in unterschiedlichen Situationen um Sühne, um Vergebung – um Gnade? Und immer wieder wird beschrieben, wie es ist, mit Schuld umzugehen.&lt;br /&gt;
Dieser bildgewaltige und dennoch eher intime Spielfilm beleuchtet eindringlich die Frage der persönlichen Verantwortung, stellt die Frage nach Sühne und Vergebung (um welchen Preis?) und hinterfragt unsere gängigen Verhaltensmuster. Schwierig sind dabei aber einerseits die Länge des Films und andererseits das eher offene Ende. Das hätte man sich jedenfalls direkter und pointierter vorstellen können. Dennoch ermöglicht der Spielfilm einen guten Einstieg in die Themenkomplexe Gewissen und (persönliche) Verantwortung, Schuld und Sühne. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bearbeitungsmöglichkeiten: Einleitung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begrüßung und Einführung ins Thema: Ein wichtiges Thema, gerade für SoldatInnen. Freiheit und Verantwortung ohnehin große Themen, so dass heute nur eine Einleitung besprochen werden kann. Am Beispiel des Spielfilms „Gnade“, soll es besonders um Verantwortung gehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gruppenarbeit: „Stilles Gespräch/Schreibgespräch“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmer/innen werden in  vier Gruppen aufgeteilt und bekommen einen „Denk- und Schreibauftrag“ von der Seminarleitung. Sie setzen sich an Tische, dürfen nicht miteinander sprechen, sondern dürfen sich nur schriftlich zum gegebenen „Denk- und Schreibauftrag“ unterhalten. Auf den Tischen liegen Stifte und große Plakate.&lt;br /&gt;
Ein „Arbeitsauftrag“ ist auf jedem Plakat vorformuliert. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne wechseln die Gruppen die Tische.&lt;br /&gt;
Wenn alle Gruppen alle vier Plakate bearbeitet haben, stellt jemand das Plakat vor, an dem seine Gruppe zuletzt war. Gespräch Im Plenum. Was ist jeweils der wichtigste Punkt, das Hauptargument? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Denkaufträge:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Verantwortung trage ich für…&lt;br /&gt;
2. Ich bin ein freier Mensch, weil/wenn…&lt;br /&gt;
3. Meine Freiheit wird eigeschränkt durch…&lt;br /&gt;
4. Ich bin nicht verantwortlich für…
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Große vorbereitete Papierbögen / Plakate&lt;br /&gt;
•	Stifte&lt;br /&gt;
•	Glocke, Eieruhr oder ähnliches
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einführung in das Thema Verantwortung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Annäherung an das Thema über das Wort selbst: Welche anderen Worte finden sich in „Verantwortung“? (Ort, Wort, Antwort, Tun). Sie beziehen sich offenbar immer auf ein Gegenüber, es ist immer ein Relationsbegriff: jemand ist jemandem gegenüber für etwas verantwortlich, steht in Beziehung zu jemandem.&lt;br /&gt;
Verantwortung hat zwei Bedeutungsrichtungen: Prospektiv (im Hinblick auf die Zukunft) und retrospektiv (im Rückblick auf die Vergangenheit: wofür werde ich mich einmal gegenüber wem verantworten müssen und was habe ich getan, für das ich jetzt verantwortlich bin?&lt;br /&gt;
Wichtig ist dabei jeweils zu überlegen, wo die Grundlagen für diese Verantwortlichkeit zu finden sind: jemand ist gegenüber jemandem für etwas aufgrund bestimmter Gesetze/Texte/Normen verantwortlich – oder eben auch nicht.&lt;br /&gt;
Immer auch überlegen, wofür man eben nicht verantwortlich ist – und warum dann nicht; wann kann ich Verantwortung ablehnen, sie verweigern?&lt;br /&gt;
Gesprächsrunde darüber, wie man mit Verantwortung umgeht, was sinnvoll und hilfreich ist und wo ein solcher Umgang problematisch wird oder werden kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Konkretion am Film „Gnade“:&lt;br /&gt;
Mögliche zu bearbeitende Szenen im Film (Std:Min:Sek):
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1.	&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=2460&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;00:41:00&lt;/a&gt; – &lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=2820&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;00:47:00&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Maria und Niels überlegen, wie Maria mit der Schuld umgehen soll. Maria macht daraus auch eine Beziehungsfrage. Niels beschließt, nicht zur Polizei zu gehen.&lt;br /&gt;
Was sind Marias Argumente in dieser Situation? Was bedeutet Niels Reaktion für Maria? Wie glaubwürdig finden Sie diese Szene? Wird dadurch ihre Beziehung (neu) gestärkt?&lt;br /&gt;
Möglichkeit zum Soziogramm: Die Gruppe wird eingeladen, den Raum zu verlassen um sich – im Rahmen eines Soziogramms – anhand der Fragen entsprechend aufzustellen:&lt;br /&gt;
Diese Entscheidung war richtig – so lala – falsch?&lt;br /&gt;
Das wird ihre Beziehung tragen – so lala – endgültig zerstören?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2.	&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=6420&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;1:47:00&lt;/a&gt;-&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=7080&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;1:58:00&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Maria und Niels halten die ständigen Begegnungen mit den Eltern der Verstorbenen nicht mehr aus und wollen ihnen alles erzählen. Sie besuchen diese und erzählen von dem tragischen Vorfall, beschreiben den Verlauf.&lt;br /&gt;
Fragen an die Gruppe:&lt;br /&gt;
Wie reagieren Vater und Mutter? Welche Reaktion hätten Sie erwartet? Wie hätten die Reaktionen noch aussehen können? Ist das Geschehen positiv und hilfreich für die Beteiligten? Wie glaubwürdig ist diese Reaktion der Eltern? Warum reagieren sie so? Wie geht es nach dieser Reaktion weiter? Wie könnte der Film enden?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;3.	&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=7169&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;1:59:29&lt;/a&gt;-&lt;a href=&quot;http://mediathek.zebis.eu/video/Gnade/8239550daefa276d9ab9cb8d34483d59?t=7486&quot; class=&quot;mediaPrefinedTime&quot;&gt;2:04:46&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mitsommerfest. Alle feiern gemeinsam, sind zusammen. Offenbar sind die Eltern der verstorbenen Jugendlichen nicht zur Polizei gegangen – und Maria und Niels auch nicht. Scheinbar leben jetzt alle mit ihrer Schuld, mit ihrer Verantwortung, mit ihrem Geständnis. Aber sie leben eben weiterhin gemeinsam.&lt;br /&gt;
Fragen an die Gruppe:&lt;br /&gt;
Wie beurteilen Sie den eher offenen Schluss des Films? Ist das so vorstellbar? Wann ist so etwas überhaupt möglich? Wie glaubwürdig wirken die Protagonisten in diesem Filmausschnitt? Können Sie sich Situationen vorstellen, in denen ein anderer Umgang damit überhaupt nicht möglich ist? Warum heißt der Film „Gnade“?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zusammenfassung/Reflexion:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welche Vergleichspunkte ergeben sich für Soldatinnen und Soldaten? Gibt es für sie auch Situationen, in denen sie lernen müssen, mit einer Schuld zu leben? Wie geht das dann? Was ist dabei hilfreich? Was sagt der Film zum Thema Verantwortung? Im soldatischen Kontext? Wie glaubwürdig wäre ein solches (offenes) Ende dort?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alternative Gruppenarbeit: „Mindmapping“
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Gruppen von drei bis fünf Personen zu bilden. Die Seminarleitung teilt den Gruppen Karteikarten und dickere Stifte aus. Die Arbeitsgruppen sammeln dann in der Form eines Brainstormings Assoziationen zum vorher von der Seminarleitung benannten Thema&lt;br /&gt;
Ziel dieser Methoden ist es, die Ideen, das Vorwissen der Teilnehmenden zum Thema zu erfahren, zu sortieren und möglichst Viele miteinander zu einem Thema ins Gespräch zu bringen. Das gelingt häufig in kleineren Gruppen eher als in einer großen Runde.&lt;br /&gt;
Anschließend werden die Ideen der einzelnen Arbeitsgruppen vorgestellt und die dazu beschriebenen Karteikarten an der Stellwand angebracht. Gemeinsam werden dann im Plenum die einzelnen Aspekte zu einer Mindmap angeordnet, d. h. die Beziehungen zwischen den Themen und Gedanken aus den Gruppen durch ihre Anordnung und durch Pfeile markiert. In der Großgruppe kann es nun zu Nachfragen, Erläuterungen und Gesprächen zu den Beiträgen der einzelnen Gruppen kommen. Und es kann sich so herausstellen, welcher Aspekt des Oberthemas von besonderer Bedeutung für die Lerngruppe ist.&lt;br /&gt;
Benötigtes Material:&lt;br /&gt;
•	Karteikarten&lt;br /&gt;
•	Stifte&lt;br /&gt;
•	eventuell Stellwände, Flipchart und so weiter&lt;br /&gt;
•	Pin-Nadeln&lt;br /&gt;
Mögliche Fragen:&lt;br /&gt;
	Was fällt Ihnen zum Thema „Gnade“ ein?&lt;br /&gt;
	Was verbinden Sie mit dem Begriff „Vergebung“?&lt;br /&gt;
	Was bedeutet „Schuld“ für Sie?&lt;br /&gt;
	Wie kann man sinnvoll/hilfreich mit „Schuld“ umgehen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterführende Fragen zum Film; Möglichkeiten zum Gespräch:&lt;br /&gt;
•	Wie finden zwei Menschen, die sich voneinander entfernt haben, wieder zusammen? Überprüfen Sie Ihre Überlegungen anhand des Films.&lt;br /&gt;
•	Wie stellt man sich seiner Schuld? Was kann/muss man dafür tun?&lt;br /&gt;
•	Eine der Schlüsselszenen findet sich zwischen Min. 41 und 47. Maria und Niels müssen überlegen, wie Maria mit der Schuld umgehen kann. Was sind Marias Argumente? Was bedeutet Niels Reaktion für Maria?&lt;br /&gt;
•	Zwischen Min. 110 und 116 gesteht Maria (gemeinsam mit Niels) den Eltern der Verstorbenen die Tat, schildert den Ablauf. Wie reagieren Vater und Mutter? Wirkt das überzeugend? Wie hätte die Reaktion auch aussehen können?&lt;br /&gt;
•	Wie beurteilen Sie den offenen Schluss des Films? Ist so etwas vorstellbar? Wann ist das überhaupt möglich? Ist das Geschehen positiv und hilfreich für die Beteiligten?&lt;br /&gt;
•	Welche Rolle spielt der Ort des Geschehens für den Umgang mit Schuld? Für das Wirken, die Notwendigkeit von Gnade? Kann, darf er dafür eine Rolle spielen?&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2016 12:53:07 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Elser</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Elser/52cc4487288047cdde787c36ddb82a6c</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm D 2015, Länge: 89 Min.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Jubiläumsrede Hitlers am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult des „Führers“ eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der Mann ist Georg Elser, ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn. Als man bei ihm eine Karte des Anschlagsortes und Sprengzünder findet, wird er dem Chef der Kripo im Reichssicherheitshauptamt Arthur Nebe und dem Gestapochef Heinrich Müller zum Verhör überstellt. Von ihnen erfährt Elser, dass sein Vorhaben gescheitert ist – dass der Mann, den er töten wollte, um das Blutvergießen des gerade begonnenen Weltkriegs zu verhindern, den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion verlassen hat. Tagelang wird Elser von Nebe und Müller verhört, tagelang hält er ihren Fragen stand. Bis er schließlich gesteht – und die Geschichte seiner Tat schildert. So erinnert sich Elser, wie der Nationalsozialismus langsam in seinem Heimatdorf metastasierte. Wie er versuchte, sich gemeinsam mit seinem besten Freund Josef Schurr und wenigen anderen dagegenzustellen. Wie er Elsa kennen lernte, sich in sie verliebte, sich wegen seiner Pläne aber von ihr, seinen Freunden und seiner Familie abwenden musste. Und wie er schließlich handelte – wie er die Bombe baute und am Anschlagsort in nächtelanger Arbeit einbaute. Er, der seine Tat ganz allein beging, wie er Nebe und Müller immer wieder beschwört, die ihn foltern, um Hintermänner zu finden. Nach den Verhören kommt er in die KZs Sachsenhausen und Dachau, wo Georg Elser schließlich auf Befehl Hitlers am 9. April 1945 ermordet wird – nur wenige Tage vor Ende des Krieges.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Tue, 02 Feb 2016 00:17:36 +0100</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Verfehlung</title>
      <author>christian@flimmerkontrast.de (zebis)</author>
      <link>http://mediathek.zebis.eu/video/Verfehlung/62e063814bcfd4696d78f2338dbbc1f7</link>
      <description><![CDATA[&lt;p&gt;Spielfilm, D 2015, Länge: 92 Min.&lt;br /&gt;
Den Gemeindeseelsorge Dominik, den Gefängnisseelsorger Jakob und den kürzlich zum Generalvikar beförderten Oliver verbindet eine langjährige Freundschaft. Sie gerät unter extremen Druck, als Dominik wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch inhaftiert wird. Als sich die Vorwürfe erhärten, versucht Oliver die Angelegenheit zunächst zu bagatellisieren und unter den Tisch zu kehren, um das Ansehen der Kirche nicht zu beschädigen. Jakob hingegen ringt mit sich und seiner Verantwortung. Er ist erschüttert über die Indizien, die nahelegen, dass Dominik ein Wiederholungstäter zu sein scheint sowie über die Bereitschaft der geschlossenen katholischen Gemeinschaft, ihre machtvolle Position zu nutzen um eine transparente öffentliche Aufklärung des Falls zu verhindern. Vor diesem Hintergrund kämpft Jakob mit seinem Gewissen, seinem Selbstbild und seiner Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die sich ihrer Verantwortung entzieht, indem sie ihre eigenen Regeln definiert.&lt;br /&gt;
Es kommt zur offenen Konfrontation zwischen Jakob und Dominik, zu wiederholten  aufgeheizten Diskussionen zwischen Jakob und Oliver sowie zu konflikthaften Gesprächen mit betroffenen Angehörigen.&lt;br /&gt;
Der Film veranschaulicht Themen wie individuelle Verantwortung und falsch verstandene Loyalität innerhalb geschlossener Gesellschaften und Organisationen. Er eignet sich zur Reflexion von Motiven des Wegguckens und der Vertuschung von Unrecht sowie von Machtverhältnissen in stark hierarchisch organisierten Strukturen.&lt;/p&gt;]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 22:46:28 +0100</pubDate>
      <media:thumbnail url="http://mediathek.zebis.eu/cache/dff423187272d60899979d21894fd785.jpg"><![CDATA[]]></media:thumbnail>
    </item>
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